Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 10.02.2026, 15.41 Uhr
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  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
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  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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Perlentaucher Archiv

Sortiert nach Datum | Rubriken

Samstag, 01.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

01.09.2007 In der SZ preist Sibylle Lewitscharoff den großen Karl May und die ihm gewidmete Ausstellung in Berlin. Die FR erklärt, wie und warum Wolfgang Schäuble das dreifaltige Böse bekämpft. In der taz erläutert Herfried Münkler den Unterschied zwischen nationalrevolutionär-ethnoseparatistischem und sozialrevolutionärem Terrorismus. Die Welt stellt klar, dass die Romantik keine allein deutsche Angelegenheit war. Die FAZ preist Brian De Palmas bösartige Abrechnung mit dem Irakkrieg "Redacted". Und die NZZ liest Joseph Conrad.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

01.09.2007 Warum vor Michael Lentz noch niemand auf die hervorragende Idee gekommen ist, über das "Pazifik Exil" von Thomas Mann & Co einen Roman zu schreiben, kann die NZZ nach diesem Lesegenuss gar nicht verstehen. Dieter Richter versammelt zu ihrer Freude außerdem alles Bedeutende, was über den Vesuv zu sagen ist. Rüdiger Safranskis Studie zur "Romantik" wird von der SZ gar nicht liebevoll behandelt. Die taz bemerkt erstaunt, dass der Erzironiker Jay McInerney auch ernsthafte Romane schreiben kann, wie er mit "Das gute Leben" beweist.

Montag, 03.09.2007

Die Buchmacher

Buchmagazine als Zeitungsbeilagen

03.09.2007 Warum sich die Bücherbranche mit ihren Selbstgefährdungen arrangiert hat. Wer im Geschäft mit Buchmagazinen als Zeitungsbeilagen mitmischt. Wie der australische Buchhandelsmarktführer die Branche aufmischt. Und welche Ketten in Göttingen aufeinandertreffen.

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

03.09.2007 In der Gazeta Wyborcza analysiert Heinrich August Winkler die antideutschen Ressentiments in Polen und die Ich-Schwäche der Rechten. In der SZ beschreibt Sonja Margolina, wie Russlands orthodoxe Kirche auf Glauben, Moral und Vaterland statt individuelle Menschenrechte setzt. In der NZZ beobachtet Zafer Senocak den Aufbruch aus dem anatolischen Hinterland. Und in der Welt erklärt Gerhard Schulze rechts und links für überholt.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

03.09.2007 Mit Lust an der Apokalypse lässt sich die FAZ von Alan Wiseman vorführen, wie "Die Welt ohne uns" aussehen würde. Mindestens genauso imaginativ und aufschlussreich ist ihrer Meinung nach auch Carol Loeb Shloss' Biografie von "Lucia Joyce". Peter Henisch ist chronisch unterschätzt, wie er mit seinem großen Roman über "Eine sehr kleine Frau" wieder einmal beweist, stellt die SZ mit einem Seufzer fest. György Konrads "Buch Kalligaro" gerät ihr dagegen etwas zu präpotent.

Medienticker-Archiv

Medienticker

03.09.2007 Aktualisiert: Quo vadis Handy-TV oder Die Digitalstrategie der Öffentlich-Rechtlichen - "konkret" wird 50 Jahre alt - Wie funktioniert der Bundestrojaner? - Wie Tom Cruise uns verändern wird - Bestialisch komisch "Das Reich der Tiere" - Weltsprachen-Code geknackt + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Dienstag, 04.09.2007

Magazinrundschau

Sadik al-Azm: Rushdie ist der neue Galilei

04.09.2007 In der Internationalen Politik sieht der syrische Philosoph Sadik al-Azm in Salman Rushdie einen neuen Galileo Galilei. Al Ahram stellt erschrocken fest, dass die Masturbation in Ägypten den Sex ersetzt hat. Der Economist erklärt, warum die USA kein Problem mit Moscheebauten haben. L'Espresso begibt sich auf die Spur des Paten von San Luca, Ntoni Gambazza. In der Gazeta Wyborcza unterhalten sich Adam Krzeminski und Heinrich August Winkler über das verwickelte deutsch-polnische Verhältnis. Prospect beklagt die politische Apathie der indischen Mittelklasse. Outlook India fragt, was Menschen dazu bringt, einen Rekord im Ketchup-Schnelltrinken aufzustellen. Im Folio führt Nigel Barley durch die totale Überwachungsstadt London. In Nepszabadsag stellt Noam Chomsky klar, dass die USA sozialistischer waren als Osteuropa. Und die New York Times porträtiert Musikguru Rick Rubin.

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

04.09.2007 Die taz fragt sich nach John J. Mearsheimers und Stephen Walts "Israel-Lobby", was eigentlich die nationalen Interessen sind, von denen die USA durch jene Lobby abgebracht werden. In der Welt warnt Walter Laqueur vor der Zerstörung des Erdballs durch religiöse Fanatiker. Die SZ fühlt sich bei Manu Chao wie im feuerroten Spielmobil.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

04.09.2007 Ziemlich mitreißend und witzig findet die NZZ den Depro-Rap "Die Reiherkönigin" der jungen Polin Dorota Maslowska. Die FAZ hat sich mit Freude von Alexa Hennig von Langes Roman "Risiko" in die Abgründe der neuen Familienidylle ziehen lassen. Die FR lobt Heinz Schlaffers Studie zu Nietzsches Stil "Das entfesselte Wort". Die taz hält John J. Mearsheimers und Stephen Walts Buch über die angebliche "Israel-Lobby" nur für ein "gutes schlechtes Buch". Und die SZ deklassiert Paula Fox.

Vorgeblättert

Kwame Anthony Appiah: Der Kosmopolit

04.09.2007 Globalisierung? Multikulturalismus? Kosmopolitismus? Der in Amerika lehrende, in England und Ghana aufgewachsene Philosoph Kwame Anthony Appiah untersucht diese Begriffe und Strömungen und legt eine "Philosophie des Weltbürgertums" vor: "Der Kosmopolit". Lesen Sie hier einen Auszug, ausgewählt

Medienticker-Archiv

Medienticker

04.09.2007 Heute u.a.: Bertelsmann ordnet Geschäfte der Direct Group neu - Kleist-Preis für Wilhelm Genazino - Wie verroht ist die Videospiel-Szene - Premiere Star-Chef Wolfram Winter im Interview - Onleihe nur für Microsoft-User - Google News geht unter die Inhalte-Anbieter + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Im Kino

Bewegtbilddreschflegelei

04.09.2007 "Das Bourne Ultimatum", der dritte Teil der Bourne-Saga, verbreitet virtuos, aber wenig originell, viel Hektik und Lärm. In Erica von Moellers "Hannah" geht es in sehr viel ruhigerer Gangart um Nina Hoss als schöne Frau mit rätselhafter Vergangenheit.

