Donnerstag, 01.07.2004
Heute in den Feuilletons
01.07.2004 In der Zeit fragt sich Anne Tismer, ob sie erotisch ist. In der Berliner Zeitung erklärt der Berliner Kultursenator eine ganz normale Kündigung. Die FR zitiert Frank Castorfs Kommentar zu einem Scheitern in Recklinghausen: "Och, naja." Und die Welt beweist: Wenn die Linke verkümmert, hat die Rechte Phantomschmerzen.
Bücherschau des Tages
01.07.2004 Mit Kritiken zu Giorgio Agamben: "Ausnahmezustand" in der ZEIT, Norman Manea: "Die Rückkehr des Hooligan" in der ZEIT, Ferdinand Hardekopf: "Wir Gespenster" in der ZEIT, Niall Ferguson: "Das verleugnete Imperium" in der ZEIT und Nathaniel Hawthorne: "Das Haus mit den sieben Giebeln" in der ZEIT.
Medienticker-Archiv
01.07.2004 Heute: Leseralarm - Heidenreich kritisiert ZDF-Büchersuche - Mittelalterliche Daumenkinos - Volk ohne Bühne: Die Linke ratlos? - Seltsame Blüten des Copyrights - Internet-Pornos bleiben in den USA erlaubt - Nein danke, Anke + Marlon Brando: 160 Kilo und 16 Millionen Dollar Schulden. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 02.07.2004
Heute in den Feuilletons
02.07.2004 Die SZ weiß, warum das neue Buch Nicholson Bakers in den USA geheim gehalten wird: Darin wird ein Attentat auf George W. Bush geplant. Die NZZ erzählt, wie der Flamenco in Spanien seines Mythos beraubt wird. In der Berliner Zeitung erzählt Samira Makhmalbaf von Dreharbeiten zu ihrem letzten Film in Afghanistan. Die FAZ lässt Gras über das Berliner Schlossareal wachsen. Und alle hörten Frank Castorf ohne Konjunktiv von der Zukunft reden.
Bücherschau des Tages
02.07.2004 Mit Kritiken zu Philipp Sarasin: "Anthrax" in der FAZ, Rudi Dutschke: "Jeder hat sein Leben ganz zu leben" in der SZ, Iris Hanika: "Das Loch im Brot" in der FAZ, Hermann Schulz: "Zurück nach Kilimatinde" in der SZ und Wolf Erlbruch: "Die große Frage" in der SZ.
Medienticker-Archiv
02.07.2004 Heute: Die Bestien vom Feuilleton - Top-Verdiener lesen Spiegel - Springer-Fachverlage planen Börsengang - Kleist-Preis an Emine Sevgi Özdamar - Sprache im Koma - Roboter bringt Bücher - Quellcode geklaut? - Schmidt spielt Schmidt + Moorhuhns neues Zuhause + Die Götter müssen verrückt sein.Von Rüdiger Dingemann
Mord und Ratschlag
02.07.2004 Die Krimikolumne: Serienmörder gehen um. In Franz Kabelkas Krimi "Heimkehr" wird einem Schriftsteller der Kopf mit einer Hellebarde abgeschlagen. In Carmen Korns "Der Tod eines Klavierspielers" tätowiert der Mörder die Hälse der erwürgten Frauen.
Samstag, 03.07.2004
Heute in den Feuilletons
03.07.2004 Endstation Brando: "Wer will nach ihm noch Kowalski sein?", fragt die FR. Er war nicht nur einer der bedeutendsten, er war auch einer der schönsten Schauspieler des 20. Jahrhunderts, meint die SZ, die auch einen Text von Truman Capote bringt. In der NZZ erinnern Michael Krüger und Peter Esterhazy an das Wunder beziehungsweise die Niederlage von Bern. Die Welt bringt einen Text von Uwe Tellkamp, in dem es knallt.
Bücherschau des Tages
03.07.2004 Mit Kritiken zu Hugo Ball: "Hugo Ball: Sämtliche Werke und Briefe, Band 10" in der NZZ, Jean Echenoz: "Am Piano" in der TAZ, Hart Crane: "Die Brücke. Ein Gedicht / The Bridge. A Poem" in der TAZ, Marie-Luise Scherer: "Der Akkordeonspieler" in der FR und Sibylle Zehle: "Minna Wagner" in der SZ.
Montag, 05.07.2004
Heute in den Feuilletons
05.07.2004 Die FAZ erwischte Richard Rorty beim Agieren unter seinem Niveau. Der FR graut vor dem sowjetischen Kitsch im heutigen modebewussten Russland. Die taz sinniert über die Kindheit Klaus Theweleits, Michael Rutschkys und Botho Strauß'. Die SZ bewundert die Kriminalaffären einer schwedischen Sekte, bei der sich einem die Hände um den Hals der Seele legen, und zwar buchstäblich. In der NZZ zeigt sich der spanische Autor Enrique Vila-Matas beglückt über die Schweizer Art der Alka-Seltzer-Austeilung.
