Montag, 02.05.2005
Heute in den Feuilletons
02.05.2005 Ist Andrea Breths Inszenierung von Tschechows "Kirschgarten" nun zwanghaft munter, großartig missglückt oder fröhlich hoffnungslos? Die Zeitungen sind sich uneins. In der Welt bekennt Salman Rushdie seine Angst vor der Macht des Glaubens.
Die Buchmacher
02.05.2005 In dieser Woche: Warum der Welttag des Buchs außer den Buchhändlern eigentlich niemand interessierte. Und wie die SZ mit 1.000 Popsongs Zusatzgeschäfte machen will. Von Sandra Evertz
Bücherschau des Tages
02.05.2005 Mit Kritiken zu Viktor von Weizsäcker: "Pathosophie" in der FAZ, McKenzie Wark: "Das Hacker Manifest" in der FAZ, : "Deutsche Familien" in der FAZ, Fattaneh Haj Seyed Javadi: "In der Abgeschiedenheit des Schlafs" in der FAZ und Konrad Beischl: " Dr. med. Eduard Wirths und seine Tätigkeit als SS-Standortarzt im KL Auschwitz." in der SZ.
Medienticker-Archiv
02.05.2005 Heute u.a.: Nicht alles glänzt, was schillert - Rushdie fürchtet die Macht des Glaubens - Den Dolch im Gewande - Gegen Google-isierung - Der unvollendete Orson Welles - Der totale Durchschnitt + Nachruf auf Augusto Roa Bastos. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 03.05.2005
Magazinrundschau
03.05.2005 Im polnischen Magazin Ozon stößt Andrzej Stasiuk an seine Toleranzgrenze. In Reportajes sieht Francis Fukuyama die Europäer kurz vor dem Ende der Geschichte. In der Gazeta Wyborcza verkündet Adam Michnik die polnische Variante der Kapitalismuskritik: non serviam. Der Merkur empfiehlt gegenüber dem Iran ein wenig "tough love". In Le Point singt Bernard Lewis ein Lob auf die Empfindlichkeit. In Nepszabadsag warnt der kanadische Anwalt von Yukos-Chef Chodorkowskij vor einem Schröder-Putin-Pakt. Das TLS weiß, warum Künstler Wittgenstein lieben. Folio stirbt in schwarzweiß. In der New York Times erklärt Thomas L. Friedman: Die Welt ist eine Scheibe.
Heute in den Feuilletons
03.05.2005 In der SZ fragt Ulrich Beck, ob postnationale Demokratien möglich sind. Die SZ bringt auch einen Aufruf deutscher Intellektueller an das französische Volk. Die FR untersucht rätselhafte Biografien von Juden in der SS und SSlern, die sich als Juden ausgaben. Die taz stellt eine neue Generation israelischer Comedians vor, deren Witze nicht mal vorm Holocaust halt machen. In der FAZ interpretiert Hans Christoph Buch die Verwüstung des Goethe-Instituts von Togo als Symptom der "Somalisierung" Afrikas.
Bücherschau des Tages
03.05.2005 Mit Kritiken zu Dimitre Dinev: "Ein Licht über dem Kopf" in der NZZ, Jan Kjaerstad: "Der Entdecker" in der SZ, Willem Frederik Hermans: "Die Tränen der Akazien" in der NZZ, Andrea Kaiser / Barbara Sichtermann: "Frauen sehen besser aus" in der FR und Hartmann von Aue: "Gregorius - Der arme Heinrich - Iwein" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
03.05.2005 Heute u.a.: Meerschweinchen lächeln Dich an - Internet-Geschäft mit Falschmeldungen - Die Kunst des Weglassens - Lieber nackt als blöd - Elf Prozent des Lebens vor dem TV - Das Gute weiß nicht recht, was es will - Listiger WM-Tickets-Sober-Wurm - Raubkopierer sind Verbrecher - Googles Nachrichtensuche soll qualitativer werden + Google streicht Europa von der Landkarte. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 04.05.2005
Heute in den Feuilletons
04.05.2005 In der Zeit kritisiert Günter Grass den Kapitalismus. Charles Taylor auch. In der Welt kritisiert Jürgen Habermas den Neoliberalismus. Den Kapitalismus auch. In der NZZ stellt Richard Rorty richtig: Der Liberalismus ist eine Sache des Herzens. In der FR fragt Andrea Breth, was Macht mit Menschen macht und antwortet mit Schiller. Die taz entsagt dem Konsumverzicht. Die FAZ findet das Berliner Holocaust-Mahnmal nicht monumental und sucht nach Alternativen zur Moskauer Siegesfeier.
Bücherschau des Tages
04.05.2005 Mit Kritiken zu Markus Orths: "Catalina" in der FAZ, Claus Leggewie / Erik Meyer: "'Ein Ort, an den man gerne geht'" in der FR, James Salter: "Letzte Nacht" in der ZEIT, Claus Leggewie / Erik Meyer: "'Ein Ort, an den man gerne geht'" in der ZEIT und Hubertus Knabe: "Tag der Befreiung?" in der FR.