Mittwoch, 05.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

05.09.2007 Dreißig Jahre nach Beginn des Deutschen Herbstes erinnert die FR an den Kult der Gewalt der Siebziger. Andres Veiel beschreibt im Tagesspiegel, wie die RAF eine ganze Generation an den Angelhaken bekam. Die NZZ kann aber feststellen: Der revolutionäre Gestus hat ausgedient. In der FAZ verteidigen sich die Klimaskeptiker gegen die Apokalyptiker. Die taz staunt über die Familienseligkeit der neuen Männerliteratur. Und in der Welt schreibt David Grossman: "Das gute Buch macht den Leser einzigartig."

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

05.09.2007 Die SZ erkundet mit Jörg Magenau die Dorf- und Stammesstrukturen der taz und mit Christoph Schmidt dessen "wichtigste Körperfunktionen". Die FAZ liest Annette Mingels' Geschichten von der Liebe "Romantiker" vor Begeisterung gleich zweimal. Die FR begibt sich mit Georges-Arthur Goldschmidts Erzählung "Die Befreiung" ins Sodom des Internatslebens. Die NZZ entdeckt Astrid Lindgrens "Ur-Pippi".

Medienticker-Archiv

Medienticker

05.09.2007 Heute u.a.: Gutmenschentum als Weg in die Katastrophe - Horror made in USA - Lauschen statt lesen - George Orwell bespitzelt - ARD/ZDF-Online-Studie: Das Internet boomt - Der Künstliche Komponist + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Donnerstag, 06.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

06.09.2007 Die Zeit fragt sich, wie man gegen den neuen Sexismus angeht, der seinen Frauenhass nicht ernst meint, sondern nur verkaufen will. Die Welt fragt, was Konvertiten am Islam reizt. Die taz setzt auf ein ostdeutsches 68. Die FAZ war auf dem Theaterfestival von Kabul. Die SZ entdeckt Deutschlands Herz zwischen Wittenberg und Weimar. Und die FR bewundert Santiago Calatravas Chicago Spine, der sich wie Rauch aus einem Lagerfeuer in den Himmel windet. 

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

06.09.2007 Scharfsinn, Belesenheit und Sprachkraft findet die begeisterte Zeit in Rüdiger Safranskis zudem spannend erzählter Geistesgeschichte über die "Romantik". Die SZ beeindruckt an Martin Amis' Abrechnung mit Stalin "Koba der Schreckliche" vor allem der humane Unwille, sich mit den Schrecken der Vergangenheit abzufinden. Mehr Spaß hat die FAZ mit Rob Sheffields "Love is a Mix Tape", in dem sie ein ernstes Buch über den Pop, ein leichtes über den Tod und ein kluges über die Liebe sieht. Sehr gut amüsiert hat sie sich auch bei Alexander McCall Smith' Satire auf das deutsche Gelehrtenleben "Die verschmähten Schriften des Professor von Igelfeld". Die NZZ preist Michael Ondaatjes einzigartig schönes Buch "Divisadero". Und die FR findet Michael Kleebergs Roman "Karlmann" einfach grandios.

Medienticker-Archiv

Medienticker

06.09.2007 Heute u.a.: Ikone der Oper: Il Padrone ist gegangen, zum Tod von Luciano Pavarotti - Roberto Saviano: Portrait+Interview - Rette sich, wer kann! Eva Hermans neues Buch - Venedig-Tagebuch: Wie man sich erotisch aalt + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Freitag, 07.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

07.09.2007 Die Feuilletons verabschieden den großen Luciano Pavarotti: Für die Welt überflügelte er den Titan Caruso und konnte doch nicht einmal richtig Noten lesen. Die SZ erinnert sich seufzend an seine Höhenbrillanz und Durchschlagskraft. Für die NZZ hat er die Oper zu einer kulinarischen Gattung gemacht. Die FAZ vermisste bei ihm allerdings das Existentielle. Außerdem erklärt der Schriftsteller Christoph Peters in der Welt, warum Konvertiten keine halbe Sachen machen. In der taz konstatiert Benjamin Biolay, dass Frankreichs Konservative einfach keinen Geschmack haben.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

07.09.2007 Die FAZ ist sich sicher: Ein besseres Buch als Sam Apples "Schlepping durch die Alpen" ist noch nie über einen österreichischen Wanderhirten, der seinen Schafen jiddische Lieder vorsingt, geschrieben worden. Einen glückhaften Aufenthalt verbringt sie mit Walter Kappachers Roman "Der lange Brief". Die SZ liest Mike Davis' "Geschichte der Autobombe" als Thriller und militärgeschichtliches Grundlagenwerk zugleich. Und die NZZ lernt von Louise Richardsons Buch "Was Terroristen wollen", genau dies mit den stärksten Waffen des Westens zu verhindern.

Medienticker-Archiv

Medienticker

07.09.2007 Heute u.a.: Vor 9 Jahren wurde Google gegründet - Krisztian Grecso oder Der Zorn des Dorfes - Vom Junk Food zum Junk Sleep - Buchpreisbindung Schweiz: "Verschleppt und verarscht" - Frage an den deutsche Papst: "pro perfidis Judaeis" (?) - Online-Durchsuchungen + Buchtkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Samstag, 08.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

08.09.2007 Die SZ veranschaulicht die Versuchungen des Islam mit dem Heiratsantrag eines vielversprechenden, aber etwas autoritären Typen. Zum morgigen Anti-Mugabe-Tag weist der simbabwische Dichter Chenjerai Hove den Diktator seines Landes darauf hin, dass das Volk ungern Paviane wählt. In der Welt seufzt Mario Vargas Llosa über die Kollateralopfer der Meinungsfreiheit, Anstand und Privatsphäre. Hans Werner Henzes Vertonung der "Phaedra" wird uneinheitlich bewertet, FAZ und Tagesspiegel aber bewundern belcantistischen Glanz und zwölftönige Wohllaute.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

08.09.2007 Die kosmopolite NZZ empfiehlt lateinamerikanische Autoren, die sich den dunklen Kapiteln des Kontinents widmen, darunter Paulo Fonteles mit einem Gedichtband über seine Folterung während der brasilianischen Militärdiktatur und Alonso Cuetos Roman "Die blaue Stunde", der der blutigen Spur des Kampfs gegen den Sendero Luminoso folgt. Die FAZ stellt zu Rüdiger Safranskis Geistesgeschichte der "Romantik" klar, dass es hier um Großes geht. Jan Costin Wagners Krimi "Das Schweigen" attestiert sie philosophische Qualitäten. Die FR freut sich, dass sich Michael Ondaatje in seinem Roman "Divisadero" nicht um Wahrscheinlichkeiten kümmert. Die SZ preist Brigitte Kronauers "wachen, sorgsamen, empfindlichen" Roman "Errötende Mörder" und lobt Misha Asters Studie zu den von den Nazis ebenso instrumentalisierten wie privilegierten Berliner Philharmonikern.

