Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 10.02.2026, 15.41 Uhr
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Sortiert nach Datum | Rubriken

Montag, 02.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Geleimt und schwarzweiß gefedert

02.03.2015 Abrechnung mit einer sadistischen Erziehung? Widerstand gegen die Entsagung? Die Gedichte von Christine Lavant sind mehr als nur Ersatzhandlung, verteidigt Zeit online Lavant gegen Marlene Streeruwitz und Monika Rinck. Bevor die Münchner über neue Konzertsäle diskutieren, sollten sie über neue Musik nachdenken, regt Zeit online an. Die Presse beobachtet die Verwandlung von fünf Schauspielern in Tiere. Standpoint sorgt sich um die Zukunft der Berliner Philharmoniker. Und: Alle trauern um den türkischen Autor Yaşar Kemal.

9punkt - Die Debattenrundschau

Ein ungerichteter Zustand

02.03.2015 Wie konnte der Mord an Boris Nemzow in der direkten Nachbarschaft des Kreml geschehen, fragt die SZ. Bernard-Henri Lévy sieht Nemzow als den "hellsichtigsten Opponenten der rotbraunen Tyrannei, die über Russland kam".  Es waren verstörte und verängstigte Menschen, die gestern in Moskau demonstrierten, schreibt Zeit online.. Medium.com beschreibt, wie man per Anfrage beim Department of Homeland Security eine veritable Selfie-Sammlung erhält. Die NZZ zitiert einen wenig poetischen Ausspruch Ho Chi Minhs über China. Im Standard denkt Marlene Streeruwitz. Über Angst. Nach.

Medienticker

Auf der Schädelstätte

02.03.2015 Aktualisiert: Jeff Jarvis erregt sich über den "Weltregierungs"-Titel des Spiegels  - Gemeinnütziger Journalismus: Spende für gute Recherchen - Medien-Tsunami: Lokalzeitungen können überleben, nur wie? - Digitales "POW": Comics auf Tablet & E-Reader - Lese-Community "LovelyBooks": Die wahren Vorlieben der Leserschaft - Geltungssüchtige Indie-Autoren: Gegeneinander statt miteinander - Theater-Nachtkritiken aus Berlin, Hamburg, Oberhausen & Wien + Wie man sich von sich selbst befreit: Leopold Federmair über Edouard Louis.

Bücherschau des Tages

Öffentliche Hohlformen

02.03.2015 Die SZ liest Sibylle Bergs neuen Roman "Der Tag, als meine Frau einen Mann fand" als zynisches Spiel mit der Konventionalität der Gedanken. Von Susan Neiman lässt sie sich zum Erwachsenwerden motivieren. Die FR ist zwar nicht ganz überzeugt von Martin Suters Wirtschaftskrimi "Montecristo", freut sich aber, wie erfrischend unidealistisch er die Welt rettet.

Dienstag, 03.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Immerhin ein Anfang

03.03.2015 Mit der Gummisexpuppe bei Puccini können die Kritiker nicht viel anfangen, aber der Geschlechterkampf bei Bartok kommt gut an: All dies von Calixto Bieito an der Komischen Oper inszeniert. Das Port Magazine spricht mit dem Kurator der ersten Ausstellung über neue südkoreanische Architektur in London. Der Romancier Sherko Fatah erklärt im Interview mit der FR, warum er über Folter schreiben musste. In der NZZ trauert Georg Klein um Mister Spock. Information is beautiful serviert einen Cocktail.

9punkt - Die Debattenrundschau

Komplett entdiabolisiert

03.03.2015 Slate.fr erzählt, wie schwer es für rückkehrwillige Dschihadisten in Syrien und Irak ist, tatsächlich zu brechen und zurückzukommen. Auf starke-meinungen.de erklärt Alan Posener, warum er trotz Pascal Bruckner am Begriff der "Islamophobie" festhält. Und sonst heideggert es sehr kräftig heute: Bei Peter Sloterdijk gar auf französisch. Die FAZ verabscheut Heideggers Schwarzen Hefte und Markus Gabriel in der SZ die Uni Freiburg, die mit Heideggers Lehrstuhl kippelt.

Magazinrundschau

Die Pathosfloskeln des Kulturgutschutzes

03.03.2015 The Nation sucht die Grundidee der Filme Godards. Der New Yorker guckt seinem persönlichen chinesischen Zensor bei der Arbeit zu. Im Merkur hat Walter Grasskamp nichts gegen den Verkauf von ein paar Warhols. Die LRB winkt 47 Prozent aller Jobs leise Adieu. El Pais Semanal analysiert die rechten Politiker mit der linken Dialektik in Lateinamerika. Wired schildert den Informationsaufstand in Nordkorea. Ceska pozice stellt den Orientalisten Alois Musil vor, der schon vor siebzig Jahren den Dialog der Religionen pflegte. Die New York Times schickt Karl Ove Knausgaard durch die USA.

Medienticker

Dinner mit Kritikern

03.03.2015 Russland: Dichterin Alina Wituchnowskaja zusammengeschlagen - Paywall, neuer Leserdialog und "Langstrecke": Die Digitalstrategie der Süddeutschen Zeitung - Neue Initiativen von Amazon, Wattpad, Bastei Lübbe - Gregor Keuschnig über George Packers "Die Abwicklung" - Fuckin Sushi oder Wie Pop und Bonn zusammenpassen: Ein Gespräch mit Marc Degens - Tom Drury: Der Kümmerer unter Amerikas großen Erzählern + Tigran Hamasyans einfache Melodien & komplexe Rhythmen.

Bücherschau des Tages

Resignative Grandezza

03.03.2015 Staunend hört die FAZ zu, wenn bei Lars Gustafsson das lyrische Ich plötzlich nicht mehr die Welt wahrnimmt, sondern von dieser wahrgenommen wird. Mehr will die SZ von Christoph Türckes "Philosophie des Geldes". Auch sieht sie dabei zu, wie Zeichner die Meinungsfreiheit verteidigen. Die NZZ ist doch eher enttäuscht von John Williams' Erstling "Butcher's Crossing". Und die FAZ liest mit Abscheu Martin Heideggers "Schwarze Hefte".

Mittwoch, 04.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Spiele der Unschuld

04.03.2015 Die NZZ bewundert den Geist der Kleidung in einer Modezeichnung von Aurore de La Morinerie. Die Welt staunt über das Verhältnis von Mensch und Hund in den Bildern von Lucian Freud. Die taz bewundert originelle Ganoven- und Dirnenfilme aus den Dreißigern in einer Retrospektive des Filmemachers Werner Hochbaum. Der Tagesspiegel wirft musikalisches Prozac von Madonna ein.

9punkt - Die Debattenrundschau

Möglichst unaufwendig im Brot

04.03.2015 In der Basler Zeitung kritisiert Anne Applebaum die westliche Politik gegenüber Russland. Bei Stefan Niggemeier erklärt Springer-Lobbyist Christoph Keese, warum er Geld sehen will, wenn Bayern "nach spannendem Elfmeterschießen" gewinnt. Le Monde erzählt von Selbstzensurfällen in Kunstinstitutionen nach den Pariser Massakern. Großbritannien wird von Kindesmissbrauchaffären erschüttert, die bis in höchste Kreise reichen, berichtet die FAZ. Der Guardian verlangt dennoch eine liberale Behandlung mitschuldiger Behördenmitarbeiter. In der FAZ kritisiert Filmhistoriker Lars Henrik Gass das jetzige System der Filmförderung.

Medienticker

Leichtigkeit tonnenschwer

04.03.2015 Bye Bye Book: Dichtung im digitalen Zeitalter - Zürcher Boulevard-Geschnetzeltes: Gratiszeitung 20 Minuten plant Comeback im Web - Ein paar zahlende Leser mehr: Die durchwachsene erste Paywall-Bilanz der Rhein-Zeitung & Jürgen Kaube hofft auf die Zahlbereitschaft junger Leser - Ein telefonisches Missverständnis: Jürg Altwegg über eine von AFP fabrizierte Falschmeldung - Was schätzen Sie an Dante? Sibylle Lewitscharoff im Gespräch + Reich-Ranicki & Rühmkorf: "Ihr Brief ist eine Unverschämtheit".

Bücherschau des Tages

Die Träume der Winterschläfer von Fett, Blut und Sonne

04.03.2015 Mit Ursula Ackrills Debütroman "Zeiden, im Januar" erhalten die Siebenbürger Sachsen eine kritische Chronik und die deutsche Gegenwartsliteratur eine aufregende neue Stimme, stellt die SZ beeindruckt fest. Ergriffen lesen FAZ und FR Norbert Scheuers Afghanistan-Roman "Die Sprache der Vögel". Und die NZZ freut sich über Andreas Urs Sommers Neuedition der "Menschen des XVIII. Jahrhunderts" von Charles-Augustin Sainte-Beuve.

Im Kino

Zu groß und zu kaputt

04.03.2015 Neill Blomkamps "Chappie" erkundet erst wie ein junges Kätzchen die Welt, wird dann aber vom Pyro-Kasper gebissen. Eine Entdeckung aus dem französischen Kino: Virgil Verniers flowhaft-fragmentarischer "Mercuriales".

