Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 10.02.2026, 15.41 Uhr
≡
  • Home
  • Presseschauen
    • Kulturrundschau Efeu
    • Debattenrundschau 9punkt
    • Magazinrundschau
  • Bücher
    • Bücherschauen
    • Bücherbrief
    • Tagtigall
    • Wo wir nicht sind
    • Fotolot
    • Vorworte
    • Vorgeblättert
    • Stöbern
    • BuchLink
    • Podcast
  • Kino
  • Magazin
    • Essay
    • Intervention
    • Meldungen
    • Dokumentation
    • In eigener Sache
    • ein wort gibt das andere
  • Archiv
  • Newsletter
  • Podcast
  • Eichendorff21
Erweiterte Büchersuche
Mediadaten
  • Werbung im Perlentaucher:
    Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Werbeformaten und Preisen
Aus dem Archiv
  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
  • Götz Aly
  • Elke Schmitter
  • Angela Schader
  • Marie Luise Knott
  • Thierry Chervel
  • Benita Berthmann
  • Lukas Pazzini
  • Thekla Dannenberg
  • Lukas Foerster
  • Thomas Groh
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Richard Herzinger
  • Necla Kelek
  • Georg Klein
  • Daniele Dell'Agli
  • Peter Truschner
  • Wolfgang Kraushaar
  • Matthias Küntzel
  • Eva Quistorp
  • Anja Seeliger
  • Martin Vogel
  • Arno Widmann
zum Archiv der Perlentaucher-Autoren.

Perlentaucher-Fakten

111175
Rezensionsnotizen
67350
Bücher
38100
Buchautoren

Perlentaucher Archiv

Sortiert nach Datum | Rubriken

Donnerstag, 01.04.2010

Heute in den Feuilletons

Mitschnacker

01.04.2010 In der NZZ fragt Cora Stephan: Schaffen Apple und Amazon die Verlage ab? Und was heißt das für die Autoren? In der FR klagt die kubanische Bloggerin Yoani Sanchez den Postkonzern DHL an, bei der Zensur im Lande mitzuwirken. Außerdem stellt die FR einige Fakten zu Helene Hegemann richtig. Frederic Fillou fragt in seinem Blog: Gibt es noch britische oder französische Zeitungen, die nicht in die Hände von russischen Oligarchen übergehen? In der FAZ reitet der Theologe Friedrich Wilhelm Graf eine Attacke gegen den Filz in den Kirchen.

Bücherschau des Tages

Sachkundige Unruhestifter

01.04.2010 Die SZ preist Kati Martons Geschichten "Die Flucht der Genies", die von ungarischen Juden wie Arthur Koestler, Robert Capa, Michael Curtiz oder Edward Teller erzählen, die im Exil zu Weltruhm kamen. Die NZZ attestiert Melanie Mühls Reportagen über "Menschen am Berg" echten Forschergeist. Die FAZ empfiehlt dringend Necla Keleks "Himmelsreise" (hier eine Leseprobe).

Medienticker-Archiv

Hahnenkampf um einen Toten

01.04.2010 Adolf Muschg und Peter von Matt streiten um Max Frisch und die Deutungshoheit über die Schweizer Literatur - Tom Rosenstiel: "Das Internet ist ein spektakuläres Werkzeug" - Internet-Charta: "Wir haben das Recht auf Vernetzung" - Twitter-Gründer Isaac Stone: "Dienste wie Twitter sind ein Triumph der Menschheit" - Warum Uwe Timm "Schwaan" mit zwei a schrieb: Ulrich Greiner besuchte den Autor und gratulierte ihm zum 70. Geburtstag.

Samstag, 03.04.2010

Heute in den Feuilletons

Gott sei gerühmt für das Getüpfelte

03.04.2010 In der Welt bereitet uns Laszlo F. Földenyi auf einen Schock vor: bei den ungarischen Wahlen in einer Woche könnten Rechtsextreme und Populisten achtzig Prozent bekommen. In der taz erklärt der Schriftsteller Petros Markaris, den Griechen könnte es viel besser gehen, würden sie nicht so viele Rüstungsgüter von den Deutschen kaufen. Die FR ist glücklich über die Pirahas. Die NZZ rühmt die ekstatische Daseinsfeier der Schönheit in den Gedichten von Gerard Manley Hopkins. In BoingBoing erklärt Cory Doctorow, warum er niemals ein Ipad kaufen wird.

Bücherschau des Tages

Dichtung ist Lobpreis

03.04.2010 Die FR liest beeindruckt, wie der Ethnologen Daniel Everett auszog, die Bibel in die Sprache der Pirahas zu übersetzen und als Chomskys Sprachtheorie widerlegender Atheist zurückkehrte. Die NZZ empfiehlt den türkischen Märchenband "Im Reich der Schlangenkönigin". Und dickes Lob geht an die Übersetzer der Gedichte Gerard Manley Hopkins (NZZ), von Mark Twains Klassiker "Tom Sawyer & Huckleberry Finn" (taz) und Dantes "Göttliche Komödie" (SZ).

Montag, 05.04.2010

Bücherbrief

Erzählender Euripides

05.04.2010 Die besten Bücher im April.

Dienstag, 06.04.2010

Magazinrundschau

Wir alle haben bei ihnen studiert

06.04.2010 Die Weltwoche schildert den Nervenkrieg zwischen  Adolf Muschg und Peter von Matt um Max Frisch. The Nation erklärt, warum Raul Hilberg so verbittert über Hannah Arendt war. In Nepszabadsag erklärt Agnes Heller den Ungarn, die diese Woche wählen werden: Wir dürfen uns nicht vor den Rechten ducken. In der LRB betrachtet Colm Toibin eine Fliege auf dem Halstuch des Giovanni Agostino della Torre. In Telerama singt Claire Denis ein kleines Liebeslied auf die Fremdenlegionäre. Tygodnik meint: Die Mexikaner verstehen Kapuscinski viel besser als die Polen. Die New York Times fragt: Kann man Tiere schwul oder lesbisch nennen?

Heute in den Feuilletons

Chiacchiericcio

06.04.2010 Boingboing hat im Ipad eine neue Schreibung für das Wort S****a entdeckt. Auch die FAZ blättert im Ipad und macht sich Hoffnungen auf eine Zukunft der alten Medien im neuen. In der Welt erklärt der Germanist Karl-Heinz Göttert, warum die deutsche Sprache durch das Englische weit weniger gefährdet ist als seinerzeit durch das Französische. Die NZZ positioniert sich im wilden Schweizer Streit über die Frage, ob es richtig ist, Max Frischs "Entwürfe zu einem dritten Tagebuch" zu veröffentlichen, für Peter von Matt und gegen Adolf Muschg.

Bücherschau des Tages

Postdemokratische Herdenbildung

06.04.2010 Die NZZ begrüßt den dritten Tagebuchband von Max Frisch sehr, stellt aber fest, dass ihm die Tessiner Bergluft deutlich besser bekommen ist als New York. Mit Begeisterung liest sie auch John Glasscos Erinnerungen an das Paris der Roaring Twenties "Die verrückten Jahre". Die FR schwärmt von Andreas Maier und seiner Kolumnensammlung "Onkel J". Angst vor den eigenen Leuten bekommt die SZ, wenn Tom Schimmecks in "Am besten nichts Neues" mit dem Journalismus abrechnet.