Magazinrundschau
05.07.2004 Folio bewundert Gottes Robbenbaby. Yasmina Khadra erzählt in Le Monde des livres, wie Algier ihn zum Alchimisten machte. Im Nouvel Obs klärt Jean Baudrillard die Amerikaner auf: rückwirkende Verhütung gibt's nicht. Im Spiegel sucht Peter Schneider die Wahrheit - und sei sie in schlechter Gesellschaft. Im Merkur fordert Gustav Seibt: Gerechtigkeit für's Sofabild. Der New Yorker sucht den freien Geist in Ägypten und findet ihn nur im Gefängnis. Outlook India stellt Amitav Ghoshs neuen quintessenziellen Roman "The Hungry Tide" vor. In der New York Times Book Review rät Gary Shteyngart allen Immigranten: smell'n'smile.
Bücherschau des Tages
05.07.2004 Mit Kritiken zu Peter Reichel: "Erfundene Erinnerung" in der FAZ, Norman Manea: "Die Rückkehr des Hooligan" in der SZ, Jan Wagner: "Guerickes Sperling" in der NZZ, Amira Hass: "Bericht aus Ramallah" in der FR und Frederic Beigbeder: "Windows on the World" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
05.07.2004 Heute u.a.: Monster-Postfach - Zeugnis der Armut - China überwacht SMS - Der Eisvogel - Intelligente Alternativen zu Google - Fahrenheit 9/11 kursiert im Netz - Das Wiktionary: Wikipedia zum Mitnehmen - Wenn schon Trash, dann aber richtig - Der Don tritt ab: Abgang einer Legende. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 06.07.2004
Heute in den Feuilletons
06.07.2004 In der FAZ erklärt Jonathan Franzen, was er warum nicht gegen Bush schreibt. In der taz stellt Heinz Berggruen einen schlechten Klee in die Ecke. Im Tagesspiegel sorgt sich die lettische Dichterin Amanda Aizpuriete um die Zukunft des groben Salzes. In der SZ führt Peter Brook in die vertrackte Dialektik von Natur und Kunst im Leben der Schauspieler ein.
Bücherschau des Tages
06.07.2004 Mit Kritiken zu Jürgen Habermas: "Der gespaltene Westen" in der NZZ, Ivan Cankar: "Der Sünder Lenart" in der NZZ, Erri De Luca: "Ich bin da" in der NZZ, Rainer Maria Rilke: "Rainer Maria Rilke: Werke. Kommentierte Ausgabe in vier Bänden mit einem Supplementband" in der SZ und : "Jagd nach dem rote Hut" in der SZ.
Vorgeblättert
06.07.2004 Mit einer Wiederentdeckung aus Spanien beginnen wir die Vorschau dieses Bücherherbstes: "Helena und das Meer des Sommers" von Julian Ayesta erzählt eine Initiationsgeschichte, in der Sommer und Meer zu Symbolen des jugendlichen Aufbruchs und der Grenzenlosigkeit erster Liebe werden. Hier eine Leseprobe.
Medienticker-Archiv
06.07.2004 Heute u.a.: Literarische Hitparaden sind ihr peinlich - Trojaner spioniert beim Online-Banking - MSN-Suchmaschine läuft hinter Google her - Jetzt trifft's auch den Drucker - 40 Jahre Textverarbeitung - Raubkopieren ist erlaubt, solange niemand daran verdient - Antreiber Middelhoff + Praunheim dreht Kannibalen-Film. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 07.07.2004
Heute in den Feuilletons
07.07.2004 In der NZZ schildern zwei irakische Autoren ihre Genugtuung über den Prozess gegen Saddam Hussein. Die FAZ enthüllt, wie sich Spider-Man vor der Waschmaschine und Köln vor der Unesco blamiert. In der FR nimmt der linke Intellektuelle Peter Fuchs kritisch zu den neuen Sozialgesetzen Stellung, während sich beim linken Intellektuellen Michael Rutschky in der taz die Angst vorm Schwund nicht einstellen will. In der Welt singt der Autor Petros Markaris ein Hohelied auf die "Schlauheit der Plebejer", womit diesmal aber die griechischen Fußballer gemeint sind.
Die Buchmacher
07.07.2004 In dieser Woche: Wen Thalia wahrscheinlich kauft. Und Warum Hillary Clinton ganz bestimmt nicht Hillary heißt. Von Sandra Evertz
Bücherschau des Tages
07.07.2004 Mit Kritiken zu Franz Kafka: "Franz Kafka: Amtliche Schriften" in der SZ, Stendhal: "Rot und Schwarz" in der FR, Julia Schoch: "Verabredungen mit Mattok" in der FR, Francoise Cactus: "Neurosen zum Valentinstag" in der NZZ und Linus Hauser: "Kritik der neomythischen Vernunft" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
07.07.2004 Heute u. a.: MRRs Lieblingsbuch: BBs Hauspostille - Zeitungsverleger: Die Talfahrt wird langsamer - Ist den Juden das Lachen vergangen? - E-mail für Anfänger - Der schlimmste Chef aller Zeiten - IT-Branchenverband gegen Urheberrechtspauschalen auf PCs + Roboterbiene zur Erforschung der Kommunikation. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 08.07.2004
Heute in den Feuilletons
08.07.2004 "Hinterkopf zum Teil und Haare vollständig weggebrannt" - Walter Kempowski hat für die Zeit Dokumente zum 20. Juli gesammelt. Die FAZ nimmt die Bundeskulturstiftung unter die Lupe. In der FR erklärt Vincent Baudriller, Leiter des Theaterfestivals von Avignon, warum er Thomas Ostermeier für einen herausragenden Regisseur hält. Der Tagesspiegel bringt eine Recherche zum Niedergang des Klassikmarkts. Die SZ fürchtet: Wenn Kerry dran kommt, müssen die Europäer in den Irak.