Sonntag, 09.09.2007

Die Buchmacher

Verlage demütigen Wissenschaftler

09.09.2007 Welches Problem gelöst werden kann, indem man Autoren Stempel verweigert. Wie Verlage Wissenschaftler demütigen und knechten. Und was die Börsenvereins-Tochter MVB zur neuerlichen Sicherheitspanne bei "Volltextsuche Online" sagt.

Montag, 10.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

10.09.2007 Mit verhaltener Begeisterung nehmen die Feuilletons den Goldenen Löwen für Ang Lees "Lust, Caution" auf und sorgen sich ein wenig um die Zukunft der Biennale von Venedig. Die SZ verabschiedet sich von der Privatsphäre und schlägt das offene Existenzbuch des PC-Inhabers auf. Die NZZ durchquert mit dem Rad die Alpen. In der Berliner Zeitung beschreibt der zum Islam konvertierte Christian Hoffmann, wie er sich aus der Mehrheitsgesellschaft herauskatapultiert hat.Und in Spiegel Online rätselt Thea Dorn, welche Teufel in schwache Frauenleiber und Intendantenköpfe gefahren sein können.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

10.09.2007 Zwei Großautoren fallen heute bei der Kritik durch: In Naomi Kleins Abrechnung mit dem Neoliberalismus "Die Schock-Strategie" erkennt die SZ vor allem doppelt verschanzten Dogmatismus. An Richard Dawkins Atheismus-Manifest "Der Gotteswahn" missfällt der FAZ der erzengelgleiche Furor. Als "Biologie der Freiheit" feiert sie dagegen Sharon Begleys Buch "Neue Gedanken - neues Gehirn". Bestens amüsiert hat sie sich bei Petri Tamminens dickblütigem Roman "Mein Onkel und ich". Die SZ lobt wortreich Ross Kings Buch "Zum Frühstück ins Freie" über die Ursprünge der modernen Malerei Frankreichs. 

Medienticker-Archiv

Medienticker

10.09.2007 Heute u.a.: Eva Hermann oder Das Prinzip Provokation - Nouveau Realisme: Ich reiß' dich in Fetzen, Puppe! - Hollywood-Produktionen: Grenzenlos nah - Jazz: Pilot in dunkle Ecken - Eine Landkarte der persönlichen Erlebnisse - Don DeLillo: Was erzählt uns der Terror - Amazon und Google auf dem Weg zum digitalen Buchmarkt + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Dienstag, 11.09.2007

Magazinrundschau

Michael Caine: Magnetismus, Charisma, Sprezzatura

11.09.2007 Der New Yorker geht daran, die amerikanische Niederlage im Irak zu planen. Le Monde diskutiert Rechte für Roboter. Al Hayat geißelt fehlende Transparenz und Autoritarismus in Arabien. In Literaturen betrachtet Andrzej Stasiuk das derzeit aufgeführte Drama des Polentums. In Przekroj erklärt Zadie Smith, wie man Pole wird. Figyelö beklagt die ungenießbare Mittelklasse von Ungarns Wein und Gesellschaft. Der Spectator reist nach Radschastan, das in seiner Ödnis vor allem Milliardäre hervorbringt. In ADN wird Javier Marias von einer Hellseherin verfolgt. Die Weltwoche sucht den Beweis für die Collatz-Vermutung. Trouw rätselt über Taliban Fritz und Guerillera Tanja. Il Foglio isst Kuttelsuppe in Istanbul. Und das TLS fragt, woher Charisma und Sprezzatura kommen: Wird es einem zugeworfen?

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

11.09.2007 Die SZ sieht sich an, wie internationale Architekten die in Öl, Gas und Geld schwimmenden Städte Russlands umbauen. Die NZZ besichtigt Essen, ewige Kulturhauptstadt mit leichtem Hang zur Megalomanie. In der Welt nimmt sich der iranische Schriftsteller Said den zu Katholizismus, Kommunismus und Islam konvertierten Peter Schütt vor. In der FAZ pocht der Biomediziner Max Schöler auf den Unterschied zwischen Embryonen und Föten. Die taz besucht die Biennale von Istanbul. Der Tagesspiegel beschreibt, wie sich die Superhelden des amerikanischen Comic-Mainstream im Kampf gegen den Terror verstricken.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

11.09.2007 Bestnoten vergibt die SZ an Bruno Preisendörfers von tragischer Unausweichlichkeit vorangetriebenen Roman "Die Vergeltung". Große Stücke hält sie auch auf die liberale Ironie Christopher Hitchens', dessen Generalangriff auf die Religion "God is not Great" als "Der Herr ist kein Hirte" demnächst auf Deutsch erscheint. Richard Dawkins' "Der Gotteswahn" hält sie dagegen für eine biologistische Hasspredigt. Die NZZ versinkt in Michael Köhlmeiers Roman "Abendland" über einen Spion und Mathematiker und liest Gedichte von Pablo Picasso. Sehr beeindruckt ist sie auch von Ulrich Peltzers berührender Liebesgeschichte "Teil der Lösung" (hier eine Leseprobe).