Medienticker-Archiv
04.05.2005 Heute u.a.: iCon oder I con - Grass sieht Parlament als Filiale der Börse - Habermas über rückgratlose Politik, die heilende Kraft der Erinnerung und den neuen Papst - Europa rüstet zum Kreuzzug gegen Google Print - Al Dschasira soll privatisiert werden - FAZ mit Comic-Buchreihe - Macht Fernsehen klüger? - Old Mac Donald's Song - Oder: Gibt es bald raubkopierte Burger bei Mc Donalds? Von Rüdiger Dingemann
Post aus der Walachei
04.05.2005 Cristi Puius Film über einen Lazarus im Schoße Abrahams läuft nächste Woche in Cannes. Der Perlentaucher hat ihn schon gesehen.
Essay
04.05.2005 Am 8. Mai haben die Deutschen den Frieden gewonnen. Die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki fielen erst Monate später. In Osteuropa gingen die Deportationen weiter. Unser Gedächtnis vom Krieg muss europäisch werden.
Freitag, 06.05.2005
Heute in den Feuilletons
06.05.2005 In der SZ beschreibt Götz Aly, wie die Deutschen von sich selbst befreit wurden - und es nicht merkten. In der taz stört sich Julius Schoeps an der Beliebigkeit des Holocaust-Mahnmals. Im Tagesspiegel entledigt sich das Theater von heute der Moden von gestern. Die FAZ verkündet das Ende des Pop. Außerdem begutachtet wird ein 28,8 Millionen teures Croissant.
Bücherschau des Tages
06.05.2005 Mit Kritiken zu Laszlo Krasznahorkai: "Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss" in der FAZ, Simon Dubnow: "Buch des Lebens (Band 1: 1860-1903)" in der FAZ, Aglaja Veteranyi: "Vom geräumten Meer, den gemieteten Socken und Frau Butter" in der SZ, Franz-Joachim Verspohl: "Michelangelo Buonarroti und Papst Julius II" in der SZ und Viv A. Richardson: "Das Haus Windjammer" in der SZ.
Medienticker-Archiv
06.05.2005 Heute u.a.: Glückwunsch: Hanns Dieter Hüsch - buch.de sieht sich wieder auf Kurs - Vernetzte Bilderwelten - Tag der Pressefreiheit: "Ich dachte, die machen mich kalt" - Die ergoogelte Wirklichkeit - Internet ist Misthaufen mit Perlen - Die dicken Bretter der Postmoderne - Wikipedia bei Yahoo auf Platz Eins + Republikflucht der Romanciers. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 07.05.2005
Heute in den Feuilletons
07.05.2005 Zwei Themen heute: 8. Mai und 9. Mai, Kriegsende und Schillers Todestag. In der SZ überlegt Claus Leggewie, ob ein europäisches Geschichtsbewusstsein möglich ist. In der taz beschwört Norman Birnbaum das Ende der amerikanischen Epoche. Die FAZ weist darauf hin, dass Deutschland bereits am 7. Mai kapituliert hat. In der Welt erklärt Rüdiger Safranski mit Schiller den heimlichen Kniefall der Intellektuellen vor den Tatmenschen. Ebenfalls in der SZ wünscht sich Martin Mosebach mehr Purpur und Filzpantoffeln bei Schiller-Aufführungen. Und die NZZ beobachtet eine Dostojewski-Renaissance im postsowjetischen Russland.
Bücherschau des Tages
07.05.2005 Mit Kritiken zu Claudius Seidl: "Schöne junge Welt" in der SZ, Robert Castel: "Die Stärkung des Sozialen" in der TAZ, Hallgrimur Helgason: " Vom zweifelhaften Vergnügen, tot zu sein." in der TAZ, Paulo Coelho: "Der Zahir" in der TAZ und Kurt Wölfel: "Friedrich Schiller" in der NZZ.
Montag, 09.05.2005
Heute in den Feuilletons
09.05.2005 Der Tagesspiegel bringt sämtliche aktuellen Gedenktage mit der Frage "Was hätte Schiller zu 'Speer und er' gesagt?" zur Kernschmelze. Die FAZ löst sich von der allgemein grassierenden Rückschau und sagt eine neue Revolution an: Aber wird Rolf Hochhuth sie noch erleben? Hans Magnus Enzensberger sieht das im Spiegel ganz anders. Die FR stellt nach eingehender Klassiker-Obduktion fest: Schiller ist tausendmal toter als Hitler. Die SZ hat das erste Hakenkreuz-Graffito am Holocaust-Mahnmal gesichtet.