Bücherschau des Tages
08.07.2004 Mit Kritiken zu Michel Foucault: "Hermeneutik des Subjekts" in der ZEIT, Rujana Jeger: "Darkroom" in der ZEIT, Frank Cottrell Boyce: "Millionen" in der ZEIT, Paul Rabinow: "Anthropologie der Vernunft" in der FR und Axel Hacke: "Deutschlandalbum" in der ZEIT.
Medienticker-Archiv
08.07.2004 Heute u. a.: Welt-Untergang an der Weser - Spinnefeind und doch in einem Boot - Zeitungsverleger kritisieren Eingriffe der Politik - Googles gegen Google - Peoplesoft schockt - Algebraischer Weltrekord gebrochen - Jede dritte Software ist raubkopiert - ZDF lässt T-Online fallen - Die Verbündeten: SWR und SR + Die blonde Heimsuchung. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 09.07.2004
Heute in den Feuilletons
09.07.2004 Die taz setzt sich an den Avid-Schnittcomputer und zerbricht die lineare Logik des Erzählkinos. Die FR findet die Erklärung für die Frömmigkeit der Amerikaner in der Tiefe des Raums. Die NZZ stellt uns den Chinesen vor. In der SZ beklagt Klaus-Dieter Lehmann die Diskussion über die "Göring-Collection". Die FAZ-Kultur relativiert sich.
Bücherschau des Tages
09.07.2004 Mit Kritiken zu Walter Grasskamp: "Das Cover von Sgt. Pepper" in der FAZ, Michael Jaeger: "Fausts Kolonie" in der FAZ, Dirk Wittenborn: "Catwalk" in der SZ, Rudolf Arnheim: "Die Seele in der Silberschicht" in der NZZ und Peter Oliver Loew: "Danzig und seine Vergangenheit 1793-1997" in der SZ.
Medienticker-Archiv
09.07.2004 Heute u. a.: Buchbranche wächst nur noch im Netz - Wie man einen PC nur mit Gedanken steuert - Springer boulevardisiert weitere Länder - Apple und Sony streiten - Sommer-Interviews: Jetzt reden sie wieder - Was kostet Clinton? - US-Zeitungen unter Druck + Der erste Bildsatiriker der Republik ist tot. Von Rüdiger Dingemann
Virtualienmarkt
09.07.2004 "Open Access" will wissenschaftliche Veröffentlichungen kostenfrei zugänglich machen. Dagegen haben die Verlage etwas - und das Bundesjustizministerium.
Samstag, 10.07.2004
Heute in den Feuilletons
10.07.2004 Die taz meditiert über die Botschaft der von Islamisten ins Netz gestellten Enthauptungsvideos. In der Welt kommt Gerd Koenen auf das eigentliche Skandalon in Hanns-Martin Schleyers Nazikarriere zurück. Dier Berliner Zeitung erzählt, wie Kofi Annan dank Brioni viel Würde mit Ironie kombinierte. Die NZZ zählt die zahlreichen Großeltern zu den Vorteilen der patchwork family.
Bücherschau des Tages
10.07.2004 Mit Kritiken zu Irene Heidelberger-Leonard: "Jean Amery" in der NZZ, Frank Bajohr: "'Unser Hotel ist judenfrei'" in der TAZ, Jean Amery: "Jean Amery: Werke, Band 2" in der NZZ, Hans Leyendecker: "Die Korruptionsfalle" in der TAZ und Christoph Ransmayr: "Geständnisse eines Touristen" in der SZ.
Montag, 12.07.2004
Heute in den Feuilletons
12.07.2004 In der Welt spricht Martin Walser ausführlich über seinen neuen Roman "Der Augenblick der Liebe" und seinen alten wunderbaren Verlag. Die FAZ prangert Gerhard Schröders "Realpolitik" gegenüber Moskau an. Die SZ wurde Zeuge eines Unglücks: Dem Pianisten Nikolai Tokarev fehlte bei Schumanns Toccata Opus 7 die dringend notwendige "leuchtende Legato-Festigkeit".
Magazinrundschau
12.07.2004 Outlook India singt Bombays Chhatrapati Shivaji Terminus und seinem Erbauer Frederick William Stevens ein Ständchen. Die lateinamrikansichen Magazine streiten über Pablo Neruda. Der Spiegel erklärt, warum Wladimir Kaminers Kinder keine deutschen Staatsbürger sein dürfen. Die London Review wirft sich für ältere Sibirier in die Bresche. Im Nouvel Obs findet Alexandre Adler den "kulturellen Imperialismus" der Amerikaner schwächlich. Im Economist verteidigt Jack Straw die Europäische Verfassung. Das New York Times Magazine feiert die graphic novel als Literatur der Zukunft.
