Freitag, 02.01.2004
Heute in den Feuilletons
02.01.2004 In der taz beschreibt Jacques Attali, wie wir mit der Eurosklerose fertig werden. Die FAZ findet die Katastrophe in Michael Hanekes neuem Film "Wolfszeit" zu vage. Libanon ist das Gastland der nächsten Frankfurter Buchmesse: Die FR prophezeit Streit. Die SZ dagegen fordert mehr Grundvertrauen.
Bücherschau des Tages
02.01.2004 Mit Kritiken zu Ralph Dutli: "Mandelstam" in der TAZ, Hugo Loetscher: "Lesen statt klettern" in der FAZ, Thomas Bernhard: "Ereignisse" in der SZ, Manuel Vazquez Montalban: "Hof der Lust" in der SZ und Adolf von Harnack: "Marcion" in der SZ.
Medienticker-Archiv
02.01.2004 Heute eine Neujahrsnachlese mit ZEIT-Wünschen - Haralds Jahresrückblick - Dinner for One - Besseren Waschzetteln - Spuren des Verfalls - SZ ohne Chef - High-Tech-Trends 2004 + Deutschland neu starten. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 03.01.2004
Heute in den Feuilletons
03.01.2004 In der NZZ bekennt Peter von Matt seine Verachtung für Verächter von Schillers "Tell". Die FR feiert fünfzig Jahre Soul. Die taz wurde Zeuge der Rückkehr des Gegenstands in die Malerei. Die FAZ staunt über den Ausdrucksreichtum der Triangel. In der Welt verteidigt Ulrike Ackermann ein Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin.
Bücherschau des Tages
03.01.2004 Mit Kritiken zu Ror Wolf: "Zwei oder drei Jahre später" in der TAZ, Jerome D. Salinger: "Der Fänger im Roggen" in der NZZ, Walter Höllerer: "Theorie der modernen Lyrik" in der NZZ, Mirjam Pressler: "Die Zeit der schlafenden Hunde" in der TAZ und Stefan Beuse: "Meeres Stille" in der SZ.
Montag, 05.01.2004
Heute in den Feuilletons
05.01.2004 In der FAZ prangert Hans-Christoph Buch einen Skandal an, der so schlimm ist wie die Apartheid: und schuld ist die südafrikanische Regierung. Die NZZ blickt auf die Literaturlandschaft in Polen. Die taz bemerkt: Rauchen in Filmen ist populär wie (und es tötet auch nicht!) Die SZ sinniert über die "eingeborene Endlichkeit" von Kunst am Bau.
Magazinrundschau
05.01.2004 Arthur Miller staunt in The Nation über Castros Verlangen nach Liebe. Auch Schweine weinen, behauptet Jeremy Rifkin im Espresso. Folio weiß, wo Sterben strafbar ist. Der New Yorker porträtiert Howard Dean. Die New York Times Book Review liegt Stephen King zu Füßen. Clarin erinnert an die Zapatistas. "Es gibt nichts Nervenderes als den Akt", erklärt Gerard Depardieu in Le Point.
Bücherschau des Tages
05.01.2004 Mit Kritiken zu Raphael Urweider: "Das Gegenteil von Fleisch" in der FAZ, Marcus Braun: "Hochzeitsvorbereitungen" in der SZ, Bartholomäus Grill: "Ach, Afrika" in der SZ, Karl Christ: "Hannibal" in der SZ und Wlodzimierz Borodziej: "Unsere Heimat ist uns ein fremdes Land geworden..." in der SZ.
Medienticker-Archiv
05.01.2004 Heute: Augstein kauft Rogner & Bernhard - Keks zum Lesen - Buchhändler-Gedanken - Die größten IT-Flops - Wörter+Sätze, die verboten gehören + Äh, ... öh ... oder die Rehabilitierung der Stotterbazis. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 06.01.2004
Heute in den Feuilletons
06.01.2004 In der FAZ gratuliert sich Heinz Berggruen selber, dass er mit neunzig noch kräftig zubeißen kann. Außerdem erfahren wir, wie ein spanischer Geheimdienstler durch einen Wangenkuss gerettet wurde. In der taz feiert der glückliche Arbeitslose Guillaume Paoli den frühen Kokser und Psychoanalytiker Otto Gross. Die NZZ stellt eine monumentale Enzyklopädie über Osteuropa vor.
Bücherschau des Tages
06.01.2004 Mit Kritiken zu Sabine Gruber: "Die Zumutung" in der FR, William Trevor: "Die Geschichte der Lucy Gault" in der NZZ, Khaled Hosseini: "Drachenläufer" in der TAZ, Alexander Kissler: "Wo bin ich denn behaust" in der NZZ und Rudolf Borchardt: "Anabasis" in der NZZ.
Werbung / Mediadaten
06.01.2004 Die Vorteile der Einzelbuchwerbung beim Perlentaucher.
Wer liest Perlentaucher?