Vorgeblättert

Valerie Fritsch: Winters Garten

04.03.2015 Nach Jahren in der Stadt zieht der Vogelzüchter Anton Winter mit seiner Familie in die Gartenkolonie, in der er aufwuchs: Eine heilige Kinderzeit, in einem großen, todesvernarrten Haus, in dem Anton Winter so sehr zu Hause war und nichts anderes lernte, als ein großer Mensch zu werden und am Ende so klein zu sein wie alle anderen und keine Angst davor zu haben. Lesen Sie hier einen Auszug aus Valerie Fritschs Roman "Winters Garten".

Donnerstag, 05.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Kawusch-Kawusch

05.03.2015 Großes Lob für Julianne Moore, die in "Still Alice" wunderbar zurückhaltend eine alzheimerkranke Kognitionswissenschaftlerin spielt. In der NZZ schildert Alberto Nessi eine Reise durch Kroatien. Die Welt lernt vom Maler Emile Bernard, wie Revolutionäre zu Reaktionären werden. Ebenfalls in der Welt erzählt DJ Westbam, warum es kein Techno ohne Karneval gibt. In der Zeit kratzt Gerhard Richter an der Aura des Originals.

9punkt - Die Debattenrundschau

Umbenannt in Putingrad

05.03.2015 Spiegel Online erzählt, wie die Geheimdienste ihren Souverän mal wieder hintergangen haben. Bei Heise erfährt man, was der Iran so als Cyberkriminalität verfolgt. In der Zeit erklärt der SPD-Politiker Torsten Albig, wie er das Internet befreien will, indem er es reguliert. Der Freitag fragt unterdessen, warum alle Medien Angst vor Google haben, aber nicht vor Facebook. Die NZZ erzählt, was die Schwiegermütter mit der Selbstmordrate in China zu tun haben. In der taz benennt die Politologin Lilija Schewzowa die symbolische Dimension des Mordes an Boris Nemzow.

Medienticker

Durchgestochen

05.03.2015 Ashton Kutchers Netzwerk "A+": Ist das Journalismus oder kann das weg? - Ende des Buches? Michael Hagner über das digitale Zeitalter & die bibliophobe Stimmung - Döpfners Springer-Strategie: Im Digitalen die ganze Welt als Markt - Media-Analyse: Werberelevante Radiosender verlieren Hörer - Joseph Brodsky: Wie der Literaturnobelpreisträger zum Ukraine-Hasser wurde + Orgel aus Fönen: Stephan Speichers kritische Anmerkungen zu Jan Wagners Gedichtband "Regentonnenvariationen".

Bücherschau des Tages

Underground-Phänomen im Overground

05.03.2015 Mit seinem Roman "Kommission der Tränen" über das koloniale Erbe Angolas sammelt Antonio Lobo Antunes weiter Argumente für einen Literaturnobelpreis, meint die NZZ. Die SZ ist Matthias Berg dankbar für seine Biografie über Karl Alexander von Müller, den einflussreichsten Historiker im Nationalsozialismus. Die Zeit liest Zoë Becks hochaktuellen Islamismus-Krimi "Schwarzblende" und die Memoiren von DJ Westbam.

Freitag, 06.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Chiffre für Denk­faul­heit

06.03.2015 In der NZZ muss Ingo Schulzes Hund nach Lübeck, zu Günter Grass. Hoch beeindruckt steht die FR vor Gerhard Richters Birkenaubildern. Nach dem Skandal um den World Press Photo Award meint Bruno Dubreuil bei OAI 13: Fälschungen gabs in der Fotografie von Anfang an. Artechock beklagt die Heuchelei älterer Filmkritiker. Horrorfilmregisseur John Carpenter hat mit 67 Jahren sein erstes Popalbum vorgelegt: Die Welt ist hin und weg. In L'Express erklärt Alber Elbaz, warum Jeanne Lanvins Kleider ihre ganze Modernität erst im Liegen offenbaren.

9punkt - Die Debattenrundschau

Wie viele Wasserhähne sind verschwunden?

06.03.2015 Die taz porträtiert Marina Litwinenko, die für die Aufklärung des Mords an ihrem Mann Alexander Litwinenko kämpft. In der Welt erklärt Herta Müller, warum aus den Trümmern von Diktaturen nicht immer neue Demokratien sprießen. Berliner Medien staunen über die Farce um die Besetzung des Direktorenpostens der Berliner Filmhochschule dffb. Libération erzählt von einem Prozess in Frankreich, der Facebook in die Bredouille bringen könnte. Die FAZ freut sich auf eine weitere Regulierung des Internets.

Medienticker

Wann ist ein Buch ein Buch?

06.03.2015 Aktualisiert: FAZ-Aderlass geht weiter - Digital Humanities: Wie die Digitalisierung die Wissenschaft verändert - Aus Lausbuben werden Lauschbuben! Peter Glaser über Wissen als Macht & Lust - Medienkritik: Wider das Misstrauen & die Prangerkultur - Reparatur-Versuch: Krautreporter wollen umbauen - Skandal um World Press Photo: Diese Aufnahme ist gestellt - Pink Floyd? Langweilig! Ein Album von Steven Wilson + Geheimnis des American Dreams: Über John Williams' "Butcher's Crossing".

Bücherschau des Tages

Skizzen, die ein ganzes Gemälde sind

06.03.2015 Vergesst Regio- und Schwedenkrimis: Jan Weilers "Kühn hat zu tun" und Stephen Kings "Revival" sind große Literatur, jubelt die SZ. Mit Vorsicht genießt die FAZ das von Dimitrios Kisoudis in "Goldgrund Eurasien" propagierte Modell des autoritären Liberalismus im Osten und verfolgt beeindruckt Herta Müllers Strategien des inneren Widerstands gegen die Despotie in "Mein Vaterland war ein Apfelkern".

Virtualienmarkt

Kinder ihrer Zeit

06.03.2015 Der EuGH hat entschieden: ein Buch ist nur dann ein Buch, wenn es auf einem physischen Träger geliefert wird. Damit entfällt der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Ebooks, die in Europa teuer bleiben. Das freut weder Autoren noch Verlage noch Kunden, nur die Betreiber von Webseiten zum illegalen Download.

Samstag, 07.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Personalunion von Geronten und Rebellen

07.03.2015 Das neue Madonna-Album bereitet den Musikredaktionen schweres Kopfzerbrechen. Zeit Online erkennt auf süße neoliberale Härte. Die FAZ fragt, warum Frauen im Pop nie Frauen sind, sondern immer ein Statement. In der SZ verrät Okwui Enwezor, wie er der Biennale in Venedig Marx einimpfen will. Die NZZ besichtigt einen trutzigen Kompromiss in New York. In der Welt wagt sich Norbert Scheuer aus der Eifel und blickt prompt auf die Berliner herab. Der Guardian lernt von Alexander Wang, Mode als Gespräch zu begreifen.

9punkt - Die Debattenrundschau

Mal ist es die Schoa, mal der Holocaust

07.03.2015 In der Welt erklärt Amos Oz, warum ein Verräter in der Politik ein Held sein kann. Die SZ ahnt, warum der IS antike Stätten wie Mossul und Nimrod zerstört: Er will das kulturelle Gedächtnis im Nahen und Mittleren Osten auslöschen. Die taz fasst sich an den Kopf: Ein E-Book ist kein Buch, entschied der EuGH. Mit dem Heidegger-Lehrstuhl könnte auch die kontinentale Philosophie verschwinden, fürchtet die NZZ. In der Zeit erklärt Gil Bachrach, warum ihm "Opfergetue" inzwischen fast genauso auf die Nerven geht wie Antisemitismus.

Bücherschau des Tages

Zeremonienmeister der Apokalypse

07.03.2015 Voller Bewunderung schhreiben FR und Welt über Amos Oz' neuen Roman "Judas", der von Glaube, Liebe und Verrat erzählt. Auch Ari Shavits kritische Geschichte Israels "Mein gelobtes Land" hat die Welt sehr eeindruckt. So gnadenlos und großartig findet die FAZ, wie Edouard Louis in seinem autobiografischen Roman " Das Ende von Eddy" das Leben in Frankreichs abgehängten Schichten beschreibt. Sehr instruktiv findet sie auch den Sammelband "Testfall Ukraine". Die NZZ ruft dazu auf, Maria Lazars expressionistisch-rebellischen Roman "Die Vergiftung" wiederzuentdecken. Als große Literatur empfiehlt die taz schließlich Leif Randts "Planet Magnon".

Montag, 09.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Der eine Stoff, aus dem man Metaphysik machen kann

09.03.2015 In der NZZ erinnert sich Liao Yiwu an die erste Ausstellung der unter Hausarrest stehenden Künstlerin Liu Xia, deren Fotoarbeiten zur Zeit in Berlin zu sehen sind. Die Theaterkritiker verdauen noch Romeo Castelluccis tonnenschwere "Ödipus"-Inszenierung. Die NZZ porträtiert die Theaterregisseurin Yael Ronen. Cargo lernt in Ivette Löckers Dokumentarfilm den Schock der Freiheit durch die Augen eines russischen Junkie-Pärchens. In der FAZ fordert der Dichter Arne Rautenberg seine Kollegen auf: Nutzt eure Freiheit.