Bücherschau des Tages
12.07.2004 Mit Kritiken zu : "Rassenforschung an den Kaiser-Wilhelm-Instituten vor und nach 1933" in der FR, Jacob Grimm / Wilhelm Grimm: "Deutsches Wörterbuch - der digitale Grimm" in der FAZ, : "Utopie und politische Herrschaft im Europa der Zwischenkriegszeit" in der SZ, Laura Kipnis: "Liebe - Eine Abrechnung" in der FAZ und Birgit Schwarz: "Hitlers Museum" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
12.07.2004 Heute u. a.: Viel Geld im Klingelbeutel: Kassensturz bei Weltbild - Tausende sind SMS-süchtig - Chefredakteur erschossen - Suchmaschine Orase durchforstet Web mal anders - Selbermachen macht reich - Der Doktor und das liebe Vieh - Es ist nicht einfach, Alfred Biolek zu sein - Telefonieren ohne zu hören + Der Bart ist ab. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 13.07.2004
Heute in den Feuilletons
13.07.2004 Das klügste Gebäude der Welt steht laut FAZ in Boston, worüber sich Harvard sehr ärgert. In der Welt prangert Rupert Neudeck den Völkermord im Sudan an. Für die FR löst sich die französische Republik aufs unappetitlichste in eine ethnisch-religiöse Parallelgesellschaft auf. Die SZ beruhigt die Deutschen: So amerikanisiert seid ihr gar nicht.
Bücherschau des Tages
13.07.2004 Mit Kritiken zu Loretta Napoleoni: "Die Ökonomie des Terrors" in der NZZ, Walter Grasskamp: "Das Cover von Sgt. Pepper" in der TAZ, Ruben Gonzalez Gallego: "Weiß auf Schwarz" in der SZ, Robert Baer: "Die Saudi-Connection" in der NZZ und Fernando Pessoa: "Poesia - Poesie" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
13.07.2004 Heute u.a.: Schon Thomas Mann wusste, was nach Hartz IV auf uns zukommt - Fegefeuer der Eitelkeiten: Spiegel am häufigsten zitiert - Bites 'n' bytes: very british - Pressefusionskontrolle blockiert - Digitales TV kommt nicht voran - Googles Job-Falle - Online-Tauschbörsen sind beliebter denn je - Tchibo als Mobilfunker + Washer schützt Privatsphäre am PC. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 14.07.2004
Heute in den Feuilletons
14.07.2004 Die SZ empfiehlt Flüchtlingen, etwas anspruchsvoller zu sein, wenn sie nach Europa kommen wollen. Die NZZ begutachtet die Geschenkesammlung von Nordkoreas Kim Jong Il, zu der auch Plüschbären mit FDJ-Hemd gehören. FR und FAZ haben dafür die Rieck-Hallen besichtigt, in denen die Flick Collection gezeigt werden wird. Der Tagesspiegel polemisiert gegen den bis zur Debilität gutmütigen Förderstaat.
Bücherschau des Tages
14.07.2004 Mit Kritiken zu Marlene Streeruwitz: "Jessica, 30" in der NZZ, Gustav Adolf Lehmann: "Demosthenes von Athen" in der NZZ, Julius Posener: "Heimliche Erinnerungen" in der NZZ, Ines Pedrosa: "Du fehlst mir" in der FAZ und Czeslaw Milosz: "DAS - und andere Gedichte" in der FR.
Medienticker-Archiv
14.07.2004 Heute u.a.: Über 60 Prozent sind online - DeepJunior ist Computerschach-Weltmeister - Kleine Welt ganz groß - Wieder mehr Anzeigen in den Zeitungen - Operation Lebkuchen: WJC traf JBK - Halbleere Regale in Bibliotheca Alexandrina - Blütenträume am Computer + Radionutzung bleibt stabil. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 15.07.2004
Heute in den Feuilletons
15.07.2004 Die Zeit outet die Berserker der deutschen Dramatik als neoromantisch. SZ und FR verehren Anton Tschechow. In der taz beschreibt der libanesische Schriftsteller Selim Nassib, warum Abu Ghraib die Araber noch paranoider gemacht hat. In der Welt erklärt der Historiker Gadi Taub, warum er Ariel Sharon dankbar ist. Die NZZ besucht die Kartause von Padula. Und die FAZ hat den offiziellen chinesischen Sommerferienfilm gesehen.
Bücherschau des Tages
15.07.2004 Mit Kritiken zu Michel Foucault: "Hermeneutik des Subjekts" in der FR, Friedrich Wilhelm Graf: "Die Wiederkehr der Götter" in der NZZ, Elisabeth Beck-Gernsheim: "Wir und die Anderen" in der ZEIT, Elfriede Jelinek: "Jackie" in der ZEIT und : "Politische Schriften und Briefe Carl Friedrich Goerdelers" in der ZEIT.
Medienticker-Archiv
15.07.2004 Heute u. a.: Der Alleswisser ist da - Heidenreich kränkt Analphabeten - Friede Springer will Enkel-Einfluss mindern - Wie Graf Lambsdorff bei der Ruhrkohle - eBooks boomen illegal - Bertelsmanns Ärger mit Napster - Keine rosigen Zeiten für E-Mails - Ballmer will von den Dänen lernen + Am Ende gibt es doch noch ein wenig Hoffnung. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 16.07.2004
Heute in den Feuilletons
16.07.2004 Die FAZ lüftet das Geheimnnis von Brenner's Park-Hotel zu Baden-Baden. In der FR verzeiht Thomas Ostermeier dem Publikum in Avignon. In der NZZ plaudert Ulla Lenze an syrischen Gebirgsbächen über Nietzsche. Die SZ bedauert das männliche Geschlecht.