Bücher der Saison

Frühjahr 2010

06.04.2010 In den Frühjahrsromanen sehen wir die unheimliche Welt mit den Augen einer Horde Kinder, beobachten Liebende in Teheran, lassen uns von Rosslyns Brüsten zu einem Reim inspirieren und begleiten einen Lehrer auf einer Höllenfahrt im Volvo. Unter den Sachbüchern stachen Daniel Everetts Buch über die Pirahas, "Das glücklichste Volk", heraus, Oliver Jens Schmitts Biografie des albanischen Nationalhelden Skanderbeg und Simon Sebag Montefiores farbenprächtiges Porträt des Fürsten Potemkin.

Medienticker-Archiv

Web-Trolle

06.04.2010 Journalismus: Die seltsame Lust am Krawall, virtuelle Reporter und wie Medien das Jahr 2043 überleben - Noam Chomsky über Obama, den Iran und das Mafia-Prinzip - Rhetorik: Weder Aufklärung noch Propaganda - Eine Begegnung mit Matt Beynon Rees: Alien in Jerusalem - Edo Popović: Die Wirklichkeit ist ein Käfig - Clemens Meyer: "Ich bin noch da, Ihr Schweine" + Kann man Gott übersetzen? Hartmut Bobzins Neuübertragung des Koran.

Vorgeblättert

Daniyal Mueenuddin: Andere Räume, andere Träume

06.04.2010 Geschichten aus Pakistan erzählt Daniyal Mueenuddin, von Besitzenden und Besitzlosen, den Beziehungen zwischen diesen Antipoden und den Träumen auf beiden Seiten. "Andere Räume, andere Träume" beschreibt eine gnadenlose Welt, in der Glück nicht hilft. Lesen Sie hier einen Auszug.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

06.04.2010 Blumen für den Papst.

Mittwoch, 07.04.2010

Heute in den Feuilletons

Nicht nur die bösen Googles

07.04.2010 Ändert Russland seine Geschichtspolitik? Jedenfalls wird Wladimir Putin heute bei den Gedenfeiern in Katyn dabei sein. Anne Applebaum in Slate und Gerhard Gnauck in der Welt spekulieren über seine Motive. Immateriblog rät: Bevor man sich ein Ipad kauft, sollte man sich einige Wochen Zeit nehmen und die AGB für Itunes studieren. Die NZZ porträtiert den chinesischen Starblogger und Bestseller-Autor Han Han. Die FAZ fragt: Warum wendet sich eine Ministerin eigentlich mit einem offenen Brief an Facebook?

Bücherschau des Tages

Schlaraffenland der Ökonomie

07.04.2010 Die FR empfiehlt Gerd Koenens neues Buch "Was war der Kommunismus" als Werk eines Renegaten: Koenen kennt sich aus und er hat Abstand. Die FAZ rühmt Siegfried Kracauers skeptisch-nüchternen Blick auf die "Geschichte - vor den letzten Dingen". Die NZZ folgt mit Interesse Francois Walters Kulturgeschichte der "Katastrophen" (hier unsere Leseprobe). Und die SZ schwärmt von Rafael Yglesias' geradezu unmöglichem Roman über eine "Glückliche Ehe".

Mord und Ratschlag

Gehobene Koks-Klasse

07.04.2010 Eigentlich wollte Roxanne Palmer nur ihren miesen Mann loswerden. Leider tritt sie mit ihrem kleinen Mord auch einigen Gangsterbossen auf die Füße und deshalb einen veritablen Bandenkrieg in Kapstadt los. Zwischen die Fronten geraten in Roger Smith' Thriller "Blutiges Erwachen" außerdem Huren, Tik-Junkies, Zulu-Zauberer und Kannibalen.

Medienticker-Archiv

Wiederverwertete Kommunikation

07.04.2010 Wilm Herlyn: Die Nachrichtenagentur als Ursprung aller Nachrichten - Juristische Keule: dpa zieht gegen ddp vor Gericht - WikiLeaks: Spekulationen über geheimnisvolles Video haben ein Ende - Medienbranche im Umbruch: Überholen ohne einzuholen? und wem das iPad wirklich nutzt - Widerstand mit Witz: Kommunismus und Satire - "Welt am Draht": Subversiver SF-Klassiker mit Kultstatus + Ein Spiel lesen: Das merkwürdige Verhältnis von Fußball und Literatur.

Im Kino

Das Lebende und das Tote

07.04.2010 An die paradoxe Macht der Fotografie und des Films, Augenblicke verweilen zu lassen, glaubt Jan Troell in seinem schönen Spätwerk "Die ewigen Momente der Maria Larsson". Wie man eine Romanvorlage mausetot inszeniert, das lässt sich dagegen im Regiedebüt "A Single Man" des Ex-Gucci-Designers Tom Ford studieren.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

07.04.2010 Mörderische Metaphern.

Donnerstag, 08.04.2010

Heute in den Feuilletons

Gemeinschaftliche Werke

08.04.2010 Im Freitag schreibt Volkmar Sigusch: Ein Mensch, der pädophile Neigungen hat, kann so wenig dafür, wie der, der erwachsene Frauen begehrt. In der taz macht der Reggae-Sänger Gentleman klar: Entweder man respektiert die Schwulen oder die jamaikanische Kultur. Die taz macht auch auf eine fatale Dialektik von Wikileaks aufmerksam. In der FAZ erklärt Thomas Hettche, warum er auf keinen Fall bloggen will.

Bücherschau des Tages

Wildnis der Seele

08.04.2010 Als eines der großartigsten Werke, die je geschrieben wurde, bejubelt Sibylle Lewitscharoff in der Zeit Jean-Henri Fabres  "Erinnerungen eines Insektenforschers", die nun endlich auf Deutsch erschienen sind. Sehr empfehlen kann die Zeit auch Olivier Roys "Heilige Einfalt" (hier eine Leseprobe) sowie - apropos gute Erziehung - T.C. Boyles Novelle "Das wilde Kind" und Elisabeth Badinters "Der Infant von Parma". Die SZ spaziert mit Alain Mabanckou durch die Goutte d'Or von Paris (hier eine Leseprobe aus seinem "Black Bazar"). Und die FAZ lernt in Tobias Niemanns "Kamasutra kopfüber": Wenn man Borstenwürmern das Gehirn wegschneidet, werden aus Weibchen Männchen!

Medienticker-Archiv

Beichte beim Bischof

08.04.2010 Helmut Kohl und der Spiegel: Die Geschichte einer kuriosen öffentlichen Feindschaft - Grenzgänge eines Gelehrten: Michael Roes' Roman "Die fünf Farben Schwarz" - lit.Cologne-Nachtrag: Deutsch-chinesische Begegnung - China-Filme: Der Vielvölkerstaat in Kultur und Unterhaltung - Neue 4. Gewalt: Social-Networks oder Das Ende der 'etablierten' Medien und Wessis lieben Xing, Ossis Schueler.cc + Online-Recherche: Die Unfähigkeit, zu googeln.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

08.04.2010 Das ist so Afghanistan!

Freitag, 09.04.2010

Heute in den Feuilletons

Heute glücklich ohne Bedauern

09.04.2010 Die NZZ ist mit den Verzagten, und zwar sowohl Japanern als auch Verlagen. Die FAZ lupft dem Fundamentalismus der Aufklärung den Schleier. In der taz fordert Michael Brumlik den Antisemitismusforscher Wolfgang Benz auf, sich zu seinem Nazidoktorvater zu äußern. Die SZ liest Romane über Landärzte und rät Studierenden von entsprechenden Angeboten ab. Laut Mediabistro wurden mit dem Ipad schon mehr als 600.000 Ebooks heruntergeladen. In der Welt betet Mathias Döpfner zu Steve Jobs.