Die Buchmacher
09.05.2005 In dieser Woche: Warum die Zeitungsverlage Probleme haben, neue Lizenzen für Billigbuchreihen zu bekommen. Und wieviele Bestseller Christian Strasser demnächst produzieren will. Von Sandra Evertz
Bücherschau des Tages
09.05.2005 Mit Kritiken zu Wolfgang Benz: "Was ist Antisemitismus?" in der SZ, Ulrich Deupmann: "Die Macht der Kinder" in der FAZ, Manfred Gregor: "Die Brücke" in der FAZ, Heribert Prantl: "Kein schöner Land" in der FAZ und Axel Brauns: "Kraniche und Klopfer" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
09.05.2005 Heute u.a.: In Bildgewittern - Tanz mit der Dogge - Erst lesen, dann schreiben - Chefredakteure: Stärker an Qualität orientieren - Das Maß der Verse - Aus der Maulwurf - Google-Geisterstunde: Nur eine DNS-Panne? - Google Maps: Wie Europa im Meer versank. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 10.05.2005
Magazinrundschau
10.05.2005 Im Nouvel Obs ruft Jürgen Habermas der französischen Linken zu: Sagt ja zu Europa. In Foreign Affairs klärt Bernard Lewis islamische Despoten über die Sünde des Istibdad auf. Im polnischen Plus-Minus erinnert Norman Davies die Westeuropäer an Stalins "kleine Sünden". Der Economist würdigt Stalins einzige gute Tat. Im Guardian vermisst Adam Thorpe eine gemeinsame Erinnerung an den Ersten Weltkrieg. Elet es Irodalom feiert die jüngste ungarische Historikergeneration. Der New Yorker stellt fest: Pop macht schlau. Al Ahram porträtiert arabisch-amerikanische Stand-Up-Komiker. Die New York Times versucht Emir Kusturica zu verstehen.
Heute in den Feuilletons
10.05.2005 Für die taz ist Peter Eisenmans Holocaust-Mahnmal ein Skandal, der gefällt. Die Berliner Zeitung erklärt den Unterschied zwischen Peter Eisenman und Daniel Libeskind. Die FAZ bringt ein langes Gespräch mit Albert Speer junior und Heinrich Breloer. Die SZ berichtet über neue Dokumente, die Albert Speers direkte Beteiligung am Judenmord nachweisen.
Bücherschau des Tages
10.05.2005 Mit Kritiken zu Marc Höpfner: "Trojaspiel" in der FAZ, Marc Höpfner: "Trojaspiel" in der SZ, Robert Stockhammer: "Ruanda" in der SZ, Joseph Coulson: "Abnehmender Mond" in der NZZ und Romeo Dallaire: "Handschlag mit dem Teufel" in der SZ.
Medienticker-Archiv
10.05.2005 Heute u.a.: Das Abenteuer der Treue - Intellektuelle PS gesucht - Printmedien in Gefahr - Wikipedia: Mehr Vorschlage- als Nachschlagewerk - Blogs vom Bauchnabel oder für die kritische Öffentlichkeit - Die Nacht des Bilderjägers - Schiller-Jahr in Weimar eröffnet - As seen on TV + Google und Yahoo setzen auf Tempo und Musik. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 11.05.2005
Heute in den Feuilletons
11.05.2005 Alle Zeitungen suchen "Schutz vor der Zukunft" bei Christoph Marthaler, wo sie ihn aber zu ihrem Glück nicht finden. Sehr beeindruckt hat auch Wolfgang Rihms Requiem zur Eröffnung des Holocaust-Mahnmals. Die FR fand im Neubau des Umweltbundesamtes in Dessau ein Atoll der organischen Architektur vor. Die taz lobt drei deutsche Romane. Und Bayern begrüßt ganz aufgeregt den neuen Intendanten seiner Staatsoper, Klaus Bachler.
Bücherschau des Tages
11.05.2005 Mit Kritiken zu Thomas Kling: "Auswertung der Flugdaten" in der FR, Jochen Missfeldt: "Steilküste" in der SZ, Volkmar Sigusch: "Neosexualitäten" in der FR, Olga Flor: "Talschluss" in der FR und Friederike Bauer: "Kofi Annan" in der FR.
Medienticker-Archiv
11.05.2005 Heute u.a.: Wenn am Schreibtisch der Buntspecht trommelt - Wo Doktor Alpwissend keinen Zutritt hat - Verlag akzeptiert Weber mit Änderungen - Was Karl Marx mit Solitaire zu tun hat - Online-Journalistin erfand dutzende Zitate - Bertelsmanns schöne Rendite + Die neue Muttersprache. Von Rüdiger Dingemann
Essay
11.05.2005 Eine Linke, die den Kapitalismus zähmen und zivilisieren will, würde sich mit einem "Nein" zur europäischen Verfassung zum falschen Zeitpunkt für die falsche Seite entscheiden.