Bücherschau des Tages
16.07.2004 Mit Kritiken zu Brigitte Seebacher: "Willy Brandt" in der NZZ, Eduardo Belgrano Rawson: "In Feuerland" in der SZ, Werner Bartens: "Lexikon der Medizin-Irrtümer" in der FAZ, Claude-Alain Humbert: "Religionsführer Zürich" in der NZZ und Stefanie Diekmann: "Mythologien der Fotografie" in der SZ.
Medienticker-Archiv
16.07.2004 Heute u. a.: Rückschlag für US-Zeitungen - SZ verkauft sich wieder besser - Web.de will Google angreifen - Google verliert bei Werbekunden an Boden - Hacker gründen Online-Shop - Handke erwägt Rückkehr nach Österreich - Schmidt: Kennen Sie den? Und wie ... in Heilbronn: Durchs Flachland des Optimismus. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 17.07.2004
Heute in den Feuilletons
17.07.2004 "So lange war ich noch nie nackt und voll Schokopudding", umreißt Christoph Schlingensief in der FR seine derzeitige Schaffensperiode. Die Welt fühlt sich nach Georg Kleins Horrorroman "Die Sonne scheint uns" geschleudert und geschüttelt, donnernd rauschend überspült, angeekelt und verängstigt. Die NZZ kennt eine optimistische Verlegerin: Daniela Seel. Die taz führt in den Dresscode für junge Islamisten ein. Die FAZ nimmt den Berliner Invalidenfriedhof in Augenschein. Und die SZ nimmt schweren Herzens Abschied von James Levine.
Bücherschau des Tages
17.07.2004 Mit Kritiken zu Hannah Arendt / Uwe Johnson: "Hannah Arendt / Uwe Johnson: Der Briefwechsel" in der SZ, Samuel Pepys: "Die geheimen Tagebücher" in der TAZ, Wibke Bruhns: "Meines Vaters Land" in der TAZ, Philip Roth: "Shop Talk" in der NZZ und Marie-Luise Scherer: "Der Akkordeonspieler" in der NZZ.
Montag, 19.07.2004
Magazinrundschau
19.07.2004 In Outlook India klagt Arundhati Roy die Erbauer des Narmada-Sagar-Staudamms an. Al Ahram erklärt, wo für ägyptische Kopten die Freiheit endet. Der Espresso hat Ken Warwick, den ersten Cyborg interviewt. Radar porträtiert den Filmschurken Timothy Agoglia Carey. Der Economist hat ein deja vu, wenn er Nicolas Sarkozy sieht. Im New York Times Magazine will sich Walter Kirn keinesfalls medikamentös von Untreue kurieren lassen.
Heute in den Feuilletons
19.07.2004 Die FAZ musste weghören, als das politische Theater in Avignon lallte und strampelte. Die SZ erkennt dagegen im Theatermarkt einen entgrenzten Merkantilismus. Die Welt behandelt das Trauma des Christoph Schlingensief (er sieht zu gut aus). Im Tagesspiegel spricht der Maestro selbst über seine Nähe zu Richard Wagner. Die NZZ wundert sich über den Medienrummel zum 20. Juli. Die FR erinnert an den "anti-antifaschistischen" Widerstand.
Heute in den Feuilletons
19.07.2004
Die Buchmacher
19.07.2004 In dieser Woche lesen Sie: Warum von immer mehr Büchern immer weniger gekauft werden. Wer ein leuchtendes Verlagsbeispiel abgibt., Und wieso die Schüler im nächsten Jahr ohne Bücher dastehen könnten.
Bücherschau des Tages
19.07.2004 Mit Kritiken zu Ulrike Brunotte: "Zwischen Eros und Krieg" in der FR, Claudia Brosseder: "Im Bann der Sterne" in der FAZ, Henric L. Wuermeling: "Doppelspiel" in der SZ, Jochen Thies: "Die Dohnanyis" in der SZ und Klaus Harpprecht: "Harald Poelchau" in der SZ.
Medienticker-Archiv
19.07.2004 Heute u. a.: Verhaltene Selbstdarstellung mit bildungsbürgerlichen Motiven - Google verschenkt Picasa - Wikipedia will das Wissen verorten - Microsoft kauft Suchmaschinen-Kompetenz - Bertelsmann überrascht - Herausforderungen an eine neue Zeitungskultur + Untergang der Titanic. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 20.07.2004
Heute in den Feuilletons
20.07.2004 In der SZ spottet Leon de Winter über die Scheinheiligkeit der UNO in Sachen Israel: "Eine Gruppe von Serienmördern beklagt über einen Taschendieb". In der FAZ erzählt Elke Heidenreich, wie sie mit leichter Hand Mozarts "Gärtnerin aus Liebe" umschrieb: "Elke, das ist jetzt kein literarisches Riesending." Die NZZ hat langsam genug von Berliner Theater, zumal in Avignon. Die FR fliegt zum Mond. Und alle trauern um den genialischen Carlos Kleiber.
