Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 10.02.2026, 15.41 Uhr
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  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
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Sortiert nach Datum | Rubriken

Montag, 02.06.2025

9punkt - Die Debattenrundschau

All das ist leider wahr

02.06.2025 Es ist knapp, aber es ist eine Katastrophe. Der von Trump und Putin bevorzugte Kandidat für die polnischen Präsidentschaftswahlen hat gewonnen. Der Historiker Paweł Machcewicz  gibt bei Zeit online Hintergründe zu den Wahlen. Marion Ackermann übernimmt die Stiftung Preußischer Kulturbesitz - die Liste der von ihr zu bewältigenden Aufgaben ist deprimierend, so die taz. Zeit online sucht Dissidenten unter Palästinensern und Israelis. Kann man das drohende "Zero-Click-Internet" besteuern, fragt bang die SZ. In Le Point erinnert Pascal Bruckner an Vladimir Jankélevitch.

Efeu - Die Kulturrundschau

Die Freiheit eines grandiosen Miteinanders

02.06.2025 Die Romanistin Sigrid Brinkmann weist für tachles.ch auf antisemitische Beweggründe für Boualem Sansals Verhaftung hin.  Marlene Streeruwitz bedauert im Standard, dass das New York der Siebziger Jahre als "Genius loci" endgültig passé ist. Der Schauspieler Charly Hübner führt am Theater Magdeburg zum ersten Mal Regie: SZ, taz und FAZ sind begeistert, wie in seiner Fassung von "Krieg und Frieden" menschlich und miteinander gegen den Krieg gerappt wird. 

Bücherschau des Tages

Das Sternbild "Lohnarbeiter"

02.06.2025 Die FAZ rast mit Jerome Leroys Krimi "Die letzte Französin" durch eine französische Hafenstadt, in der ein rassistischer Mord passiert. Die FR ist völlig überwältigt von der Wissensfülle mit der Raoul Schrott in seinem "Atlas der Sternenhimmel" die Interpretationen des Himmels vom alten Ägypten bis zu den Inuit präsentiert. Die SZ empfiehlt Bücher zum Nahostkonflikt von Muriel Asseburg und Jose Brunner, die beide Seiten beleuchten. Und Dlf Kultur lernt von Uwe Schütte, was passierte als David Bowie eine Nervenheilanstalt in Gugging bei Wien besuchte.

Dienstag, 03.06.2025

Efeu - Die Kulturrundschau

Wir sind mit im Bilde

03.06.2025 Monopol spürt in Washington in einer von Trump geschmähten Ausstellung den Verbindungen von Skulptur und rassistischen Stereotypen nach. Die FAZ erfährt in der Berliner Tchoban Foundation, wovon Architekten in der DDR heimlich träumten. Von Florian Amort, dem neuen Leiter der Händel-Festspiele in Halle, will sie wissen, ob Händel ein Plagiator war. Die taz fürchtet, dass Milo Rau bei allem Widerstand die Form aus den Augen verliert. Kamel Daoud hat eine Reise nach Italien abgesagt, weil er eine Auslieferung durch Italien nach Algerien fürchtet, berichtet rupture-mag.fr.

Magazinrundschau

Femicider war der präzise Begriff

03.06.2025 Le Grand Continent betrachtet die Laufbahn des neuen polnischen Staatspräsidenten Karol Nawrocki - und findet nur Skandale. Africa is a Country berichtet über die wachsende Zahl der Femizide in Kenia. Die LRB beobachtet, wie die Techkonzerne fette Beute mit Militärtechnologie machen, die sie nur noch vermieten. La vie des idees stellt mit Paulette Nardal eine Pionierin der "Négritude" vor. Words without Borders denkt darüber nach, wie Übersetzungen Sprachen verändern.

9punkt - Die Debattenrundschau

Die Frage, was Frankreich ist

03.06.2025 Trist, aber wahr: Der Ausgang der polnischen Präsidentschaftwahlen verdüstert nicht nur die Lage in Polen, fürchten die Zeitungen. Tausende Menschen verschwinden im Krieg im Sudan, berichtet die taz. Die SZ fürchtet, dass afghanische Flüchtlinge nicht mehr in Deutschland aufgenommen werden, auch wenn sie gefährdet sind. Der Historiker Pierre Nora ist gestorben -wir zitieren aus dem Nachruf von Le Monde.

Bücherschau des Tages

Hier regiert der Gefühlsüberschwang

03.06.2025 Die FAZ erfährt von Nils Schliehe vom Schicksal afrikanischer Soldaten, die auf Seiten der portugiesischen Kolonialmacht gegen andere Afrikaner kämpfen mussten. Die FAZ beugt sich mit Wolfgang Kemp kritisch über die Sprachverirrungen der Gegenwart. Dlf lernt dank Gerhard J. Rekel die mutige und engagierte Sozialreformerin Lina Morgenstern kennen, die in Berlin gegen Armut, Patriarchat und Antisemitismus kämpfte. Und die FR verfolgt mit Jake Tapper und Alex Thompson den Fall des Joe Biden.

Mittwoch, 04.06.2025

9punkt - Die Debattenrundschau

Niemand bleibt ewig jung

04.06.2025 In der Jüdischen Allgemeinen streiten Hamed Abdel-Samad und Henryk Broder über den Gazakrieg, den Abdel-Samad als "Genozid" bezeichnet. Bürokratieabbau sollte auch ein linkes Bedürfnis sein, meint Ilija Trojanow in der taz. In der FAZ verteidigt Christian Drosten einen harten Realitätsbegriff. Der russische Journalist Andrei Kolesnikow (NZZ) fühlt im Kreml - Marx zitierend - die Toten auf dem Gehirne der Lebenden lasten. "Die Ära PiS endet nicht, sie geht immer weiter", klagen die Ideenhistorikerin Karolina Wigura und der Autor Jarosław Kuisz bei Zeit Online.

Efeu - Die Kulturrundschau

Das Berühren der verbotenen Frucht

04.06.2025 Im Iran wurde Salman Rushdie gerade durch die Fatwa zu einer Legende, weiß Zeit Online. Die BlZ erfreut sich in einer Cottbuser Ausstellung zu DDR-Frauenbildern an sagenhaft gemalter Tristesse. Die nachtkritik nimmt in Ali Chahrouhrs Tanzstück "When I Saw the Sea" am Berliner HAU Anteil am Schicksal von Arbeitsmigranten im Libanon. In einer Münchner Ausstellung spürt die NZZ Susan Sontags Angst nach, das Leben zu versäumen. Der Perlentaucher blickt auf einen streitbaren Essay von Lars-Henrik Gass über das Gegenwartskino.