Donnerstag, 12.05.2005
Heute in den Feuilletons
12.05.2005 Cannes kann anfangen. In der Zeit schildert Wim Wenders seine schönsten Festivalerlebnisse. Außerdem stellt die Zeit Christoph Hochhäuslers Festivalbeitrag "Falscher Bekenner" vor. In der FAZ sieht Peter Glotz eine neue Arbeiterbewegung heraufdämmern - und was dann? In der taz misst Norbert Frei am Beispiel Albert Speers die Differenz zwischen dem, was Historiker wissen, und dem, was ins allgemeine Bewusstsein dringt. In der SZ sagt Adolf Muschg kluge Dinge über Europa.
Bücherschau des Tages
12.05.2005 Mit Kritiken zu Pierre Bourdieu: "Die männliche Herrschaft" in der NZZ, Hermann Kant: "Kino" in der SZ, Paul Maar: "Herr Bello und das blaue Wunder" in der ZEIT, Inge Viett: "Morengas Erben" in der SZ und Eduard von Keyserling: "Schwüle Tage" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
12.05.2005 Heute u.a.: Alles Banane, Ratzinger, Golf! - Die Helden der Langeweile - Google: Das Misstrauen wächst - Hartz IV wird Musical-Stoff - Deutsche Bibliothek sammelt nun auch online - Der Mückenstich der Massen - Microsoft verliert Deutschland an Firefox + 24 Stunden am Tag Sonne. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 13.05.2005
Heute in den Feuilletons
13.05.2005 Die Backenzahn-Debatte treibt Berliner Zeitung, FR, SZ und FAZ um: Darf Lea Rosh in das Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals einen Backenzahn einsenken, den sie einst in einem ehemaligen Lager fand? Die SZ hört den deutschen HipHop nach rechts rücken. Woody Allens neuer Film "Matchpoint", der in Cannes lief, wird zumindest teilweise als Meisterwerk ausgelobt.
Bücherschau des Tages
13.05.2005 Mit Kritiken zu Valentin Katajew: "Kubik" in der FAZ, : "Wenn Du geschrieben hättest, Josephus" in der SZ, Edward Thomas: "Die Unbekümmerten" in der SZ, Johannes Jansen: "Liebling, mach Lack" in der SZ und Hubert Winkels: "Gute Zeichen" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
13.05.2005 Heute u.a.: Mao lächelt jetzt - Arme Offliner: Digital Diskriminierte - Menschen hinterlassen überall Spuren, ohne es zu wissen - Elektronische Papiertiger - Bill Gates: Microsoft macht drahtlose E-Mails zu einer Allerweltsfunktion - Google arbeitet an Blogger-Verbesserungen. Von Rüdiger Dingemann
Post aus Barcelona
13.05.2005 Während die spanische Sprache international immer beliebter wird, verschwindet sie in den "autonomen Regionen" das Landes wie Katalonien aus dem Straßenbild. Die Sprachenpolitik dieser Region nimmt kangsam provinzielle Züge an. Und überhaupt: Was ist mit dem Okzitanischen?
Samstag, 14.05.2005
Heute in den Feuilletons
14.05.2005 Die FAZ geht unter die Verleger und kündigt auf Seite 1 an, dass sie künftig Hans Magnus Enzensbergers Andere Bibliothek herausbringt. Die FR kritisiert die FAZ. In der SZ legt Rüdiger Safranski dar: Wenn die FAZ Schiller gelesen hätte, dann hätte sie die Hirn-Debatte über die Willensfreiheit gar nicht zu führen brauchen. In der NZZ kritisiert Norbert Frei das gewandelte Geschichtsgefühl der Deutschen. In der Welt erklärt Rene Girard, warum der katholische Glauben wahrer ist als alle anderen.
Bücherschau des Tages
14.05.2005 Mit Kritiken zu Johannes Willms: "Napoleon" in der TAZ, Fred Wander: "Der siebente Brunnen" in der TAZ, Götz Aly: "Hitlers Volksstaat" in der NZZ, Rainer Karlsch: "Hitlers Bombe" in der TAZ und Simcha Flapan: "Die Geburt Israels" in der NZZ.
Dienstag, 17.05.2005
Magazinrundschau
17.05.2005 Der New Yorker macht Tina verantwortlich für den drastischen Anstieg von Aids bei Amerikas Homosexuellen. In Le Point streiten Alain Finkielkraut und Francois Geze über den "Rassismus gegen Weiße". Die London Review liefert eine Reportage aus dem Nordirak. Espresso stellt das Online-Kunstportal Rhizome vor. In der Gazeta Wyborcza meditiert Kinga Dunin über das Bild des Fremden in Polen. Commentary erklärt den Unterschied zwischen Dietrich Fischer-Dieskau und Richard Tauber. Al Ahram verteidigt Brecht gegen seine Interpreten. Le Monde diplomatique enthüllt, was im Iran ein auf links getragener Tschador bedeutet. Der Economist rühmt "Freakonomics" für seine unkonventionelle ökonomische Weisheit.