Bücherschau des Tages
20.07.2004 Mit Kritiken zu Richard J. Evans: "Das Dritte Reich" in der FAZ, Nina Jäckle: "Noll" in der NZZ, Jean Echenoz: "Am Piano" in der NZZ, James Kelman: "Spät war es, so spät" in der TAZ und Jose Manuel Prieto: "Liwadija" in der NZZ.
Vorgeblättert
20.07.2004 "Heul doch!" - das Debüt von Melanie Arns ist eine furiose Auseinandersetzung mit dem Jungsein, ein gnadenloser Blick auf Familie, Freundschaften, Liebe und Schmerz. Hier eine Leseprobe.
Medienticker-Archiv
20.07.2004 Heute u. a.: Reinhard zieht sich zurück und alle Macht für Liz - Die Deutschen haben einiges auf der Naht - Deutschlands eifrigster Zeitungsleser - Der andere Widerstand - BBC wird Provider - Fusion von BMG und Sony durch - Die ARD im Visier der Stasi - Mehr Bums bei der BamS - Voodoo auf dem Grünen Hügel - Lesefähigkeit verfällt + vergoogelt. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 21.07.2004
Heute in den Feuilletons
21.07.2004 Die FR präsentiert Thomas Fliers Fünfjahresplan für die Berliner Theater. Die taz schildert die Nöte des Berliner Naturkundemuseums mit Blaps Mortisaga. In der SZ stimmt Jean Rouaud einen Abgesang auf den Pariser Kiosk an. Die NZZ lässt sich von Santeria behexen. Die FAZ feiert Angela Merkels historischen fünfzigsten Geburtstag.
Bücherschau des Tages
21.07.2004 Mit Kritiken zu Nina Jäckle: "Noll" in der FR, Gerhard Henschel: "Kindheitsroman" in der FAZ, Samuel Pepys: "Die geheimen Tagebücher" in der FR, John Griesemer: "Rausch" in der NZZ und Silke Scheuermann: "Der zärtlichste Punkt im All" in der FR.
Medienticker-Archiv
21.07.2004 Heute u. a.: Der Philosoph mit der Sprechblase oder Baudrillard: Der David Bowie des zeitgenössischen Denkens - Zuviel Rums-Bums: BamS entschuldigt sich bei Olli - Spitzel-Jagd - Wurm mit Cat-, Dog- und Fish-Attachements - 70 Millionen Ohren + Erstes europäisches Rock- und Popmuseum eröffnet. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 22.07.2004
Heute in den Feuilletons
22.07.2004 Die Zeit bespricht als erste Zeitung Martin Walsers neuen Roman "Der Augen blick der Liebe". In der Welt weist Jeffrey Gedmin vom Aspen Institut nach, dass Europa ein Irrtum ist. Im Tagesspiegel beklagt Matthias Politycki die fortwährende Demütigung der Deutschen. In der FR insistiert der Medientheoretiker Manfred Schneider, dass Europa keine Schicksalsgemeinschaft sei. Die SZ zeichnet ein Sittenbild über Castorfs Abwicklung West.
Bücherschau des Tages
22.07.2004 Mit Kritiken zu Martin Walser: "Der Augenblick der Liebe" in der ZEIT, Hannah Arendt / Uwe Johnson: "Hannah Arendt / Uwe Johnson: Der Briefwechsel" in der ZEIT, Salomon Malka: "Emmanuel Levinas" in der SZ, Thomas Glavinic: "Wie man leben soll" in der NZZ und : "Uwe Johnson. Befreundungen" in der ZEIT.
Medienticker-Archiv
22.07.2004 Heute u.a.: Tageszeitungen können Zahl der Leser halten - Online Publisher sind im Aufwind - Bonus-Gutscheine verstoßen gegen Buchpreisbindung - Mehr Personal und mehr Werbung - Medien stoßen europaweit an gesetzliche Grenzen - Stern bleibt Aktuell-Primus - Walsers Versöhnung mit Schirrmacher und Reich-Ranicki (möglich ?) - Zeit der Unschuld. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 23.07.2004
Heute in den Feuilletons
23.07.2004 Die SZ liest Martin Walsers neuen Roman "Der Augenblick der Liebe" als "dünn überfirnistes Bild einer wahren Affäre des alten Mannes mit einer jungen Frau". Die FR sieht Walser im "unbefriedbaren Ödipalkampf". In der FAZ kritisiert Andre Glucksmann die französische Politik, die den Antisemistimus befördere. Die NZZ spielt Pachinko.
Bücherschau des Tages
23.07.2004 Mit Kritiken zu Martin Walser: "Der Augenblick der Liebe" in der FR, Martin Walser: "Der Augenblick der Liebe" in der SZ, Roger Caillois: "Die Schrift der Steine" in der SZ, Reinhard Osteroth: "Ferdinand Porsche" in der FAZ und Yves Bonnefoy: "Beschriebener Stein und andere Gedichte" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
23.07.2004 Heute u. a.: Augsteins Erben fürchten um Unabhängigkeit des "Spiegels" - Schuldig, aber kein Knast - Jetzt ist er wieder richtig da - Ebay verdoppelt Gewinne - Internetdienstleister enttäuscht - Handke vorgezogen - Verschwörerisches Flüsterkino mit versteckten Lautsprechern + Neue Wunderwaffe im Kampf gegen Spam und Viren. Von Rüdiger Dingemann
Post aus der Walachei
23.07.2004 Das Bukarester "Haus des Volkes" gehört zu den monströsesten Bauten des 20. Jahrhunderts. Was soll daraus werden?