Bücherschau des Tages

Kunst und Beflissenheit

09.04.2010 Sehr beeindruckt liest die FAZ Michaela Murgias Roman "Accabadora", der von Sardiniens archaischem Erbe erzählt. Bestens amüsiert hat sie sich auch mit Hallgrimur Helgasons hübsch schrägem Roman "Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen". Die SZ preist Anne Enrights Erzählungen von bezwingender Lakonie "Alles, was du wünschst". Außerdem verehrt sie Kurt Flasch für seine neue Schrift "Meister Eckhart".

Medienticker-Archiv

Und heilt er nicht, so tötet ihn

09.04.2010 Der Denker als beleidigte Leberwurst: Über Arthur Schopenhauers "Senilia. Gedanken im Alter" und Christoph Poschenrieders Schopenhauer-Roman "Die Welt ist im Kopf" - Wasser als poetisches Element: John von Düffel übers Schwimmen und Schreiben - Vom Spinner zum gefeierten Anwalt: Über Mark Twains unbekannten "Knallkopf Wilson" - "Und heilt er nicht, so tötet ihn": Helmut Böttiger über den Landarzt in der Literatur + Peter Bichsel: Der Erzähler und Leser ist 75.

Essay

Von der grünen Spielwiese in die Hölle

09.04.2010 Vor zehn Jahren fand in Berlin auf Initiative der Grünen und der Böll-Stiftung die "Irankonferenz" statt. Ihre Teilnehmer wurden nach ihrer Rückkehr inhaftiert und gefoltert. Für sie konnten die Grünen "wenig bis nichts" tun, und Joschka Fischer ließ sich in seiner konzilianten Iranpolitik nicht beirren.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

09.04.2010 Das alte Touchpad.

Samstag, 10.04.2010

Heute in den Feuilletons

Wer behauptet, dass der Hahn singt

10.04.2010 "Ich möchte so gern diesen Hang hinunterbrausen": In der FR spricht die 87-jährige Autorin Ilse Helbich sehr beeindurckend übers Altern. In der NZZ macht sich der Politologe Helmut König Gedanken über die Tränen der Erinnerung. Außerdem weint der Linkskatholik Otto Kallscheuer nach fünf Jahren Benedikt die Tränen der Vergegenwärtigung. Auch um das amerikanische Imperium steht es nicht gut, meint Niall Ferguson in der Welt. In der SZ erzählt Monika Maron, wie sie lernte, dass die Römer unmusikalisch waren.

Bücherschau des Tages

Der Traum vom Pelzmantel

10.04.2010 Die FR würde gern öfter solche witzige und klare Essays wie die in Tony Judts "Das vergessene 20. Jahrhundert" lesen. Als polnischen Wenderoman und Tuntenchronologie in einem preist die taz Michal Witkowskis "Queen Barbara". Schauer über den Rücken jagte ihr Miljenko Jergovics Roadnovel "Freelander". Die FAZ quittiert mit Genugtuung die späte Gerechtigkeit für Sofja Tolstaja und ihren Roman "Lied ohne Worte". Die NZZ entdeckt Miguel Asturias und seinen Diktatorenroman "Der Herr Präsident" wieder. 

Montag, 12.04.2010

Heute in den Feuilletons

Menschen auf dem Weg nach oben

12.04.2010 In der Welt macht der Reggae-Sänger Gentleman noch einmal klar: Schwulenfeindlichkeit in Jamaika soll man akzeptieren, das ist Kultur. Nach 15 Jahren Internet stellt die SZ klar: Fernsehen und Umweltingenieure sind nach wie vor wichtiger. In der FAZ erklärt erklärt der Verlagsmanager Georg Rieppel, warum Verlage keine Buchhandlungen gründen werden.Die NZZ feiert die Fußballstadien von Südafrika. Netzpolitik veröffentlicht eine Petition zu den Acta-Verhandlungen.

Bücherschau des Tages

Substanziell tragische Ironie

12.04.2010 Fasziniert folgt die SZ Pavel Kohout, der in seinem Roman "Die Schlinge" die Frühzeit des Prager Kommunismus erkundet. Sehr empfehlen kann sie auch Marion Recknagels Studie über die Liebe in der Oper "Truggeweihtes Glück". Die FAZ liest Roland Barthes' "Tagebuch der Trauer" und lernt mit Christopher McDougall und von den Tarahumara richtig zu laufen. Die FR verehrt Alain Badiou.

Vorgeblättert

Bogdan Musial: Stalins Beutezug

12.04.2010 Stalins Strategie, nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Demontage der ostdeutschen Industrie die Sowjetunion zu stärken, ging nicht auf. Das ostdeutsche Bruderland kam nach dem Raubzug nicht mehr richtig auf die Beine. Stalin schlachtete die Kuh, die er eigentlich melken wollte. Lesen Sie hier einen Auszug aus Bogdan Musials "Stalins Beutezug".

Medienticker-Archiv

Bürger vs. Nerd

12.04.2010 Daniel Florian über den neuen Kulturkampf: "Dumm 3.0" wird Kulturpessimismus und Netzferne vorgeworfen - Norbert Bolz über bürgerliche Individualität im Netz und nichtstaatliche Konkurrenz um Informationsmonopole - Nachrichtengeschäft: ddp steigt ins TV-Geschäft ein + Nachtkritik:Corinna Harfouch arrangiert Marguerite Duras' Prosa als offenes Spiel in Stuttgart, Juli Zehs Amok-Stück in Düsseldorf uraufgeführt und Herbert Fritschs Komödie "Oscar" in Leipzig.

Dienstag, 13.04.2010

Magazinrundschau

Zwei oder drei Verweise auf Mohammed

13.04.2010 Das Bestürzendste an der rechtsextremen Partei Jobbik ist, dass sich ihr viele junge Intellektuelle anschließen, schreibt Elet es Irodalom. Bernard-Henri Levy fragt in Le point: Godard ein Antisemit? In der Gazeta Wyborcza nimmt Adam Michnik Abschied. Prospect schildert Fälle von Sebstzensur im britischen Theater mit Rücksicht auf die religiösen Gefühle von Muslimen. In Le Monde malt Tahar Ben Jelloun ein düsteres Bild von der Stimmung in der Banlieue. Im New York Times Magazine erklärt Paul Krugman die Katastrophe zur Leitschnur seines Denkens.

Heute in den Feuilletons

Die Antwort kam postwendend

13.04.2010 Der Papst soll in Großbritannien wegen Duldung und Vertuschung von Pädophilie verklagt werden. Die Süddeutsche eilt ihm mit wehenden Soutanen zur Hilfe. Die FAZ muss wegen des eingesetzten Spitzenanwalts ganz schön schlucken. Christopher Hitchens bleibt in Slate dabei: Der Papst gehört verklagt! Dito Paolo Flores d'Arcais im Tagesspiegel. Die taz porträtiert die türkische Autorin Pinar Selek, die die Rolle der Armee in der Zurichtung des türkischen Mannes beschreibt. Netzwertig findet die Medien-Apps auf dem Ipad fantasielos. 