Heute in den Feuilletons
17.05.2005 In der SZ bekennt der Historiker Wolfgang Benz, "nichts" gelernt zu haben aus Breloers Speer-Film. In der NZZ bekennt Yasmina Reza, die französische Kritik an ihrem neuen Stück sei ihr "zutiefst egal". Und Cannes: FR und FAZ sind sich einig: Lars von Triers "Manderley" ist antiamerikanisch. SZ und FAZ sind sich einig: Michael Hanekes neuer Film ist ein Meisterwerk.
Bücherschau des Tages
17.05.2005 Mit Kritiken zu Yasmina Reza: "Adam Haberberg" in der FAZ, Yasmina Reza: "Adam Haberberg" in der NZZ, Bas Böttcher: "Megaherz" in der SZ, Gudrun Ensslin: "'Zieht den Trennungsstrich, jede Minute'" in der SZ und : "Islam in Sicht" in der SZ.
Medienticker-Archiv
17.05.2005 Heute u.a.: Doppelter Enzensberger und seine FAZ-Bücherei - Still, stark und stoisch - Neuer Wurm verbreitet rechtsradikale Mails - Jeder Zweite kommuniziert via E-Mails - Anonym surfen: Gut getarnt durchs Web - Windows-Krankenversicherung - Blondgelockter Mumienkult - Ross und Reiter interessieren nicht - Schmidts Sommerurlaub gekürzt + Verleger rauchen vor Wut. Von Rüdiger Dingemann
Virtualienmarkt
17.05.2005 Der Aufschrei des gallischen Dorfs gegen Google Print trifft einen richtigen Kern, führt aber zu ganz falschen Konsequenzen.
Mittwoch, 18.05.2005
Heute in den Feuilletons
18.05.2005 Im Tagesspiegel kommentiert Viktor Jerofejew den Prozess gegen Michail Chodorkowski als Schlacht um Stalingrad. In der FAZ ruft der Historiker Wolfgang Burgdorf die türkische Regierung auf, den Völkermord an den Armeniern durch eine Historikerkommission untersuchen zu lassen. Die SZ hat Marc Bolan auf DVD wiedergesehen und fragt entsetzt: So sah Glamour aus? Außerdem obwalten in den Feuilletons ein allgemeines Philosophieren über die neuestes "Star Wars"-Episode und ein Zweifel an der Glaubwürdigkeit der amerikanischen Presse.
Bücherschau des Tages
18.05.2005 Mit Kritiken zu Anna Sebastian: "Das Monster" in der SZ, Heike B. Görtemaker: "Ein deutsches Leben" in der NZZ, Ingo Metzmacher: "Keine Angst vor neuen Tönen" in der FAZ, Kerstin Hensel: "Falscher Hase" in der FR und Sandra Hoffmann: "Den Himmel zu Füßen" in der FR.
Medienticker-Archiv
18.05.2005 Heute u.a.: Newsweek: Liberales Flaggschiff unter Feuer - PC-Frust: Rache ist süß - Sober.Q überschwemmt das Netz mit Neonazi-Spam - New York Times online teilweise kostenpflichtig - Welt.de zehn Jahre online + Gratis-Live-TV am Handy. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 19.05.2005
Heute in den Feuilletons
19.05.2005 Der Kunstwissenschaftler Wolfgang Ullrich erklärt in der Zeit, warum er die sogenannte Neoromantik in der Malerei eher neobehaglich findet. In der FAZ enthüllt der Philosophieprofessor Kurt Hübner, was er in die Präambel der Europäischen Verfassung geschrieben hätte, falls man ihn rechtzeitig gefragt hätte. Die FR folgt den Fieberkurven der französischen Debatte zur EU-Verfassung und macht sich ernste Sorgen um den Patienten. In der SZ schreibt Alain Touraine zur Debatte. Die NZZ berichtet über neueste Theorien zum Tathergang des Pasolini-Mordes.
Heute in den Feuilletons
19.05.2005
Bücherschau des Tages
19.05.2005 Mit Kritiken zu Paul Morand: "Aufzeichnungen eines notorischen Schwimmers" in der ZEIT, Roger Willemsen: "Kleine Lichter" in der ZEIT, T.C. Boyle: "Dr. Sex" in der NZZ, Jose Lezama Lima: "Inferno. Oppiano Licario" in der ZEIT und Franck Goddio: "Versunkene Schätze" in der ZEIT.
Freitag, 20.05.2005
Heute in den Feuilletons
20.05.2005 Ist der neue Wenders der beste Wenders seit Jahren? Manche Zeitungen meinen: ja, andere Zeitungen sagen: nein. Die Welt klagt: Leipzig schrumpft nicht nur, Leipzig schrumpft auch noch an den falschen Stellen. Die FR polemisiert gegen Jean Baudrillard, der gegen Europa polemisiert.