06.01.2004 Nutzerumfragen, die 2002, 2003 und 2005 im Auftrag des Perlentauchers von der Frankfurter Agentur Universal McCann online durchgeführt wurden, ergaben zum Beispiel, dass der Perlentaucher eine überdurchschnittlich gebildete Leserschaft hat.
Medienticker-Archiv
06.01.2004 Heute: Deutsche glotzen länger - Mehr Aldi-Fernsehen - Sie ist die Alte und kommt jetzt öfters - Britney ist Google-Zeitgeist - Musil in 79 Folgen - Gibt es eine Medienrevolution? - Wurm wünscht(e) "Merry Christmas" - Marken zählen + Kosmonauten und Schokoladesorten. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 07.01.2004
Heute in den Feuilletons
07.01.2004 Die NZZ hat mexikanische Banditen singen hören: "'Sie kamen von San Isidro / wohnhaft in Tijuana / die Reifen des Wagens / gefüllt mit Marihuana." Die FR träumt mit Bremen von der Überseestadt. Die FAZ erklärt, wie Vladimir Putin in der tschetschenischen Bevökerung einen Rückhalt von 96 Prozent erreichte. Die SZ glaubt: Wir Deutschen sind an Bildung gar nicht interessiert. Sehr gemocht wird Sofia Coppolas Film "Lost in Translation".
Bücherschau des Tages
07.01.2004 Mit Kritiken zu Ford Madox Ford: "Manche tun es nicht" in der FR, Jachym Topol: "Nachtarbeit" in der SZ, Antal Szerb: "Reise im Mondlicht" in der NZZ, Julian Barnes: "Tour de France" in der NZZ und Meir Aron Goldschmidt: "Avrohmche Nachtigall" in der FR.
Medienticker-Archiv
07.01.2004 Heute: Wörterbuch: Elite - Internet als Grundrecht - Auf den Lektor folgt der Richter - Mehr Werbung für Verlage - Wege von Yahoo und Google trennen sich + Google-IPO im April? Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 08.01.2004
Heute in den Feuilletons
08.01.2004 Die Zeit strotzt heute vor Optimismus! Nicht nur weil Miss Zhong in Pjöngjang so wunderbar Strawinsky dirigiert. In der FAZ beobachten wir einen neuronalen Prozess im Hirn von Wolf Singer. Die FR erklärt, warum ein SZ-Abonnent sein Abo kündigte. Die NZZ erkundet die Lage der Frauen in Kuba. In der SZ fordert Wolf Lepenies eine andere Wissenschaftskultur.
Bücherschau des Tages
08.01.2004 Mit Kritiken zu Viola Georgi: "Entliehene Erinnerung" in der ZEIT, Gottfried Keller: "Martin Salander" in der ZEIT, Christoph Geiser: "Über Wasser" in der NZZ, Franz Hodjak: "Ein Koffer voll Sand" in der NZZ und Cecile Wajsbrot: "Mann und Frau den Mond betrachtend" in der ZEIT.
Medienticker-Archiv
08.01.2004 Heute: Erwartungen gedämpft - Schwarzes Jahr für Journalisten - Unis a la Harvard - Neuer Verlagsriese - News aus/von der Macworld - Soler erhält Nadal-Literaturpreis - 1.150 Unworte + Ein schlauer August. Von Rüdiger Dingemann
Post aus Tiflis
08.01.2004 Es war Revolution in Tiflis. Die Rosenrevolution, egal wo es im November Rosen geben mag. Eine romantische Revolution, die Revolution der Jugend, der Intellektuellen und der Künstler, angeführt von denen, die den Fälschern die Macht nehmen wollen. Um sie den Betrogenen zurückzugeben? Um sie sich selber anzueignen? Die Zukunft wird es zeigen.
Freitag, 09.01.2004
Heute in den Feuilletons
09.01.2004 In der FAZ fordert der Historiker Paul Nolte eine Elite von unten. Die NZZ setzt den Patriarchen auf die Liste der bedrohten Arten. In der FR sagt Heiner Müller ein arabisches Europa voraus. In der taz ärgert sich Wolfgang Lotter von Brand eins über die Halbelite in der deutschen Wirtschaft. In der SZ erklärt Hildegard Hamm-Brücher, warum Bundespräsidenten gewählt werden sollten.