Vorgeblättert

Giwi Margwelaschwili: Officer Pembry

11.09.2007 Was tun Sie, wenn in einem Buch steht, wie Sie ermordet werden sollen? Lesen! Lesen Sie den Anfang des neuen Romans von Giwi Margwelaschwili: "Officer Pembry". Ausgewählt

Medienticker-Archiv

Medienticker

11.09.2007 Aktualisiert: Joe Zawinul ist tot - ARD und ZDF gewinnen Gebührenstreit - vor 140 Jahren: Von der abstrakten zur konkreten Kritik - Wirtschaftspresse unter sich - Entfesseltes Geplapper - RAF-Vermarktung - Apple könnte Mobilfunkanbieter werden - Web 2.0 für Kids - Meyers goes Wikipedia + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Mittwoch, 12.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

12.09.2007 Im Tagesspiegel stellt Regisseur Christian Petzold klar, dass das deutsche Kino durchaus Sterne hat, nur keinen Himmel. Die FAZ schreibt zudem eine Hymne auf Petzold und seinen Film "Yella". Die FR bekennt sich zur inneren Unsicherheit. In der Welt erklärt Peter Stein, warum Demokratie Autoritäten braucht, das Theater aber keine Frauen. Die NZZ hat auf der Biennale von Istanbul einen Klumpen Hackfleisch genossen. Und die SZ hat Gedichte tanzen gesehen.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

12.09.2007 Derb und todtraurig findet die FR den Liebesroman "Böse Schafe" von Katja Lange-Müller, der auch mit einigen "ekelhaft großartigen" Szenen aufwartet. Die FAZ reist mit Ignacio Martinez de Pison und einer Deesse über die Spaniens Landstraßen. Als Werk vollendeter Selbstironie preist die NZZ Thomas Glavinics Roman "Das bin doch ich" über den depressiven hypochondrischen Schriftsteller Thomas Glavinic. Und die SZ findet Jonas Hassen Khemiris Einwandererroman "Montecore, ein Tiger auf zwei Beinen" nicht nur komisch und tragisch zugleich, sondern auch noch klug.

Medienticker-Archiv

Medienticker

12.09.2007 Heute u.a.: Freiheit durch Literatur - Rundfunkgebühren: Kichern in Karlsruhe - Im Dickicht der Stadt - Die Polizei ist wieder da - Ein Held unserer Zeit - Elfriede Jelinek: Mit dem Finger auf der Löschtaste - Mathias Tretters Wochenrückblick + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Im Kino

Farmer John in seinem Widerspruch

12.09.2007 Taggart Siegels Dokumentarfilm "Mit Mistgabel und Federboa - Farmer John" porträtiert einen wahrhaft bizarren Öko-Bauern aus dem Mittleren Westen der USA, und der renommierte Drehbuchautor Scott Frank überzeugt mit seinem sorgfältig kalibrierten Regiedebüt "Die Regeln der Gewalt".

Donnerstag, 13.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

13.09.2007 In der taz erklärt es Tariq Ramadan für unislamisch, nicht die deutsche Verfassung anzuerkennen. Die FAZ berichtet über die recht rabiat geführte Diskussion in Bulgarien um das Massaker von Batak. Die NZZ fragt, was eine Kulturpolitik bringt, die nur darauf setzt, dass sich die Leute vor der Mona Lisa die Füße blau trampeln. In der SZ erklärt Christian Petzold, dass filmische Wahrheit nicht im Schneideraum entsteht. Die Zeit erklärt, was heutige Möchtegern-Diven von einer Maria Callas unterscheidet: Ihnen fehlt die Willenskraft. Und die Welt fordert mehr Respekt vor Robotern.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

13.09.2007 Die NZZ begeistert sich Roberto Alajmos Anti-Reiseführer "Palermo sehen und sterben", der sehr gelungen die Ängste vor der Stadt schüre. Auch Andrea Levy jamaikanische Einwanderergeschichte "Eine englische Art von Glück" hat ihr sehr gut gefallen. Die Zeit erfährt in Robert Aldrichs globaler Geschichte der Homosexualität "Gleich und anders" alles von chinesischer Pornoliteratur über sodomitische Indianer bis zur lesbischen Liebe in Westafrika. Die SZ genießt in vollen Zügen Abe Opincars persönliche Kulturgeschichte des guten Essens und Lebens "Am Abend, als ich meine Frau verließ, briet ich ein Huhn" (hier eine Leseprobe).

Medienticker-Archiv

Medienticker

13.09.2007 Heute u.a.: Gebührenurteil öffnet Tür in die digitale Welt - Kino ist wie ein Bankraub - Elizabeth George: Nur Plot ist wie Popcorn - Amazon-Kundenrezensionen: Schauderhaft formuliert und uninformiert - Led Zeppelin kehren zurück + Buchkritik und Kutur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Freitag, 14.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

14.09.2007 In der NZZ beklagt Sonja Margolina die politische Abstinenz in Osteuropa. In der taz berichtet Ivaylo Ditchev vom Trend unter Bulgariens Unternehmern, eigene Parteien gründen, um Schmiergeld zu sparen. In der FR analysiert Ulrike Ackermann das Unbehagen des Bürgers an der Freiheit. In der Welt stellt Michael Ondaatje fest, dass zu den besten englischen Autoren Inder, Iren oder Polen gehören. In der FAZ schildert Roberto Saviano, wie Ostdeutschland für die Mafia zum Einfallstor nach Osteuropa wurde. Im Tagesspiegel warnt Cecilia Bartoli vor dem Kollaps des italienischen Kultursystems. Und die SZ widmet sich dem konservativen Kulturkampf am Obersten Gerichtshof der USA.

Die Buchmacher

Die Klett-Familie räumt auf

14.09.2007 Aus welchem Grund die Klett-Familie im eigenen Verlag aufgeräumt hat. Warum Nachfolgen in Familienunternehmen "Körperverletzungen" sind. Wieso Bücher auf einmal wieder teurer werden. Und wie Brockhaus an Wikipedia anknüpfen will.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

14.09.2007 Für die SZ hat sich Georg Klein durch Mark Z. Danielewskis gewaltigen Horror- und Künstlerroman "Das Haus" geackert, fühlt sich am Ende aber reichlich belohnt: "Unser Ego darf stolz sein." Die FAZ ist schockiert von Jacky Laws nüchternem Buch über das große Geschäft mit der Krankheit "Big Pharma". Und die NZZ liest mit Gewinn Jacques Semelins Reflexionen über ethnische Vertreibungen und Völkermord "Säubern und Vernichten".