Bücherschau des Tages

Angenehm unzuverlässig

13.04.2010 Als Entdeckung preist die FAZ Josh Weil und seine Novelle "Herdentiere", die vom zähen Zweikampf zwischen Mensch und Tier in der amerikanischen Prärie erzählt. Von Michael de Ridder lässt sie sich erklären, wie Pharmalobby und Medizintechnik eine humane Sterbekultur verhindern. Positiv nimmt die SZ Shlomo Sands international bereits heftig debattiertes Buch "Die Erfindung des jüdischen Volkes" auf. Die NZZ liest Essays von Orhan Pamuk und betrachtet fasziniert Ara Gülers Fotos von Istanbul.

Medienticker-Archiv

ProPublica: Investigative Recherche

13.04.2010 Pulitzer-Preis geht erstmals an Online-Publikation - Zeitungskrise: US-Journalisten fürchten den eigenen Untergang - Axel Ganz: Die Zukunft des Journalismus? Journalismus! - Jakob Augstein: "Zeitungen sind etwas Wunderbares" - David gegen Goliath: WePad soll Verlage von Apples Zwängen befreien und 5 Gründe, warum es eine Chance haben kann + Inszenierte Fälschungen im Netz: "Millionen Textseiten ohne Sinn".

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

13.04.2010 Bitte nicht schlagen.

Mittwoch, 14.04.2010

Heute in den Feuilletons

Selbst Fassbinder lobte dich

14.04.2010 In der taz erklärt der Grünen-Politiker Volker Beck, warum er bestimmte Reggae-Musiker lieber nicht nach Deutschland lassen würde. Wisch und weg: Die FAZ entsorgt die deutsche Blogosphäre. In Qantara erklärt Antisemitismusforscher Wolfgang Benz, warum er am Begriff der Islamophobie festhält. Der Kölner Stadtanzeiger erblickt im Votum für das Kölner Schauspielhaus ein Hoffnungszeichen fürs ramponierte Städtchen. Unter anderem in der FR schreibt Rosa von Praunheim einen Liebesbrief an Werner Schroeter. 

Bücherschau des Tages

Sinnwerdung der Wörter

14.04.2010 Die FAZ lernt in Matthias Bickenbachs und Harun Mayes Studie "Metapher Internet", dass das Lesen im Netz eine lustvolle und intelligente Kulturtechnik ist. Die NZZ lernt mit Reif Larsens "Karte meiner Träume", dass auch das Buch ein explodierender Hypertext sein kann. Die FR stellt Gregor Mayers und Bernhard Odehnals Buch über den Rechtsextremismus in Osteuropa "Aufmarsch" vor.

Was sie sagen

Was sie sagen

14.04.2010 Einige Zitate über den Perlentaucher

Medienticker-Archiv

Die fleischlosen Knochen der Religion

14.04.2010 Aatish Taseers Buch "Terra Islamica" könnte eine ganze Islamkonferenz ersetzen - Bernd Stieglers Reise in 21 Etappen durch eine Literaturgeschichte der besonderen Art - Georg Kleins "Roman unserer Kindheit" im Sog der süßen Schwärze - Henry Allen über F. Scott Fitzgeralds "Der große Gatsby" - Ein Roman wie ein Schrei: Über Wassili Grossmans Roman "Alles fließt ..." - Jazz-Messe: Vom Tuten und Blasen + Blogger Airen: Eine Begegnung.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

14.04.2010 Berufungen.

Im Kino

Wasser und Öl

14.04.2010 Lisandro Alonso lässt in "Liverpool" einen Mann Bilder von Innen- und Außenräumen queren, in denen den Mann nichts hält. Und Jan Kounen interessiert sich für die Verbindung von "Igor Stravinsky & Coco Chanel", reißt aber nur in seiner Reinszenierung des vielleicht berühmtesten Konzerts des 20. Jahrhunderts mit.

Donnerstag, 15.04.2010

Heute in den Feuilletons

In Köln stürzen nicht nur Archive ein

15.04.2010 Alle Zeitungen sind auf der re:publica. Die Welt interviewt Jeff Jarvis, der nichts gegen die Datensammelwut bei Google und Facebook hat. Auch die FR berichtet ausführlich. In der SZ staunt Pawel Huelle über die postmortale Apotheose Lech Kaczynskis in Polen. In der Zeit spricht Peter Nadas über den Erfolg der Rechtsextremen in Ungarn, der auch vom Westen verschuldet sei. In der FAZ hält David Gelernter an der technologischen Überlegenheit des Papierbuchs fest.

Bücherschau des Tages

Freiheit, Gerechtigkeit und Luxus

15.04.2010 Auf ein geteiltes Echo stoßen Brigitta Eisenreichs Erinnerungen "Celans Kreidestern" an ihren langjährigen Geliebten Paul Celan: Die Zeit attestiert ihnen noble Sachlichkeit, die SZ reagiert etwas verhaltener. Passend dazu annonciert die Zeit eine weitere "kleine Sensation": die "Kriegstagebücher" der jungen Ingeborg Bachmann. Die FR lässt sich von Maike Albaths "Geist von Turin" gern an das nachdenkliche, intellektuelle Italien erinnern. Die FAZ lobt Klaus Bringmanns Cicero-Biografie.

Medienticker-Archiv

Proustsche Bilderschau

15.04.2010 Marcel Proust und die Gemälde aus der Verlorenen Zeit - Dieses Monster: Ian McEwans neuer Roman "Solar" - Interview mit dem mongolischen Schriftsteller Galsan Tschinag: "Der Nomade findet die Leere schön" - Super-Guido klärt auf: Westerwelle in Bravo - Web-Startups: Vernetztes Schreiben - Facebook-Protest: "Ich will auch auf dem Wawel begraben werden" - Innen hässlich: Über die Romanverfilmung von Oscar-Wildes "Das Bildnis des Dorian Gray".

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

15.04.2010 Klappt doch.

Freitag, 16.04.2010

Heute in den Feuilletons

Er hat's verpatzt

16.04.2010 In der Welt fegt Michael Wolffsohn den vom Papst angerichteten interreligiösen Scherbenhaufen zusammen. The Big Picture bringt erhabene Anblicke von Der großen Wolke. In der NZZ schreibt György Konrad über Ungarn nach den Wahlen. Nachtkritik bringt eine Rede des zum Theaterfan konvertierten Filmkritikers Michael Althen. Die SZ hat mit Blick auf den Papst irgendwie Verständnis von Gentlemans Beschreibung der Homophobie in Jamaika als kultureller Praxis.

Bücherschau des Tages

Als das Feuilleton noch Sound war

16.04.2010 Die FR freut sich sehr über einen schmalen Merve Band mit Texten des unermüdlichen und begnadeten Harald Fricke. Seufzend liest die SZ Maike Albaths Beschwörung des intellektuellen Italiens und des "Geists von Turin". Mit verhaltener Begeisterung wird Airens Roman "I am Airen Man" aufgenommen: Die SZ entdeckt in ihm einige scharf geschliffene Beobachtungssplitter, die FAZ verschmäht ihn als verdiente Strafe für den Hegemann-Hype.

Medienticker-Archiv

Der Zeitungsphilister von gestern ...