Bücherschau des Tages

Total bei dir

04.06.2025 Die Welt zieht den Hut vor Lars Henrik Gass, der in seinem Essay die "sinnliche und geistige Leere des Gegenwartskinos" glasklar analysiert. Die FAZ folgt in Elisa Hovens Roman "Dunkle Momente" einer Strafverteidigerin, die selbst nicht immer im Einklang mit dem Gesetz steht. Die SZ findet Wolfgang Kemps Roman über vages Podcast-Deutsch "Irgendwie so total spannend". Dlf bewundert die Radikalität mit der Rie Qudan in "Tokyo Sympathy Tower" über KI, Macht und Sprache nachdenkt.

Donnerstag, 05.06.2025

Efeu - Die Kulturrundschau

Rau und bereit, hässlich zu sein

05.06.2025 Der Tagesspiegel spürt beim Literaturfestival "HeadRead" im estnischen Tallinn die unterschwellige Angst vor einem russischen Einmarsch. Der Guardian kämpft mit Yoshitomo Naras Cartoon-Girls gegen Atomkraft. In der Zeit denkt der Musikproduzent Johann Scheerer über eine genossenschaftlich organisierte Musik-Plattform nach. Und die Filmkritiker blicken mit fiesem Body-Horror von Emilie Blichfeldt durch die Augen von Cinderellas hässlicher Stiefschwester.

9punkt - Die Debattenrundschau

Korridore des Sagbaren

05.06.2025 Spiegel und Time stellen Googles KI-Modell für Text-to-Video Veo 3 vor, das jedem seine gewünschte Realität maßschneidern kann. Nicht gut für die Demokratie? Bequem leben kann man auch ohne, wie China zeigt (vorausgesetzt man gehört nicht zu den Hingerichteten), erzählt die Zeit. Die NZZ erinnert an die Begeisterung der Linken für die Roten Khmer vor 50 Jahren. In der SZ verspricht Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, die Freiheit der Kunst zu verteidigen. Ebenfalls in der SZ fordert die russische Schriftstellerin Natalja Kljutscharjowa die Freilassung von Nawalnys Fotograf Alexander Strukow, der schwer erkrankt im Gefängnis sitzt.

Bücherschau des Tages

Überlebensgroß gottschön

05.06.2025 Als Musterbeispiel einer Biografie würdigt Daniel Kehlmann in der Zeit Tilmann Lahmes Thomas-Mann-Biografie, die ganz auf Manns Homosexualität fokussiert. Die FAZ hat ihre Gefühle kaum noch unter Kontrolle, wenn Jean-Baptiste Andrea in seinem Roman "Was ich von ihr weiß" Skulpturen von Michelangelo beschreibt. Die SZ rät nicht zuletzt der Bundesregierung zur Lektüre von Milan Babics "Anatomie einer neuen Weltordnung". Und Dlf Kultur freut sich über das literarische Denkmal, das die kamerunisch-schweizerische Autorin Melara Mvogdobo Großmüttern setzt.

Freitag, 06.06.2025

Efeu - Die Kulturrundschau

Unschärfe als notwendige Strategie

06.06.2025 Die Feuilletons gratulieren Thomas Mann zum 150. Geburtstag. FAZ und taz raten gerade jetzt, den politischen Mann zu hören, der vor Irrationalismus warnte. In der FR sucht Mann-Biograf Tilmann Lahme vergeblich eine bedeutende Frauenfigur im Werk des Dichters. En attendant Nadeau feiert eine Pariser Ausstellung über die Unschärfe in der Kunst. Die SZ wollte von Musikfestival-Veranstaltern wissen, was sie gegen Antisemitismus unternehmen wollen. Spoiler: Kaum jemand reagierte.

9punkt - Die Debattenrundschau

Grauzone der unzuverlässigen Bücher

06.06.2025 Dass Donald Trump den Antisemitismus an Universitäten als Ausrede nutzt, diese gleichzuschalten, bedeutet leider ganz und gar nicht, dass und es ihn nicht gibt, schreibt Christoph David Piorkowski im Philomag. Mehrere Zeitungen befassen sich heute mit immer weiter verschärfter Repression im russischen Kulturbetrieb. Die Feuilletons sind unzufrieden mit Wolfram Weimer, der gestern in der SZ die Linke und die Rechte kritisierte, aber die Linke zu sehr. Sandra Hüller, Luisa Neubauer, Fatih Akin, Axel Prahl, Aleida Assmann, die Foroutans, Bjarne Mädel und Harald Welzer werfen Israel auf den Seiten von Amnesty Völkermord vor: schon seit dem 7.Oktober.

Bücherschau des Tages

Paris, bevor es zur Postkarte gerann

06.06.2025 Die SZ sucht mit Michael Maar in Neapel nach dem blutigen Geheimnis von Thomas Mann. Die taz erlebt Mann im Kampfmodus in dessen Radioansprachen an die deutschen Hörer. Die FAZ fragt mit Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach und Klaus Peter Strohmeier, wie wir Kinder in einer alternden Gesellschaft schützen können. Der Dlf sucht mit Yasmina Liassine nach einem Algerien, in dem weder französische Kolonisten noch muslimische Nationalisten festlegen, was es heißt, algerisch zu sein.

Samstag, 07.06.2025

Efeu - Die Kulturrundschau

Ein Mehr an Denkmuskeln

07.06.2025 FAS und taz lernen bei der Buchmesse in Kyjiw, wie schwierig es ist, Kriegsslang und Kriegserfahrungen zu übersetzen - vor allem dann, wenn sich die Ukraine ständig erklären muss. Die Polyphonie der Dagmara Kraus zu übersetzen ist vermutlich unmöglich: Im Perlentaucher würdigt Marie Luise Knott die große Sprachwerkerin. Die nachtkritik wirft Milo Rau vor, einem Gewaltfetischismus zu frönen, wenn er ein Stück über eine Kriegsreporterin auf die Bühne der Wiener Festwochen bringt. Und backstageclassical ärgert sich über Michael Barenboim, der einen Boykott Israels fordert.

9punkt - Die Debattenrundschau

Er glaubt wirklich, dass Freiheit böse ist

07.06.2025 In der FAZ denkt der russische Autor Sergej Lebedew darüber nach, wie sehr der KGB die Welt geprägt hat, in der Putin lebt. Und der Philosoph Pascal Bruckner fragt, warum so viele europäische und amerikanische Intellektuelle den Wunsch nach einer Reform des Islam als "Islamophobie" auslegen. In der taz erzählen zwei israelische Aktivisten, wie man ganz unideologisch gegen den Krieg in Gaza demonstrieren kann. Le Point erklärt, warum der französisch-algerische Autor Kamel Daoud in Italien nicht sicher wäre.

Bücherschau des Tages

Was für eine Erfrischung

07.06.2025 Die Welt lässt Tilmann Lahmes Thomas-Mann-Biografie gleich zweimal besprechen, die FAZ vergleicht Thomas indes in Hans Wißkirchens Doppelbiografie mit dessen Bruder Heinrich. Die Welt fragt sich mit Leor Zmirgrod außerdem, ob sich der Hang zu Ideologien bereits in Gehirnen widerspiegelt. Die taz liest gespannt Philippe Sands Gerichtskrimi über Verbindngen zwischen Pinochet und dem NS-Verbrecher Walther Rauff. Die NZZ erlebt eine Amour fou mit Colettes "Chéri". Und der Dlf fischt mit Kate Atkinson tote Mädchen aus der Themse.

