Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 10.02.2026, 15.41 Uhr
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  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
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  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
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Perlentaucher-Autoren
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Perlentaucher-Fakten

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Buchautoren

Perlentaucher Archiv

Sortiert nach Datum | Rubriken

Freitag, 01.07.2011

Heute in den Feuilletons

Nur Freaks fühlen sich permanent untervernetzt

01.07.2011 SZ, FR und Welt verfolgten auf Schloss Elmau eine unter anderem mit Daniel Cohn-Bendit und Jürgen Habermas besetzte Tagung zur Frage des Antisemitismus in der deutschen 68er-Bewegung.  Die NZZ hat einen Dokumentarfilm von Nicolae Margineanu über die rumänischen Foltergefängnisse nach dem Krieg gesehen. Die taz glaubt nicht an Google Plus. Und die neueste Sensation: Der Prozess gegen Dominique Strauss-Kahn dürfte in sich zusammenbrechen, das Zimmermädchen hat gelogen, meldet die New York Times.

Bücherschau des Tages

Institut für Elende Kinder

01.07.2011 War früher nicht alles viel schöner? Die SZ blättert wehmütig durch einen Katalog mit Grafikdesign im Jugendstil. Außerdem stellt sie einige Kinder- und Jugendbücher vor. Die FAZ fühlt sich mit Johannes Schenks nachgelassenem Abenteuerroman "Jo Schattig" in das Westberlin der Achtziger zurückversetzt. Und sie freut sich über das Happy End eines Sklavinnenlebens in Andrea Levys Roman "Das lange Lied eines Lebens".

Medienticker-Archiv

Freudlose Polemik

01.07.2011 Jürgen Nielsen-Sikora über Michel Onfrays "Anti Freud" - Stille Tage in Novi Sad: Über Laszlo Vegels "Bekenntnisse eines Zuhälters" - Die Mühen der geneigten Ebene: "Reicht es nicht zu sagen ich will leben" in Weimar - Studie: Zeitungsredakteure denken wenig crossmedial - Iran: Sportfotografin Maryam Majd ist in Haft - Afghanistan: Fernsehjournalisten 547 Tage Taliban-Geiseln + Testosteron-TV: ProSiebenSat.1 plant Sender für männliche Entscheider.

Samstag, 02.07.2011

Heute in den Feuilletons

Die Verführung der Witwe Anne

02.07.2011 In der NZZ bewundert  Abdelwahab Meddeb, die tunesischen Revolutionäre. Und Jürgen Habermas erinnert sich dankbar der jüdischen Heimkehrer, die Deutschland aus der drückenden Stimmung der Nachkriegszeit befreiten. In der Berliner Zeitung ärgert sich Petros Markaris über seine Landsleute und  ihre Sympathie zu den Deutschen. Die FR zweifelt an den Perspektiven des Islams. Die FAZ berichtet über eine neue Protestform in Weißrussland: Man geht schweigend durch die Städte und applaudiert. In der Welt erklärt die Lyrikerin Nora Gomringer den Unterschied zwischen "luschtig" und"interessant". 

Bücherschau des Tages

Sehnsuchtstext

02.07.2011 Fast alles Hemingway heute. FAZ, NZZ und SZ überhäufen Werner Schmitz' Neuübersetzung von Hemingways "Paris - ein Fest fürs Leben" mit Lob. Die FAZ reicht außerdem noch einen Bildband, eine Hörbuchedition und einen Roman über Hemingways erste Frau Hadley bei. Die SZ schreibt Katja Kullmann ins Stammbuch: Zur Freiheit gehört auch die Möglichkeit zu scheitern.

Montag, 04.07.2011

Heute in den Feuilletons

Containergerechtigkeit

04.07.2011 Die NZZ schlendert durch die Welthauptstadt des Designs und stellt Paola Ivana Suhonen und andere Newcomer vor. Die Welt fragt: sollen Amerikaner beschnitten werden? Die FAZ ist höchst beeindruckt von Messiaens Mysterienspiel "Saint Fracois d'Assise" in der Münchner Inszenierung Hermann Nitschs. In der taz schimpft Richard Stallman auf die Verwerterindustrien. Außerdem: Hoffnung für Eichborn.