16.04.2010 ... als digitaler Bohemien von heute - Rot liegt in der Luft: Karl-Heinz Dellwos "Bibliothek des Widerstands" - Carlo Ginzburg über Italiens verstummende Intellektuelle - Leipziger Centraltheater: Wo ist das Volk? - Nackt und selbstbewusst: Mel Ramos Pop-Art - Neues vom Heimatdichter Andreas Maier + Eine Wiederentdeckung zum 125. Geburtstag: Tania Blixens "Jenseits von Afrika" in einer erweiterten Neuausgabe.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

16.04.2010 Treppenwitze.

Samstag, 17.04.2010

Heute in den Feuilletons

Dezidiert linke Konferenz

17.04.2010 Die NZZ beobachtet eine Renaissance des Jiddischen. Die FR sieht nur Pseudozusammenhänge im Werk Neo Rauchs. Die taz rühmt das Tollkühne an Alain Resnais. Die SZ lauscht Enteignungsfantasien auf der re:publica. Die FAZ betrachtet das Grauen in Form einer anonymen Hacker-Truppen auf der Webseite 4chan.

Bücherschau des Tages

Postfeministisch zugespitzt

17.04.2010 Die FR liest mit großem Interesse ein Buch der Psychoanalytikerin und Feministin Susie Orbach über den heutigen Schönheitswahn. Wer im existenzialistischen Nichts versinken möchte, dem legt sie Stig Dagermans Roman "Schwedische Hochzeitsnacht" ans Herz. Die NZZ wärmt ihr Herz lieber mit Mira Magens Roman "Die Zeit wird es zeigen" - hier hat das Alltagsunglück noch einen Sinn. Die taz ist mit vier Frauen "Durch den Wind". Die FAZ stellt neue Gedichtbände von Marion Poschmann und Nadja Küchenmeister vor.

Montag, 19.04.2010

Heute in den Feuilletons

Kein Gluck-Glück

19.04.2010 Gizmodo bringt eine Weltkarte des Dreifrontenkrieges zwischen Google, Apple und Microsoft. Die westlichen Werte sind nicht westlich, erklärt Kenan Malik in seinem Blog. In der FAZ und in der Welt wird's wolkig. In der NZZ empfiehlt der Pädagoge Allan Guggenbühl: Lasst Kinder chatten. Die Zeit stellt einige Artikel aus ihrer Islamdebatte online.

Bücherschau des Tages

Der benommene Rest

19.04.2010 Die SZ lernt von Niklas Luhmanns "Politischer Soziologie", dass Politik die alternativlose Organisation kollektiver Lernprozesse ist. Ayaan Hirsi Alis neues Buch "Ich bin eine Nomadin" kommt bei ihr erwartungsgemäß ebenso schlecht weg wie Necla Keleks "Himmelsreise". Als verlegerische Großtat rühmt die FAZ die deutsche Ausgabe von Jean-Henri Fabres "Erinnerungen eines Insektenforschers".

Medienticker-Archiv

Borniert analog

19.04.2010 Zur ideologischen Dichotomie zwischen Digital Natives und Digital Immigrants - Re:public: Achter Kontinent und Utopie trifft Zukunftsangst - Wikileaks-Aktivist Daniel Schmitt: "Wir wollen Druck ausüben" - Weibliche Blogger: Frauen klicken anders - Was das E-Book nicht kann: Für ein neues Lesen im Internet-Zeitalter - Lange Nacht der Autoren in Berlin - Geschichten aus dem Wiener Wald am Burgtheater - Dantons Tod in Berlin.

Dienstag, 20.04.2010

Magazinrundschau

Die Kunst des guten Kopierens

20.04.2010 In Salon erklärt Viktor Jerofejew, was Katyn für die Russen bedeutet. In n+1 bewundert Brian Ferneyhoughs Willen zur Avantgarde. Open democracy prophezeit Europa eine stürmische Zeit mit Viktor Orban. In Elet es Irodalom bewundert Laszlo Krasznahorkai die Weisheit Peter Eötvös'. The Nation feiert die badenden Schönheiten des tschechischen Fotografen Miroslav Tichy. "Pissoirliteratur" ruft in Le Monde Michel Onfray all denen zu, die im Internet ein Buch verrissen haben, das ihm gefällt. In der London Review würdigt Benjamin Kunkel den majestätischen Stil des marxistischen Denkers Fredric Jameson. Der Boston Globe singt ein Loblied auf die Copycats.

Heute in den Feuilletons

Verblüffendes Freispiel der Themen

20.04.2010 Irights.info stellt das Online-Spiel Cat Protect vor, mit dem der Börsenverein Kinder für das Urheberrecht sensibilieren möchte (und wer es bricht "wird für alle Ewigkeit als abschreckendes Beispiel gefangen sein"). The Big Picture bringt very big pictures des Eyjafjallajökull. In der FAZ verteidigt Werner Spies den allenthalben groß präsentierten Maler Neo Rauch gegen Neider und Zweifler. Die SZ sieht ihn vor allem als sehr deutschen Künstler.

Bücherschau des Tages

Die kultivierten Sitten der schönen Grabwespe

20.04.2010 Von der Erziehung und ihren Grenzen lernt die FAZ im Buch der französischen Philosophin Elisabeth Badinter "Der Infant von Parma". Die NZZ schwärmt von Jachym Topols Groteske "Die Teufelswerkstatt". Die FR bewundert Thomas Gsellas Technik des hintergründigen Knockouts. Und auch die SZ lernt jetzt dank Jean-Henri Fabre und seines Übersetzers Friedrich Koch, die Charakterfestigkeit von Insekten zu bewundern.

Medienticker-Archiv

Jesus kam bis Florida

20.04.2010 Irene Disches Reise in die Welt der Obama-Hasser und Super-Christen - Feengleich und federleicht: Bibliotheksbesuch bei Brigitte Kronauer - Worum sich die Welt dreht: Ein Re:Publica-Nachtrag - I Am Airen Man: Strobo oder Ich bin pervers, tut mir leid - 40 Jahre Rote Armee Fraktion - Zurück in die Höhle: Florian Rötzer über Soziale Unruhen, Asteroiden, schmutzige Bomben, Vulkanausbruch + Joseph Hader im Interview: "Jeder Mensch ist eine Ich-AG".

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

20.04.2010 Bonus bei schlechter Führung.

Mittwoch, 21.04.2010

Heute in den Feuilletons

Groteske Sakralisierung

21.04.2010 In der NZZ erklärt der Islam-Experte Olivier Roy, warum er den Begriff der Islamophobie für abwegig hält. Die Welt bringt einen Aufruf nun doch noch angeknipster Künstler und Designer zum Erhalt der Glühbirne. Die FR weiß, warum der Tod deutscher Soldaten in Afghanistan weniger Empathie auslöst als der Tod Robert Enkes. Google führt jetzt eine Liste mit Zensuranfragen von Regierungen. Deutschland steht auf einem ehrenvollen zweiten Platz. In der FAZ schreiben Andrzej Stasiuk und Viktor Jerofejew über das Flugzeugunglück von Smolensk und seine Folgen.

Bücherschau des Tages

Olivialose Existenz

21.04.2010 Heute gibt es Mark Twain: Aus der Flut der Neuerscheinungen zu seinem hundertsten Todestag ragt für die FAZ der Roman "Knallkopf Wilson" heraus. Auch den Briefwechsel mit seiner Frau liest sie sehr eingenommen. Die SZ schätzt eher Twains Reportagen "Post aus Hawaii". Die NZZ stellt Neil Smith' Geschichten "Bang Crunch" vor, die unter anderem aus der Perspektive eines Handschuhpaares oder eines abgerissenen Fußes erzählt sind.

