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Libanon

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Vage, aber mit enormem Anspruch: Jumana Mannas "Wild Relatives" (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 17.02.2018 […] Der Umgang mit Saatgut ist ein Thema von "Wild Relatives", einem Forumsfilm der amerikanisch-palästinensischen Künstlerin Jumana Manna. Zu diesem Zweck reist sie in das Bekaa-Tal im Libanon, wo syrische Flüchtlinge für das Icarda-Institut Pflanzen hochpäpeln, deren Gene in einer Datenbank in Aleppo gesammelt wurden, die das Ircada wegen des Kriegs aufgeben musste. Das Saatgut für die neuen Pflanzen […] m Licht und Svalbards erhabener Felsenlandschaft. Das sorgt dafür, dass man die 70 Minuten gut durchhält. Klüger ist man leider nicht geworden. Wild Relatives. Regie: Jumana Manna. Deutschland / Libanon / Norwegen 2018. Dokumentarische Form. 70 Minuten. (Vorführtermine) […] Von Anja Seeliger

Wie filmt man Hässlichkeit? Arabische Filme von Avo Kaprealian und Tamer El Said (Forum)

Außer Atem: Das Berlinale Blog 13.02.2016 […] fängt vielfältige Bilder ein, alltägliche und grauenvolle. Man kann sich nur keinen Reim darauf machen, was sie bedeuten sollen. Am Ende flüchtet sich Kaprelian, der mit seiner Familie inzwischen im Libanon lebt, ins allgemein Humanistische oder mit Ausschnitten aus Alejandro Jodorowskys Westernepos "El Topo" ins Surreale. "Houses without Doors" ist nicht nur das Dokument eines Kriegs, sondern auch das […] immer wieder bleibt die Kamera an den unverhüllten Gesichtern schöner Frauen hängen. Für ein Festival reisen seine Freunde aus den verschiedensten Länder der krisengeschüttelten Welt an: Aus dem Libanon, dem Irak und Deutschland. Auf einem Podium sprechen sie darüber, was der Krieg für ihr Leben bedeutet. Der Freund aus Bagdad fasst den alltäglichen Horror in einer Szene zusammen: Als seine Schwester […] Jugend an. Der arabische Frühling mag dem Winter gewichen, aber nur in der Realität. In Tamer El Saids Kairo ist ewiger Herbst. Manazil bela abwab - Houses without Doors. Regie: Avo Kaprealian. Syrien/Libanon 2016, 90 Minuten. (Vorführtermine) Akher ayam el madina - In the Last Days of the City. Regie: Tamer El Said. Mit: Khalid Abdalla, Laila Samy, Hanan Youssef, Maryam Saleh und Hayder Helo. Ägypten […] Von Thekla Dannenberg

Erst Luigi Nono, dann der Angriff der Kampfbomber: Zwei libanesische Filme im Forum

Außer Atem: Das Berlinale Blog 09.02.2015 […] machen will, aber der Markt sich leider nicht für Filme aus dem Libanon interessiert. Das täten einfach nur die Festivals. Die Berlinale hat einen Thriller bekommen, in dem das Bekaa-Tal unglaublich ästhetisch vor die Hunde geht. Thamaniat wa ushrun laylan wa bayt min al-sheir - Twenty-Eight Nights and A Poem. Regie: Akram Zaatari. Libanon/Frankreich 2015, 120 Minuten. (Vorführtermine) Ghassan Salhab: […] Zwei Filme aus dem Libanon zeigen ein zerrissenes Land, dessen Stabilität, mehr als prekär, von Innen und Außen gleichermaßen bedroht ist. Und weil sie das auf so gänzlich unterschiedliche Art und Weise tun, zeigen sie aber auch die Vielfalt des Landes. Der Filmemacher und Künstler Akram Zaatari erforscht in seinen Filmen und als Gründer der Arab Image Foundation, wie sich Bilder zu einem historischen […] äten. Technologisches Rüstzeug, um den Augenblick festzuhalten. Allmählich schiebt sich Zaataris eigentlicher Protagonist ins Bild: Hashamed Madani, der seit 1953 in der Stadt Saida im Süden des Libanons das Fotostudio Scheherazade betreibt. Gern hört man ihm zu, wenn er erzählt, wie sich die Menschen in seinem Studio in Szene setzten, es erst zur Bühne machten, dann zur Arena, als sich vor dem B […] Von Thekla Dannenberg

Godard Antisemit? Material

Redaktionsblog - Im Ententeich 17.12.2009 […] ein bisschen darüber, wo und wann es begonnen hat. Es war hier, in Europa (es ist also auch unser Krieg, wenn es nicht unser Krieg wäre, würde man garnicht verstehen, warum die Leute sich über de Libanon aufregen und nicht über Südafrika oder Kambodscha). In Europa und mit einem seiner Bilder, nicht irgendeinem, und seiner wirklichen Bildlegende. Der aktuelle Krieg im Nahen Osten wurde in einem […] Von Thierry Chervel