Dienstag, 10.06.2025

Efeu - Die Kulturrundschau

Wie ein Bacon'sches Schlafzimmer

10.06.2025 SZ und Welt sind schier überwältigt, wenn Barrie Kosky in Salzburg eine ganz eigene Vivaldi-Oper kreiert, in der Cecilia Bartoli und Philippe Jaroussky in einer Fülle aus Klangfarben brillieren. Die FR schwelgt in Frankfurt in den Arbeiten von 26 japanischen Künstlerinnen der 1950er Jahre bis heute. Die SZ trifft in Lübeck Thomas Manns Enkel Frido Mann, der glaubt, dass sein Großvater die heutige Welt nicht mehr verstanden hätte. Die NZZ schaut sich im Met in New York um, das gerade für zwei Milliarden renoviert wird. 

9punkt - Die Debattenrundschau

Das Momentum im Spiel

10.06.2025 Getroffen von ukrainischen Drohnenangriffen auf Flugzeuge, antwortet Russland mit Drohnenangriffen auf die ukrainische Bevölkerung - Meduza bringt einige Bilder. Die Überfahrt eines Gaza-Soli-Segelboots löste sich in der Übergabe eines Sandwichs auf - die Aktivistinnen werden nach Europa zurückgeschickt, berichten die Medien. Der neue Kulturminister Wolfram Weimer wendet sich gegen einen Kulturkampf von links und rechts, aber er verkennt dabei, dass der Kulturkampf von links gut ist, antwortet ihm der Grünen-Abgeordnete Sven Lehmann in der SZ.

Bücherschau des Tages

Ich glühe innerlich vor Zorn

10.06.2025 Die FR lässt sich von Melara Mvogdobo die so ganz unterschiedlichen Leben einer Schweizer und einer Kameruner Großmutter erzählen. Die FAZ lernt von Ulrich Speck, wie Russland und China die Vormachtstellung der USA untergraben. Dlf denkt mit Hans Ulrich Gumbrecht über die menschliche Stimme nach und summt dabei Janis Joplin. Dlf Kultur durchkämmt mit Atossa Araxia Abrahamian die "Niemandsländer" der Weltmeere und des Weltalls, in denen sich die Reichen und Mächtigen tummeln.

Mittwoch, 11.06.2025

9punkt - Die Debattenrundschau

Enttäuscht zu sein, gehört zu ihrem Lebensgefühl

11.06.2025 Die Amerikaner begreifen gerade, dass eine Diktatur von der Anpassungsfähigkeit ihrer Bürger lebt, meint Daniel Kehlmann in der FAZ. Friedrich Hayek hätte Trumps Wirtschaftspolitik nichts angewinnen können, meint in der NZZ der kanadische Historiker Quinn Slobodian. Der Stern staunt über die nach wie vor sehr große russlandfreundliche Fraktion der SPD. Der syrische Ideenhistoriker M. Sami Alkayial plädiert in der FAZ für einen wahren demokratischen Säkularismus auch in der arabischen Welt.

Efeu - Die Kulturrundschau

Soviel Weiblichkeit muss sein

11.06.2025 Große Trauer um den Funkmusiker Sly Stone, der es laut taz, verstand, Spiritualität und Wut musikalisch zu kanalisieren. Trauer auch um den für seine Nagelreliefs berühmten Künstler Günther Uecker. Und um Frederik Forsyth: Die SZ erinnert sich an seine Thriller, in denen vor allem Präsenz und Körperlichkeit zählen. Außerdem: Eher ein Reinfall ist die Neuaufnahme der Reichstagsverhüllung per Lichtprojektion, ärgert sich die Zeit. Die Welt fragt, nachdem Demis Volpi das Hamburger Ballett verlassen hat, ob das Haus auf ewig ein Erbhof John Neumeiers bleiben wird.

Bücherschau des Tages

Die Süße der Feigen hängt vom Wind ab

11.06.2025 Die FAZ lässt sich von Karl-Wilhelm Weeber "charmant, unterhaltsam und selbstironisch-kokett" durch das Alte Rom führen, das gar nicht so politisch inkorrekt war, wie man denken könnte. Die Welt ist begeistert davon, wie Jochen Buchsteiner die Geschichte Ostpreußens aufleben lässt. Die NZZ lässt sich von Fabio Andina das Schicksal seines Großvaters Guiseppe erzählen, der von den Nazis nach Mauthausen verschleppt wurde. Und die SZ blättert gebannt durch Isabel Kreitz' Graphic Novel über einen Schriftsteller in der Grauzone zwischen Opportunismus und Widerstand.

Donnerstag, 12.06.2025

9punkt - Die Debattenrundschau

Ein schwacher starker Mann

12.06.2025 Das Friedensmanifest der SPD-Linken um Rolf Mützenich wird eher kritisch aufgenommen: Solange Putin das sowjetische Imperium zurückerobern will, kann es keine Entspannungspolitik geben, meint die SZ. Im Spiegel wünschte sich der Grüne Konstantin von Notz, deutsche Politiker würden die Bedrohung durch Russland endlich ernst nehmen. Die taz findet: Man kann ja wenigstens mal über Entspannung reden. Ohne Druck von außen wird Israel sich selbst zerstören, warnen in der Zeit der Historiker Omer Bartov und in der FAZ der Informatiker David Harel.

Efeu - Die Kulturrundschau

Es ängstelt nur

12.06.2025 Die Feuilletons trauern um den früheren Beach Boy Brian Wilson: Er war John Lennon, Paul McCartney und George Martin in Personalunion, schreibt die NZZ. Die SZ erlebt eine fulminante Mendelssohn-Inszenierung von Andreas Homoki in Zürich, in der ein grantiger Prophet "Elias" auf das Volk schimpft. Die Zeit steht in der saudischen Wüste am Grund eines gigantischen Stausees in Planung und erinnert daran, dass das Projekt "Neom" nicht nur Geld, sondern auch Leben kostet. 

Bücherschau des Tages

geschichten buendeln/wie straeusse

12.06.2025 Als russisches Nationalepos von Tolstoi'scher Größe würdigt die NZZ Viktor Remizovs Roman "Permafrost" über Stalins Eisenbahnprojekt in Sibirien. Von Hans Ulrich Gumbrecht lässt sie sich in die Kulturgeschichte der Stimme einführen. Die FR lernt von Giselle Clarkson bei Insekten genau hinzusehen. Zeit und SZ jagen mit Stephen King einen Serienmörder in Trumps Amerika. Und die FAZ empfiehlt mit Anne Enrights "Vogelkind" einen so eindringlichen wie lustigen Generationenroman.