Medienticker-Archiv

Possen für die Massen

21.04.2010 Der große Träumer, Spaßmacher, Streithansel und Hofnarr Amerikas: Zum 100. Todestag von Samuel Langhorne Clemens alias Mark Twain - Bildnis eines "ehrbaren" Banditen: Nicolai Lilins Gangster-Biographie "Sibirische Erziehung" - Katholisch & kriminell: Gianluigi Nuzzis "Vatikan AG" - Die Legende von Sigurd und Gudrun: J. R. R. Tolkiens Nibelungenlied - Aller Anfang: Meir Shalevs Buch über das Buch der Bücher.

Im Kino

Frauenbeine = Uhrzeiger

21.04.2010 Film als Free Jazz: Das ist "Vorsicht Sehnsucht", der jüngste Streich der französischen Regielegende Alain Resnais. Eine Geschichte aus dem kurdischen Teil der Türkei erzählt Miraz Bezar in "Min Dit" und führt dabei vor, wie man ein Politdrama auch machen kann.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

21.04.2010 Warmes Licht.

Redaktionsblog - Im Ententeich

Der Perlentaucher fürchtet den Schlamm nicht

21.04.2010 Unter Perlentauchern

Donnerstag, 22.04.2010

Heute in den Feuilletons

Ein Zeichen von Feudalmacht

22.04.2010 Die taz klärt auf: Nicht nur in der katholischen Kirche, auch in der alternativen Szene und bei manchem taz-Autor war Sex mit Knaben echt beliebt. Da schlug das Pendel zu weit aus, meint Christian Ströbele dazu heute.  Die Zeitschrift Cicero ist unter Michael Naumann auf dem Weg nach Vorwärts, meldet The European. Die NZZ spricht mit Arseni Roginski von Memorial über Katyn. Die FAZ findet den Dalai Lama nicht. Sie hat aber auch bei Google.cn gesucht. Die SZ bringt einen Essay von Olga Tokarczuk über das "neurotische Theater eines katholischen Nationalismus" in Polen. Die Zeit mischt sich ins Netz ein.

Bücherschau des Tages

Sehnsucht nach dem einfachen Leben

22.04.2010 Die FAZ feiert Hanna Lemkes Erzählungen "Gesichertes" und die Geburt einer neuen Autorengeneration. Außerdem ackert sie sich durch die Bandi der Inquisition. Die SZ preist Tom Drurys Provinzroman "Das Ende des Vandalismus". Die NZZ begegnet in Christoph Poschenrieders Roman "Die Welt ist im Kopf" einem echt smarten Schopenhauer. Die Zeit jubelt über Josh Bazells furiosen Krimi-Kracher "Schneller als der Tod" und lobt auch sehr Robert Asbackas "Das zerbrechliche Leben"

Medienticker-Archiv

Die Internet-Mafia

22.04.2010 Debatte neutrales Netz: Maut für Datenübertragung im Internet? - Die Online-Frage: Was darf das ZDF im Internet? - Netzfeuilleton Titel-Magazin: Kulturkenner im Backend des Netzes - Eine Begegnung mit Sarah Kirsch: "Bevor ich stürze, bin ich weiter" - Peter Schneider im Gespräch: "Ja, gerade Propheten irren sich" - Das Unerhörte im Gewöhnlichen fixieren: Allain de Bottons "Airport" + Der Kriegsverfangene: Ein Nachruf auf Josef W. Janker.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

22.04.2010 Burkalauer.

Freitag, 23.04.2010

Heute in den Feuilletons

Pino zieht an seiner Zigarette

23.04.2010 Die Welt möchte die Southpark-Folge mit Mohammed im Bärenkostüm (Abbildungsverbot eingehalten!) sehen. Aber sie wurde nach Einspruch religiös Empfindlicher (die das Schicksal Theo van Goghs beschworen) zensiert. Die NZZ berichtet über die Schweizer Dialektik der Dialekte. Die Welt besucht eine Stadtbücherei. FAZ und SZ denken über die katholische Kirche nach.

Bücherschau des Tages

Archipelische Unordnung

23.04.2010 Die NZZ preist den Dichterphilosophen und Wissenschaftspoeten  Edouard Glissant, mit dessen neuestem Buch "Das magnetische Land" sie die Osterinsel Rapa Nui  und das offene, nomadische Sein kennenlernt. Die FAZ empfiehlt die Erzählung "Die Bibel" als Einstiegsdroge in ein Leben mit Peter Nadas. Sehr empfehlen kann die FR Simon Winders hemmunsglos subjektives Geschichtsbuch "Germany, oh Germany".

Medienticker-Archiv

Von Schwärmen und Schwämmen

23.04.2010 Wolfram Schütte über Alain Resnais' "Vorsicht Sehnsucht" - Zur Ekstase des Sozialen: Über Christakis / Fowlers "Connected!" und Baudrillards "Im Schatten der schweigenden Mehrheiten" - Mein Gott, mein Jarvis: Weitere Re:Publica-Nachbetrachtungen - McAbsturz: "IT-Abteilung in Tränen"- Pop und Politik: Eine schwierige Beziehung - Airen: Ein großer Schriftsteller? + Paul Maar glaubt an ein Lese-Gen.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

23.04.2010 Hat er den Goo?

Redaktionsblog - Im Ententeich

Mohammed im Bärenkostüm - wer bringt das Bild?

23.04.2010 Neu aktualisiert am 24. April 2010, 10 Uhr.

Samstag, 24.04.2010

Heute in den Feuilletons

Ich bin ein Hannelörchen

24.04.2010 Die 200. South-Park-Episode ist jetzt auch für das deutsche Publikum gesperrt. Die FAZ hat ein Statement von MTV eingeholt. Jörg Lau hat zur Gruppe Revolution Muslim recherchiert und fragt bestürzt: Wegen der albernen Drohposts dieser Freaks wird zensiert? Jon Stewart singt dazu: Bleep Bleep Bleep. In der taz erklärt die Autorin Olga Lewicka: Polentum ist eine Religion. In der FR diskutieren Christa Ritter und Arno Widmann über Sex zwischen Schülern und Lehrern. In der Welt fürchtet Michael Krüger den Zusammenbruch der kritischen Öffentlichkeit durch das Internet. Die NZZ porträtiert den Künstler Hitonari Tsuji. Die SZ lernt aus Großbritannien: Auch im Fernsehen kann man vernünftig debattieren.

Bücherschau des Tages

Gottes finstere Jackentaschen

24.04.2010 Überwältigt ist die FR von Wulf Kirstens Anthologie teilweise unbekannter deutscher Gedichte aus der ersten Jahrhunderthälfte - "hat das Zeug zum Standardwerk". Außerdem empfiehlt die FR einen Krimi von Pete Dexter. Für die FAZ liest Stefan Weidner drei neue Koran-Übersetzungen - keine stellt ihn völlig zufrieden. Die NZZ stellt die chinesischen Autoren Li Er und Yang Lian vor.

Montag, 26.04.2010

Heute in den Feuilletons

Zauberhafte Anarchie des Netzes

26.04.2010 Heute ist Tag des Geistigen Eigentums. Wir zitieren Zweifel der Wikipedia an der Einschlägigkeit des Begriffs.  Techcrunch fragt: Kann man Facebook noch stoppen? Matthias Küntzel legt auf seinem Blog Ungereimtheiten bei der Neubesetzung der renommierten,  zur Zeit von Wolfgang Benz besetzten Professur für Antisemitismusforschung an der TU Berlin offen. In SZ Online äußert sich Harald Martenstein ein bisschen traurig zur Zukunft des Journalismus. Die FAZ feiert Kristof Schreuf.