Bücherschau des Tages
20.05.2005 Mit Kritiken zu : "Die Google-Gesellschaft" in der FAZ, Esther Spohia Sünderhauf: "Griechensehnsucht und Kulturkritik" in der FAZ, Sam Shepard: "Der große Himmel" in der SZ, Jean-Paul Sartre: "Entwürfe für eine Moralphilosophie" in der SZ und Wolfgang Jean Stock: "Architekturführer Christliche Sakralbauten in Europa seit 1950" in der FAZ.
Samstag, 21.05.2005
Heute in den Feuilletons
21.05.2005 Alle kommentieren Günter Behnischs Neubau für die Berliner Akademie der Künste, der heute eingeweiht wird. Die FR findet ihn spektakulär. Die FAZ hofft, dass er die schläfrige Akademie anregt. Die SZ fragt, was die Akademie eigentlich will. Für die taz umreißt die ganze Neugestaltung rund um den Pariser Platz unsere neue Staatsräson: Shoppen, gedenken, bürgernah regieren. Der Tagesspiegel wundert sich über die Sozialpornos auf deutschen Bühnen. Die NZZ widmet sich dem Verhältnis zwischen christlichen und jüdischen Ungarn.
Bücherschau des Tages
21.05.2005 Mit Kritiken zu Nick Hornby: "A Long Way Down" in der TAZ, Peter Sloterdijk: "Im Weltinnenraum des Kapitals" in der NZZ, Raoul Schrott: "Handbuch der Wolkenputzerei" in der NZZ, Michael Schindhelm: "Die Herausforderung" in der TAZ und Jean Paul: "Lebenserschreibung" in der NZZ.
Montag, 23.05.2005
Heute in den Feuilletons
23.05.2005 In der SZ erklärt Michael Eberth, warum das Regietheater das beste ist. Die taz hat einem Verein von großer Beständigkeit bei der Arbeit zugesehen: dem Theatertreffen. In der Welt erklärt Faruk Sen, warum die Türken vielleicht doch nicht in die EU wollen. Alle sind zufrieden mit Cannes.
Bücherschau des Tages
23.05.2005 Mit Kritiken zu Uwe Johnson: " 'Sofort einsetzendes Geselliges Beisammensein'" in der FAZ, Anna Politkowskaja: "In Putins Russland" in der SZ, Norbert Huse: "Venedig" in der FAZ, Christian Wipperfürth: "Putins Russland - ein vertrauenswürdiger Partner?" in der SZ und Gisela Müller-Brandeck-Bocquet: "Frankreichs Europapolitik" in der SZ.
Dienstag, 24.05.2005
Magazinrundschau
24.05.2005 Im Spiegel stellt Juli Zeh die Gretchenfrage. In Polityka findet Adam Krzeminski die Rebellion schöner Dreißigjähriger in deutschen Filmen eher kopflos. Der britische Spectator erkennt die Wiederkehr der drei hässlichen deutschen As. Die New York Review of Books erkundet das jüdische Jahrhundert. In Magyar Narancs erklärt Mihaly Dobrovits das Phänomen des Postgymnasiasten. Der New Yorker erklärt uns Intelligent Design. Für Prospect ist sexy shopping die neue Religion. Outlook India feiert mit einer Sondernummer den indischen Film. Le Monde diplomatique erklärt, wie man im Iran Lust auf Analverkehr signalisiert. Die New York Times sorgt sich um die Freiheitsrechte in Großbritannien.
Heute in den Feuilletons
24.05.2005 Endlich passiert was! ruft Heinz Bude in der SZ. Die Dinge treiben auf eine Lösung zu! verkündet Frank Schirrmacher in der FAZ. Die taz findet die Dramatisierung des politischen Lebens überflüssig. Die FR tröstet rot-grüne Wähler: Es gibt ja immer noch die EU. Der Tagesspiegel kritisiert die faulen Intellektuellen für ihre unterlassene Kritik an der Regierung. Außerdem: In der Welt erhebt der irakische Schriftsteller Hussain Al-Mozany schwere Vorwürfe gegen den syrischen Dichter Adonis. Die NZZ staunt über die romanische Kunst unter den Kapetingern.
Die Buchmacher
24.05.2005 In dieser Woche: Warum Bücher jetzt sogar im Baumarkt verkauft. Warum es dem Buchhandel trotzdem noch ganz gut geht. Und Wie Eichborn auf die Frankfurter Allgemeine Bücherei reagiert. Von Sandra Evertz.
Bücherschau des Tages
24.05.2005 Mit Kritiken zu Peter Schneider: "Skylla" in der TAZ, Gernot Wolfram: "Samuels Reise" in der FAZ, Karin Kersten: "Die Aufgeregten" in der NZZ, Ayaan Hirsi Ali: "Ich klage an" in der FR und Thomas Kraft: "Schwarz auf Weiß" in der TAZ.