Bücherschau des Tages
09.01.2004 Mit Kritiken zu Nadine Gordimer: "Beute" in der SZ, Oleg Jurjew: "Der neue Golem oder Der Krieg der Kinder" in der FAZ, John Edwards: "Die spanische Inquisition" in der SZ, Carsten Goehrke: "Russischer Alltag" in der SZ und Andres Barba: "Katias Schwester" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
09.01.2004 Heute: Random House geht nach Südkorea - Größte Buchseite im Netz - Schrankenlose Computer-Welt - Macworld VI-VIII - Web.de trennt sich von Google - Der Menschenflüsterer + Lachen mit Mick Jogger. Vom Rüdiger Dingemann
Post aus der Walachei
09.01.2004 Ein winterlicher Streifzug durch Rumänien.
Samstag, 10.01.2004
Heute in den Feuilletons
10.01.2004 In der Welt fordert Andre Glucksmann den Westen auf, seine Verehrung für Vladimir Putin zu überdenken. In der Berliner Zeitung erzählt Christa Wolf, was sie bei den Bildern von der Festnahme Saddam Husseins empfand. In der SZ verkündet Giorgio Agamben einschneidende Sanktionen gegen die USA: Sie werden künftig auf seine Anwesenheit verzichten müssen. Die taz berichtet aus Detroit, wie es in schrumpfenden Städten zugeht: Ampeln regeln einen nicht vorhandenen Verkehr.
Bücherschau des Tages
10.01.2004 Mit Kritiken zu Ford Madox Ford: "Manche tun es nicht" in der TAZ, Jachym Topol: "Nachtarbeit" in der TAZ, Eva Rieger: "Minna und Richard Wagner" in der NZZ, : "Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seit 1945" in der NZZ und Ivo Andric: "Die verschlossene Tür" in der NZZ.
Montag, 12.01.2004
Heute in den Feuilletons
12.01.2004 In der SZ echauffiert sich Hans Mommsen über die Unausgegorenheit der von der Regierung lancierten Elite-Debatte. Die taz weiß: Das islamische Kopftuch ist kein traditionelles Kleidungsstück. Die NZZ annonciert die Entstehung einer bürgerlichen Gesellschaft in China. Die FAZ schraubt zu Heiner Müllers 75. Geburtstag eine 25-Watt-Birne in den Berliner Himmel.
Heute in den Feuilletons
12.01.2004 In dieser Woche: Warum Experten der deutschen Buchbranche apokalyptische Perspektiven bescheinigen. Und wie Bertelsmann seine Bestseller produziert. Von Sandra Evertz
Die Buchmacher
12.01.2004 In dieser Woche: Warum Experten der deutschen Buchbranche apokalyptische Perspektiven bescheinigen. Und woher Bertelsmann seine Bestseller holt. Von Sandra Evertz
Magazinrundschau
12.01.2004 Reportajes erinnert an die freundschaftlichen Besuche Jorge Luis Borges' bei General Pinochet. In Atlantic Monthly ruft Kenneth M. Pollack die US-Regierung angesichts nicht vorhandener Massenvernichtunswaffen im Irak zur Selbstkritik auf. Im Express spricht Martin Scorsese über Blues. Dem New Yorker wurde bei der Betrachtung eines Bergsteigerfilms ziemlich schwindlig. Die NY Times Book Review bespricht den neuesten Theroux und porträtiert Franco Moretti. Das TLS feiert das 19. Jahrhundert als Goldenes Zeitalter der Homosexualität.
Bücherschau des Tages
12.01.2004 Mit Kritiken zu Elsa Morante: "Eine frivole Geschichte über die Anmut" in der FAZ, Udo Bermbach: "Blühendes Leid" in der FAZ, Jochen Jung: "Täglich Fieber" in der FAZ, Michel Wieviorka: "Kulturelle Differenzen und kollektive Identitäten" in der FR und Choderlos de Laclos: "Gefährliche Liebschaften" in der SZ.
Medienticker-Archiv
12.01.2004 Heute: Amazons Mainstream - Bills Fernseh-Computer - Barnes & Noble kauft zurück - Schlaumäuse bundesweit angelaufen - So sieht ein Elite-Student aus + 4 Minuten 26 Sekunden pures Glück. Von Rüdiger Dingemann
Vom Nachttisch geräumt
12.01.2004 Zerstörte Körper, bunte Körper, nackte Körper: Arno Widmann hat Bücher über den Bombenkrieg, chinesische Propagandaposter und das Wesen des Nackten vom Nachttisch geräumt.
Dienstag, 13.01.2004
Heute in den Feuilletons
13.01.2004 In der SZ rechnet die palästinensische Autorin Ghada Karmi mit dem "arabischen Verfolgungswahn" ab. Die FR fürchtet, dass dem französischen Kino die Luft ausgeht. In der Berliner Zeitung erläutert Toni Negri, wie die anstehende Revolution aussehen wird. In der taz wendet sich die Soziologin Beate Krais gegen Eliteuniversitäten. Die NZZ möchte Bam in Lehm wieder aufbauen. Die FAZ besiedelt das nahe Weltall.
Bücherschau des Tages
13.01.2004 Mit Kritiken zu Otfried Höffe: "Kants Kritik der reinen Vernunft" in der NZZ, Kuno Raeber: "Kuno Raeber: Werke in 5 Bänden" in der SZ, H. C. Artmann: "Im Schatten der Burenwurst" in der FAZ, : "Die (koloniale) Begegnung" in der TAZ und Richard Grant: "Ghost Riders" in der TAZ.