Bücherschau des Tages

Amtsbeschmutzerin

26.04.2010 Als sanften Schlag auf den Hinterkopf genießt die SZ Lena Hennigsens Studie über die Bedeutung von Werktreue, Imitation und Kopie in der chinesischen Literatur. Die FAZ lernt von Nicholas A. Christakis und James H. Fowler, wie wichtig soziale Netzwerke sind. Von der Botschaftergattin Jutta Falke erhält sie Einblicke ins diplomatische Corps.

Vorgeblättert

Azar Nafisi: Die schönen Lügen meiner Mutter

26.04.2010 Das 20. Jahrhundert im Iran: Die Großmutter wurde mit neun Jahren verheiratet, die Mutter trug keinen Schleier mehr und wurde Parlamentsabgeordnete, die Tochter bekam wiederum Lehrverbot, da sie sich weigerte, den Schleier zu tragen und verließ den Iran. Azar Nafisi erzählt in "Die schönen Lügen meiner Mutter" die Geschichte ihrer Familie. Lesen Sie hier einen Auszug.

Medienticker-Archiv

Cinderella und die Bodenreform

26.04.2010 Manfred Karges kaukasischer Kreidekreis am Berliner Ensemble - Die Seilschaften des Herrn Brecht: Die Dreigroschenoper in Hamburg - Martin Heckmanns' neuer dramatischer Entwicklungsroman in Düsseldorf - Voices of Change: Wenn der Finanzhai zwei Mal klingelt - Fröstelnde Einsamkeit: Franz Siepe über Psychoanalyse & Expressionismus - Pressefreiheit: So funktioniert Israels Zensurmaschine + Alina Bronsky über Deutsche und Russen.

Redaktionsblog - Im Ententeich

South Park: MTV ist nicht bedroht, zensiert aber trotzdem

26.04.2010 MTVnetworks Deutschland hat die 200. und 201. Episode von South Park auf eigene Initiative von allen Plattformen entfernt und wird sie auch nicht im Fernsehen ausstrahlen, bestätigt MTV auf Anfrage des Perlentauchers. Man bestätigt auch, dass die deutsche Abteilung des Unternehmens Viacom, zu der MTV Deutschland und die Entertainment-Marke Comedy Central gehören, nicht auf Vorgabe der amerikanischen Unternehmenszentrale gehandelt hat. Dort wisse man im einzelnen auch nicht, wie der deutsche Ableger des Konzerns in solchen Fragen agiere.

Dienstag, 27.04.2010

Magazinrundschau

Die sieben Vorhöfe der Produktionshölle

27.04.2010 In Eurozine fragt Kenan Malik, was eigentlich ein richtiger Muslim ist. Für Osteuropa fährt Serhij Zadan durch das Totrevier der Ukraine. Wired besucht alte Hacker. Der sturste von ihnen, Richard Stallmann, erklärt in der Boston Review, was cloud computing heißt: Sei ein Trottel. Frontline erklärt am Beispiel einer kleinen Schule im ländlichen Westbengalen, was freie Software leisten kann. In Indien wurde die Handygespräche mehrer Oppositionspolitiker abgehört, berichtet Outlook India. Was macht Äthiopien mit der Entwicklungshilfe, fragt die NYRB angesichts der hungernden Zivilbevölkerung. Im Magazin warnt der Psychoanalytiker Jürg Acklin vor einem Säuberungsenthusiasmus nach den Missbrauchsskandalen. Magyar Naranc beobachtet in Polen eine Sakralisierung des Staates.

Heute in den Feuilletons

Niemand schreit hier

27.04.2010 Trotz ihrer ersten Niederlage in der Kruzifix-Frage: Es ist gut, dass Aygül Özkan Ministerin wird, findet die taz. In der FR lernt Micha Brumlik bei Shlomo Sand Neues über die Geschichte der Juden. Die Auflage der amerikanischen Zeitungen ist um 9 Prozent gefallen, meldet die New York Times. Jörg Lau nennt die South Park-Zensur und die dahinterstehende Mentalität in seinem Blog "langsam verachtenswürdig". Mashable fragt: Warum twittert Hugo Chavez? Die SZ stellt Tato Tabordas Musiktheaterprojekt mit den Yanomami-Indianern vor.

Bücherschau des Tages

Eine Schatulle mit 9985 Dukaten

27.04.2010 Die NZZ liest beglückt die Gedichte des wiederentdeckten russichen Lyrikers Innokenti Annenski in der Übersetzung von Marina Jakobson. Als bisher stärkstes Buch preist die FAZ Yoram Kaniuks neuen autobiografischen Roman "Zwischen Leben und Tod". Große bewegende Literatur erblickt die FR in Juan Gabriel Vasquez' Roman "Die Informanten". Puren Sarkasmus genießt die SZ in Richard Yates' Roman "Ruhestörung" (hier unsere Leseprobe).

Medienticker-Archiv

Sichtbares Denken

27.04.2010 Gilles Deleuzes DVD "Abecedaire. Das Interview" - Alan Sillitoe: Die Einsamkeit des Marathon-Schreibers - Wolfram Schütte über Andrea Giovenes "Das Haus der Häuser" - Wie wir alle ums Geld-Kalb hampeln: Elfriede Jelineks "Kontrakte des Kaufmanns" in Berlin - Die andere Weltsicht: Blinde in der Literatur - Frank Schirrmacher: "Tote twittern (wahrscheinlich) nicht" - Not eines Kritikers: Hubert Winkels über Martin Walser.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

27.04.2010 War Jesus vielleicht Grieche?

Mittwoch, 28.04.2010

Heute in den Feuilletons

Wäre ich ein schlanker Mann

28.04.2010 Für die NZZ liest Richard Wagner Securitate-Akten über Cioran. Die FR fürchtet um die Stadt Hamburg, der durch die Elbphilharmonie das Schicksal Griechenlands zu drohen scheint. In der taz will Michail Chodorkowski seine Hoffnungen in Putin und Medwedjew nicht ganz aufgeben. Die SZ porträtiert den haitianischen Filmemacher  Arnold Antonin, der die Erdbebenkatastrophe in seinem Land dokumentiert hat.

Bücherschau des Tages

Ästhetische Enklave

28.04.2010 Als existenzieller Schrei klingt Stig Dagermans Roman "Schwedische Hochzeitsnacht" von 1949 der NZZ in den Ohren. Die FAZ stellt Josep Maria de Sagarras erotischen Gesellschaftsroman von 1932 "Privatsachen" vor. Die SZ erreicht ebenfalls eine Flaschenpost: Charlotte Grasnicks Gedichtband Gedichtband "So nackt an die gewendet". Vergnügt liest sie außerdem Marina Lewyckas neuen Roman "Das Leben kleben". Die taz liest mit Hochspannung Gianluigi Nuzzis Dokumentation über die Machenschaften der "Vatikan AG".

Medienticker-Archiv

Adorno, Luhmann und die Liebe ...