Samstag, 24.07.2004
Heute in den Feuilletons
24.07.2004 Außer der FAZ finden eigentlich alle Zeitungen den neuen Walser gut. In der Welt befürwortet Leon de Winter den Irak-Krieg immer noch. Der Tagesspiegel interviewt Nike Wagner zu Schlingensief. Auch die SZ stimmt uns ausführlich auf Salzburg und Bayreuth ein.
Bücherschau des Tages
24.07.2004 Mit Kritiken zu Martin Walser: "Der Augenblick der Liebe" in der TAZ, W. E. B. DuBois: "Die Seelen der Schwarzen - The Souls of Black Folk" in der TAZ, Martin Walser: "Der Augenblick der Liebe" in der NZZ, Reinhard Osteroth: "Ferdinand Porsche" in der SZ und Axel Hacke: "Deutschlandalbum" in der TAZ.
Montag, 26.07.2004
Heute in den Feuilletons
26.07.2004 In der FAZ begrüßt Mario Vargas-Llosa die Abwesenheit des lieben Gottes im europäischen Verfassungsentwurf. Für die taz besucht Gabriele Goettle das einzige Berliner Sterbehospiz für krebskranke Kinder. In der FR staunt Richard Wagner über die Renaissance des Billigen. Die NZZ wird mit dem Jubiläums-"Tell" auf dem Rütli nicht glücklich.
Die Buchmacher
26.07.2004 Diese Woche lesen Sie: Warum Buchhändler über die Zeit schimpfen. Warum die Internetbuchhändler nur noch eingeschränkt Rabatte geben dürfen. Warum Random House sein Programm nicht mehr in Supermärkten anbietet. Von Sandra Evertz.
Magazinrundschau
26.07.2004 In der Boston Review analysiert Martha Nussbaum die Massaker in Gujarat. Der New Yorker findet im Internet einen terroristischen Stadtplan für die Anschläge in Madrid. Umberto Eco freut sich im Espresso über die Irrtümer der Wissenschaftler. Der Spiegel stellt Karlheinz Brandenburgers neue Erfindung vor. Prospect fordert respektvollere Journalisten. Der Express erklärt, dass sich die Farbe Grün erst seit dem 18. Jahrhundert aus Gelb und Blau zusammensetzt. Outlook India lanciert eine Tongefäßdebatte.
Bücherschau des Tages
26.07.2004 Mit Kritiken zu Lucas Delattre: "Fritz Kolbe" in der SZ, Karl Hampe: "Kriegstagebuch 1914 - 1919" in der FR, Tomas Lieske: "Franklin" in der FAZ, Wilm Hosenfeld: "Ich versuche jeden zu retten" in der SZ und Elmar Holenstein: "Philosophie-Atlas" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
26.07.2004 Heute u. a.: Als Uwe Johnson grollte: Eine Literaturgeschichte - Reuters schielt auf Moneyline Telerate - Viren Top-Ten: Die Liste des Bösen - Trojaner in angeblichem Selbstmordfoto Bin Ladens - Mensch vs. Maschine - Wo ist die Liesl? - Manipulation als Seelenmassage + Hasifal statt Parsifal. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 27.07.2004
Heute in den Feuilletons
27.07.2004 Dunkel war's bei Schlingensiefs "Parsifal" in Bayreuth, aber schön! Die taz liebte die fast nackte Venus, die FAZ Klingsors Raketenhöllenfahrt, die FR das Beschwipste, die NZZ die pochenden Maden, und die Welt freute sich, dass sie mal wieder nachdenken konnte in Bayreuth. Der SZ ist es zu postmodern, der Tagesspiegel ruft: Scharlatanerie! Außerdem: In der FAZ denken Hermann Glaser und Heinz Dieter Kittsteiner über den Niedergang der SPD nach.
Bücherschau des Tages
27.07.2004 Mit Kritiken zu Georg Klein: "Die Sonne scheint uns" in der SZ, Georg Klein: "Die Sonne scheint uns" in der TAZ, Gianni Vattimo: "Jenseits des Christentums" in der FR, Ulrich Sinn: "Das antike Olympia" in der NZZ und Friedrich Wilhelm Graf: "Die Wiederkehr der Götter" in der FR.
Vorgeblättert
27.07.2004 Terezia Mora erzählt in ihrem ersten Roman "Alle Tage" vom Höllentrip eines entwurzelten und wortlosen Mannes. Sein Name ist Abel Nema, und man sagt von ihm, er sei ein Genie. Lesen Sie hier einen Auszug.