Freitag, 13.06.2025

9punkt - Die Debattenrundschau

Hinzu kommt historisches Unwissen

13.06.2025 Ein historischer Tag? In der Nacht hat Israel iranische Atomanlagen angegriffen - wir setzen einige Links. In Deutschland geht die Debatte um das Friedenspapier einiger Sozialdemokraten weiter. Hier artikuliert sich ein Rentnerclub mit Einfluss, meint der Historiker Jan C. Behrends im Spiegel. taz und Spiegel lesen den Bericht der Grünen zur Affäre Gelbhaar. Eines ist klar, so der Bericht: Den Hinterfrauen der Affäre ging es nicht um #MeToo. Le Point fragt, ob der Pariser Fußballverein PSG neben der Champions League  vielleicht auch noch die Pariser Bürgermeisterwahlen im nächsten Jahr entscheidet.

Efeu - Die Kulturrundschau

Schönheit und deren Zertrümmerung

13.06.2025 Die FAZ tanzt im Palais Garnier mit dem israelischen Choreografen Hofesh Shechter, als wäre es die letzte Party ihres Lebens. Artechock taucht im Filmmuseum München in die Filme der iranischen Nouvelle Vague ein, die dem heutigen regimekritischen Kino den Weg bereitet hat. Wir dürfen Boualem Sansal nicht vergessen, warnt der marokkanische Schriftsteller Tahar Ben Jelloun bei Le Point. Zeit Online fackelt mit Progressive-Metal-Band Sleep Token nach allen Regeln der Kunst die Welt ab. 

Bücherschau des Tages

Fundgrube an Reflexionen

13.06.2025 Die FAZ versenkt sich in einen Band über Ludwig van Beethoven und seine Wiener Mäzene. Die taz liest einen Roman, der als Autobiografie J.D. Salingers erzählt ist: Ganz gut, nur den Sex sollte man überspringen. Der Dlf empfiehlt Paul Maars leuchtenden Roman "Lorna", der von einer erkaltenden Liebe zu einer psychisch labilen Frau erzählt.

Samstag, 14.06.2025

9punkt - Die Debattenrundschau

Für den Taximarkt und die Parteikader

14.06.2025 Zwei Themen beherrschen die politische Debatte in den Zeitungen: Israels Schlag gegen die iranischen Atomanlagen und Führungskreise. Und Trumps Agieren in Los Angeles. In Zeit online kommt Steffen Mau mit Blick auf das Schengen-Abkommen auf die Paradoxa der Globalisierung zurück. In der FAZ denkt Francesca Melandri über die "selektive Empathie" der westlichen - und besonders der deutschen - Öffentlichkeit nach. In der taz erzählt Felix Lee, wie sein Vater Volkswagen nach China brachte.

Efeu - Die Kulturrundschau

Launig-sarkastische-irgendwas Verkünstelung

14.06.2025 Die FAS findet bei der diesjährigen Berlin-Biennale heraus, wie man mit einem Kohlkopf gegen repressive Regime protestieren kann. Die SZ amüsiert sich prächtig, wenn Arthur Franck in seiner Doku "The Helsinki-Effect" die Derbheiten von Henry Kissinger und Leonid Breschnew während der KSZE-Konferenz 1975 rekonstruiert. Die FAZ fragt in einer Ausstellung in Wien, wer in der Geschichte die Hosen anhatte - und findet Meisterwerke der Textilkunst. 

Bücherschau des Tages

Den Kapitalismus abschaffen? Nein

14.06.2025 Mit Faszination liest die SZ in Juan S. Guses Reportage "Tausendmal so viel Geld wie jetzt", wie es ist, wenn man plötzlich sehr viel Geld hat und nicht die geringste Ahnung, was man damit anstellen soll. Die FAZ hätte da schon mal eine Idee: Man wählt bei Vincent Moissonnier einen "Tisch am Fenster". Die taz dagegen warnt: "Die Ordnung des Kapitals", wie Clara Mattei sie schildert, macht nur "Progressiven" Spaß. Die  Ordnung des Sozialismus ist vielleicht sogar noch unangenehmer, lernt Dlf Kultur in Liao Yiwus "18 Gefangene".

Montag, 16.06.2025

9punkt - Die Debattenrundschau

Verfügbar, kopierbar und skalierbar

16.06.2025 Die Zeitungen versuchen sich ein Bild von den jüngsten israelisch-iranischen Kämpfen zu machen. Wankt das Regime in Teheran? Dann könnte man Netanjahu dankbar sein, meinen die Ruhrbarone. Aber die SZ warnt: Israel "will die absolute Macht". In der FR glaubt Olivier Roy aber nicht an einen Flächenbrand. Die taz erinnert an die Ermordung Ken Saro-Wiwas vor dreißig Jahren. Und übrigens: Demnächst wird man sich entschuldigen müssen, wenn man sich als Mensch einen Reim machen will: Denn die AGI wird das besser können, warnt die FAZ.

Efeu - Die Kulturrundschau

Der Gestus eines leise bebenden Nachblickens

16.06.2025 Ayşe Güvendiren erschüttert die Nachtkritik mit ihrer hochpolitischen Inszenierung des NSU-Terrors und seiner Folgen am Staatsschauspiel Dresden. Die Hilti Art Foundation zeigt der NZZ, wie die Kühle Lyonel Feiningers mit dem "ungebändigten Furor" Ernst Ludwig Kirchners kommuniziert. Die SZ braucht starke Nerven beim Bachfest in Leipzig, die FAZ lernt beim Mozartfest in Würzburg die Folgen eines delikaten Pedalgebrauchs verstehen.

Bücherschau des Tages

Erfahrungsaustausch mit offenem Visier

16.06.2025 Die NZZ bejubelt Lidia Jorges neuen Roman "Erbarmen" über den turbulenten Altersheimalltag ihrer Mutter. Die FR schmökert im "kollegialen und freundlichen" Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Heinrich Böll. Menschen, die die Verfolgung durch das NS-Regime überlebten, wurden in der Nachkriegsgesellschaft als Bittsteller verunglimpft, lernt die SZ aus Stefanie Schüler-Springorums Buch "Unerwünscht". Die FAZ fährt mit Jasna Fritzi Bauer und Katharina Zorn Taxi für die Emanzipation.

Dienstag, 17.06.2025

9punkt - Die Debattenrundschau

Teil einer beunruhigenden Welle

17.06.2025 Das Massaker von Yelwata mit seinen 200 Toten ist das dritte in Nigeria in einem Monat. Der Papst schließt die Opfer in sein Gebet ein - alle Medien schweigen. Nicht dass Netanjahu die iranischen Atomanlagen attackiert, empört Eva Illouz in der Zeit, sondern sein skrupelloses Paktieren mit rechten und religiösen Kräften um der Macht willen. Die Iraner, notiert die taz, sind teils durchaus happy über die iraelischen Angriffe. Nein, die Verbrechen der Deutschen an den Polen lassen sich nicht einfach wegmoderieren, mahnt der Historiker Christhardt Henschel auf geschichtedergegenwart.ch. Und golem.de berichtet: Microsoft will alles tun, damit europäische Behörden weiter Office benutzen.