Bücherschau des Tages

Schonungslos und streitlustig

04.07.2011 Einfach brillant findet die FAZ Henry Kissingers China-Buch. Wer wissen möchte, was Hedgefonds sind, dem empfiehlt sie Sebastian Mallabys "Mehr Geld als Gott". Die SZ lernt von Jim Al-Khalili, wie groß die arabische Wissenschaft im 9. Jahrhundert war. Die FR hat nach der Lektüre des ersten Bandes von Erich Mühsams Tagebüchern glänzende Augen: 14 weitere folgen noch.

Medienticker-Archiv

Burdies Burda, Burdadada

04.07.2011 Neues aus dem alltäglichen Branchenwahnsinn von Joachim Leser - Eine Institution: 100 Jahre Editions Gallimard - Verzweifelt selbstdestruktiv: 40. Todestag von Jim Morrison - Der Macho-Poet: 50. Todestag von Ernest Hemingway - Sensibler Geist: 250. Todestag von Samuel Richardson - Griechenland-Krisen-Krimi: Petros Markaris' "Faule Kredite" + Nachtkritik: Cowboys kennen keine Kapitulation beim Off-Festivals Impulse.

Vorgeblättert

Einar Mar Gudmundsson: Vorübergehend nicht erreichbar

04.07.2011 Island im 21. Jahrhundert: Eva und Einar Thor sind alkohol- und drogenabhängig und ein Liebespaar: In Briefen tauschen sie sich über ihr Leben und Leiden aus. Der isländische Schriftsteller Einar Mar Gudmundsson erzählt eine Geschichte von Abhängigkeit, in die er selbst verstrickt ist. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Vorübergehend nicht erreichbar".

Dienstag, 05.07.2011

Magazinrundschau

Wir wollten den Süden sehen

05.07.2011 In The New Republic beobachtet Michael Lewis Mark Twain und Hunter S. Thompson, wie sie ihre Rolle spielen. Outlook India betrachtet gut gebaute Chamar-Jungs mit Attitude. Rue 89 berichtet über einen Boykott BHLs durch einige syrische Autoren. Das New York Magazine porträtiert Bradley Manning. Elet es Irodalom feiert die Berliner Ausstellungen zu Lajos Kassak. Guernica sucht nach den Spuren von Borges in Texas. Im TLS macht Virginia Woolf einen Vorschlag zum Schutz vor zu vielen Büchern.

Heute in den Feuilletons

Die Furien der Wirklichkeit

05.07.2011 Die Welt ist nicht froh über das Phänomen der Ebooks, die einfach ohne die Approbation der Verlage entstehen. Außerdem ist der Sammler Heiner Bastian entsetzt über die Berliner Kunstleistungsschau "Based in Berlin". Die NZZ berichtet über eine Initiative aus dem Umkreis des "Heidelberger Appells" gegen die DFG. In der taz fragt Micha Brumlik: Gibt es unter Christen mehr Rechtsextreme als unter Konfessionslosen? Die FAZ will ihr Haus nicht vermummen.

Bücherschau des Tages

Banker beim Tanz und ohne Kopf

05.07.2011 Trotz enthaupteter griechischer Banker hat sich die FAZ mit Petros Markaris' Krimi "Faule Kredite" eher gelangweilt. Wunderbar amüsiert sich dagegen die NZZ mit Thomas Wolfe auf einer Party der Finanzwelt vor dem Börsencrash 1928. Die SZ wünscht sich zwar, die Strozzis hätten nicht so oft geheiratet, findet sie aber wunderbar porträtiert von Ingeborg Walter.

Medienticker-Archiv

Neue, alte Welt

05.07.2011 Reinhard Müller über den Rechtsraum Internet - Netz-Depeschen: Syriens virtuelle Krieger und Microsoft+Baidu schließen sich zusammen - Paid Content, nein Danke: Zattoo streamt 40 TV-Sender aufs iPad - Tagesschau-App: Fast 1,9 Millionen Downloads - Die letzte Wende: Volker Weidermann über Martin Walsers Erleuchtungsbuch "Muttersohn" + Henryk M. Broder: Für eine gute Pointe würde er zum Islam übertreten.