Medienticker-Archiv
27.07.2004 Heute u. a.: Klüngel aus Funktionären und Feiglingen: Enzensberger schreibt an unsere Vormünder - Bürosprache, schwere Sprache - Internetwurm stört Suchmaschinen - Osama hängt Rechner auf - Professor Ulrich Wickert - Der Denker der Simulation + Wo liegt eigentlich Jott-weh.de? Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 28.07.2004
Heute in den Feuilletons
28.07.2004 Nun startet Michael Moores "Fahrenheit 9/11" auch in Deutschland. Die Kritiker strengen sich noch mal richtig an, kommen aber nicht zu einem einheitlichen Urteil. Die FAZ ist pro und kontra zugleich. Die FR feiert den Film als mediale Rückeroberung, die Berliner Zeitung als grandioses Machwerk . Die SZ bewundert den investigativen Slapstick. Der Tagesspiegel deutet die Leere in Bushs Gesicht als anders.
Bücherschau des Tages
28.07.2004 Mit Kritiken zu Mats Wahl: "Kaltes Schweigen" in der NZZ, Georg Klein: "Die Sonne scheint uns" in der FR, Walter Grasskamp: "Das Cover von Sgt. Pepper" in der SZ, Thomas Stangl: "Der einzige Ort" in der SZ und Axel Hacke: "Deutschlandalbum" in der FR.
Medienticker-Archiv
28.07.2004 Heute u.a.: Lycos vom Geldverdienen weit entfernt - Online vor Print bei US-Werbeausgaben - WLAN-Sicherheitsstandard anfällig für Wörterbuchattacken? - Zeitung ist Eigentum des Lesers - Journalisten beobachten Bild - Harry Plotter und die Teppichmesser des Schreckens + Klinsi ist Schlingensief. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 29.07.2004
Heute in den Feuilletons
29.07.2004 In der Zeit beschreibt Robert Menasse Österreich als erstes Opfer des Ersten Weltkriegs. Die FR beschwert sich über allzu viele Neologismen im neuen Duden. Die taz vergleicht Michael Moore mit Marcel Ophüls. In der SZ verteidigt Otfried Höffe die einfachen Bürger, die auch partizipieren sollen. Der Tagesspiegel begab sich auf die Suche nach der ukrainischen Literatur.
Bücherschau des Tages
29.07.2004 Mit Kritiken zu Doron Rabinovici: "Ohnehin" in der ZEIT, Norman Davies: "Aufstand der Verlorenen" in der ZEIT, Adelheid Duvanel: "Beim Hute meiner Mutter" in der ZEIT, Wolfgang Reinhard: "Lebensformen Europas" in der FR und Jacques Derrida / Hans-Georg Gadamer: "Der ununterbrochene Dialog" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
29.07.2004 Heute u. a.: Suchmaschinen-Marketing am Scheideweg? - Top 100 der Medienunternehmen - Seid nett zueinander - Schawinskis neuer Spruch: SAT.1 zeigt's allen - Es macht bums: Im August kommt die neue BamS + Raubkopierer sollen im Knast probesitzen. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 30.07.2004
Heute in den Feuilletons
30.07.2004 Die SZ verteidigt die Bundeskulturstiftung gegen die Lordsiegelbewahrer des Bewährten. Die FAZ verteidigt die bewährte Rechtschreibung. Die FR hat den neuen Handke gelesen und findet ihn gar nicht verschroben. Die NZZ misst österreichische Widerstände gegen österreichische Widerständler. Die taz bespricht die österreichische Briefmarke für den österreichischen Nationalhelden Arnold Schwarzenegger.
Bücherschau des Tages
30.07.2004 Mit Kritiken zu Michel Foucault: "Hermeneutik des Subjekts" in der FAZ, Peter Handke: "Don Juan" in der FR, Oleg Postnow: "Angst" in der FAZ, Craig Thompson: "Blankets" in der SZ und Jens Sparschuh: "Waldwärts" in der FAZ.
Vorgeblättert
30.07.2004 Zum hundertsten Todestag des großen Dramatikers und Erzählers Anton Tschechow erscheint eine Leben und Werk gleichermaßen umfassende Biografie von Rosamund Bartlett. Leben Sie einen Auszug.
Medienticker-Archiv
30.07.2004 Heute u. a.: Wo die jungen Dichter wachsen - Was Goethe mit dem Seeräuber Störtebeker zu tun hat - Virtuelle Bankräuber auf dem Vormarsch - Dr. Michael und Mr. Bush - Kerry und Bush setzen auf Internet + Schachgenie Fischer will (vielleicht) Deutscher werden.Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 31.07.2004
Heute in den Feuilletons
31.07.2004 FR, FAZ, NZZ und SZ erinnern an den Ersten Weltkrieg. George Steiner meint in der Berliner Zeitung, "zuviel Geschichte" hat die Deutschen müde gemacht. Todmüde. Die taz fragt, warum Nacktheit und Gewalt im Theater skandalträchtig sind, nicht aber im Kino. Und Franzobel verteidigt in der Welt die Freiräume in der neuen Rechtschreibung.
Bücherschau des Tages
31.07.2004 Mit Kritiken zu Ulrike Brunotte: "Zwischen Eros und Krieg" in der SZ, Peter Handke: "Don Juan" in der TAZ, Marlene Streeruwitz: "Jessica, 30" in der TAZ, Hannah Arendt / Uwe Johnson: "Hannah Arendt / Uwe Johnson: Der Briefwechsel" in der TAZ und Dorothea Dieckmann: "Guantanamo" in der TAZ.