Efeu - Die Kulturrundschau

Und sie singt weiter

17.06.2025 FAZ und FR wird in Johannes Eraths Inszenierung der Händel-Oper "Alcina" an der Oper Frankfurt optisch einiges geboten: Variété, Zirkus und sogar eine zersägte Frau. "Für mich ist Russland im Moment ein Monster und nichts anderes", sagt die russische Filmemacherin Svetlana Rodina im Tages-Anzeiger. Zeit Online sorgt sich um die Zukunft des Musikvideos. Und die Musikkritiker trauern um den Freejazzer und Experimentalmusiker Sven-Åke Johansson. 

Magazinrundschau

Unbegrenzte Gewinnmöglichkeiten

17.06.2025 New Lines fragt: Soll der Sudan Elon Musk dankbar für Starlink sein oder ihn wegen der wegfallenden USAID-Hilfe hassen? Der New Yorker recherchiert, wie sehr die Kürzungen Musks den USA schaden können. Natan Sznaider liest für den Merkur Pankaj Mishras Buch "Die Welt nach Gaza". IStories stellt Vladimir Vedeneev vor, ohne den es kein Telegram gäbe. Die NYRB versucht sich ein Myanmar nach den Generälen vorzustellen. In HVG versucht sich György Spiro ein Ungarn mit einem zahlungsunfähigen Budapest vorzustellen.

Bücherschau des Tages

Pinke Clogs, verschlissene Gartenkluft

17.06.2025 Die FAZ wird von Martina Behm aufs Land verbannt, wo sie sich mit Hirschkühen, Beziehungsproblemen und den Geheimnissen der Dorfbewohner herumschlagen muss. Die SZ ist beeindruckt von Christoph Heins Roman "Das Narrenschiff", der die Mechanismen der DDR-Willkür gekonnt seziert. Die FR klärt mit Liz Moore das Verschwinden von zwei Kindern in den Tiefen der Adirondack Mountains auf. Und Dlf verfolgt gebannt den atemlosen Monolog, den Chantal Akerman den verschwiegenen Traumata ihrer Mutter entgegen setzte.

Mittwoch, 18.06.2025

Efeu - Die Kulturrundschau

Mit unvergleichlicher Zartheit

18.06.2025 Die Feuilletons trauern um den Ausnahmepianisten Alfred Brendel. Er war, womöglich, der Stellvertreter Beethovens und Schuberts auf Erden, schwärmt die Welt. Die Zeit freut sich darüber, dass auf der Berlin Biennale statt postkolonialer Sittenstrenge Comedy und lyrische Absurdität reüssieren. Die SZ startet einen weiteren Frontalangriff auf Bayerns Kunstminister Markus Blume in Sachen Raubkunstaffäre. Critic.de gedenkt der Off-Kino-Legende Bernhard Marsch. Monopol lernt bei Hermann Nitschs "6-Tage-Spiel"-Performance den Geruch von Blut kennen.

9punkt - Die Debattenrundschau

Es gibt keine Normalität mehr

18.06.2025 Ahmad Mansour hat in der Zeit kein Verständnis für die Kritik an Israels Angriff auf den Iran: Die Auslöschungsfantasien der Mullahs betreffen schließlich auch die palästinensischen Israelis. Der Nahostwissenschaftler Johannes Becke warnt in der FAZ vor unbeabsichtigten Nebenfolgen des Angriffs. Die deutsch-iranische Filmproduzentin Minu Barati wird in der Zeit sauer, wenn der Westen den Iranern nun empfiehlt, sich gegen die Mullahs zu erheben - nachdem er jahrelang die Opposition im Stich gelassen hat. Der Historiker Volker Weiß zeichnet in der SZ nach, wie Donald Trump und Co. die USA in einen Gauner-Staat verwandeln. 

Bücherschau des Tages

Mafiosi und eine italienische Mamma

18.06.2025 Die FR liest bewegt Alex Schulmans Buch "Vergiss mich", in dem er ungeschönt die Alkoholsucht seiner Mutter aufarbeitet. Die Zeit vertieft sich begeistert in Dominik Grafs Buch über Schauspielerei und wird nostalgisch, wenn sie an die Münchner Filmszene der Achtziger denkt. Mit Nell Zink spaziert die Zeit durch eine schillernde Berliner Sommernacht. Dlf ist tief beeindruckt von Martin Pollacks Sammelband "Zeiten der Scham" über Osteuropa. Dlf Kultur empfiehlt Yanik Lahens Roman "Mondbad", der das Leben in einem haitianischen Dorf schildert.

Donnerstag, 19.06.2025

Efeu - Die Kulturrundschau

Vieles drängt zum Tanz

19.06.2025 Der Guardian ist überwältigt von Jenny Savilles gigantischen Frauenporträts, die ihm in der National Portrait Gallery in London sehr nahe kommen. Die taz feiert Naoko Yamadas Animationsfilm "The Color within", in dem ein Mädchen die Gefühle der anderen als Farben wahrnimmt. VAN möchte mehr Mädchen in Knabenchören hören. Die taz hört derweil Jarvis Cockers Comeback-Album. 

9punkt - Die Debattenrundschau

Alles, was die Linke angeblich bekämpft

19.06.2025 In der Jungle World schafft der Medienwissenschaftler Tilman Baumgärtel einen nützlichen Überblick über die "Dark-MAGA-Bewegung", die die Begleitmusik zu Trumps Politik der Grausamkeit liefert. In Le Point erklärt Samuel Fitoussi, warum es vielen Linken so schwer fällt, ihren Solidaritätsimpuls gegenüber den Mullahs im Zaum zu halten. In der taz und anderen Medien wird diskutiert, ob Israel mit seinem Angriff  auf den Iran das Völkerrecht bricht. In der NZZ beschreibt Irina Rastorgujewa eine zunehmende Sowjetisierung des russischen Schulsystems.

Bücherschau des Tages

Die Würde handelnder Subjekte

19.06.2025 Die Zeitungen feiern Fronleichnam, aber die Sender lassen uns nicht im Stich: Der Dlf lässt sich von Hein de Haas Mythen über Migration widerlegen und begegnet gegenwärtigen Polit-Bösewichten in Anne Jelena Schultes Theateradaption von Euripides' "Antiope". Dlf Kultur folgt der zarten Freundschaft von Ingeborg Bachmann und Heinrich Böll in deren Briefwechsel und erfährt von Christina von Braun und Tilo Held alles, was es über das Unbewusste zu wissen gilt.