Mittwoch, 06.07.2011

Heute in den Feuilletons

Wie weich und köstlich sie sind

06.07.2011 Der Bachmann-Wettbewerb wirft seine Schatten voraus: In der taz erfahren wir einiges über den Ablauf, in der Welt über das spaßige Drumherum. Meedia weiß, warum Auflagen und Werbeerlöse der Zeitungen sinken, aber die Einnahmen nicht. Die FAZ fragt: Hat sich der berühmte Historiker Karl Bosl die Taten eines Widerstandkämpfers zugeschrieben? Die NZZ erzählt die Kulturgeschichte des Kusses. Die SZ gründet eine neues Ressort der Human Studies: die Animal Studies. Zum Tod Cy Twomblys bringen wir einen Film der Tate Gallery.

Bücherschau des Tages

Arni wird Kunstgeschichte

06.07.2011 Die FAZ rümpfte kürzlich noch die Nase über Jörg Schellers Vorschlag, Bodybuilder als Künstler anzuerkennen. Die SZ findet das heute dagegen ganz überzeugend. Ganz melancholisch wird die FR über James Sallis' "Der Killer stirbt". Friedrich Wilhelm Graf bescheinigt Matthias Matusseks katholischer Lebensbeichte in der FAZ Talkshowtauglichkeit.

Medienticker-Archiv

Goethe war ein "Quotenfetischist"

06.07.2011 Interview mit dem ARD-Programmdirektor Volker Herres über die größten TV-Baustellen im Ersten - Trotz neuer Medien: Deutsche fahren auf Radio ab - Gute Konjunktur geht an Zeitungen vorbei: Die Angst vor der digitalen Schraubzwinge - Ein Jahr hinter der Schranke: Murdochs The Times zählt 100.000 Digital-Abos - Achtung Monopol: Zukäufe von Pearson und Amazon auf dem Prüfstand + Caravaggio und die Kultur des Buchkaufs.

Im Kino

Feine Unterschiede

06.07.2011 Der junge frankokanadische Regisseur Xavier Dolan blickt in "Herzensbrecher" mit großer Genauigkeit und viel Feingefühl auf das Verliebtsein, die Liebe und auf das, was sich nicht hinter, sondern auf den Fassaden abspielt. Cedar Rapids, Iowa, also Flyoverland, USA: Hier steppt nicht der Bär, hier tobt nicht das Leben. Einen Hauch von Freiheit vermittelt Miguel Artetas Komödie "Willkommen in Cedar Rapids" aber doch.

Donnerstag, 07.07.2011

Heute in den Feuilletons

Ständige künstlerische Provokation

07.07.2011 Verzettelt und verlinkt: Der Freitag feiert die Internetausgabe der Tagebücher von Erich Mühsam. In leistungsschutzrecht.info fragt der FDP-Politiker Jimmy Schulz: Wer soll noch Zeitung lesen, wenn man für Zitate zahlen muss? In der Welt fragen die Feministin Naomi Wolf und Henryk Broder : Schadet Pornografie dem männlichen Hirn? Die Zeit verordnet subventionierte Hochkultur. Dramaturg Bernd Stegemann verordnet in der Berliner Zeitung subventioniertes Stadttheater.

Bücherschau des Tages

Die noch warme Zunge

07.07.2011 Der NZZ wird kalt bei der Besprechung von Yoko Ogawas "Das Ende des Bengalischen Tigers". Die SZ bewundert die undogmatische Freiheitsliebe Erich Mühsams. Die beste Kleist-Biografie ist von Günter Blamberger, ruft die FAZ. In der Zeit reist Clemens J. Setz mit Johannes Kepler zum Mond.

Freitag, 08.07.2011

Heute in den Feuilletons

Im Angesicht totaler Sinnlosigkeit

08.07.2011 Der chinesische Autor Liao Yiwu emigriert nach Deutschland. In Spiegel Online ruft er die deutschen Intellektuellen auf, sich für chinesische Dissidenten einzusetzen. Der Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger benennt den Helden der Stunde: Nick Davies, der in einem Buch zuerst die Abhörskandale in der britischen Presse aufdeckte. Jeff Jarvis notiert: Nicht ein Internet-, sondern ein Presseunternehmen ist verantwortlich für eine der übelsten Datenschutzverletzungen der Geschichte.  In der FR kritisiert Richard J. Evans die Studie "Das Amt". In der FAZ feiert Clemens J. Setz  "The Pale King", David Foster Wallaces nachgelassenen Roman.