9punkt - Die Debattenrundschau

Die Robben, die für Greenpeace spenden

09.03.2015 In der FAZ schreibt Viktor Jerofejew eine großartige Hommage auf Boris Nemzow. Im Tagesspiegel erklärt Orlando Figes, warum Putin in der Tradition von Stalin steht. Berliner Zeitung und Welt denken über den Geschichts- und Kulturmord durch IS-Milizen und Boko Haram nach. Der Guardian erzählt, wie die BBC die Whistleblower aus ihren eigenen Reihen behandelte, die die Machenschaften des BBC-Moderators Jimmy Savile enthüllten. Taz und SZ präsentieren neue Modelle der Zahlbarkeit.

Medienticker

In der Ohrmuschel des Heute

09.03.2015 Lügenpresse? Michael Meyer erklärt, warum die Medien am Pranger stehen - Türkei: Website von Charlie Hebdo blockiert - Vorratsdatenspeicherung: Maas dementiert Pläne - Leistungsschutzrecht: Mehr Schaden als Nutzen, meint Tobias Schwarz - Theater-Nachtkritiken aus Berlin, Köln & Stuttgart - Moderner Odysseus auf Heimatsuche: Hubert Spiegel über Stefano D'Arrigos "Horcynus Orca" + Martin Heidegger: Was nach seinen Entgleisungen bleibt.

Bücherschau des Tages

Dem Städterkreativdasein entkommen

09.03.2015 Die SZ muss ordentlich schlucken, wenn Nadifa Mohamed in ihrem historischen Roman "Black Mamba Boy" vom Rassismus somalischer Clans und barbarischen Kolonialmächten liest. Mit großem Spaß liest sie dagegen Fritz J. Raddatz' Erinnerung an seine "Jahre mit Ledig", allerdings schon zum zweiten Mal. Als das Porträt einer streng hierarchischen Gesellschaft empfiehlt die FAZ Alan Carters australischen Krimi "Prime Cut". Packend findet sie auch Giancarlo de Cataldos Rom-Thriller "Suburra".

Bücherbrief

Zweimal falsch abgebogen

09.03.2015 Edouard Louis führt uns in das schwulenfeindliche Milieu des Lumpenproletariats der Picardie. Robert Kisch erzählt die Geschichte seines Abstiegs vom Journalisten zum Möbelverkäufer. Ian Buruma beschreibt die Welt am Wendepunkt 1945. Dies alles und mehr in den besten Büchern des März.

Dienstag, 10.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Pracht, Kitsch und Süße

10.03.2015 Die Opernkritiker schlürfen ohne Reue die Luxusbrause, die Rolando Villazon ihnen mit Puccinis "La Rondine" vorsetzt. In der SZ erzählt Tocotronic-Sänger Dirk von Lotzow, warum er eine Oper komponieren wollte. Ein Mohnfeld ist ein Mohnfeld ist ein Mohnfeld, lernt die Welt in der Frankfurter Monet-Ausstellung. Die FAZ fordert mehr zeitgenössische Literatur im Deutschunterricht. Die NZZ besucht die ehemalige Arbeitersiedlung Pullman City.

9punkt - Die Debattenrundschau

Ich schweige doch schon!

10.03.2015 Der Einsatz für Toleranz ist nicht "rechts", meint Seyran Ates in der Zeit.  Die taz attackiert die Verteidiger der Vernunft im Namen der Kritik. Huffpo.fr veröffentlicht ein recht harsches Femen-Manifest. Überraschung bei der Süddeutschen: Der Architekt der neuen Paywall wird abgesetzt. Im Tagesspiegel weist Benjamin Korn auf soziale Ursachen der Frustration muslimischer Jugendlicher in Frankreich hin.

Magazinrundschau

In komfortabler Nostalgie

10.03.2015 Die größten Fiktionen werden heute von Unternehmen erzählt, nicht von Schriftstellern, behauptet Tom McCarthy im Guardian. In Telerama fordert der Mittelalter-Historiker Patrick Boucheron, sich in der Kritik der republikanischen Werte zu üben. Respublica analysiert den polnischen Streit um den oscarprämierten Film "Ida". Tablet besichtigt die "israelfreie Zone" Bradford in Britannien. Die NYT erklärt die Vorzüge von junk DNA.

Medienticker

Selfie-Journalismus

10.03.2015 Zukunft des Journalismus: Ich, ich, ich oder Das alte Wir ist das neue Über-Ich - Neues Abomodell bei taz: Solidarität statt Bezahlschranke - Mit langem Atem: Dirk von Gehlen über die Landstrecke der SZ - Auslandssender RT: Propaganda im Dienste des Kreml + Adorno im Schauspiel Frankfurt: Wo die Wölfe hausen & der Robespierre von Bockenheim.

Bücherschau des Tages

Die Offenheit des Werks

10.03.2015 Ein Russland in permenanter Umwälzung erlebt die FR in Orlando Figes' packender Geschichte "100 Jahre Revolution". Zumindest die Geschichte einer Revolte liest die SZ mit großer Freude mit Philipp Felschs "Der lange Sommer der Theorie". Die NZZ feiert Arno Geigers Bildungs- und Liebesroman "Selbstporträt mit Flusspferd". Und die FAZ erkennt mit Jérôme Ferrari die ganze Schönheit von Heisenbergs Gedankenwelt.

Mittwoch, 11.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

So viel heilige Naivität

11.03.2015 Die Welt lernt in Venedig, warum Henri Rousseau der wahre Bohemien ist. In der Berliner Zeitung erzählt Mircea Cartarescu, wie Welt und Worte sein Papier überfluten. Najem Wali erinnert in seiner Dankesrede für den Kreisky-Preis daran, dass es Freiheitskämpfer überall auf der Welt gibt. In der Welt spielt Rammstein-Organist Christian Lorenz lieber mit der Stasi.

9punkt - Die Debattenrundschau

Was aber aus dem Boden kommt

11.03.2015 Welt und SZ blicken auf die Krim ein Jahr nach der Annexion. In der SZ plädiert Hermann Parzinger  für ein Gesetz, das den Handel mit geplünderten Werken sanktioniert. Der israelische Philosoph Omri Boehm kritisiert in der New York Times die Zurückhaltung deutscher Intellektueller gegenüber Israel. Amerikanische Internetmedien diskutieren über das Ende des bekannten Techblogs Gigaom. Und die Wikipedia klagt gegen die NSA. Und SAP bestimmt nicht.

Medienticker

Alles ist poetisch

11.03.2015 Leipziger Buchmesse: Lesen als Event - Deutscher Hörbuchpreis: Mit den Ohren sehen - lit.Cologne: Das Überleben der Literatur im Internet-Zeitalter - Relaunch: Merkur & Akzente in neuem Gewand - LENA: Springer beteiligt sich an europäischem Zeitungsbund - Im Dickicht des Urheberrechts: Das Positionspapier der Kulturstaatsministerin - Karl Krolow: Gedichte der frühen Bundesrepublik + Julia Hülsmann entdeckt neue Facetten Kurt Weills.

Bücherschau des Tages

Die geöffneten Schleusen der Wortlosigkeit

11.03.2015 Liebe, Tod und Teufel und die ganz großen Fragen der Kunst verhandelt Scott McCloud turbulent in seiner Graphic Novel "Der Bildhauer", staunt die FR. Iris Hanika erweist sich in ihrem Roman "Wie der Müll geordnet wird" wieder einmal als kluge Beobachterin gesellschaftlicher Verhältnisse, meint die FAZ. Und die Welt liest mit Vergnügen die Erinnerungen des Rammtein-Keyboarders Flake an die DDR.

Essay

Ich denke hier an einen Walzer

11.03.2015 Freiheitskämpfer wie Kreisky leben überall auf der Welt verstreut, zu verschiedensten Zeiten an verschiedensten Orten und gehören unterschiedlichsten Ethnien, Nationen, Hautfarben und Religionen an. Männer und Frauen, die der Geist der Freiheit eint. Sie kämpften gegen das Böse, gingen ins Gefängnis oder ins Exil, manche kamen dabei auch um, und sie sind nicht sehr zahlreich, doch sie gehen in das Gedächtnis der Menschheit ein. Dankesrede zur Verleihung des Kreisky-Preises

Im Kino

Verwegener Wellengang

11.03.2015 Zweimal postsowjetische Realitäten: Andrey Zvyagintsev inszeniert in "Leviathan" eine allegorische Tragödie vor eindrucksvoller Naturkulisse. Ivette Löckers "Wenn es blendet, öffne die Augen" porträtiert einfühlsam ein Junkiepaar aus St. Petersburg.