Freitag, 20.06.2025

Efeu - Die Kulturrundschau

Tagesbedarf an gesellschaftlich relevanten Themen

20.06.2025 Milo Rau inszeniert den "Prozess Pelicot" in einer Wiener Kirche als "Mosaik des Grauen", berichten die Kritiker. Einen Gottesdienst der anderen Art erlebt die FAZ, wenn Bruce Springsteen als letzter großer Transatlantiker in Frankfurt sein Herz heraussingt. Einen Film zum richtigen Zeitpunkt annonciert die taz mit Nima Sarvestanis Dokumentation über den Iran. Und Monopol blickt in Helsinki auf aufblasbare Bronze-Delfine.

9punkt - Die Debattenrundschau

Nicht alles, was illegal ist

20.06.2025 In Zeit online warnt der Politikwissenschaftler Carlo Masala vor  dem Hantieren mit dem Begriff des Völkerrechts: Es könne niemals die einzige Leitschnur des Handelns sein. In der FAZ erklärt der israelische Historiker Benny Morris, warum der Genozidvorwurf gegen Israel fehlgeht. Die SZ fragt, ob angesichts des Drucks auf Universitäten in Amerika die Idee von Wissenschaft selbst in Frage gestellt wird. In der FR erinnert Claus Leggewie an den Putsch in Algerien vor sechzig Jahren. Die taz fragt, ob die Partei Die Linke demnächst wieder den Bürgermeister in Berlin stellt.

Bücherschau des Tages

Früher war alles gefährlicher

20.06.2025 Die NZZ lässt sich von dem russischen Journalisten Andrey Gurkov erklären, weshalb Europa für Russland zum Feind wurde. Die SZ tanzt mit einem echten Patrick Modiano durchs Paris der Sechziger. Der Dlf staunt, mit welcher Wucht und Härte sich Thomas Mann in seinen frühen Essays gegen seine Feinde verteidigte. Und der Dlf Kultur begibt sich mit Erzählungen von Louise Kennedy ans Ende der Welt.

Samstag, 21.06.2025

9punkt - Die Debattenrundschau

In puncto kognitive Rigidität

21.06.2025 Der neue Krieg  zwischen Israel und dem Iran beherrscht die Debatte. Iranische Intellektuelle in der Diaspora äußern sich zwiespältig. "Was, wenn nicht ausländische Intervention, ist denn noch übrig, um Iran von den blutverschmierten Händen dieses Regimes zu retten", fragt die in Deutschland lebende Autorin Atefe Asadi. Sehr zornig über den Krieg schreibt dagegen Navid Kermani in der SZ: Der Krieg "zerstört die Chancen auf eine demokratische Zukunft Irans". Außerdem: Die taz interviewt die Neurobiologin Leor Zmigrod, die in den Hirnen von Radikalen nach den Gründen für die Radikalisierung sucht.

Efeu - Die Kulturrundschau

Ein spitzer Schrei der Frau von Kalb

21.06.2025 Die FAS unerhält sich mit Mika Kaurismäki über die Monheim Triennale für ungeschriebene Musik, die Kaurismäki in "Every note you play" dokumentiert hat. Die nachtkritik hätte sich mehr Zeit zum Nachdenken gewünscht in Charlotte Sprengers Mannheimer Inszenierung von Schillers "Kabale und Liebe". Die FAZ bestaunt in der Fondation Beyeler den präzisen Nachthimmel der litauische Künstlerin Vija Celmins. Zeit online hört Haim.

Bücherschau des Tages

Das beschissene wirkliche Leben

21.06.2025 "Frei im Tintenschwarz" schwebt der Deutschlandfunk im poetischen und politischen Nature Writing des Robert Macfarlane, der fragt: "Sind Flüsse Lebewesen?" Die FAZ begrüßt den allerletzten Band der seit 1949 edierten Ausgabe von Schillers Werken und entdeckt mit Erstaunen einen Comic von Schiller selbst. Die SZ empfiehlt Birgit Weyhes Graphic Novel "Schweigen" über die dunkle Gechichte Argentiniens. Und in der taz altert Stephan Wackwitz mit Ulf Erdmann Ziegler in der Gegenwart.

Montag, 23.06.2025

Efeu - Die Kulturrundschau

Ich bin nämlich eigentlich ganz anders

23.06.2025 Putin war schon immer ein Zensor, aber "nun ist die Zeit gekommen, um die unabhängige Kultur in allen ihren Formen zu vernichten: Kino, Theater, Musik und schließlich die Literatur", schreibt Viktor Jerofejew in der FAZ. taz und FAZ lernen von Mohammad Rasoulofs Stück "Destination: Origin" in Berlin, wie sich Exilerfahrungen in Körper einschreiben. Christina Tscharyiskis Horvath-Inszenierung überzeugt die Nachtkritik durch ihre "Demaskierung des Bewusstseins." Die NZZ stellt Meinolf Brüsers Bach-Buch vor. Und die Zeitungen trauern um die Schweizer Schriftstellerin Gertrud Leutenegger.

9punkt - Die Debattenrundschau

Rauchende Trümmer

23.06.2025 Überraschend ist der belarussische Oppositionelle Sergej Tichanowskij freigelassen worden, melden die Zeitungen - drei von fünf Jahren saß er in Isolationshaft und konnte nicht mal Briefe empfangen. Der amerikanische Schlag gegen die iranischen Atomanlagen dröhnt nach. "Danke, Donald Trump", rufen die Ruhrbarone. Bei Zeit online rät der Historiker Frank Bösch von Tyrannenmord ab. Geopolitik-Experte Ian Bremmer glaubt ebendort nicht an einen Regimewechsel im Iran. Darf ein Staat eine Antisemitismus- oder Rassismusklausel in seiner Förderbedingungen einbauen, fragt Juraprofessor Hans Michael Heinig in der FAZ und antwortet - kurz resümiert - mit ja.

Bücherschau des Tages

Wie ein ständiges Schwindelgefühl

23.06.2025 Die FAZ geht mit der kleinen Nuria und ihrer fiesen Oma auf eine abenteuerliche Flussfahrt. Mit Shaw Kuzki nimmt sie eine jugendliche Perspektive auf die Katastrophe von Hiroshima ein. Die FR lernt von Olivia Laing, was ein sizilianischer Honiglauch oder eine japanische Goldorange ist. Die NZZ trifft mit Uwe Wittstock einen bartlosen Karl Marx in Algier. Und die SZ kämpft mit Waslat Hasrat-Nazimi gegen Rassismus. 

Dienstag, 24.06.2025

Magazinrundschau

Die Rottöne einer Lüge

24.06.2025 Africa is a Country fürchtet um Mali. Aeon erklärt, warum Zölle total amerikanisch sind: Schon George Washington erhob sie. New Republic erzählt, wieviel reicher die Reichsten in den letzten Jahrzehnten wurden. Die LRB feiert die Ausstellung "Paris Noir" im Centre Pompidou. Harper's versucht herauszufinden, warum einige der treuesten Israel-Unterstützer im Pazifik leben. Aktualne erinnert an den Bürgermeister von Proseč, Jan Herynek, der unter Lebensgefahr Thomas und Heinrich Mann zu einer tschechoslowakischen Staatsbürgerschaft verhalf.