Medienticker-Archiv
13.01.2004 Heute: Warnung: Trojaner als Microsoft-Service-Pack - Criminale 2004 in Duisburg - Die Briten kommen - Maniern ausgezeichnet - Powersurfer sind männlich - Invasion der Literatur-Blogger + Zeitungen in tiefer Krise. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 14.01.2004
Heute in den Feuilletons
14.01.2004 Die SZ fragt, inwieweit Polen, Russland und die Ukraine eigentlich Demokratien sind. In der Welt polemisiert Hans-Christoph Buch gegen die Evangelische Kirche in Deutschland. Die FR gräbt in Neapolis und findet einen antiken Handelshafen. Die taz begrüßt den Verzicht der Kunst-Werke auf Staatsknete für die RAF-Schau. Die NZZ porträtiert David Adjaye, den Shooting Star der Londoner Architekturszene.
Bücherschau des Tages
14.01.2004 Mit Kritiken zu Hans Joachim Schädlich: "Anders" in der FR, Katja Oskamp: "Halbschwimmer" in der NZZ, Yitzhak Laor: "Steine, Gitter, Stimmen" in der FR, Gabriel Tarde: "Die Gesetze der Nachahmung" in der NZZ und Andreas Rödder: "Die Bundesrepublik Deutschland 1969-1990" in der FAZ.
Mord und Ratschlag
14.01.2004 In Esmahan Aykols "Hotel Bosporus" versucht eine Istanbuler Buchhändlerin, den schönen Hals ihrer unter Mordverdacht stehenden Freundin zu retten. In Feridun Zaimoglu "Leinwand" muss sich der Kieler Kriminalbeamte Seyfeddin Karasu mit Halbstarken und Freibeutern herumschlagen. Beide kämpfen gegen alle Regeln.
Medienticker-Archiv
14.01.2004 Heute: Weiße Flecken bei der FR - Kleinere Cebit 2004 - Google erweitert Suchfunktionen - Hass auf den Bestsellerlisten - Kindler stoppt Mossad-Buch - Das Immanuel-Kant-ABC + Sind AutorInnen wirklich so uninteressant. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 15.01.2004
Heute in den Feuilletons
15.01.2004 In der Zeit weist Götz Aly nach, dass Walter Jens mit seiner Version der Geschichte um seine Parteimitgliedschaft Recht haben könnte. Die FAZ benennt den eigentlichen Schuldigen am Terrorismus der ETA: den baskischen Nationalismus. Die NZZ berichtet über eine Krise im dänischen PEN-Club. Die SZ weiß, warum Eric Hobsbawm nicht zum Weltsozialforum in Bombay fahren wird.Die FR erkennt im französischen Forscherprotest ein europäisches Problem.
Bücherschau des Tages
15.01.2004 Mit Kritiken zu Olaf B. Rader: "Grab und Herrschaft" in der ZEIT, Jean Amery: "Jean Amery: Werke, Band 2" in der ZEIT, Michael Chabon: "Junge Werwölfe" in der NZZ, Brigitte Reimann: "Das Mädchen auf der Lotosblume" in der SZ und Marco Carini: "Fritz Teufel" in der ZEIT.
Medienticker-Archiv
15.01.2004 Heute: Schweigen bei der BBC - Friedmans "Law and Order" ante portas - Auflagen-Bilanz: Schampus und Schulterklopfen - Libri: 75 Jahre Bücher bewegen - Kakerlakenbad des Fun - Viele glotzen bequem + Überlebenshilfen durch Intelligenz-Induktion. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 16.01.2004
Heute in den Feuilletons
16.01.2004 In der SZ fragt Ulrich Beck: Wie wird transnationale Politik möglich? Die FR zitiert Gary Grant richtig falsch. Die NZZ bringt ein langes Porträt über Reinhard Jirgl. In der taz verabschiedet Diedrich Diederichsen den Star und begrüßt den Promi. Die FAZ erklärt die heutige Arno-Schmid-Idolatrie mit dem früheren Stefan-George-Kult.
Bücherschau des Tages
16.01.2004 Mit Kritiken zu Edward Gibbon: "Verfall und Untergang des römischen Imperiums" in der SZ, August Gottlieb Meißner: "Ausgewählte Kriminalgeschichten" in der SZ, Arno Münster: "Ernst Bloch" in der FAZ, Thomas Mann: "Briefe an Richard Schaukal" in der FAZ und Manfred Voigt: "Wir sollen alle kleine Fichtes werden!" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
16.01.2004 Heute: Buchmesse ohne Montag? - Berlusconi will Italiens Kultur verkaufen - Endemol kürt Superpolitiker - Bücher im Supermarkt - Zu viel Kaufleute, zu wenig Journalisten - Krach bei "du" - Chinesen surfen gefährlich - Liz Mohn antwortet. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 17.01.2004
Heute in den Feuilletons
17.01.2004 Triumph! FAZ und FR liegen Susanne Lothars Blanche zu Füßen. In der SZ erklärt Wolf Lepenies, warum die Amerikaner die wachsende Kluft zwischen Reichen und Armen nicht stört. Die NZZ porträtiert einen Verleger der alten Schule, den Spanier Jorge Herralde. Und alle Zeitungen erinnern an den zeitlosen Traumliebhaber, das Monument männlicher Schönheit: Cary Grant, der heute 100 geworden wäre.