Donnerstag, 12.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Wir sind alle Judas

12.03.2015 Die FAZ rühmt Moshe Kahns weltweit erste Übersetzung von Stefano D'Arrigos Epos "Horcynus Orca". Außerdem sähe sie den Leipziger Buchpreis gern an Jan Wagner verliehen. In der Zeit schildert Amos Oz das Tschernobyl des Judentums. Der Freitag rauscht begeistert durch interaktive Comics. Auf Zeit online hat Helene Hegemann Riesenspaß mit Madonna. Die Filmkritiker frösteln in Andrej Swjaginzwes "Leviathan". Und: Alle vermissen jetzt schon das Bau-Gen von Frei Otto.

9punkt - Die Debattenrundschau

Die Masse zwischen den Polen

12.03.2015 Meinungsfreiheit schreibt sich nicht mit "aber" und kann nicht auf Vielfalt oder Gefühle Rücksicht nehmen, meint Kenan Malik in seinem Blog. Die Zeit versucht herauszufinden, was die Öffentlich-Rechtlichen außer Quote wollen, aber niemand will es ihr sagen. Ebenfalls in der Zeit kritisiert Jörg Baberwoski die westliche Position zu Russland. Die Franzosen waren weder tous collabos noch tous résistants, findet laut NZZ eine Ausstellung über das Vichy-Regime heraus.

Medienticker

Welttag gegen Internetzensur

12.03.2015 Aktualisiert: Pressler, Ther & Wagner sind die Leipziger Buchpreisträger - Feinde des Internets: Reporter ohne Grenzen spiegelt gesperrte Websites - Mythen moderner Meinungsvielfalt: Klaus Lüderssen erklärt, was man von Karl Jaspers lernen kann - Wozu Leipzig? Reicht nicht Frankfurt? - E-Book-Markt: Ein bisschen überschätzt - Geschichte der Theoriebegeisterung: Die Kinder von Suhrkamp und Merve -  Butterfly-Schwimmen im Landwehrkanal: Oskar Roehler im Gespräch + Chaim Nolls Erinnerungen zurückgezogen.

Bücherschau des Tages

Gleich ist Schluss mit dem Namedropping

12.03.2015 Der von Moshe Kahn bravourös ins Deutsche übertragene Roman "Horcynus Orca" von Stefano D'Arrigo ist ein an Poesie und Musikalität unendlich reiches Meisterwerk der Moderne, staunt die FAZ. Als Meisterwerk der Desillusionierung preist die SZ Martin Suters Roman "Montecristo". Für die taz ist Marc-Antoine Mathieus Graphic Novel "Richtung" pure Philosophie. Und die NZZ freut sich über Teresa Präauers Künstlerroman "Johnny und Jean".

Freitag, 13.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Weiße Puppen paradieren dort

13.03.2015 In der NZZ besteht Mircea Cartarescu darauf, dass es nur ein Europa gibt. In der Welt erzählt der Oboist Albrecht Mayer, warum er sich bei Mozart und Strauss rar macht. Im Freitag erklärt Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow, warum er auf der Theaterbühne freier ist als auf der Konzertbühne. Die FAZ schlängelt sich an prächtiger italienischer Mode vorbei. Alle trauern um Terry Pratchett.

9punkt - Die Debattenrundschau

Binäre Logiken

13.03.2015 In Le Monde erklärt André Comte-Sponville, warum Charlie Hebdo verantwortungsvoll mit der Meinungsfreiheit umging. Wer wissen will, wer wir Europäer sind, muss Jan Assmann lesen, meint die FR. Quartz.com sieht im State Building die hauptsächliche Verführungskraft von IS und Boko Haram, die nun liiert sind. Die Welt staunt über Pegida-Ableger in den Niederlanden und Britannien.

Medienticker

Lyriktriumph

13.03.2015 Aktualisiert: Kommentare im Netz: Journalisten beklagen Druck - Zum Trolljagen getragen: Presserat regelt Online-Kommentare im Pressekodex - Journalisten mit heruntergelassenen Hosen: Jens Brehl im Gespräch mit Daniel Bröckerhoff - WLAN-Gesetz: Private sollen Hotspots nur mit Bekannten teilen dürfen - Dichter auf verlorenem Posten: Gespräche mit dem Leipziger Buchpreisträger Jan Wagner.

Bücherschau des Tages

Lebensgründende und lebenserschließende Kraft

13.03.2015 In "Anti-Judaismus" verfolgt David Nirenberg das Motiv des Judenhasses bis ins Altertum zurück, staunt die FAZ. Die taz lässt sich von Christian Füller die Rolle der Pädophilie in deutschen Protestbewegungen erläutern. An Jan Assmanns wegweisender Studie "Exodus" wird man noch in fünfzig Jahren nicht vorbeikommen, glaubt die FR. Und die SZ liest irritiert und fasziniert Ulrich Ziegers Roman "Durchzug eines Regenbandes".

Samstag, 14.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Auf den Wogen des Vegetativen

14.03.2015 In der NZZ erinnert sich Bora Cosic an seinen Freund Danilo Kis, der die ganze Leere des Lebens in eine rote Blechkiste packte. In der Welt beschwört A.L. Kennedy die Stille vor dem Kuss. Die SZ erlebt halbe Saalschlachten mit Thomas Ostemeiers "Volksfeind" auf Welttournee. Die FAZ bewundert in Frankfurt Isa Genzkens leicht derangierte Figuren. Mit Begeisterung reiten die Kritiker auf den Gefühlswellen in René Polleschs und Dirk von Lotzows Berliner Oper "Von einem der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte".

9punkt - Die Debattenrundschau

Die schönste Kopie der Welt

14.03.2015 In der NZZ erklärt Swetlana Alexijewitsch den Weg von Diplomatie und Dialog mit Russland für gescheitert. Peter Sloterdijk plädiert im Tages-Anzeiger dafür, den Terrorismus aus den Schlagzeilen zu verbannen. Pascale Hugues und Michael Müller machen sich im Tagesspiegel Gedanken zum Berliner Stadtschloss. Und die Große Koalition sucht nach akzeptablen Anlässen für Vorratsdatenspeicherung, berichtet die Rheinische Post.

Bücherschau des Tages

Ohne Distinktionsgehampel

14.03.2015 Einfach berückend findet die FAZ, wie Martin Windrows in "Die Eule, die gern aus dem Wasserhahn trank" von seiner zärtlichen und wilden Liebe zur Käuzin Mumble erzählt. Die NZZ freut sich sehr über die Wiederentdeckung von Lydia Tschukowskajas lyrischem Roman "Untertauchen" (hier unser Vorgeblättert). Die SZ verehrt mit Albrecht Schöne Goethe als Briefschreiber. Die taz erschrickt vor der Schwärze, mit der Carlo Bonini und Giancarlo de Cataldo in "Suburra" von Rom erzählen. Und die Welt liest Lyrik von Christian Lehnert und Christoph Meckel.

Montag, 16.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Antiromantisch, zugleich antispießbürgerlich

16.03.2015 Die FR staunt immer noch über den Museumsgründer Johann Friedrich Städel, einen antifeudalen Geldhändler mit aufklärerischer Gesinnung und freiem Geist. SZ und FAZ stürzen sich in die Kölner Polke-Orgie. Die taz bewundert Alexander McQueens dämonischen Umbau unserer Körper. In der Nachtkritik erklärt Thomas Ostermeier, warum er kein Castorf-Epigone sein will. Am Wochenende hatte Claus Peymanns Inszenierung von Thomas Bernhards "Macht der Gewohnheit" am Berliner Ensemble Premiere: Ein Ereignis!, ruft die Berliner Zeitung, Forelle flau!, die FAZ.

9punkt - Die Debattenrundschau

Die Qualität der Gesetzgebung in Deutschland

16.03.2015 In der FAZ erklärt Timothy Snyder, warum Europa die Spaltung von 1918 überwunden hat, aber nicht die von 1917. Die Regierung macht laufend Rückschritte in der Netzpolitik, stöhnt Netzpolitik: Erst Störerhaftung, dann Vorratsdatenspeicherung. FAZ und Welt streiten über das Kopftuchurteil des Bundesverfassungsgerichts. In Telepolis erläutert Joseph Vogl seine Thesen zur Verflechtung von Politik und Finanzen. Und Le Monde staunt über das zahlbare Blog Médiapart, das richtig Gewinn macht.

Medienticker

Das Regime des Grantlers

16.03.2015 Digitalverlage zwischen Hype & Hoffnung: Self-Publisher fordern Verlage heraus - Leipzig post mortem: Schnelldurchgang oder 14 Szenen einer Messe & Casanova reitet auf der Venuswelle - CeBIT: Digitalisierung birgt "Jahrhundertchance" & Kritik an Partnerland China wegen Überwachung - Wiedereinführung: Gabriel fordert Vorratsdatenspeicherung - Krautreporter-Jung-Skandal: Ein Fehltritt, schon sind alle auf der Palme - Realistisch fiktiv: Martin Suter im Gespräch - In memoriam: Vor 75 Jahren starb Selma Lagerlöf.

Bücherschau des Tages

Die Verstörung einer Nation

16.03.2015 Die SZ erlebt mit Albert Sanchez Pinol den spanischen Erbfolgekrieg und den "Untergang Barcelonas". Außerdem wird ihr mit Jack El-Hais "Der Nazi und der Psychiater" klar, wie produktiv und wirr das Amerika der Nachkriegszeit war. Gut gefällt ihr auch Jeffrey Yangs historisches Langgedicht "Yennecott". Die FAZ stellt Hörbücher vor.