9punkt - Die Debattenrundschau

Der schwarze Schwan wird kommen

24.06.2025 Ist der Krieg vorbei? Trump hat eine Waffenruhe ausgerufen. Während die Europäer am Geschehen nur am Rande beteiligt waren, so die FAZ, machen sich die Zeitungen immerhin weiterhin Gedanken ums Völkerrecht. Aber wir haben auch zuhause Probleme: Im Bundestag werden demnächst 50 Prozent der Gelder für alternde Boomer und für die Verteidigung ausgegeben, für die Jugend bleibt nichts, warnt die SZ. hpd.de geht Fällen religiösen Mobbings an Schulen nach. Die Zeit fragt, ob die Linken die neuen Grünen sind.

Efeu - Die Kulturrundschau

Zedern für den Libanon, Safran für Myanmar

24.06.2025 Die Welt schmilzt bei Ina Weisses Film "Zikaden" über prekäre Frauen-Existenzen in Ost und West dahin. Die FAZ rebelliert in einer Ausstellung in der Landesgalerie Niederösterreich mit Blumen gegen Unrechtsregime. Die NZZ wird bei Marcos Darbyshires Inszenierung der Puccini-Oper "Tosca" in St. Gallen fast verprügelt. Die FAZ erwartet außerdem vom Musikprogramm der Wiener Festwochen nächstes Mal mehr als oberflächliche Gesten der Betroffenheit. 

Bücherschau des Tages

Ein "fremdlein"

24.06.2025 Die FAZ streift durch Esther Kinskys "Textlandschaften", in denen reale Gegenden zu inneren werden. Sie empfiehlt außerdem wärmstens Ingo Petz' Buch über die Proteste in Belarus im Jahr 2020. Die FR klärt mit Tom Hillenbrand im Wien des Jahres 2095 einen Doppelmord auf, der gar keiner ist. Dlf freut sich, wie klug Michael Cunningham in seinem Roman über das Leben einer Familie während der Covid-Pandemie, verschiedene Facetten der Liebe ergründet.

Mittwoch, 25.06.2025

Efeu - Die Kulturrundschau

Aus Kristall und Licht werden Fleisch und Blut

25.06.2025 Gestern fand in Algier der Berufungsprozess für Boualem Sansal statt, berichtet Le Point: Gefordert werden nun zehn Jahre Haft, auch Sansals neuem Anwalt wurde das Visum verwehrt. Die SZ nimmt die Bayerischen Kunstsammlungen weiterhin unter die Lupe und stellt massive Sicherheitsmängel fest. Die Welt erliegt in Tübingen überschwänglichen Architekturvisionen seit 1900. Zeit Online spricht mit jungen Filmschaffenden über die miesen Rahmenbedingungen, unter denen in Deutschland Filme gedreht werden müssen. Und in Stratford soll Shakespeare "dekolonisiert" werden, weiß die NZZ.

9punkt - Die Debattenrundschau

Karma ist ein trügerisches Biest

25.06.2025 Laut CNN und New York Times konnten die US-Bomber die iranischen Atomanlagen nicht zerstören, wie der Spiegel berichtet. Alle wissen es, aber niemand redet darüber: Auch Israel hat ein Atomwaffenprogramm, weiß die SZ. Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot der rechtsextremen Zeitschrift Compact aufgehoben, berichten die Zeitungen: Für die FAZ bedeutet das Urteil letztlich eine "Stärkung der Pressefreiheit", die SZ hofft auf einen weiteren Akt dieses Dramas. In der FAZ meditiert Edgar Keret über menschliche Unschuld und Opfer.  In New York könnte laut Franc-Tireur demnächst ein BDS-Anhänger regieren.

Bücherschau des Tages

Unbeirrt von Mode und Meinungen

25.06.2025 Die FAZ ist fasziniert von Arno Franks Roman über die fiktive Stadt Ginsterburg, die zwischen 1935 und 1945 langsam in den moralischen und politischen Abgrund sinkt. Joyce Carol Oates Medizingeschichte, die den Arzt Silas Weir in den Blick nimmt, lehrt sie das fürchten. Die FR streift mit Kate Atkinson und ihren starken Frauen durch das Soho der zwanziger Jahre. Die taz schwärmt von Anna Weidenholzers Erzählband "Hier treibt mein Kartoffelherz". Dlf lässt sich von Patrick Olivelle die Geschichte des Kaisers Ashoka erzählen, der sich vom machtbewussten Eroberer zum Moralphilosophen wandelte.

Donnerstag, 26.06.2025

9punkt - Die Debattenrundschau

Zwanzig hätte ich nicht überlebt

26.06.2025 In der FAZ fürchtet der Völkerrechtler Ulrich Fastenrath eine Erosion der internationalen Ordnung, wenn man Israel nicht zur Räson ruft. Aber das Völkerrecht hat nur dort Bestand, wo es durch Macht durchsetzbar ist, erinnert Robert D. Kaplan bei Zeit online. Auch auf den UN-Sicherheitsrat kann das Völkerrecht derzeit nicht setzen, bedauert die SZ. In der New York Times erklärt Masha Gessen, warum man erst den Antisemitismusbegriff neu definieren muss, um einen neuen Bürgermeister zu installieren. Bei Mediazona hofft der belarussische Oppositionspolitiker Sergej Tichanowskij, dass Donald Trump noch mehr politische Gefangene aus der Haft befreit.

Efeu - Die Kulturrundschau

Innere Alltagskummerüberwindungskämpfe

26.06.2025 Die Feuilletons rasen in Joseph Kosinskis Motorsportfilm "F1" mit Brad Pitt über die Rennstrecke: Ein Film wie ein gutes Rennauto, freut sich der Perlentaucher. Monopol entdeckt auf der Momentum-Biennale im norwegischen Moss Kunst in Scheunen und auf Feldern. In der Zeit erzählt Barbara Kingsolver von ihrer Kindheit in Hilbilly-Land. Die FAZ beweint mit Miley Cyrus besonders leidenschaftlich die untergegangene "Abba-bis-Madonna-Welt". 

Bücherschau des Tages

Ein bisschen Gepäck

26.06.2025 Die FAZ lässt sich von Margaret Goldsmiths Flapper Girls durchs Berlin der Zwanziger führen. Die Zeit hievt Dietmar Daths 1,55-Kilo-Brocken "Skyrmionen" auf den Tisch und zündet ein Pointenfeuerwerk aus Sex und Wissenschaft. Die FR vertieft sich angeregt in Thomas Manns Essays aus den Jahren 1926 bis 1933. Die SZ kämpft mit Flix' menschlichem Superman für den Schutz von Indigenen. Und der Dlf setzt sich mit Isabel Feichtner für gerechtere Eigentumsverhältnisse ein.