Medienticker-Archiv
24.05.2005 Heute u.a.: Das Internet wird ab 2007 gebührenpflichtig! - Die Lieder der Kanzler-Barden - BBC im Ausstand - In der Zwickmühle - Newsweek-Skandal spaltet Medienlandschaft: Neue Berichte über Koran-Schändungen - Der Star und das Sternchen - Literatur fürs Handy - Verlegerverband gegen Buch zur Zeitung + Weglaufen gibt's nicht. Von Rüdiger Dingemann
Link des Tages
24.05.2005 Gerhard Schröders Entscheidung für Neuwahlen hat nicht nur die heimischen Kommentatoren überrascht. Wir haben in der internationalen Presse geblättert und präsentieren eine kleine Zusammenschau.
Mittwoch, 25.05.2005
Heute in den Feuilletons
25.05.2005 Wir können beides sein: frei und versorgt, ruft Juri Andruchowytsch in der Zeit. Die SZ findet, Rot-Grün hat sich selbst abgewählt. In der taz verblasst der Charme der Poplinken. In der Welt beschreibt Frank Goosen die miese Stimmung in Bochum. Die FAZ entdeckt den polnischen Underground.
Bücherschau des Tages
25.05.2005 Mit Kritiken zu Jürgen Manthey: "Königsberg" in der NZZ, Henner Voss: "Vor der Reise" in der ZEIT, Jan Philipp Reemtsma: "Folter im Rechtsstaat?" in der ZEIT, Mihail Sebastian: "Voller Entsetzen, aber nicht verzweifelt - Tagebücher 1935-44" in der FR und Michael Ondaatje: "Die Kunst des Filmschnitts" in der FAZ.
Donnerstag, 26.05.2005
Heute in den Feuilletons
26.05.2005 Die Bayern und Hessen und begehen heute Fronleichnam. In der taz polemisiert Lars Henrik Gass gegen die deutsche Kulturförderung, die mithilfe von Leuchtturmförderern und Förderintendanten ein kulturelles Bollwerk Europa errichten wolle. Der Schriftsteller Richard Wagner plädiert in der NZZ für eine Reform des osteuropäischen Zwischenkriegskatholizismus. In der Welt spricht der Historiker Paul Preston über die Erinnerung in Spanien an den Franco-Faschismus.
Bücherschau des Tages
26.05.2005 Mit Kritiken zu Anosh Irani: "Die Weisheit meines verlorenen Arms" in der NZZ, Michael Donhauser: "Vom Sehen" in der NZZ, Monika Maron: "Wie ich ein Buch nicht schreiben kann und es trotzdem versuche" in der NZZ, Greil Marcus: "Bob Dylans 'Like a Rolling Stone'" in der NZZ und E.E. Cummings: "i. six nonlectures / ich. sechs nichtvorträge" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
26.05.2005 Heute u.a.: Im Kampf mit der Globalisierung der Sprache - FR wird erst 2006 verkauft - Romane statt Fußnoten - Googles Buchprojekt verletzt Copyright - Deutschsprachige Bücher gehen online - Wikipedia für Grimme Online Award nominiert - EM.TV holt den Uefa-Pokal - Big Brother bei WM - Menschrechtsdeklaration fürs Informationszeitalter + Hömma, Wähler, meinsse dat ernst? Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 27.05.2005
Heute in den Feuilletons
27.05.2005 Castorfs Inszenierung von "Schuld und Sühne" bei den Wiener Festwochen fällt in den Feuilletons durch. Die SZ gibt der französischen Regierung die Schuld am "non" zur europäischen Verfassung. Die FAZ interviewt den Dokumentarfilmer Georg Stefan Troller und berichtet über einen heftigen Streit in Israel um Theodor Herzl.
Bücherschau des Tages
27.05.2005 Mit Kritiken zu Heinrich Detering: "Schwebstoffe" in der SZ, Sibylle Mulot: "Die Fabrikanten" in der FAZ, Thomas Kraft: "Schwarz auf Weiß" in der SZ, Wolfgang Hardtwig: "Hochkultur des bürgerlichen Zeitalters" in der SZ und Daniel Thym: "Ungleichzeitigkeit und europäisches Verfassungsrecht" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
27.05.2005 Heute u.a.: Entblößt haben sie ihre Moral: Doch Koran im Klo? - Buchversender leben besser - Neue Wege mit Weblogs - Googles PC-Suchmaschine ist fertig - PCs für Sprachförderung in Kindergärten - Tendenzen zum Faschismus - Das patriotische Projekt des Duos Speer und Siedler - Der Lungenzug nach Nirgendwo - Jazz-Gequassel + Ich sehe was nicht, was du auch nicht siehst. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 28.05.2005
Heute in den Feuilletons
28.05.2005 In der NZZ verliert Irena Brezna auf einer Reise nach Bratislava und Budapest ihren westlich-rationalen Überbau. Außerdem besucht die NZZ Peking. Die taz bescheinigt Rot-Grün ein gutes impression management. In der Welt gibt Burkhard Spinnen uns allen die Schuld für das Müntefering. Die SZ bietet Hollywood-Regisseuren billigere Arbeitskräfte in Europa an. Die FR begutachtet Münchens neue Allianz-Arena. Und alle gratulieren dem große Dietrich Fischer-Dieskau zum Achtzigsten.