Bücherschau des Tages

Spezifisch ästhetische Herausforderung

08.07.2011 Wenig los heute. Nur die FR bietet Lesestoff für die Bücherschau. Nach der Lektüre des Bandes "Armut in der Kunst der Moderne" stellt sie sich Fragen über Ethik und Ästhetik. Und mit Jochen Hörisch findet sie: Vernunft sollte unrein sein.

Bücherbrief

VERGISS ALLES!

08.07.2011 Nihad Siris beobachtet den Führerkult in Syrien. Kathrin Schmidt macht Sprachspiele. William Gibson sucht einen Schneider. Adaobi Tricia Nwaubani erforscht die "419er -Szene". Adam Mansberg erschreckt seine Kinder mit Samuel L. Jackson. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Juli.

Medienticker-Archiv

Sprach-Bilder

08.07.2011 Marcel Proust als Comic: Stephane Heuets "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" - 50 Jahre dtv: Verleger Wolfgang Balk über den Kampf um das Ansehen des Taschenbuchs - Kultur in der Krise: Griechenlands Pleite lähmt auch Künstler - Zapp: Kampf um Apps und um die Macht im Netz - Abhörskandal: Murdoch stellt News of the World ein - Moderne Internet-Sklaven: Wie Konsumenten zu Prosumenten wurden + Theater-Nachtkritiken.

Samstag, 09.07.2011

Heute in den Feuilletons

Rebellion gegen die gerade Linie

09.07.2011 Die NZZ genießt in den Wohnkugeln des Antti Lovag den Vorteil der Kurve. Die Welt betreibt mit Martin Walser Reliquienkult. Die FR stellt Günter Grass die Gegensystemfrage. In der taz erklärt Marina Abramovic, warum die Performance-Kunst blüht. In der FAZ erzählt Walter Kappacher, wie Samuel Beckett 1925 von einer Motorradwettfahrt mit seiner A.J.S. träumt.

Bücherschau des Tages

Es ist

09.07.2011 Ganz ergriffen ist die FAZ von Martin Walsers jüngstem Roman "Muttersohn", wo es um einen Parsifal geht, der keinen Vater hat. Und zwar von Anfang an. Aber das Buch des Tages ist dennoch Alice Munros Erzählungsband "Zu viel Glück".  Nein, nie genug!, rufen die Kritiker zugleich in FAZ, NZZ und SZ und schildern einen Leserausch aus nüchternen und traurigen Geschichten. Die taz würdigt eine Großtat des Verbrecher Verlags: die neu edierten Tagebücher Erich Mühsams.

Montag, 11.07.2011

Heute in den Feuilletons

Verquickung und Verstrickung

11.07.2011 Der Bachmannpreis für Maja Haderlap löst geteilte Reaktionen aus: Rückwärtsgewandt findet die taz die Erzählung der 50-jährigen Autorin. Die Welt sieht's ähnlich. Die SZ winkt bei den Klagenfurter Texten mehr oder weniger ab, aber sie mag die Veranstaltung. Die FAZ fragt: Ist der New Yorker "Salvator Mundi"  tatsächlich von Leonardo da Vinci?

Bücherschau des Tages

Leibhaftig eingetretene Sciencefiction

11.07.2011 Mit Begeisterung liest die SZ William Gibsons intelligenten, witzigen und lässigen Roman "Systemneustart". Sehr überzeugend findet sie auch James Sturms Comic "Markttag", der von den Mühen eines Teppichknüpfers erzählt, seine Kunst zu verkaufen. Die FAZ reist mit William Dalrymple ins spirituelle Herz Indiens. Harald Hartung ruft dazu auf, wieder die Gedichte Oskar Loerkes zu lesen. Und die taz erinnert seufzend an die Zeiten, als The Clash noch Widerstand und Glamour verbanden.

Vorgeblättert

Timothy Snyder: Bloodlands

11.07.2011 Wer war der größere Verbrecher? Hitler oder Stalin? 14 Millionen Zivilisten kamen zwischen 1933 und 1945 gewaltsam in Osteuropa um. Der amerikanische Historiker Timothy Snyder untersucht in "Bloodlands" drei miteinander verknüpfte geschichtliche Tragödien: Stalins Terrorkampagnen, Hitlers Holocaust und den Hungerkrieg gegen Kriegsgefangene und die nichtjüdische Bevölkerung. Lesen Sie hier einen Auszug.