Bücherschau des Tages
17.01.2004 Mit Kritiken zu Hans Joachim Schädlich: "Anders" in der TAZ, Stewart O'Nan: "Halloween" in der SZ, Valentin Groebner: "Ungestalten" in der NZZ, Alex Capus: "Glaubst du, dass es Liebe war?" in der NZZ und Eduardo Belgrano Rawson: "In Feuerland" in der NZZ.
Montag, 19.01.2004
Heute in den Feuilletons
19.01.2004 Ein Wochenende voller Kunst liegt hinter uns: Die FR schwärmt von der "virtuosen Äquilibristik" der Sopranistin Christine Schäfer. Die FAZ von der "entwaffenenden Ernsthaftigkeit" Jana Schulz' und Robert Stadlobers als Julia und Romeo. Die taz zeigt sich beeindruckt vom Auftritt Arundhati Roys als Pasionara der Globalisierungsgegner in Bombay. Die NZZ berichtet über Walter Kempowskis Gutachten zu einer "Frau in Berlin". Die SZ verabschiedet den Mythos vom verarmten Künstler.
Die Buchmacher
19.01.2004 In dieser Woche: Warum die Frankfurter Buchmesse kein Publikumsfestival mehr sein soll. Wie die Süddeutsche Zeitung mit Büchern Geld verdienen will. Und warum so wenig kleine Verlage in die großen Literaturbeilagen kommen. Von Sandra Evertz
Magazinrundschau
19.01.2004 In Atlantic Monthly fordert Francis Fukuyama eine permanente demokratische Revolution auf der ganzen Welt. Der Economist erstellt unser Ekel-Profil. Das NYT Magazine hat Mäuse gesehen, mit Lenden wie Fleischrindern. Moskowskije Novosti stellt das Theater des Internetzeitalters vor. Kein Internet mehr auf Kuba - Encuentros schickt ein Rauchzeichen.
Bücherschau des Tages
19.01.2004 Mit Kritiken zu T.C. Boyle: "Drop City" in der NZZ, Reinhard Blomert: "Die Habgierigen" in der FAZ, Anke Feuchtenberger / Katrin de Vries: "Die Hure H zieht ihre Bahnen" in der SZ, Michael Stolberg: "Homo patiens" in der SZ und : "Das Mittelmeer" in der SZ.
Medienticker-Archiv
19.01.2004 Heute: Reuters Deutschland wird aufgelöst - Branchen-Monitor BUCH - Weniger Provision bei Amazon-Links - Warenhäuser-Buchumsatz schwankt - Zwanzig Jahre Apple-Rechner - Arnos Schmidtmacher - Internet(t)er: Wenig fernsehen, viele Freunde. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 20.01.2004
Heute in den Feuilletons
20.01.2004 Die FAZ empfindet Walter Kempowskis Gutachten zum Buch "Eine Frau in Berlin" der Anonyma als Triumph der Wahrheit, die NZZ als unzureichend. Und die SZ sagt gar nicht dazu. Die taz debattiert über Antisemitismus und Antiislamismus. In der FR fürchtet Nobert Bolz, dass nach dem Populismus der Elitismus komme. In der Welt definiert Wolfgang Sofsky den Unterschied zwischen Gerechtigkeit und Solidarität. Die SZ fragt: Gibt es einen neuen Konservatismus der Künste?
Bücherschau des Tages
20.01.2004 Mit Kritiken zu Peter Stamm: "In fremden Gärten" in der TAZ, Philipp Blom: "Sammelwunder, Sammelwahn" in der NZZ, Marcus Ingendaay: "Die Taxifahrerin" in der TAZ, Adam Zagajewski: "Die Wiesen von Burgund" in der NZZ und Benjamin R. Barber: "Imperium der Angst" in der SZ.
Vom Nachttisch geräumt
20.01.2004 Die Entdeckung Chinas, die Kulturrevolution in Bildern, Walsers Maschinchen, der Schrei des Priamos: Arno Widmann hat Bücher von Gianni Guadalupi, Li Zhensheng, Martin Walser und Luca Giuliani vom Nachttisch geräumt.