Medienticker-Archiv

Medienticker

14.09.2007 Heute u.a.: Exil-Werke Beckmanns in München - Von den Romantikern lernen - Der Horror in Moderne und Postmoderne - Ohne Web 2.0 keine Bibliothek 2.0 - Die Einsicht eines Hornochsen - Im Prekariat des Privaten und Öffentlichen verstrickt - Das Salz in der Buchstabensuppe - Transitorische Räume + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Samstag, 15.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

15.09.2007 In der FAZ deckt Otto von Habsburg einen historischen Skandal auf: die Österreicher wurden 1938 gezwungen, auf dem Heldenplatz zu jubeln. In der Berliner Zeitung stellt Sonja Margolina ein von der russisch-orthodoxen Kirche unterstütztes Pamphlet vor, das Russland eine klerikalfaschistische Zukunft wünscht. Die taz bringt eine Sondernummer zur Zukunft der Zeitung, die aber nicht im Internet stattfindet. Die SZ zieht eine unzufriedene Schlussbilanz der Documenta. In der NZZ denkt der Dramaturg Bruno Hitz über den Schrei des Ödipus nach. Die Entscheidung, Tom Cruise im Bendlerblock drehen zu lassen, wird vielfach kommentiert.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

15.09.2007 Viel Großes heute in der der Literatur. "Unfassbar groß" gar und "unheimlich komplex" findet die NZZ David Albaharis neuen Roman "Die Ohrfeige". Immerhin einen "großen Zeitroman" sieht die SZ in Ulrich Peltzers "Teil der Lösung" (hier eine Leseprobe). Der FAZ imponiert Michael Lentz' Roman "Pazifik Exil", der sich mit den Großen der Literatur in Los Angeles befasst. Und schließlich noch, zauberleicht: Wann kommt Mama?

Montag, 17.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

17.09.2007 Die SZ verteidigt den Katholizismus der Kunst gegen den kunstunkundigen Kardinal. Auch die taz findet recht kritische Worte für Taliban Meisner. Im Tagesspiegel schildert Kathrin Röggla mit Naomi Klein die Krisenszenarien des Kapitalismus. Die Welt findet: Das 'Rrrrrrrrrrrataplan' gelingt der Cecilia Bartoli doch besser als belcanteske Schlankheit. Die FR meint dagegen: Vergesst Netrebko.Die FAZ stellt ein neues amerikanisches Filmgenre vor: den Irak-Film.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

17.09.2007 Ruhm und Ehre dem Gruyter-Verlag, der die Herkulesarbeit auf sich genommen hat, die Briefe und Tagebücher Giacomo Meyerbeers herauszugeben, ruft die SZ. Die FAZ vertieft sich in Xenophons "Reitkunst" und findet manch nützliches auch zur Erziehung von Menschenkindern.

Vorgeblättert

Rainer-K. Langner: Kopernikus in der Verbotenen Stadt

17.09.2007 Von einer friedlichen Kollision westlicher und östlicher Kultur erzählt Rainer-K. Langner in "Kopernikus in der verbotenen Stadt. Wie der Jesuit Johannes Schreck das Wissen der Ketzer nach China brachte". Eine Wissenschaftsgeschichte am Beginn des 17. Jahrhunderts. Lesen Sie hier einen Auszug. Ausgewählt

Medienticker-Archiv

Medienticker

17.09.2007 Heute u.a.: Das Käfer-Karussell - Literatur als Lebenslüge - Meisner, ich hör dir trapsen? - Jürgen Kesting: Maria Callas hat die Seele der Melodie gesungen + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Dienstag, 18.09.2007

Magazinrundschau

Hanna Schygulla: Ich pfeife auf die Kunst!

18.09.2007 In Le Point fordert der Anthropologe Malek Chebel, das Tabu der Sklaverei im Islam zu brechen. The Atlantic flirtet mit Facebook. Der Economist widmet sich dem Web 2.0 in China. Im Espresso konstatiert der Schriftsteller Suketu Mehta eine Machtverschiebung in Indien zugunsten der Dalit. In der New York Review of Books beobachtet der Rechtsphilosoph Ronald Dworkin eine jakobinische Revolution am Obersten Gerichtshof der USA. In der London Review nimmt der Historiker Perry Anderson die Selbstgefälligkeit der Europäer aufs Korn. In der Weltwoche pfeift Hanna Schygulla auf die Kunst. In Le Monde diplomatique kommt der Sinologe Wolfgang Kubin nach dem Genuss zweier Liangs nicht mehr auf sein Pferd.

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

18.09.2007 In der FR erklärt Rüdiger Safranski, warum 68 für ihn eine romantische Bewegung war. In der Welt sieht Petros Markaris nach Waldbrand und Neuwahlen schwarz für Griechenland.  In der FAZ reibt sich Werner Spies dankbar die Augen über die nun wieder ehrlich artikulierte Kunstfeindlichkeit der katholischen Kirche. Das Berliner Literaturfestival wird allenthalben wohlwollend resümiert.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

18.09.2007 Die NZZ liest mit Bewunderung den letzten genuinen Klassiker der französischen Literatur: Julien Gracq. Unerlässlich findet die SZ Silvia Naefs Studie über das Bilderverbot im Islam. Die FR verteidigt Naomi Klein gegen ihre Kritiker.

Medienticker-Archiv

Medienticker

18.09.2007 Heute u.a.: Seine Mail-Adresse lautete zorn@germany - Wilhelm Genazino im Interview - Neues ebook "kindle" - Robert Kirkman: Super, dieser Typ! - Meisner: Ein schlichter alter Mann - Microsoft verliert + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Mittwoch, 19.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

19.09.2007 Die Feuilletons lauschen gebannt den Hassreden eines islamischen Predigers, die in Romuald Karmakars neuem Film "Hamburger Lektionen" verlesen werden. In der taz versichert die marokkanische Soziologin Fatima Mernissi, dass die islamischen Länder dank Internet demokratisch werden. Spiegel Online berichtet, dass die New York Times ihr gesamtes Archiv und fast alle bisher kostenpflichtigen Bereiche freistellt. In der FAZ erklärt Kardinal Meisner, was er meinte, und die NZZ fasst die Reaktionen auf Meisner "schiefe Predigt" zusammen und erkennt einen neuen radical chic unter deutschen Intellektuellen. Die SZ begutachtet den Entwurf für das neue Spiegel-Hochhaus in Hamburg.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

19.09.2007 Den Vergleich mit Tschechow hat der irische Schriftsteller William Trevor nicht nötig, er ist nämlich selbst einzigartig, meint die FAZ nach Lektüre des Erzählbandes "Tod des Professors". Die NZZ empfiehlt Khaled Hosseinis Roman "Tausend strahlende Sonnen" über die Freundschaft zweier Frauen in Afghanistan. Die SZ fragt sich irritiert, ob Knud Romer in seinem Roman "Wer blinzelt, hat Angst vor dem Tod" seine eigene Geschichte erzählt oder nur werbewirksam mit deutsch-dänischen Ressentiments spielt.