Bücherschau des Tages
28.05.2005 Mit Kritiken zu Laszlo Krasznahorkai: "Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss" in der NZZ, Reinhard Müller: "Herbert Wehner" in der NZZ, Roberto Juarroz: "Vertikale Poesie. Poesia Vertical" in der SZ, William Boyd: "Eines Menschen Herz" in der TAZ und Barbara Beuys: "Der Preis der Leidenschaft" in der NZZ.
Montag, 30.05.2005
Heute in den Feuilletons
30.05.2005 Die Welt berichtet über den Billigbuchmarkt in der Türkei, der vor allem nationalistische Schinken verbreitet. Die SZ singt eine Hymne auf das Münchner Allianzstadion. Die NZZ beklagt die Praxis sakraler Prostitution in Indien. Die FAZ berichtet über eine Falschmeldung der Gazeta Wyborcza.
Bücherschau des Tages
30.05.2005 Mit Kritiken zu Pierre Bourdieu: "Die männliche Herrschaft" in der SZ, Jorge Edwards: "Der Ursprung der Welt" in der NZZ, Stefan George: "Der Teppich des Lebens und die Lieder von Traum und Tod mit einem Vorspiel" in der FAZ, Uwe Müller: "Supergau Deutsche Einheit" in der FAZ und Alfred C. Mierzejewski: "Ludwig Erhard" in der SZ.
Medienticker-Archiv
30.05.2005 Heute u.a.: Autoren wollen nicht leer ausgehen - Fast überall Trash - Freier Funk für alle - Globalisiert deutsch - Zeitungsverband beklagt Übergriffe auf Journalisten - Viele Länder erlauben keine Pressefreiheit - Der alte Mann und das Flair - iPod-Klon sorgt für Aufruhr - Es kommt kein neuer König - Hier liest der Chef - Das Murmeln der Gemeinde - APO-Opa vom Linksaußen zum Rechtsdraußen + Das verdammte Müntefering. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 31.05.2005
Magazinrundschau
31.05.2005 In Le Point geißelt Bernard-Henri Levy die Ängstlichkeit der Wohlversorgten, die Non gestimmt haben. In der Gazeta Wyborcza befürchtet Bronislaw Geremek, die Franzosen wollten nur noch mit den reichen Ländern Europas zusammenarbeiten. DU widmet sich ganz Imre Kertesz. In der London Review of Books erklärt David Runciman, warum das Internet der Feind einer sachlichen Diskussion ist. Joachim Fest ist Albert Speer auf den Leim gegangen, erklärt Marcel Reich-Ranicki im Spiegel. Im Merkur feiert Lee Siegel die Sopranos als Retter des Gangsterfilms. Das ES-Magazin erinnert an den Örley-Kreis. Die New York Times feiert den Herausgeber eines geldvernichtenden Magazins.
Heute in den Feuilletons
31.05.2005 Braucht Europa eine Trikolore, fragt die SZ. Ein Gespenst geht um in Frankreich, weiß die FR: le plombier polonais. In der FAZ rümpft Viktor Jerofejew die Nase nach dem französischen Furz. In der Welt erklärt Ayaan Hirsi Ali, warum sie gegen eine Gleichberechtigung der Kulturen ist. Welt, Tagesspiegel und taz erinnern an Rainer Werner Fassbinder.
Bücherschau des Tages
31.05.2005 Mit Kritiken zu Harry G. Frankfurt: "Gründe der Liebe" in der NZZ, Necla Kelek: "Die fremde Braut" in der FAZ, Uwe Tellkamp: "Der Eisvogel" in der NZZ, Claudius Seidl: "Schöne junge Welt" in der FR und Jenny Erpenbeck: "Wörterbuch" in der SZ.
Medienticker-Archiv
31.05.2005 Heute u.a.: Googles Buchsuche ist online - Yahoo sucht interessengeleitet - Weltmacht der Bilder - Was die Speer-Biografen nicht wissen wollten - Rainer wäre heute wie Wenders - Zeitungsbranche legt trotz Internet weltweit zu - Wie lange eine Nachricht im Netz überlebt - Internet-Unternehmen sind wieder sexy + Nachruf auf Carl Amery. Von Rüdiger Dingemann
Bücherbrief
31.05.2005 Verworrene Schönheit, ungemeine Bescheidenheit, lebensgefährliche Kritik: all das war drin in den besten Büchern des letzten Monats. Wir haben für jeden Geschmack etwas ausgewählt, vom gekonnten Thriller bis zum meisterlichen Porträt. Lesenswert sind sie einfach alle!