Dienstag, 17.03.2015

Magazinrundschau

Am Abend vor dem Morgenstress

17.03.2015 London ist Hauptstadt des Kunstlieds! In der NYRB feiert Tenor Ian Bostridge eine dreibändige britische Enzyklopädie der Schubert-Lieder. In Eurozine erklärt Mykola Rjabtschuk, warum Russland an der orthodox-slawischen "Ummah" hängt. Der New Yorker besucht die Hauptstadt der plastischen Chirurgie. Die LRB skizziert den Preis, den Russland für die Destabilisierung der Ukraine zahlt. In Telerama versucht der Historiker Pierre-Jean Luizard, den Erfolg des IS zu verstehen. Der Guardian entdeckt Brecht für die Bourgeoisie. In der New York Times erklärt Karl Ove Knausgård, wie er in Schweden und Amerika seine norwegische Identität begriff.

Efeu - Die Kulturrundschau

Kunstchamäleon

17.03.2015 Die SZ lernt afrikanisches Design als global vernetztes Experimentierfeld kennen. Dieter Roth ist immer noch eine Zumutung, lernen Berliner Zeitung und taz in einer Berliner Ausstellung. Die NZZ betrachtet die gepanzerten Männer und Frauen von Richard Lindner. In der FAZ erinnert Kurt Drawert an den  nüchternen Blick des Lyrikers Karl Krolow. Und: ein Ausschnitt aus Jan Jiráseks neuer Oper nach Karel Čapeks Theaterstück "R.U.R.".

9punkt - Die Debattenrundschau

Wer wie kritisiert oder beleidigt werden darf

17.03.2015 Irgendwann ist etwas mit Europa entsetzlich schiefgelaufen, fürchtet die Welt mit Blick auf den deutsch-griechischen Streit. In der Berliner Zeitung erinnert Götz Aly an Zeiten, in denen Deutsche und Griechen kooperierten. Wenn jemand Frieden garantieren kann, dann ist es Religion garantiert nicht, meint Ian McEwan in Eurozine. Bei Carta kritisiert Lale Akgün das Kopftuchurteil des BVG. In Frankreich bekommen nach den Pariser Massakern die Geheimdienste carte blanche. Und Politico wird Europa mit New Yorker Rathausreporterinnen aufrollen.

Medienticker

Bloggerpate

17.03.2015 Ein ärgerliches Missverständnis: Blogger auf der Leipziger Buchmesse - Drei in einem Boot: Kritik an NDR, WDR & SZ - Als Journalist auf der Krim: "Wir haben Angst um unser Leben" - Das Extrablatt: Die erstaunliche Erfolgsgeschichte der einzigartigen New York Review of Books - Google-News: Vermischung von Nachrichten & PR - Peter Sloterdijk: "Der Zeitgeist ist heute grün, und der ist in mir auch am Werk" + Kapitalismuskritik: David Harveys marxistischer Röntgenstrahl.

Bücherschau des Tages

In einer fremden Sprache ist immer Sommer

17.03.2015 Echt cool findet die FR Rachel Kushners Siebzigerjahre-Roman "Flammenwerfer". Die FAZ liest in Michail Bulgakows Tagebüchern nach, wie die Revolution verwahrloste. Die SZ reist mit Konrad Bayer und dem dänischen Polarforscher Vitus Bering ins Innere der Sprache.  Die NZZ lernt mit Angelika Overath, das Rätoromanische zu lieben. Und die taz vergnügt sich mit David Petersens Comic "Mouse Guard".

Redaktionsblog - Im Ententeich

Außerhalb des Blumenbeets

17.03.2015 Das Welterweiternde, Weltverändernde des Gedichts, wie es immer heißt, vielleicht hat es der Giersch gefressen - oder warum geht der Leipziger Buchpreis an Jan Wagner?

Mittwoch, 18.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Maximale Emotion, maximaler Schmerz, maximale Empathie

18.03.2015 Der Standard staunt über Kunstexperimente um 1500. Jesus war ein fabelhafter Jude, meint Amos Oz in der NZZ. Es gibt kein Schweizer Kino, grummelt Jean-Luc Godard in einem Kurzfilm. FAZ und Wiener Zeitung feiern Serge Dornys Opernbiotop in Lyon, dessen Frische das museumsstarre Dresden gut hätte gebrauchen können. Neue Musik muss sich nicht rechtfertigen, erklärt in der taz Berno Odo Polzer, neuer Leiter der MaerzMusik.

9punkt - Die Debattenrundschau

Mein letztes Aufbäumen

18.03.2015 In der NZZ schreibt Najem Wali mit Blick auf den "Islamischen Staat": Dieses Ungeheuer wurde großgezogen. Im Standard spricht der britisch-indische Schriftsteller Rana Dasgupta über die Verlierer des Umbruchs in Indien. Im Tagesspiegel sucht Klaus Staeck nach Gegenmodellen für den Kunstmarkt. Und Wirtschaftsmedien fragen: Was bedeutet Apples Einstieg ins Fernsehgeschäft?

Medienticker

Lesen, nicht scannen

18.03.2015 "Mit dem Wind der Zukunft segelt der alerte Benutzer elektronisch-digitaler Geräte": Urs Hafners Plädoyer für das gedruckte Buch - E-Book-Flop: Die Buch-Revolution fällt aus - Eine Frage, viele Antworten: Erschließen Sie sich neue Informationsquellen - Nach 20 Jahren: Microsoft stellt Internet Explorer ein - "Den Finger in die richtige Richtung gestreckt": Slavoj Zizeks Debattenbeitrag zum Fall Varoufakis + "Jahre mit Ledig": Die Raddatz Variationen & "Finale Berlin": Schwarzbuch der Schande.

Bücherschau des Tages

Zwischen Rezensenten und Kritikern

18.03.2015 Als luzide, lehrreich und lesenswert preist die SZ die Essaybände "Das Totenbett des Kapitäns" und "Granit und Regenbogen" von Virginia Woolf. Die NZZ ist Michael Hagner dankbar für seine unaufgeregten Einlassungen "Zur Sache des Buches". Die FR liest Walter Manoscheks Interview mit dem SS-Massenmörder Adolf Storms. Und die FAZ folgt Rolf Niederhauser fasziniert durch seinen metafiktionalen Roman "Seltsame Schleife".

Im Kino

Endgültig im Graubereich

18.03.2015 Trotz lustvollen Zuspitzungen mag einem in Benoît Jacquots Melodram "3 Herzen" nicht so recht das Herz brechen. Ausgesprochen österreichisch geht es in "Das ewige Leben" zu, Wolfgang Murnbergers inzwischen vierter Wolf-Haas-Verfilmung.

Donnerstag, 19.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Lippkarü! lippkarü! (brchnchsprch)

19.03.2015 Die Welt verzweifelt an der Liebe im 21. Jahrhundert. Was kommt nach der Krise, fragt der Freitag, wird aber auch in der Science-Fiction nicht fündig. In der Zeit hat Wolf Haas mehr Lust auf Zerstörung. Die SZ bewundert kindlichen Trotz und pubertären Übermut des Dramatikers Wolfram Lotz. Die NZZ lässt sich vom Architekten Arno Lederer in die Kunst des Kontextes einweisen.

9punkt - Die Debattenrundschau

Und noch die Wächter brauchen Wächter

19.03.2015 Die Welt fragt nach dem Attentat im tunesischen Nationalmuseum: Warum hassen die Islamisten Kultur? Paul Berman stöhnt im Tablet Magazine über die Triumphe des Dschihadismus. Angesichts der entfesselten Gewalt in Syrien prangert Jonathan Littell im NYRBlog die kaltschnäuzige Indifferenz des Westens an. Und Deutschland interessiert sich nur für eines: Ist Giannis Varoufakis' angeblicher Stinkefinger eine Fälschung von Jan Böhmermann?

Medienticker

Selbstmit-Leid-Medien

19.03.2015 Von Charlie Hebdo bis Giovanni di Lorenzo: Matthias Heitmann über Medien, die den Mut zur Provokation verlieren - Von der revolutionären Kraft der uralten Erzählung: Jan Assmann über den Exodus als Aufklärung - CeBIT: Google-Algorithmus kann Demokratie gefährden - Schlagworte der Internetriesen: Kommt uns bloß nicht mit digitalem Sozialismus - Bezahldienst: Wird Facebook das nächste Amazon? + MaerzMusik: Das "Festival für Zeitfragen" in Berlin.

Bücherschau des Tages

In der Eiswüste der Abstraktion

19.03.2015 Dass sie bereits jedes Detail von Anna Quindlens Stadtflucht-Roman "Ein Jahr auf dem Land" kennt, schmälert für die FR nicht im Geringsten das Lesevergnügen. Die SZ staunt, wie gekonnt Scott McCloud in seiner Graphic Novel "Der Bildhauer" mit Lesererwartungen zu spielen versteht. Und die Zeit lässt sich von John Urry die Bedeutung der Auslagerung im kapitalistischen Wirtschaften auseinandersetzen.