Medienticker-Archiv

Wehmut, Kitsch und Leute mit Rollator

11.07.2011 "From Dusk till Dorn" in München - Disziplin plus Liebe: Georg Klein über das Klagenfurter Wettlesen und ein Interview mit der diesjährigen Preisträgerin Maja Haderlap - IVW-Zahlen: Soziale Netzwerke leiden weiter und bei den Nachrichten-Websites verliert die Zeit und Springer gewinnt - Buch-Markt: Buchbranche erlöst 9,73 Milliarden Euro - Bedrohung: Die Verlage verklagen die Falschen + Apathisches Liebesspiel: Festival Impulse in NRW.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

11.07.2011 Brennender Ehrgeiz.

Dienstag, 12.07.2011

Magazinrundschau

In Japan wäre ich Catull

12.07.2011 Vanity Fair gibt der Inzucht die Schuld am britischen Abhörskandal. Der Economist fordert: Schuldige in den Knast. In Al Ahram klagt der ägyptische Prediger Amr Khaled: Wir haben keinen Traum. Outlook India begutachtet die Autoren-Variante des Amazon-Rezensenten. In Le Monde erklärt Ulrich Beck den Franzosen: Wir sind nicht romantisch. In Eurozine beschreibt Julian Casanova das Dilemma der spanischen Erinnerungspolitik. Das TLS reitet mit dem Soldatenpoeten Sir John Suckling. Open Democracy erklärt, wie man in Russland ein Klassiker wird.

Heute in den Feuilletons

Pathologie mit kritischem Potenzial

12.07.2011 Im Guardian fordert der Kapitalismuskritiker George Monbiot nach der Murdoch-Affäre einen hippokratischen Eid für Journalisten. Tina Brown fürchtet in The Daily Beast, dass der alte Fuchs zu schlau ist, um sich BSkyB noch abnehmen zu lassen. Aber vielleicht gibt er das Zeitungsbusiness auf, überlegt Jeff Jarvis. Die FR erzählt, wie die Banken amerikanische Zeitungen zerstören. In der Welt erzählt Liao Yiwu, wie er aus China herauskam: zu Fuß. Die taz laboriert an Future Fatigue. Die NZZ lauschte berndeutschen Vokalreihen in Leukerbad.

Bücherschau des Tages

Welt von herzzerreißender Hässlichkeit

12.07.2011 Großes Leseglück beschert Rosa Matteucci der NZZ mit ihren bitterbösen Romanen "Lourdes" und "Mutterherz". Tränen lacht sie mit Astrid Rosenfelds Roman "Adams Erbe". Die FAZ freut sich über Karl Lippegaus' farb- und kraftvolle Biografie John Coltranes. Und die SZ betrachtet hingerissen Gerd Danigels Ost-Berliner Fotografien "Schöner unsere Paläste". Gefesselt liest sie auch Richard Cobbs Selbstmörderstudien "Tod in Paris" (hier unser Vorgeblättert).

Medienticker-Archiv

Religion und Dichtung

12.07.2011 Die Religion der Theologie zu überlassen sei "Wahnsinn", die Dichtung der Literaturwissenschaft zu überlassen sei "Blödsinn", meint Martin Walser - Journalismus und Menschenrechte: Aus dem Leben eines Krisenreporters - Hans Leyendecker über britischen Boulevardjournalismus - Bachmann-Wettbewerb: Der "Bewerb" und die Muppet-Show - Facebook ist kein Handelsplatz + Auch wir in Italien: Ippolito Nievos "Ein Engel an Güte".

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

12.07.2011 Weit weg von Paris.

Mittwoch, 13.07.2011

Heute in den Feuilletons

Halbkriminell und verlogen

13.07.2011 Die FAZ erinnert an den Historikerstreit vor 25 Jahren und bringt eine wilde Polemik des Althistorikers Egon Flaig, der Habermas vorwirft, Zitate manipuliert zu haben, und überhaupt nicht einsieht, warum er den Holocaust "einzigartig" finden soll. Die New York Times bringt eine Verteidigung Rupert Murdochs und eine Verteidigung der Journalisten, die die Machenschaften seiner Medien bloßstellten. In der FR spricht Asghar Farhadi über Zensur im Iran und Wohlwollen im Westen.