Medienticker-Archiv

Medienticker

19.09.2007 Heute u.a.: Bleierne Solidarität und Pietas - Das Wagner-Wagnis - Hitler für Holländer - Fatih Akin wird Oscar-Kandidat - Weit unter dem Durchschnitt - Tomi Ungerers Museum - Popkomm beginnt in Berlin - eMusic macht iTunes mit Hörbüchern Konkurrenz + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Im Kino

Die Geister des Archivs

19.09.2007 Zwei wichtige Filme aus Deutschland: In "The Halfmoon Files" nähert sich Philip Scheffner auf faszinierenden Umwegen der deutschen Kolonial- und Rassismusgeschichte. In den "Hamburger Lektionen" lässt Romuald Karmakar den Hassprediger Fazazi sprechen - durch den Mund des Schauspielers Manfred Zapatka.

Donnerstag, 20.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

20.09.2007 In Spiegel Online erklärt Bernhard Schlink, wo ihm der Verteidigungsminister weh tut. In der Zeit beschreibt der serbische Schriftsteller Vladimir Arsenijevic den Hass seiner Landsleute auf die Kosovo-Albaner. In der Welt erklärt Fatih Akin, wie es kommt, dass seine Filme Weltkino sind. SZ und taz sind nicht zufrieden mit Kardinal Meisners Entschuldigung. Die FR nutzt die Bilanz der Documenta XII zu einer Klage über die Auswüchse des Kuratorentums. In der taz zieht Romuald Karmakar Parallelen zwischen Imam Fazazi und Heinrich Himmler.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

20.09.2007 Die Augstein-Biografie von Peter Merseburger hat Klaus Harpprecht in der SZ beeindruckt, aber auch ein bisschen traurig gemacht. Die Zeit versucht nicht gerührt zu sein über den Liebesbrief das Philosophen Andre Gorz (Leseprobe) an seine Frau. Sehr gelobt werden außerdem Ralf Zerbacks Biografie des Politikers und Revolutionärs Robert Blum und ein Hörbuch mit Gedichten von Emiliy Dickinson, das Julika Jenkins mit viel Gespür für die Bindestriche eingelesen hat. Die FAZ empfiehlt Andreas Eckerts Studie über die Entwicklung Tansanias von 1920 bis 1970.

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20.09.2007 Heute u.a.: Deutschland verblödet ... - Mobilisierte Vorurteile - Katyn: Dieser Film wird eine nationale Ikone werden - Weltkulturforum in Monterrey: Austausch statt Kulturkonsum - Georg M. Oswald über Amazon - US-Journalist fordert 70 Millionen Dollar Schadenersatz - Google-Moon-Update + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Meldungen

Gott ist nicht die Mitte

20.09.2007 Kardinal Meisner spricht von der Menschheit, als ob es nur die christliche Menschheit geben würde - darum ist seine Kölner Rede so vormodern.

Freitag, 21.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

21.09.2007 In der taz fürchtet der Rapper Textor, dass das Downloaden von Musik schlechte Auswirkungen auf den musikalischen Geschmack hat. In der FAZ erklärt Romuald Karmakar, warum der Westen über den Islamismus gar nicht so viel wissen will. Die SZ stellt Meinhard von Gerkans Projekt einer Architektur-Akademie vor. Die Welt hat sich die monumentale Dokumentation von Ken Burns über den Zweiten Weltkrieg angesehen. Die NZZ schildert das schwierige Verhältnis der Schweizer Zeitungsverleger zu Google.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

21.09.2007 Faszinierend findet die NZZ ein Buch des kanadischen Politologen Roland Paris über die - oft fehlgeschlagenen - Versuche der Uno, den Frieden mit Demokratie und Marktwirtschaft herzustellen. Nicholas Shakespeares Roman "Sturm" ist ein Teeny-Roman mit Tiefgang, findet die FR. Einfach meisterhaft, wie Alexa Hennig von Lange in ihrem Thriller "Risiko" das aufziehende Grauen in einem Familienidyll beschreibt, meint die SZ. In der FAZ nimmt der Göttinger Islamwissenschaftler Tilman Nagel einen Band über die Koraninterpretation von Christoph Luxenberg auseinander.

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21.09.2007 Heute u.a.: Narziss und Krächzmund - Entsorgt das Private die Politik oder der späte Sieg der Kommune I - Wolfram Schütte über Jean Amery - Leben und Schreiben des Martin Walser - Web-2.0-Hype landet in Europa - Hans Christoph Buch und F.C. Delius und der Terror + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Samstag, 22.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

22.09.2007 In der FAZ macht Katharina Wagner - ohne uncharmant werden zu wollen - zwingende Gründe für ihren Bayreuther Machtanspruch geltend: Sie ist noch jung genug. Die NZZ wirft einen kritischen Blick auf die politische Lage der Frauen in Pakistan. Die FR berichtet mit Erstaunen von der auf der Popkomm artikulierten Sehnsucht der Popmusik nach Fördergeld. Die Berliner Zeitung bedauert das Verschwinden der Kindheit. Die SZ feiert die Fotografin Taryn Simon.

Die Buchmacher

Welche Chancen hat das DVD-Buch?

22.09.2007 Wie Hugendubel und Weltbild unter dem DBH-Dach in die Offensive gehen wollen. Welche Chance die DVD im Buchhandel hat. Warum Nichtlesen besser als Lesen sein kann. Und wie es um die Solidarität der Branchenakteure bestellt ist.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

22.09.2007 "Trude, mach keinen Lärm, sonst wirst du aufgenommen!" Die taz hat viele Gründe, ein Hörbuch mit Arnold Schönbergs selbst fabrizierten Aufnahmen zu lieben. Dieser Zwischenruf - eingebettet in einen Vortrag über den Fortschritt in der Musikgeschichte - ist nur einer davon. Die FAZ ist restlos entzückt von Peter Wapnewskis Hörbuch zu Goethes geplantem Drama "Nausikaa" - zumal der Mittelalterforscher das Drama mit 130 eigenen Versen in ein glückliches Ende führt. Die NZZ empfiehlt dringend Warlam Schalamows Erzählungen aus dem Gulag.