Freitag, 20.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Wer spielte sonst so metaphysische Pausen?

20.03.2015 Die Musikkritiker sind euphorisch: Kendrick Lamars neues Album ist ein Meisterwerk voller ultra-informierter Monstertracks. Die NZZ stellt die römische Occult-Psychedelic-Szene vor. Zeit online sieht mit J.C. Chandors Politthriller "A most violent year" eine Renaissance von "New Hollywood" erblühen. Der Freitag beklagt die Ignoranz gegenüber dem Theater in der Provinz. Der Standard beobachtet, wie die Zeit an der Mode nagt.

9punkt - Die Debattenrundschau

Ein Werkzeug potenziell evolutionärer Macht

20.03.2015 Alexander Graf Lambsdorff in der Welt und Antje Vollmer in der taz entwickeln höchst divergente Standpunkte zu den griechischen Reparationsforderungen. Irights.info macht sich keine Hoffnung mehr, dass die Öffentlich-Rechtlichen die Creative-Commons-Idee aufgreifen: Sie sind einfach zu arm. Laut FAZ graut den Gentechnikern so langsam vor sich selbst. Der New Yorker erinnert an Richard Stallmans vor dreißig Jahren formuliertes GNU-Manifesto, ohne das es das Internet wohl nicht geben würde. Die Aufregung um das Finger-Fake ebbt langsam ab.

Medienticker

Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten

20.03.2015 Aktualisiert: Bezahl-Modelle: Paid Content funktioniert, meint Stefan Plöchinger - IVW-Zahlen: Mobiler Nachrichten-Traffic bei fast 40 Prozent - Paketzustellung aus der Luft: Amazon erhält Lizenz für Drohnenpost-Test - Nur Gott und ich: Annäherung an J. D. Salinger - Der Missverstandene: Frank Castorf über seinen eigenen Abgang - Demut vor anderen Schriftstellern: Der Kritiker Hajo Steinert als Romanautor + Was Satire leisten kann: Ein Gespräch mit Klaus Staeck.

Bücherschau des Tages

Die Schleife einer ewigen Wiederkehr

20.03.2015 Mit seinem rätselhaften Roman "Das stille Land" versetzt Tom Drury die FR in ein mythisches Jetzt. Die FAZ lernt aus Gustav Seibts Studie "Mit einer Art von Wut", dass Goethes Verhältnis zur Revolution sehr viel komplexer war als vielfach angenommen. Und die SZ liest mit Gewinn und Vergnügen naturwissenschaftliche Kindersachbücher von Jürgen Teichmann, Jan Paul Schutten und Katharina von der Gathen.

Samstag, 21.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Lust auf die Zukunft

21.03.2015 Endlich mal Shakespeare sieht der Tagesspiegel in Tilmann Köhlers "Macbeth"-Inszenierung am Deutschen Theater. Die FR sieht dagegen nur geilen Gaukelzauber. Die Berliner Zeitung bittet die Berliner Kulturpolitiker: Lasst Castorf machen, bis er stirbt. Bei Van erklärt die Komponistin Eva Reiter, wie man Klänge verändert: mit einem kleinen Styroporstückchen oder einem Ofenanzünderstäbchen zwischen den Saiten. Der New Yorker feiert den Birkenstock.

9punkt - Die Debattenrundschau

Für die Rentenansprüche angerechnet

21.03.2015 Das Kopftuchurteil bleibt umstritten. Es ist ein Sieg für die offene Gesellschaft, zumal der Schulfriede dem Kopftuch an der Schule auch Grenzen setzt, meint die FAZ. Die NZZ findet gerade diesen Aspekt des Urteils gefährlich vage. In der Welt findet Heinz Buschkowsky: Das Kopftuch hat im Staatsdienst nichts zu suchen. In der New York Times spricht Noam Chomsky über Rassismus. In der Welt beschreibt Alissa Ganijewa Russland auf den Weg in den kollektiven Wahnsinn.

Bücherschau des Tages

Sachliche Zartheit

21.03.2015 Die SZ lässt sich begeistert in Michael Glawoggers "69 Hotelzimmern" nieder. Die taz geht mit Teju Cole nach Nigeria. Der FR wird in David Monteagudo "Wolfsland" unheimlich. Die NZZ bespricht Romane vor dem Hintergrund des Vietnamkriegs. Welt und FAZ raten begeistert zu John Williams' Roman "Butcher's Crossing".

Montag, 23.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

K.-o. über sein Publikum

23.03.2015 Eine Sitcom des Grauens - in jeder Hinsicht - erlebten die Theaterkritiker mit Frank Castorfs Hamburger Inszenierung des Hans-Henny-Jahnn-Stücks "Pastor Ephraim Magnus". In der NZZ reist Cees Nooteboom auf den Spuren von Michael Jacobs und Gabriel García Márquez ins kolumbianische Cartagena de Indias. Der Tagesspiegel porträtiert die Filmkuratorin Verena von Stackelberg.  Die FR gerät angesichts weiblicher Omnipotenzbehauptungen von Nicki Minaj ins Grübeln. Die NZZ reist nach Miami Beach.

9punkt - Die Debattenrundschau

Funzliges Licht billiger Stadtreklame

23.03.2015 Bei Carta fordern zwei Medienforscher mehr Demokratie in öffentlich-rechtlichen Sendern. Richard Herzinger meditiert in seinem Blog über die symbolische Dimension der Frankfurter Krawalle.  In der Welt verteidigt Onlinejournalist Frank Schmiechen Big Data. Die Berliner Zeitung ist entsetzt: Ausgerechnet Berlin will sich im Humboldt-Forum als "Weltstadt" darstellen.

Medienticker

Charakterumkehr und kurze Panik

23.03.2015 Wann ist ein Buch ein Buch? Diskussion um Mehrwertsteuer für E-Books - Tomorrow Focus verkauft Publishing-Sparte an Burda - Nach dem Anschlag: Charlie Hebdo streitet übers Geld - Theater-Nachtkritiken aus Dessau & Zürich - Literatur in der Schule: Warum Schüler Literaturklassiker lesen sollten, weiß Tilman Spreckelsen - "Rüder Schöngeist" an "prominentesten Literaturkritiker": Briefwechsel Rühmkorf-Reich-Ranicki - "Le pauvre Holterling": Dieter Kaltwasser zum 245. Geburtstag Friedrich Hölderlins.

Bücherschau des Tages

Mythisierung der Geschichte

23.03.2015 Die FR liest mit Entsetzen die "Bekenntnisse eines Menschenhändlers", in denen Andrea Di Nicola und Giampaolo Musumeci von den lukrativen Geschäften der Schleuser mit den Flüchtlingen im Mittelmeer berichten. Die SZ vertieft sich in Hans Blumenbergs Essay über Freud und Hannah Arendt "Rigorismus der Wahrheit".

Tagtigall

Der Tempel im Innern unseres Hörens

23.03.2015 Niemand feiert seine Dichter so wie die Iren. Als vor einigen Monaten ein Fernsehsender das meistgeliebte irische Gedicht des 20. Jahrhunderts suchte, fiel die Wahl aus Tausenden von Zusendungen auf Seamus Heaneys Erinnerung an das Kartoffelschälen mit seiner Mutter. (Bild: Wikipedia/Simon Garbutt)

Dienstag, 24.03.2015

Magazinrundschau

In der peripheren Pfütze

24.03.2015 Al Ahram stellt erste Pläne für die neue Hauptstadt Ägyptens vor. Im Guardian ahnt David Graeber, warum wir immer noch arbeiten müssen: Um die verdammten Hippies unter Kontrolle zu halten. In Ceska pozice erklärt der der tschechische Philosoph Václav Bělohradský, warum man mit Populisten reden muss. Im Espresso stellt Roberto Saviano den salvadorianischen Autor Oscar Martinez vor. Der Rolling Stone schickt eine Reportage aus dem Irak, Longreads fährt durch Spitzbergen und Guernica erzählt vom Leben einer berufstätigen Frau in Teheran.

Efeu - Die Kulturrundschau

Neuerdings eine Wut

24.03.2015 In der Ausstellung "Feministische Avantgarde der siebziger Jahre" lernt die Berliner Zeitung, wie wild, interessant und attraktiv Feminismus ist. Die Welt porträtiert den vom Basketballstar zum Schriftsteller gewandelten Kareem Abdul-Jabbar. In der taz beschreibt Jimmy Somerville Disco als Teil des amerikanischen Untergrunds. Der Standard erstarrt vor Hitlers Wien 3000.

9punkt - Die Debattenrundschau

Im Gegensatz zu uns

24.03.2015 Libération porträtiert den Blogger Waleed Al-Husseini und erzählt von der Schwierigkeit, sich als Araber, aber nicht mehr als Muslim zu bekennen. In der SZ erklärt Rüdiger Safranski, was von Heidegger trotz allem bleibt. Im Standard erfahren wir von Barbara Frischmuth: Der andere kann eigentlich nur eine Pflanze sein. Der FR graut vorm Schrumpfen der Bevölkerung. Die Süddeutsche kommt in ganz neuem Gewand und stellt auch die bisher nicht zugänglichen Zeitungsartikel ins Netz, macht sie aber zahlbar.