Bücherschau des Tages

Wut gilt es zu verhindern

13.07.2011 Die SZ liest seufzend Indridi Thorsteinssons traurigschöne Liebesgeschichte "Taxi 79 ab Station" aus dem Reykjavik der fünfziger Jahre. Die FAZ staunt über die kühle Klarheit, mit der Nina Jäckle in "Zielinski" die Geschichte eines Wahns erzählt. Und die NZZ freut sich, in den Brautbriefen nachlesen zu können, wie Martha Bernays aus Sigmund Freud einen herzensmilden Mann machte.

Medienticker-Archiv

Ausweitung der Erzählzone

13.07.2011 Ursula März über einen Bestseller mit Ansage - Das Buchgeschäft ist zu langsam, meint Langenscheidt-Chef Jan Henne De Dijn - Journalismus, Rentabilität und Risiko: "Wer lustvoll schreibt, der schreibt auch gut" - Elektrische Reporter: Fehlende Medienkompetenz - Paid Content: Brigitte.de probiert?s - "Googlogie": Start-up mit Googles Hilfe + Chick Coreas Jazz-Rock-Hexengebräu: Verführe uns nicht zu Disco.

Im Kino

Süßes und Saures

13.07.2011 Sture und neugierige Körper in Berlin zeigt Hugo Vieira da Silva in seinem zerfallenden Kleinfamiliendreiecks-Film "Swans". Opulenter lebensgeschichtlich rückt Richard J. Lewis' "Barney's Version" nach einem Roman Mordecai Richlers einem frauenverschleißenden TV-Produzenten zu Leib - und mit Paul Giamatti und Dustin Hoffman ist der Film auf jeden Fall prächtig besetzt.

Donnerstag, 14.07.2011

Heute in den Feuilletons

Etwas explodiert

14.07.2011 Der Guardian feiert das Ende einer "revolutionären Woche". In poynter.org scheut Guardian-Redakteur Ian Katz nicht den Vergleich mit der Watergate-Affäre. Auch in Deutschland wird gegen die Boulevardpresse gekämpft: Die Berliner Zeitung meldet, dass die ARD angeblich eine heimliche Equipe zusammenstellt, um auf eine kommende Bild-Serie über die Anstalten zu antworten. Hintergrund: der Streit um die Tagesschau-App.  Fast alle Zeitungen feiern Asghar Farhadis Berlinale-Sieger "Nader und Simin" als Meisterwerk - nur die FR findet den Film ein wenig regimefreundlich.

Bücherschau des Tages

Unbedingte Eleganz

14.07.2011 Die Zeit feiert William Makepeace Thackerays neuübersetztes "Buch der Snobs" als viktorianisches Meisterwerk. Mit gemischten Gefühlen wird Martin Walsers Roman "Muttersohn aufgenommen: Die Zeit freut sich über das Glück gnädiger Vernebelung, die SZ erkennt auf Menschenkitsch. Gut gefallen hat der SZ aber Maja Haderlaps in Klagenfurt ausgezeichneter Roman "Engel der Erinnerung". Die FAZ lernt in Silvia Avallones Roman "Ein Sommer aus Stahl", was die Italiener vor Berlusconis Fernsehen trieb. Sehr loben kann sie auch Merle Hilbks Reportage aus der Ukraine "Tschernobyl Baby".

Medienticker-Archiv

Digitale Ungeduld

14.07.2011 Sascha Lobo über Geduld im digitalen Raum - Cloud Computing: VMware stiehlt Microsoft die Show und wie gefährlich ist das Cloud Computing - Antiquariat: Eberhard Köstler über Veränderung und Wandel im antiquarischen Handel - Buchmarkt 2025: Die Buchhandlung als Fundgrube - Rechte Revolution: Gleichschaltung des kulturellen Lebens in Ungarn + Zartheit und Tapferkeit: Martin Walser erinnert sich an Oliver Storz.