Medienticker-Archiv
20.01.2004 Heute: Pure Elektrizität: Die Beleidigung - E-Mail-Wurm mit Verfallsdatum - Fünf Millionen Zweite-Weltkriegs-Bilder online - Authentisch: Eine Frau in Berlin - Empfehlungskatalog Geschichte online - Exodus in der Lindenstraße - Roll back: Der neue Konservatismus der Künste + Superhausmutter aller Zeiten. Von Rüdiger Dingemann
Virtualienmarkt
20.01.2004 Die Medienkonzerne machen jetzt die Erfahrung, die sie ihren freien Mitarbeitern schon lange zumuten: Sie kriegen fast nichts bezahlt. Und es gibt kaum Auswege aus der schwierigen Lage.
Mittwoch, 21.01.2004
Heute in den Feuilletons
21.01.2004 Der Streit um "Eine Frau in Berlin" geht endgültig in die zweite Runde: Die SZ qualifiziert Walter Kempowskis Gutachten als "kümmerliche Nichtinformation auf zwei Blatt". In der Welt kritisiert Jürgen Habermas noch einmal die Polen, die beim Irak-Krieg nicht seiner Meinung waren. Die taz geht vor John Galliano in die Knie: "Ha, die Pose!" Die NZZ rechnet mit dem "grausigen Kitsch" Gunther von Hagens' ab. Die FAZ erliegt Bernardo Bertoluccis "Träumern".
Bücherschau des Tages
21.01.2004 Mit Kritiken zu Peter Glaser: "Geschichte von Nichts" in der FR, Iris Hanika: "Das Loch im Brot" in der SZ, Jürgen Zimmerer: "Völkermord in Deutsch-Südwestafrika" in der NZZ, Christian Gailly: "Ein Abend im Club" in der FR und Katja Oskamp: "Halbschwimmer" in der FR.
Mord und Ratschlag
21.01.2004 In Bernhard Sinkels Krimi "Bluff" rächt sich ein zur Stasi gepresster IM an seinen Peinigern. Heinrich Steinfest erzählt in "Ein sturer Hund" von der Jagd nach einer außer Kontrolle geratenen Serienmörderin. Vom Fach ist keiner der beiden Autoren. Aber das macht ja nichts - wenigstens in einem Fall.
Medienticker-Archiv
21.01.2004 Heute: "Tätervolk": Unwort des Jahres - Bagle-Wurm: Ohne Tricks und doppelten Boden - Literatur im Fernsehen: Markworts "bookmark" + Neue "BuchTV"-Ausgabe - Geheimsitzung eines großen TV-Senders + Einsam an der Spitze. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 22.01.2004
Heute in den Feuilletons
22.01.2004 In der Zeit erklärt Michel Houellebecq, wie die Konservativen mithilfe ihrer Faulheit für Fortschritt sorgen. Die SZ findet John Woos neuen Film noch einen Dreh hopperesker. Die taz wünscht eine reisende RAF-Ausstellung. In der FR beschreibt Nathan Sznaider die Siedler als die eigentlichen Antizionisten. Die NZZ gibt uns ostafrikanische Musik zu hören. Und mit der FAZ lachen wir sehr herzlich über die Deutsche Bank.
Bücherschau des Tages
22.01.2004 Mit Kritiken zu W. E. B. DuBois: "Die Seelen der Schwarzen - The Souls of Black Folk" in der ZEIT, Stewart O'Nan: "Halloween" in der ZEIT, Antal Szerb: "Reise im Mondlicht" in der ZEIT, Ines Geipel: "Für heute reicht's" in der ZEIT und Yitzhak Laor: "Steine, Gitter, Stimmen" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
22.01.2004 Heute: Deutsche Bank vs. Rolf Hochhuth - Die Hamburger Korrekturen - Panne bei Web.de - Yahoo geht unter die Entwickler - Schampus bei Burda - Schonfrist für Bertelsmann + Lügen-TV. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 23.01.2004
Heute in den Feuilletons
23.01.2004 Die taz freut sich, dass die Puffgänger in der Musikindustrie abgesägt werden. Die FR freut sich über britische Teenager, die eine Doppelkinnträgerin zum Superstar gewählt haben. In der NZZ fürchtet Felix Philipp Ingold ein Um-sich-Greifen antidemokratischer Kulturologie in Russland. In der SZ bangt der Produzent Günter Rohrbach mal wieder um den deutschen Film. Die FAZ bringt die Gehirndebatte zu einem glücklichen Ende und freut sich über einen freitragenden Schreibtisch namens Kant.
Bücherschau des Tages
23.01.2004 Mit Kritiken zu Marco Carini: "Fritz Teufel" in der SZ, Ilija Trojanow: "An den inneren Ufern Indiens" in der FAZ, Chiara Frugoni: "Das Mittelalter auf der Nase" in der SZ, Helmut Glück: "Deutsch als Fremdsprache in Europa" in der FAZ und Robert B. Stinnett: "Pearl Harbor" in der SZ.