Freitag, 27.06.2025

Efeu - Die Kulturrundschau

Kostenloses, rebellisches Kunst-Material

27.06.2025 Die Feuilletons resümieren den Auftakt des Bachmann-Wettlesens, bei dem Nava Ebrahimi den "Endzeitfaschismus" in der Welt beklagte. Viel mehr fiel ihr leider nicht ein, seufzt die SZ. Monopol bewundert in München Straßenfotografie aus Mali. Die FR erfährt in Sylvie Kürstens Dokufilm über die Künstlergruppe Clara Mosch, wie rebellisch DDR-Kunst sein konnte. Die taz lauscht auf einem Album von Ndagga Rhythm Force dem Westafrika der Zukunft.

9punkt - Die Debattenrundschau

Uffrur!

27.06.2025 In der SZ erklärt Natan Sznaider, warum selbst Israelis, die Netanjahu nicht mögen, den Schlag gegen den Iran befürworten. Ähnlich sieht es der Geheimdienstler und Netanjahu-Kritiker Amos Yadlin in der Zeit. Die iranische Diaspora diskutiert über den Schah-Sohn und Oppositionspolitiker Reza Pahlavi. Die USA verabschieden sich laut taz von der internationalen Impfallianz Gavi. Die FAZ besucht die große Ausstellung über die Bauernkriege im Kloster Schussenried.

Bücherschau des Tages

Rinnsteingesang

27.06.2025 Die FAZ empiehlt neue Bücher über den Bauernkrieg 1525. Die NZZ verdankt der Polonistin Anna Artwinska einen hervorragenden Überblick über polnische Literatur im 19. Jahrhundert. Die FR blickt mit Wolfgang Kampmann auf hundert Jahre deutsche Schlagergeschichte zurück. Dlf Kultur lauscht den leisen Tönen des "Orgelsees" in Gedichten von Oyvind Rimbereid und kürt die katalanische Autorin Irene Sola schon jetzt zu den ganz großen Erzählerinnen der europäischen Gegenwartsliteratur.

Samstag, 28.06.2025

9punkt - Die Debattenrundschau

Die Richtung ist klar

28.06.2025 In der Welt befürchtet der im Iran geborene Schriftsteller Amir Gudarzi eine Welle des Terrors des iranischen Regimes gegen die eigene Bevölkerung. Viele Menschen im Iran sind keineswegs so entsetzt über die israelischen Bombardierungen, wie es ein Teil der Diaspora behauptet, glaubt die taz. Trump als "Faschist" zu bezeichnen, hilft nicht - wir brauchen neue Geschichten, um Trump zu verstehen, schreibt der Historiker Christopher Clark in der SZ. Viel Aufsehen gibt es um eine von der Zeit depublizierte Kolumne von Maxim Biller. Und in der NZZ konstatiert Michel Houellebecq eine "Anpassung an den Islam".

Efeu - Die Kulturrundschau

Ohne Angst vor dem Unbequemen

28.06.2025 Die Welt gibt sich in Rebecca Lenkiewicz' Sommerfilm "Hot Milk" flirrender Sommerhitze und dem "leisen Horror" einer toxischen Mutter-Tochter-Beziehung hin. Im FR-Interview erklärt der Schriftsteller Christoph Hein, warum die DDR sein literarischer "Steinbruch" ist. Spiegel Online ruft schon mal den "Lorde-Summer" als Nachfolger des "Brat Summers" aus. Die FAZ weiß in der Ausstellung "21 Kunstmuseen des Ruhrgebiets" gar nicht, welches berühmte Werk sie zuerst anschauen soll. 

Bücherschau des Tages

Kulissen aus Sonne und Strand

28.06.2025 Die taz ist hingerissen davon, wie Hervé Le Tellier dem Résistance-Kämpfer André Chaix ein "filigranes Denkmal" setzt. Außerdem amüsiert sie sich mit Wencke Mühleisens Roman, in dem sich eine ältere Frau mit der "spätkapitalistischen Intimitätsindustrie" herumschlägt. Die FAZ begibt sich mit Clara Arnaud in ein französisches Bergdorf, das von einer Bärin in Angst und Schrecken versetzt wird. Dlf lernt aus Philip Krömers Roman über das nepalesische Palastmassaker im Jahr 2001, was eine "Kumari" ist. Und Dlf Kultur schwärmt von Kevin Chens Roman, in dem ein junger Taiwanese von den Gespenstern seiner Vergangenheit heimgesucht wird. 

Montag, 30.06.2025

9punkt - Die Debattenrundschau

Immer so mutterseelenallein

30.06.2025 In der FAZ schildert Joseph Stiglitz die unheimliche Angst an amerikanischen Universitäten, die durch eine Schikanierung ausländischer Studenten (und Studiengebührenzahler) unter Druck gesetzt werden. Die Zeit depubliziert Maxim Biller, dafür darf sich aber die UNRWA äußern. In Cicero kritisiert Samuel Schirmbeck, dass Berlin sein Neutralitätsgebot aufgibt. hpd.de attackiert Julia Klöckner, die die Regenbogenfahne am Bundestag unter Berufung auf die "Neutralitätspflicht" nicht hissen will. Und Clemens Setz und Peter Sloterdijk denken - noch mit dem eigenen Hirn - über KI nach.

Efeu - Die Kulturrundschau

Die Fähigkeiten des rezipierenden Individuums

30.06.2025 Die Kritiker jubeln über den Bachmann-Preis für Natascha Gangl: In ihrem Text geht es mit großer "Sprachspielhaftigkeit" um Nazi-Massaker in Österreich. Während die SZ einem leidenschaftlichen "Don Giovanni" bei den Münchner Opernfestspielen lauscht, reicht es für die FAZ höchstens für genervtes Gähnen. Monopol lässt sich von Jordan Wolfsons Installation in Basel verstören. Zeit Online lernt mit bisher unveröffentlichten Alben einen ganz neuen Bruce Springsteen kennen.

Bücherschau des Tages

Das Ende der maskulinen Meistererzählung

30.06.2025 Die FAZ lässt sich von dem ehemaligen McKinsey-Chairman Herbert Henzler erzählen, was Babyboomer und Generation Z voneinander lernen können. Die FR lässt sich von Julian Bagginis Globalgeschichte der Philosophie "Wie die Welt denkt" anregen. Die SZ liest zwei Bücher über Friedrich Merz. Die NZZ vertieft sich in eine Geschichte des Frauenfußballs, der bis 1970 vom DFB verboten war. Und in eine Geschichte der musizierenden Geschwister Fanny und Felix Mendelssohn, die aus weiblicher Perspektive auch nicht sehr erbaulich ist.

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