Freitag, 15.07.2011

Heute in den Feuilletons

Gedenkhäufchen

15.07.2011 In einem Punkt ist sich Henryk Broder in der Welt mit Egon Flaig einig: Der Holocaust war nicht singulär. Rupert Mudoch wendet sich in seinem Wall Street Journal gegen "Lügen", und der Guardian meldet, dass das FBI wegen der Abhörung von Opfern des 11. September  Ermittlungen aufnimmt.  Springer-Manager Christoph Keese erklärt dem ZDF-Blogger Markus Hündgen, warum er kein Problem mit Videos bei bild.de hat. Und Mario Sixtus erklärt Christoph Keese, wie Creative Commons funktionieren. In der SZ fürchtet der tunesische Regisseur Fadhel Jaibi nach dem Regen die Traufe. In der taz protestiert Dieter Hoffmann-Axthelm gegen German Angst. 

Bücherschau des Tages

Exakte Nuancierungen in der Tonigkeit

15.07.2011 Die FAZ verfolgt freudig, wie James Wood in seiner "Kunst des Erzählens" die Wunderkammern der realistischen Literatur öffnet. Beeindruckt hat sie auch die gemeinsame "Russische Reise" von John Steinbeck und Robert Capa. Die SZ folgt Marc Schweska "Zur letzten Instanz" und in die DDR-Szene der Elektriker, Bastler, Tüftler. Die FR liest interessiert Susan Buck-Morss' Revolutionsgeschichte "Hegel und Haiti".

Medienticker-Archiv

Patriarch der Privaten

15.07.2011 Zum Tod von Leo Kirch: Der erste Mogul des Privatfernsehens - IVW II/2011: Verlage melden Absatzerfolge im zweiten Quartal, doch drei Viertel der Zeitschriften verlieren - Thomas Knüwer: Deutschlands Medienjournalismus mutiert zur Propaganda - Google lässt forschen: Ist dieser soziale Blindenhund bissig? - "Gott hat mich ruiniert": Ariel Magnus über den erschossenen argentinischen Protestsänger Facundo Cabral.

Samstag, 16.07.2011

Heute in den Feuilletons

Simples Katalogsystem

16.07.2011 Kunst in Zeiten der Globalisierung - alles ein Einheitsbrei? In der FAZ untersucht das Tim Parks für die Literatur, die NZZ wirft einen Blick auf die Kunst- und Theaterszene. In der FR erklärt Liao Yiwu die Spielregeln im Gefängnis China. Die SZ staunt über die vorindustrielle Stadt, in der der Pharmakonzern Novartis künftig forschen will.

Bücherschau des Tages

Surreale Unterströmung

16.07.2011 Heute stürzen sich alle auf die amerikanischen Erzähler: Die taz versteht Gary Shteyngarts "Super Sad True Love Story" als Buch zur "Krise des US-Imperiums". Andrew O'Hagans Roman "Leben und Ansichten von Maf dem Hund und seiner Freundin Marilyn Monroe" liest die FAZ als brillantes Panorama des intellektuellen Amerikas um 1960. Beeindruckt ist die SZ von Thomas Wolfes atmosphärischem Roman über die Roaring Twenties "Die Party bei den Jacks". Und die NZZ beißt sich an Henry James' Novelle "Die Drehung der Schraube" die Zähne aus.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

16.07.2011 Mit Kritiken zu Gary Shteyngart: "Super Sad True Love Story" in der TAZ, Albrecht Selge: "Wach" in der FAZ, Rahel Levin Varnhagen: "Rahel" in der SZ, Thomas Wolfe: "Die Party bei den Jacks" in der SZ und Arno Bamme: "Homo occidentalis" in der NZZ.

Montag, 18.07.2011

Heute in den Feuilletons

Mürbe Büsten Wiener Damen

18.07.2011 Der Künstler Nikos Veliotis  erklärt in der taz, wie man in Griechenland einen Job im öffentlichen Dienst bekommt. In der NZZ staunt der Iranist Iranist Reza Hajatpour: Wer hätte je gedacht, dass Achmadinedschad antiklerikale Kräfte um sich schart? Netzwertig fragt: Gibt es Leben auf Google Plus? Der Guardian hat schon mal ein paar Fragen für die Anhörung der Murdochs und Rebekah Brooks' vorbereitet. Die FAZ plädiert für Hans Makarts prächtige Salonkunst.

Bücherschau des Tages

Guter Vorsatz genügt nicht

18.07.2011 Die SZ ruft dazu auf, den feinsinnigen und humanen Denker Stanley Cavell zu entdecken, der seine Moralphilosophie anhand von Hollywoods Screwball-Komödien entwickelt. Außerdem stellt sie eine Reihe politischer Jugendbücher vor, darunter Francesco D'Adamos Flüchtlingsodyssee "Die Geschichte von Ismael". Die FAZ empfiehlt Dominic Johnsons Buch "Afrika vor dem großen Sprung", dessen positive Sicht sie aber durchaus gewöhnungsbedürftig findet.