Montag, 24.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

24.09.2007 Manche Feuilletons finden die Stammheim-Spektakel in Stuttgart großartig, andere ein bisschen narzisstisch. Die NZZ fragt: gibt es eine Opferpflicht des Staatsbürgers? Die FAZ porträtiert die Mafia-Fotografin Letizia Battaglia. Für die taz trifft Gabriele Goettle eine Zaubereiexpertin.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

24.09.2007 Die FAZ vertieft sich mit gebannt in das geniale Liebesleben der Tiere, wie es Augustus Brown in seinem Buch "Warum Pandas Handstand machen" beschreibt. Klaus Schröders Buch über "Die veränderte Republik" nach der Wiedervereinigung würdigt sie als umfassende Diagnose. Die SZ saust mit "Zazie in der Metro" durch Paris.

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24.09.2007 Heute u.a.: Medienpolitik fordert mehr Transparenz - Was macht eigentlich Yahoo? - Innige Iphigenie, rasender Romeo - Microsoft steckt hinter Anti-Google-Lobby - Burns' Band of Brothers - Uwe Boll: So, Freunde, hier ist jetzt alles egal - Wagner-Urenkelin Katharina will im Duett führen - Adieu: Ein Star der Stille ging + Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Dienstag, 25.09.2007

Magazinrundschau

Garri Kasparow: Warum ich noch nicht tot bin

25.09.2007 Andrzej Wajdas Film über Katyn ist kein origineller, aber doch ein nützlicher Film, meint Przekroj. Der Espresso berichtet über ein unbekanntes Dokument von Primo Levi. Im Harvard Magazine fordert Stephen Greenblatt ein drittel Mut zum Risiko von einem Wissenschaftler. Der Guardian feiert Georg Baselitz. Im New Yorker erklärt Garry Kasparow, warum er noch nicht tot ist. In ADN cultura erklärt der Schriftsteller Martin Caparros, was eine literarische Reportage auszeichnet. Die Gazeta Wyborcza freut sich über tschechische Wärme in polnischen Filmen. Im Nouvel Obs erklärt sich Hans Magnus Enzensberger zum teilnehmenden Beobachter von 68. In der Weltwoche gibt Björn Lomborg Schmetterlingen den Vorzug vor Bären. Die New York Times porträtiert Michael Haneke als Minister of Fear.

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

25.09.2007 Die FR fragt mit der italienischen Anästhesie-Ärztin Lina Pavanelli: Hat sich Papst Johannes Paul II. einen sanften Tod gesucht, den er selbst als "Euthanasie" verurteilt hätte? Die NZZ hat schon Andrzej Wajdas Film über das Massaker von Katyn gesehen und berichtet über zwiespältige Reaktionen. In der Welt beklagt der libanesische Autor Jacques Naoum den immer tieferen Graben zwischen den Konfessionen in seinem Land. Die SZ begeht die Drehorte von Tom Cruises Stauffenberg-Film in Brandenburg und findet eine vom Krieg gezeichnete Landschaft.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

25.09.2007 Die SZ empfiehlt einen Interviewband mit dem schönsten, exzentrischsten und besten Pianisten der Geschichte - nach Swjatoslaw Richter, versteht sich. Die FAZ geht mit Fred Vargas auf die Suche nach einem Jungfrauenmörder. Kaum erträglich, aber unbedingt lesenswert findet die NZZ Dalia Sofers Roman über ein jüdisches Schicksal im Iran des Ayatollah Chomeini.

Vorgeblättert

Christopher Hitchens: Der Herr ist kein Hirte

25.09.2007 Was Sie schon immer wussten, aber nicht wissen wollten: "Der Herr ist kein Hirte. Wie Religion die Welt vergiftet". Der in Washington lebende englische Autor Christopher Hitchens untersucht mit einem vernichtenden Ergebnis den Einfluss der Religionen auf uns und unsere Welt. Lesen Sie das Kapitel: Ist Religion Kindesmisshandlung?

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Medienticker

25.09.2007 Heute u.a.: Kommt rein Kinder! Ist Pest - Was bedeutet Freiheit für einen Muslim? - Die Akte Deutschland - TV-Serien als Retter der DVD - Mathias Tretters Wochenrückblick - Umberto Eco mischt sich durchaus ein - Andre Gorz ist tot + Buchkritik und Kultur im Radio.Von Rüdiger Dingemann

Mittwoch, 26.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

26.09.2007 Die SZ staunt über Hans Magnus Enzensberger, der einen ganz neuen Begriff der "teilnehmenden Beobachtung" prägte. Die taz beklagt die Verrohung der Medien, die die Berichterstattung über Uwe Barschel stets mit dem Badewannen-Foto garnieren. Die Welt sieht Hanna Schygulla als die Brigitte Mira des neuen deutschen Films. Die FAZ beobachtete Mahmud Ahmadineschad bei seinem Auftritt an der Columbia Unveristät in New York. Der Freitod Andre Gorz' und seiner Frau Dorine bewegt alle Feuilletons.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

26.09.2007 Die FR wittert in Chantal Mouffes Streitschrift gegen die Zweite Moderne eine Sehnsucht nach Radikalität. Die NZZ hat ein instruktives Handbuch der Architekten Stefan Breitling und Johannes Cramer über das Bauen im Bestand gelesen. Die SZ begeistert sich für Frederic Chaudieres spannende Geschichte der Gibson-Stradivari. Die FAZ weiß nach der Lektüre von Klaus Wowereits Erinnerungen immer noch nicht, was der Mann politisch will.

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26.09.2007 Heute u.a.: IT-Giganten stricken am Menschen-Netz - Buchhandel: Klein gegen Groß - Wallraff beschimpft Islamfunktionär - Amazon greift Apple an - Apple droht den iPhone-Fricklern - Einstweilige Verfügung gegen Club Bertelsmann - Wie Nicht-Leser belesen wirken können + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Virtualienmarkt

Die Öffentlich-Rechtlichen und das Internet: Zweite Folge

26.09.2007 Der Virtualienmarkt hat zusammen mit Lesern eine Liste mit Argumenten zu Pro & Contra eines verstärkten öffentlich-rechtlichen Engagements im Internet zusammengestellt. Hier ist das Ergebnis.

Im Kino

Drehbuchdasein zum Tode

26.09.2007 Fatih Akins neuer Film "Auf der anderen Seite" bietet nicht viel mehr als das Herumschieben von Figuren in Schicksalsbilanzen. In Nuri Bilge Ceylans "Iklimler - Jahreszeiten" wird dagegen das Zeigen des Ungesagten zum filmischen Ereignis.