Medienticker-Archiv
23.01.2004 Heute: Der Philosoph und der Kardinal - Deutsche Literatur geht online - Unbekannter Kafka-Brief entdeckt - Rekordergebnis für eBay - Amazon setzt auf Linux - Das kompromittierte Gehirn - Ackermanns Neverland + Das Ende der Spaßguerilla. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 24.01.2004
Heute in den Feuilletons
24.01.2004 In der Welt zieht Tim Parks eine Parallele zwischen Parmalat-Skandal und den Medici. Die taz gratuliert dem Apple zum Zwanzigsten. Die FR befasst sich mit der Ritualdynamik des Kopftuchstreits. Die NZZ erinnert an die "Kleine Eiszeit" und Durs Grünbein in der FAZ ebenfalls. In der SZ vermutet der schwedische Autor Göran Rosenberg, dass palästinensische Selbstmordattentäter neben dem Hass auf Juden auch andere Motive haben könnten.
Bücherschau des Tages
24.01.2004 Mit Kritiken zu Carl Schmitt: "Carl Schmitt: Tagebuch Oktober 1912 bis Februar 1915" in der NZZ, Stewart O'Nan: "Halloween" in der TAZ, Christoph Hein: "Landnahme" in der TAZ, Christoph Hein: "Landnahme" in der FR und Karlheinz Stierle: "Francesco Petrarca" in der SZ.
Montag, 26.01.2004
Heute in den Feuilletons
26.01.2004 Georg Klein beobachtet für die Welt den Mannesmannprozess und staunt über die vier Zwerge auf der Anklagebank. Gabriele Goettle schreibt in der taz über den Frackspezialisten Josef Teuschler. Die SZ wettert gegen die demente Musikindustrie. Im Tagesspiegel feiert Georg Seeslen die Marsmission als Wiederherstellung der Mythe Zukunft. Für die FAZ leidet Gerhard Stadelmaier im Burgtheater. Und alle trauern um Helmut Newton.
Magazinrundschau
26.01.2004 Prospect findet männliche Schriftsteller mit großen Ideen - in Australien. Der Economist verabschiedet höflich Kiharu Nakamura, die letzte große Geisha. Der Nouvel Obs beklagt die Zustände im literarischen Milieu Frankreichs. Die London Review of Books findet sich plötzlich in Londonistan wieder. Im Spiegel wundert sich Jana Hensel über die Identitätskrise der Erfurter. Outlook India porträtiert den Regisseur der Bollywood umkrempeln wird: Ram Gopal Varma. Das New York Times Magazine beklagt die Tyrannei des Copyrights.
Bücherschau des Tages
26.01.2004 Mit Kritiken zu Marco Carini: "Fritz Teufel" in der FR, Jörg Baberowski: "Der rote Terror" in der FAZ, Alexander Jakowlew: "Die Abgründe meines Jahrhunderts" in der FAZ, Nagib Mahfus: "Der Rausch" in der SZ und Lydia Mischkulnig: "Umarmung" in der SZ.
Vorgeblättert
26.01.2004 "Er legte mich hin; eine harte Kante schnitt mir in die Kniekehlen, während meine Füße noch immer den Boden berührten, und sobald ich vollkommen ausgestreckt war, war er in mir. Das Ganze hatte vielleicht vier Sekunden in Anspruch genommen. Es geschah rasch und beiläufig und mühelos und wirkte gleichzeitig schier unmöglich, wie jede virtuose Leistung." Ab heute präsentieren wir Auszüge aus Neuerscheinungen des Frühjahrsprogramms der Verlage. Den Auftakt macht Edith Templetons wiederentdeckter Roman "Gordon".
Medienticker-Archiv
26.01.2004 Heute: Buchhandel kurz vorm Desaster - Thielen bleibt bis 2007 - Google auf dem Weg zum Sozialportal - Ritter Gates - Glanz und Elend der deutschen EDV - "Ich bin eine Nutte, eine sehr teure Nutte" + Wir bleiben fein. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 27.01.2004
Heute in den Feuilletons
27.01.2004 IIn der SZ erklärt Umberto Eco, wie Silvio Berlusconis Medienregime andere Meinungen zulässt - und dennoch verhindert. In der FAZ beklagt Hans Magnus Enzensberger die Unbotmäßigkeiten der "Boulevardinquisition". Die taz liest einen Klassiker des Islamismus. In der FR analysiert Norbert Bolz die Tücken des Beratergeschäfts. Die NZZ staunt über die Marktentwicklung der Wiener Aktionisten.