Medienticker

Thesenmassaker

24.03.2015 Online-Journalismus: Auch Digital Natives wollen viele harte News - Vorratsdatenspeicherung: Ein fast unmögliches Gesetz - Klage gegen Facebook: EuGH prüft Datenschutzregeln amerikanischer Konzerne - Oper in Zürich: Die schönsten Sterbeszenen - Position, Wirkung, Strukturwandel:Tendenzen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur - E-Book-Piraterie: Es kommt die Generation kostenlos - Spiegel-Strategie: Bezahlter Journalismus first - Theatererfinder & Welttheatermann: Peter Brook zum 90. + Eine Begegnung mit James Ellroy.

Bücherschau des Tages

Virtuosen der Endstation

24.03.2015 Theorie als ästhetisches Erlebnis genießt die FR mit Philipp Felschs "Der lange Sommer der Theorie". Die NZZ ist beeindruckt, aber nicht überzeugt von Karl Heinz Bohrers "Ist Kunst Illusion?" Die SZ lernt von Thilo Bodes Philippika gegen TTIP, was man sich unter dem Rat für regulatorische Kompensation vorzustellen hat. Außerdem empfiehlt sie Peter Rosei den Liebhabern des ironischen Manierismus.  Die FAZ liest in Russell Banks' Roman "Verstoßen" nach, mit welch rabiaten Mitteln inzwischen die Sittlichkeit bewacht wird.

Mord und Ratschlag

Zum Grillen erwünscht?

24.03.2015 Alan Carter schickt in "Prime Cut" einen echten Versager und eine traumatisierte Polizistin an Australiens Südpazifik-Küste, um den Kampf gegen die Haie in internationalen Minenkonzernen aufzunehmen. Durch dichte Marihuana-Schwaden zeichnen sich in Mukoma wa Ngugis "Black Star Nairobi" die Umrisse einer Weltverschwörung ab.

Mittwoch, 25.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Ich, wieder ein ganz Anderer

25.03.2015 Die FAZ lernt von den Grandbrothers das Paradox des Minimalismus. Die taz lernt in einer Hamburger Ausstellung über Fast Fashion, was wahrhaft ästhetische Mode ausmacht. Die NZZ besucht den türkisch-zypriotischen Dichter Mehmet Yaşin. Und: Die Feuilletons trauern um die Opernsänger Oleg Bryjak und Maria Radner, die gestern beim Absturz der Germanwings-Maschine starben.

9punkt - Die Debattenrundschau

An der Küste der Ahnungslosen

25.03.2015 Der New Republic graut vor der amerikanischen Todesstrafen-Obsession. Die Welt erzählt, wie man laut Slowfood Tierarten rettet. Im Tagesspiegel erklärt der Produzent Ralph Schwingel, warum er lieber auf den Posten als dffb-Chef verzichtet. Die SZ blickt verzweifelt auf die erodierende ostdeutsche Theaterlandschaft. Und die Öffentlich-Rechtlichen machen laut FAZ Anstalten.

Medienticker

Die Kapuzenpullis liefern

25.03.2015 SZ startet aufgeräumtes Digitalangebot oder Kann die Bezahlschranke die Zeitung retten? - Autoren & Verleger gegen Zweitmarkt für E-Books - Ökonomie: Der Kapitalismus ist endlich, weiß Albrecht von Lucke - Der Tätertyp: Klaus Theweleit über die Psychologie des Tötens - Ein Meilenstein der Anwalts-PR: Stefan Niggemeier über der "erste Abmahnung für einen Facebook-Share-Button" - TV-Nostalgie: Generation Glotz + Des Schweizers Schweiz: Peter Bichsel zum Achtzigsten.

Bücherschau des Tages

Gut verborgen im Dickicht der Interpretation

25.03.2015 "König Arthurs Untergang" von J.R.R. Tolkien ist eine Sensation - Tolkien- und Arthur-Fans müssen sich allerdings auf Überraschungen gefasst machen, meint die FR. Mit "Der Bauernjörg" liefert Peter Blickle einen gelungenen Mix aus Biografie, Sozialgeschichte und Darstellung des Bauernkriegs, lobt die NZZ. Und die FAZ staunt, wie Jean-Claude Michéa in "Das Reich des kleineren Übels" zugleich linksradikal und wertkonservativ denken kann.

Im Kino

Zaghaft funkelndes Begehren

25.03.2015 Entschlossen drauflos lärmen dürfen drei Punkerinnen in Lukas Moodyssons schöner Teenager-Hommage "Wir sind die Besten!". Gianfranco Rosi beobachtet in seinem mit einem goldenen Löwen preisgekrönten Film "Sacro GRA" schräge Vögel an der Autostrada del Grande Raccordo Anulare.

Donnerstag, 26.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Richtiger Mann der Zukunft

26.03.2015 Chris Dercon, Leiter der Tate Modern in London, als Castorf-Nachfolger an der Berliner Volksbühne? Der Tagesspiegel kann sich das gut vorstellen. In der Zeit beklagt Wolfgang Ullrich die Trivialisierung der Kunst. Die taz feiert Oskar Roehlers karnevalesk verkleideten Film "Tod den Hippies - Es lebe der Punk!" Die NZZ unterhält sich mit der amerikanischen Autorin Rachel Kushner über Auslassungen und Leerstellen. Und: Pierre Boulez wird Neunzig! In der FAZ erinnert sich sein Schüler Jörg Widmann an seine erste Begegnung mit den Boulezschen Klanggewittern.

9punkt - Die Debattenrundschau

Der schreckliche Nachname

26.03.2015 Die Zeit wundert sich, warum erst in den neuesten Bänden der Heidegger-Ausgabe antisemitische Passagen auftauchen, in allen anderen aber nicht. Golem fragt: Warum sollte man nicht wieder die gute alte deutsche Suchmaschine Metager benutzen? Telepolis erklärt, warum Heiraten in Saudi Arabien so schwierig ist. Die NZZ bilanziert die Verluste historischer Bauwerke im Irak. Und Frankreich beugt sich über den Abgrund Front national.

Medienticker

Fadenscheinige Argumente

26.03.2015 Lassen Sie sich nicht für dumm abspeichern! Judith Horchert über die Vorratsdatenspeicherung - Kann uns die Digitalisierung zu mehr Nachhaltigkeit verhelfen?, fragt sich Ole Wintermann - Die verlogene Wut beim Posten: Netzreaktionen nach dem Flugzeugunglück - Facebook-Entwicklerkonferenz F8: Zuckerberg lässt das Internet verschwinden - Für Meinungsfreiheit & Mut: Charlie Hebdo erhält PEN-Preis - Der dritte der drei Musketiere der Neuen Musik: Boulez dirigiert Boulez.

Bücherschau des Tages

Die positive Energie der Negativität

26.03.2015 In "Flammenwerfer" versetzt Rachel Kushner NZZ und Zeit in die New Yorker Kunstszene der Siebziger, in "Mein Leben als Affenarsch" führt Oskar Roehler SZ und Zeit ins wilde West-Berlin der Achtziger. Außerdem freut sich die Zeit, dass Niklas Maak in "Wohnkomplex" an das gesellschaftsformende Potenzial von Architektur erinnert. Und die FAZ liest mit Interesse das Evangelium des Apostels Barnabas.

Freitag, 27.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Die Freuden des Kapitalismus

27.03.2015 Yacht Rock erinnert die taz an Zeiten, als es noch perlende Pianos, folgenlosen Sex und jede Menge Genussgifte gab. Macht aus der Volksbühne ein Tanzhaus, schlägt die Welt vor. Innovative neue Literatur kommt künftig eher aus Indien oder China als aus Europa, glaubt Orhan Pamuk in der NZZ. Die taz bringt dem philippinischen Low-Budget-Regisseur Khavn De La Cruz ein Ständchen.

9punkt - Die Debattenrundschau

Die grausame Wahrheit

27.03.2015 In Hundervierzehn erklärt Yu Hua, warum die Chinesen so oft Beschwerde einlegen. Für das Weiße Haus interviewt Barack Obama den "The Wire"-Erfinder David Simon. Im Figaro will Michel Onfray den Sturz unserer Ziviliation nicht mehr aufhalten. Laut Heise will Sigmar Gabriel die Netzpolitik auf keinen Fall mehr den Netzpolitikern überlassen. In der New Republic beharrt Diana Pinto darauf, dass man jüdisch sein und in Europa bleiben kann.

Medienticker

Der Aufstieg des Lesers

27.03.2015 Aktualisiert: Tomas Tranströmer ist tot - AGOF-News-Top-50: Nachrichten-Branche mit Rekordzahlen - 1595 Publikumszeitschriften: So viele Zeitschriften wie nie - Deutschlands Zeitungen & die Paywall-Debatte & Katharine Viner, neue Chefredakteurin des Guardian, über Journalismus im Zeitalter des offenen Internets - Journalismus im sozialen Netzwerk: New York Times will auf Facebook publizieren - Repräsentant & Märtyrer: Wolfram Schütte über Danilo Kiš + So long, old Harry: FW Bernstein gratuliert Harry Rowohlt zum Siebzigsten.