Donnerstag, 27.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

27.09.2007 Pardon, dass wir heute zu spät waren. Einer unserer Server war verschnupft und brauchte eine Vivisektion. Und hier die Feuilletons: Der Iran meint es ernst mit der Bombe, mahnt Andre Glucksmann in der Welt. Die taz meint: Zu sagen, dass Jugendliche mit islamischen Hintergrund homophob sind, ist nicht islamophob. In der FR erklärt Pierre Boulez, wie das Orchester der Zukunft aussieht. Die FAZ beobachtet Hans Magnus Enzensbergers Äußerungen über seine Rolle im Jahr 1968 teilnehmend. In der Zeit gibt Ingo Metzmacher Hans Pfitzner eine Chance. Die SZ zieht Lehren aus Andrzej Wajdas neuem Film "Katyn".

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

27.09.2007 Die FAZ empfiehlt Louis Auchincloss' Roman "East Side Story", eine Familiengeschichte aus der Oberschicht der amerikanischen Ostküste, geschrieben mit leiser Melancholie und sprachlicher Eleganz. Für die Zeit ist "Krieg ohne Fronten", Bernd Greiners Buch über den Vietnamkrieg ein Schock - so eindringlich wurde ihr noch nie beschrieben, wie ein militärischer Konflikt in einen Gewaltexzess mündet. Ein großes sprachliches Talent bescheinigt die NZZ Jagoda Marinic nach Lektüre ihres Romans "Die Namenlose" (Leseprobe).

Mord und Ratschlag

Mehr Lump als Advokat

27.09.2007 "Er wirkte glücklich wie ein erigierter Schwanz" - Joe Lansdales "Rumble Tumble" ist ein Fest für alle Freunde sprachlicher Drastik. Und Hannelore Cayre lässt in "Der Lumpenadvokat" das französische Rechtssystem so schlecht aussehen, wie es womöglich sogar ist.

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27.09.2007 Heute u.a.: Der heimliche Leser: Verbotene Literatur in der DDR - Harald Schmidt hat keine Lust mehr aufs Fernsehen - Vordenker der postindustriellen Gesellschaft - Zwischen Kunst und Kommerz - Die vermeintlich graue Maus der Literatendynastie - Radio 2.0 funktioniert seit Jahren + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Freitag, 28.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

28.09.2007 In der FAZ fragt der Romanist Jürgen Trabant, warum die Deutschen lieber Englisch sprechen, statt Deutsch zu bellen. Und Andrzej Wajda erinnert an das unrühmliche Verhalten des Westens nach dem Massaker von Katyn. Im Tagesspiegel kritisiert Seymour Hersh die heutige Journalistenschaft, die zugleich smarter und dümmer geworden sei. In der NZZ erinnert Stefan Weidner an den heute wieder stark gelesenen mystischen Dichter Maulana Dschelaleddin Rumi.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

28.09.2007 Die NZZ stürzt sich mit Simon Reynolds in den Postpunk. Melancholische Einblicke in das Leben des Physikers Erwin Schroedinger gewinnt die SZ mit Neil Beltons Roman "Ein Spiel mit geschliffenen Klingen". Sehr gelobt wird auch Christiane Tewinkels "Kurze Geschichte der Musik" - von den Singvögeln bis zur Neuen Musik. Unprofessoral lockere Lyrik findet die FAZ im neuen Gedichtband von Hans Ulrich Treichel. Und mit großem Interesse hat sie Daniel Morats Buch über die Entwicklung des Denkens von Martin Heidegger, Ernst und Friedrich Georg Jünger gelesen: "Von der Tat zur Gelassenheit".

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Medienticker

28.09.2007 Heute u.a.: Stiftung Warentest kritisiert Schulbücher - Die heiligen Online-Krieger - Augsteins Intelligenz, Scharfsinn und Machtbewusstsein - Mumienpornografie in Mannheim - Printmedien bestechen mit haptischer Erotik - Ohne Verkabelung: Musik aus der Steckdose + Buchkritik und Kultur im Radio. Von Rüdiger Dingemann

Essay

Die Zeitungen und die Rechte ihrer Autoren

28.09.2007 Klicken Sie auf den Button "Rechteerwerb beenden" - die Zeitungen verkaufen über ihre elektronischen Datenbanken Veröffentlichungsrechte an ihren Artikeln. Aber sind es wirklich immer ihre? Oder verkaufen sie diese Rechte auch, wenn sie ihnen gar nicht gehören? Wie gehen die großen, kulturell tonangebenden Zeitungen mit dem geistigen Eigentum ihrer Autoren um?
In einem zweiten Artikel haben wir den Test gemacht: Wie die FAZ dem Perlentaucher die Veröffentlichungsrechte an der Nobelpreisrede von Günter Grass "verkaufte".

Samstag, 29.09.2007

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

29.09.2007 Es hagelt Glückwünsche in den Feuilletons. In der FR zum 800. Geburtstag des persischen Dichters Rumi, der Eselsschwänze an Engelsflügel heftete. Erst siebzig Jahre zählt Johannes Grützke, der unmodernste Maler Nachkriegsdeutschlands, wie die FAZ lobend erwähnt. Im taz-Interview fröstelt es Seymour Hersh vor dem wahrhaftigen Revolutionär George Bush. Die SZ erinnert daran, dass der Orient nicht nur ein Problemfall ist. In der NZZ betonen Übersetzer die Bedeutung ihres Berufsstands. In der Berliner Zeitung kommt Tokio Hotel zu Wort, die erste deutsche Band an der Spitze der israelischen Charts. Robert Wilsons Berliner Dreigroschenoper wird lauwarm bis begeistert aufgenommen.

Die Buchmacher

Thalia und die Buchpreisbindung

29.09.2007 Wer wem ein "Feuerwerk an Sprechblasen" vorwirft. Warum Thalias Einsatz für die Preisbindung ein Lippenbekenntnis ist. Warum die Branche nach fünf Jahren gesetzlich verankerter Preisbindung nicht in Feierlaune ist. Und weshalb dem Buchhandel 40 Prozent an Umsatz entgeht.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

29.09.2007 Die SZ ist bestürzt über die brutale Offenheit, mit der Erica Fischer in "Himmelstraße" die Geschichte ihrer Familie erzählt. Die FAZ hat Jan Wagners "Achtzehn Pasteten", seinen virtuosen neuen Gedichtband, mit Genuss verspeist. Die NZZ ist trotz brillanter Passagen enttäuscht von Rüdiger Safranskis Studie über die "Romantik". Die taz lobt Julia Francks "Mittagsfrau" und Tom Segevs Buch über den Sechstagekrieg.

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