Die Buchmacher
27.01.2004 Diese Woche lesen Sie: Wer das Preisbindungsgesetz unterläuft, warum die Buchmesse verkürzt wird und wer auf dem US-Markt keine Chancen hat. Von Sandra Evertz
Bücherschau des Tages
27.01.2004 Mit Kritiken zu Matias Faldbakken: "The Cocka Hola Company" in der SZ, Urs Widmer: "Das Buch des Vaters" in der NZZ, Felix Thürlemann: "Robert Campin" in der NZZ, Klaus W. Jonas / Holger R. Stunz: "Golo Mann. Leben und Werk" in der FAZ und Mark Haddon: "Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
27.01.2004 Heute: Scheherazades handfeste Erotik - Newtons letztes Werk - Geheime Bestseller - Pardon kommt (Schmidt inklusive) - Luther geht - Eco über Berlusconi - Displays aufrollbar, biegsam, ultradünn - Kulturtheorie-Kochen: man nehme + Der Kritiker als Inquisitor. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 28.01.2004
Heute in den Feuilletons
28.01.2004 In der FAZ fragt sich Zafer Senocak, was die Türkei zur kulturellen Identität Europas beiträgt. Die taz versteht Hans Magnus Enzensbergers Empörung nicht. In der FR erklärt Manfred Schneider, woher Europas künftige Eliten kommen werden: aus Osteuropa. Die SZ findet es arschkalt in Kevin Costners neuem Western. Und die NZZ heißt angeblich alles gut, was Geld spart.
Bücherschau des Tages
28.01.2004 Mit Kritiken zu Antal Szerb: "Reise im Mondlicht" in der FR, Adam Thirlwell: "Strategie" in der SZ, Per Olov Enquist: "Großvater und die Wölfe" in der NZZ, Adam Thirlwell: "Strategie" in der FAZ und Rainer Forst: "Toleranz im Konflikt" in der SZ.
Medienticker-Archiv
28.01.2004 Heute: Express-Wurm-Warnung - Warnstreik beim br - Dein Freund, der Computer - Kinderbücher im Fernsehen - Buchhändler fragen, Beraterin antwortet - ZEIT im Börsenblatt - Die Wahrheit über den Aldi-PC + Gates fühlt sich schuldig. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 29.01.2004
Heute in den Feuilletons
29.01.2004 Die Zeit bringt ein Manifest des iranischen Autors Abbas Maroufi gegen die "Leiche der islamischen Republik". Die SZ hat schreckliche Angst: Eine neue Rechtschreibreform wird vorbereitet. Die FR emfpiehlt einen Besuch in der Pariser Cristallerie Baccarat. Die NZZ beobachtet eine ambivalente Haltung der arabischen Bevölkerung zur Demokratie. Die FAZ kennt die neuesten Tricks, um auf Werbekampagnen aufmerksam zu machen.
Bücherschau des Tages
29.01.2004 Mit Kritiken zu Christoph Hein: "Landnahme" in der ZEIT, Rainer Forst: "Toleranz im Konflikt" in der NZZ, Lutz Seiler: "vierzig kilometer nacht" in der ZEIT, Jochen Jung: "Täglich Fieber" in der ZEIT und Lutz Raphael: "Geschichtswissenschaft im Zeitalter der Extreme" in der FR.
Medienticker-Archiv
29.01.2004 Heute: Amazon profitabel - Schluss mit durchgeknallt: Naumann schuldig - Google Grants - BBC-Chef zurückgetreten - Redakteure stimmen für Streik - Verleger sind keine Spielverderber + Bildung von allen. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 30.01.2004
Heute in den Feuilletons
30.01.2004 Die SZ findet, wir sollten uns ein Beispiel an der amerikanischen Philanthropie nehmen. Die NZZ schlägt sich auf die Seite des norwegischen Königshauses. In der taz kritisiert der Politikwissenschaftler Benjamin Barber die Wahlkampfberichterstattung der amerikanischen Medien. Die FAZ feiert die Macht des Internets in China.
Bücherschau des Tages
30.01.2004 Mit Kritiken zu Michael Wildt: "Die Generation des Unbedingten" in der SZ und Jura Soyfer: "Jura Soyfer: Werkausgabe, 4 Bände" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
30.01.2004 Heute: Stürmische Zeiten: BBC vom Donnerschlag gerührt - Enzensberger und die Beweislast - Grimme-Preis: Same procedure as every year - Berg: Blick zurück im Zorn - Rechtschreibreform: partielle Rücknahme + Naumann-Urteil: Ehre und Beleidigung. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 31.01.2004
Heute in den Feuilletons
31.01.2004 In der FAZ fragen die Neurologen Karl Clausberg und Cornelius Weiller: Ist das 'Ich' ein umnachteter Triebtäter? Für die taz schreibt Uri Avnery einen Leitfaden zum Antisemitismus. Hans Christoph Buch schreibt in der Welt über den korruptesten Staat Afrikas. Die NZZ sucht den Moralisten im Zyniker. In der FR denkt Manfred Schneider über die Benutzer-Oberfläche der Politiker nach. Die SZ warnt vor dem Startup China.
Bücherschau des Tages
31.01.2004 Mit Kritiken zu Benjamin R. Barber: "Imperium der Angst" in der TAZ, Adam Thirlwell: "Strategie" in der TAZ, Werner Hofmann: "Goya" in der NZZ, Jens Soentgen: "Selbstdenken!" in der TAZ und : "Kapitalismus als Religion" in der TAZ.