Bücherschau des Tages

Ein Wort sagt mehr als tausend Bilder

27.03.2015 Dichter als Melville und lyrischer als Conrad ist Lafcadio Hearns Miniaturepos "Chita" von 1889, das nun endlich auf Deutsch erscheint, jubelt die FAZ. Die FR lässt sie sich von Andrea Gerk "Lesen als Medizin" verschreiben und verfolgt vergnügt John von Düffels fiktives Gespräch mit einem schwadrosophierenden Modedesigner namens "KL". Und die SZ betrachtet ergriffen Camille Seamans Fotografien der bedrohten Polarwelten.

Maluma und Takete

Tradition der zerteilten Körper

27.03.2015 Wie ein Flugzeugabsturz zum Bild wird, und warum ein "schlechtes Bild" durch ein "gutes Bild" überschrieben wird. Nachdenken über die Bildsprache von Katastrophen.

Samstag, 28.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Wäre das Neue nicht in Wahrheit alt

28.03.2015 Die aufregendsten Filme Europas entstehen zurzeit in Polen, weiß die Zeit. Die FR würdigt Heinrich von Kleist als Ahnherr des Blogs. Die SZ bedauert das Scheitern der Bauhaus-Utopie. Im Freitag vergleicht Frank Günther die Universen von "House of Cards" und Shakespeare. Die Berliner Zeitung lässt sich von den grotesken Raum-Installation Koki Tanakas verunsichern. Und alle trauern um den großen schwedischen Lyriker Tomas Tranströmer.

9punkt - Die Debattenrundschau

Der Staat kann!

28.03.2015 Die Welt erinnert an Bismarck und sieht in seinem Kulturkampf den Sündenfall des deutschen Liberalismus. Die NZZ denkt über Selfie-Sticks und perfekte Fremdwahrnehmung nach. Die SZ lässt sich in Vancouver vom Fortschrittsglauben anwehen. Die FR fürchtet den 237-fach beleidigten Tayyip Erdogan. Und die FAZ rudert sich schon mal warm für die Facebook-Galeere.

Bücherschau des Tages

Prosa in Bulldozer-Form

28.03.2015 Mit seiner Studie "Demokratie und Globalisierung" weckt Andreas Wirsching bei der FR Hoffnung und Neugier auf die Zukunft Europas. Die FAZ feiert Anke Kuhl und ihre hinreißende Golem-Variation "Lehmriese lebt!" Die NZZ freut sich über Ursula Gräfes feinsinnige Übersetzung von Takashi Hiraides Erzählung "Der Gast im Garten". SZ und NZZ lesen Essays des heute siebzigjährigen Pierre Michon, die FAZ liest Essays des am Montag fünfundsiebzigjährigen Uwe Timm.

Montag, 30.03.2015

Efeu - Die Kulturrundschau

Denkscharfe Realismuspranke

30.03.2015 Große Oper in Salzburg mit Ruggero Leoncavallos "Pagliacci" und Pietro Mascagnis "Cavalleria Rusticana". Jonas Kauffmann singt beide Hauptrollen und Philipp Stölzl teilt das Bühnenbild sechsfach. Welt und Tagesspiegel sind hingerissen, während FAZ und Standard besorgt die Stirn kraus ziehen. An Dmitri Tcherniakovs Inszenierung des "Parsifal" in Berlin gefiel vor allem Daniel Barenboims musikalische Leitung. Zeit online ist bestrickt von VAN, einem neuen Tablet-Magazin für klassische Musik. Die FAZ feiert bei den Männerschauen in Paris die Rückkehr des Pfaus. Nur das E-Paper der SZ war heute leider nicht erreichbar.

9punkt - Die Debattenrundschau

Teil jener Meute

30.03.2015 In der NZZ weist Necla Kelek darauf hin, dass das Kopftuch zu keiner Zeit und nirgendwo ein Zeichen von Emanzipation oder Freiheit gewesen ist. Nach der Germanwings-Katastrophe gibt es Diskussionen über den Umgang mit der Diagnose Depression und über die Berichterstattung in den Medien. Die Zeit warnt vor den Tücken des Predictive Policing. In der Washington Post wendet sich Tim Cook gegen Gesetze amerikanischer Bundestaaten, die sexuelle Diskriminierung mit religiöser Begründung wieder zulassen wollen.

Medienticker

Erzählen & kein Ende

30.03.2015 Viele Verlierer: Die 50 umsatzstärksten Zeitschriften - Zuckerbergs Medienoffensive - Wie Falschmeldungen im Netz entstehen und wie man dafür sorgen kann, dass sie weniger werden, weiß Jan Tißler - Menschen & Landschaften: Wim Wenders im Gespräch - Was, wenn es keine Orte mehr gibt? Peter Handkes heiter-melancholisches Weltendrama + Glückwünsche: Eric Clapton zum 70. &  Uwe Timm zum 75.

Bücherschau des Tages

Schön Trübsal blasend

30.03.2015 Ein bisschen struppig, aber mutig und provokant findet die SZ Laurie Pennys feministische Essays "Unsagbare Dinge" über Sex, Lügen und die Revolution. Mit Klaus Harpprechts Erinnerungen "Schräges Licht"  lernt sie die heiter-eskapistischen Seiten der fünfziger Jahre kennen. Die FAZ vergnügt sich mit Annette Pehnts und Jutta Bauers "Bärbeiß" und geht mit Paul Biegele und "Virgilius Tulle auf Tortenjagd".

Dienstag, 31.03.2015

Magazinrundschau

Hand aufs Knie

31.03.2015 In Eurozine denkt der Philosoph Alberto Toscano über Fanatiker nach. Der New Yorker porträtiert den Großen Vorsitzenden Xi Jinping. Vice erklärt, warum die Ugander heute über Gewalt lachen können. Telerama erinnert an das Schweigen über die Schoah in Israel. Im Guardian erklärt Will Self seine Liebe zu Wolkenkratzern. Wired beschreibt den Kampf um Sand. Die LRB versenkt sich in die Akten des MI5 über Eric Hobsbawm. New Criterion lehrt Griechisch in Malawi. Die NYT besucht die britische Künstlerin Sarah Lucas.

Efeu - Die Kulturrundschau

Dieses finale Monaco-Franze-Gefühl

31.03.2015 Die Feuilletons trauern um Helmut Dietl, der den Deutschen bewies, dass intelligentes publikumsfähiges Unterhaltungsfernsehen möglich ist. Die taz lässt sich erklären, warum die Maker-Kultur in Afrika ganz groß ist. Eine Wolkenkratzernadel in Vals? Vielleicht, meint die NZZ. Nowosibirsks Opernchef Boris Mesdritsch wurde wegen einer blasphemischen "Tannhäuser"-Inszenierung gefeuert, meldet die Welt. Und die Popkritiker staunen über den großen Amerika-Abgesang von Sufjan Stevens.

9punkt - Die Debattenrundschau

Flitterwochen mit der Zukunft

31.03.2015 Im Spectator beklagt Nick Cohen die mangelnde westliche Kritik an Saudi Arabien. Heute erscheint auf Deutsch eine Streitschrift von Raif Badawi: Seine Frau Ensaf Haidar schildert in Resonanzboden den Kampf um seine Freilassung. In der Berliner Zeitung berichtet Götz Aly über den Boom in Israel. In Indien rappen Uppekha Jain und Pankhuri Awasthi  gegen Vergewaltigungen in ihrem Land, das mit allen Kräften die Verbreitung einer BBC-Doku zum Thema behindert. Libération zitiert den Text eines niederländischen Piloten, der vor zwei Monaten genau das Horrorszenario beschrieb, das letzte Woche eintrat.

Medienticker

Katastrophen-Berichterstattung

31.03.2015 Medienkritik: Jeder gegen jeden - Journalismus: Kann Facebook zum Leitmedium werden? - Wie kommen die Magazine aufs iPad? Neuer Aufbruch im digitalen Zeitschriftenverlag? - Journalisten leben gefährlich: Fast jeden dritten Tag kommt ein Journalist ums Leben.- Internet: Berlin und Paris für europäisches Urheberrecht - TPP: Schiedsgerichte gegen Copyright-Schranken - Amazon: Plattform für Dienstleistungen + Im Gespräch: Adam Zagajewski.

Bücherschau des Tages

Das Gedicht als Wahrnehmungsinstrument

31.03.2015 Wohin es führt, wenn ein Volk vergessen wird, lernt die SZ in Katharina Raabes und Manfred Sappers Essayband "Testfall Ukraine". Mit Begeisterung liest sie auch Balint Andras Vargas Interviews "Drei Fragen an dreiundsiebzig Komponisten". Die NZZ stürzt sich freudig in Werner Ryser historisches Panorama "Walliser Totentanz". Die FAZ schätzt Leif Randts "Planet Magnon" besonders für seine tiefgründige Komik.

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