28.04.2010 ... in Frankfurts Zeiten der Studentenrevolte - Ein wilder Finne: Porträt des Krimischreibers Matti Rönkä - Mit dem Willen zur Harmonie: Martin Walker erzählt von Mordfällen im Perigord - Die mögliche Schönheit der Welt: Über Albert Camus' "Hochzeit des Lichts" - Meister Griesgram auf Reisen: Über "Die wundersamen Irrfahrten des William Lithgow" - Argentinisch-tschechische Labyrinthe: Borges-Kafka-Biennale in Buenos Aires.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

28.04.2010 Vorankommen.

Im Kino

Vergleichgültigungsformel

28.04.2010 Rechtspopulistische Staatskunst vom Meister der Nostalgie: Giuseppe Tornatore zeigt mit "Baaria", was sich Silvio Berlusconi & Co. unter Kino vorstellen. Wahre Geschichten in unwahren Bildern präsentiert mit deutlich niedrigerem Verlogenheitsfaktor Cary Fukanaga in seinem Migranten-Drama "Sin Nombre".

Redaktionsblog - Im Ententeich

taz-Chefin brüskiert die Jüdische Gemeinde

28.04.2010 Gestern hat die Jüdische Gemeinde zu Berlin zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Anlass war ein taz-Artikel von Iris Hefets von der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden", die sich geärgert hatte, dass die Historiker Norman Finkelstein ("Die Holocaustindustrie", 2001) und Ilan Pappe ("Die ethnische Säuberung Palästinas", 2007) nach Protesten von Veranstaltungen in Deutschland wieder ausgeladen worden waren. In diesem Zusammenhang behauptete Hefets eine Sakralisierung des Holocaust, die dazu benutzt werde, jede Kritik an Israel zu unterbinden: "Bei diesem Schoah-Kult handelt es sich, so muss man wohl sagen, um eine Art Re

Redaktionsblog - Im Ententeich

Found Footage: Im Angesicht des Verbrechens.

28.04.2010

Diesmal keine eingebetteten Videos aus den einschlägigen Portalen, sondern ein Hinweis auf die arte-Mediathek für alle, die gestern Abend den Fernsehapparat nicht eingeschaltet haben: Dort kann man nun die ersten beiden Episoden von Dominik Grafs wirklich hervorragender Krimi-Serie "Im Angesicht des Verbrechens" für einige Tage auch online ansehen:

Donnerstag, 29.04.2010

Heute in den Feuilletons

So verzweifelte Düsternis

29.04.2010 Die FAZ greift  Peter Nadas' scharfe Kritik am Berliner Holocaust-Mahnmal auf. Der Freitag begrüßt die Archivierung sämtlicher Tweets in der Library of congress. Die SZ fragt: Wer steckt eigentlich hinter Wikileaks? Und ist das Journalismus? Die Zeit hat einen Text, der eventuell von Helene Hegemann ist. Die taz fragt nach dem richtigen Gebrauch des Begriffs Missbrauch. In Perlentaucher, taz, Tagesspiegel und einigen Blogs hallt außerdem ein lautstarker Abend im Berliner Centrum Judaicum nach.

Bücherschau des Tages

Milieupflanze mit nettem Einkommen

29.04.2010 Sehr poetisch und verteufelt raffiniert findet die Zeit Daniyal Mueenuddins pakistanischen Roman "Andere Räume, andere Träume" (hier unsere Leseprobe). Sehr gern hat die SZ Hans-Ulrich Treichels Berlin-Roman "Grunewaldsee" gelesen. Die FAZ empfiehlt eine Geschichte der jiddischen Sprache, der sie zum Beispiel entnimmt, dass man statt imejl auch blizpoßt sagen kann.

Vorgeblättert

Margherita von Brentano: Das Politische und das Persönliche

29.04.2010 Margherita von Brentano war in den siebziger und achtziger Jahren Philosophieprofessorin an der Freien Universität Berlin. Autobiografische Notizen, Schriften, Interviews, Briefe und Gespräche mit Zeitzeugen zeichnen ein Porträt dieser unkonventionellen Intellektuellen und einstigen Heidegger-Schülerin. Lesen Sie einen Auszug aus dem Band "Das Politische und das Persönliche".

Medienticker-Archiv

Schöne Salonwelt

29.04.2010 Warum "Cicero" nicht links sein will - Stern & Schmidt: Ein Jahrhundertgespräch - Walter Benjamin: Dies sonderbare Gespinst aus Raum und Zeit - Das geteilte SZ-Magazin: Ist das Internet gut oder böse? - Bibliothekswesen: Twitter im Schlagwortkatalog - Punks im Comic: Siff, Suff und Selbstauflösung - Südafrikanischer Jazz: Freiheitslieder auf der Flöte + Clubmusik: Killer oder Filler, so sagt man doch.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

29.04.2010 Danke, Flauschmonster.

Essay

Von Kriterien und Kritik

29.04.2010 taz-Chefin Ines Pohl hat sich am Dienstag der Diskussion über einen Artikel der "Israelkritikerin" Iris Hefets entzogen. Schade, denn sie hätte über das Verhältnis der taz zu Norman Finkelstein aufklären können

Freitag, 30.04.2010

Heute in den Feuilletons

Doch dann das große K!

30.04.2010 Es ist so weit - das Netz wird privatisiert. Die ersten Opfer heißen Adobe und Google. Denn auf der Website Apple erklärt Steve Jobs höchstpersönlich, warum er auf seinen Geräten niemals mehr das Flash-Programm von Adobe zulassen wird. Und auf CNN erklärt der Blogger Peter Cashmore, warum Google durch den "Like"-Button von Facebook das Netz nicht mehr hierarchisieren kann. Ist aber egal, denn das Internet macht uns sowieso alle blöd, informiert die FAZ. In der NZZ denkt Sibylle Lewitscharoff über Namensgebung in Romanen nach. In der Welt meckert Fritz J. Raddatz über Kollegen. 

Bücherschau des Tages

Heizabrechnung, Hundesteuer

30.04.2010 Als rabenschwarz leuchtend preist die FAZ Andreas Maiers gesammelte Kolumnen "Onkel J". Die SZ genießt Denis Johnsons abgebrühte Pulp Fiction "Keine Bewegung!" Die NZZ lobt eine neue Biografie Alban Bergs von Herwig Knaus und Wilhelm Sinkovic. Die taz liest Benjamin Steins Roman "Die Leinwand" vorwärts und rückwarts. FAZ, FR und taz verabschieden außerdem Kommissar Wallander.

Medienticker-Archiv

Banalitäten-Schleuderei

30.04.2010 Axel Hacke: Wie Kühe muhen, twittern die Menschen eben jetzt - Franz Xaver Kroetz:"Sie wollte mich und das Baby" - Walter Kempowski: Wermutstropfen und Pferdefüße - Der Judenstaat: Zum 150. Geburtstag von Theodor Herzl - Pressefreiheit weltweit zunehmend eingeschränkt - Bundesgerichtshof: Googles Bildersuche darf Mini-Fotos zeigen + Das Moviemento: Kinogeschichten aus dem ältesten Filmtheater.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

30.04.2010 Auf der Akrüpülüs.

Archiv: Sitemap

202612345678910111220251234567891011122024123456789101112


202312345678910111220221234567891011122021123456789101112202012345678910111220191234567891011122018123456789101112201712345678910111220161234567891011122015123456789101112201412345678910111220131234567891011122012123456789101112201112345678910111220101234567891011122009123456789101112200812345678910111220071234567891011122006123456789101112200512345678910111220041234567891011122003123456789101112200212345678910111220011234567891011122000123456789101112


Home | Presseschauen | Bücher | Buch-Autoren | Stichwörter | Kolumnen | Magazin | Debatte | Kino
Mediadaten | Service | Über uns | Newsletter | Impressum/Kontakt | Datenschutz | Eichendorff21 Buchladen