Vorgeblättert

Jan Peter Bremer: Der amerikanische Investor

18.07.2011 Das Mietshaus wird saniert und der Schriftsteller, dessen Wohnung und Leben dadurch in Schieflage gerät, ist verzweifelt, und versucht einen Brief an den neuen amerikanischen Investor zu schreiben. Jan Peter Bremer beschreibt seine Mühen in dem Roman "Der amerikanische Investor". Lesen Sie hier einen Auszug.

Medienticker-Archiv

Die kulturelle Unterscheidung

18.07.2011 Fritz Haug über Kunst und Kultur zwischen Kommerzialisierung und politischer Überformung - Wohin fliegt die Fliege? Zehn Investoren zeigen Interesse am Eichborn Verlag - US-Studie: Wie sich unser Gedächtnis auf Google verlässt - Ausweitung der Kampfzone: Murdoch unter schwerem Beschuss + Manager der Bühne des Lebens: Vor 200 Jahren wurde William Makepeace Thackeray geboren.

Dienstag, 19.07.2011

Magazinrundschau

Auf der Suche nach Ärger

19.07.2011 Outlook India prophezeit 9000 Kontroversen in 900 Sprachen. Illegaler Handel mit vertraulichen Informationen ist keine Spezialität der Murdoch-Presse, weiß der Spectator. In Words without Borders steht Boualem Sansal bis zum Hals im Krieg. Il Sole 24 Ore folgt den Windungen des Curzio Malaparte. Polityka feiert Polens Glücksniveau. Bloomberg Businessweek freut sich über Dienst und Daten von Spotify. Lasst uns nicht allein mit Victor Orban, fleht Magyar Narancs. Prospect hört "La Boheme" in einer Bar. Der New Yorker stellt das kernige Team Ruanda vor.

Heute in den Feuilletons

Im Aschram seiner Tante Alice

19.07.2011 Die SZ  durchschreitet die drei Schluchten des Liao Yiwu und chilled out im Low Theory Club. Die taz interviewt den Historiker Christian Gerlach zu seinen Untersuchungen extrem gewalttätiger Gesellschaften. Und wenn wir schon unser Gedächtnis ans Internet ausliefern, so Frank Schirrmacher in der FAZ, dann sollten wir es wenigstens mit staatlich approbierten Maschinen durchsuchen. Peter Glaser ist aber in Spiegel Online ganz beschwingt von den mnemotechnischen Potenzialen des Netzes.

Bücherschau des Tages

Ästhetische Bestimmtheit

19.07.2011 Als große Kunst und ein Monument der Selbstbehauptung gegenüber einem kannibalistischen Gesellschaftssystem preist die SZ Liao Yiwus Bericht aus chinesischen Gefängnissen "Für ein Lied und hundert Lieder". Sehr gut gefallen hat der NZZ Peggy Mädlers kluger Debütroman "Die Legende vom Glück des Menschen". Die FAZ liest recht kritisch Maja Haderlaps in Klagenfurt ausgezeichneten Roman "Engel des Vergessens".

Medienticker-Archiv

Auf Lücke geschrieben

19.07.2011 Andreas Maier: Kleist in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur - Hans Leyendecker: Leo Kirch und der Leberkäs - Murdochs Kampf um sein Lebenswerk: Labour fordert Zerschlagung - Deal from Hell, Gier und Inkompetenz: James O?Shea über Zeitungssterben - 20 Jahre WWW: Wie wird das Web sich weiterentwickeln - Zielgruppe 20-59: Notwendig oder gar schädlich? - Schuldt zum 70.: Gestaltschmerz ist kein Alibi für New York oder Shanghai.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

19.07.2011 Szenen am Abgrund.

Mittwoch, 20.07.2011

Heute in den Feuilletons

Harte Glieder und gespannte Ruten

20.07.2011 In der Berliner Zeitung urteilt der Historiker Fritz Stern äußerst streng über die mangelnden Führungsqualitäten Merkels und Sarkozys im Moment der Euro-Krise. Ebenfalls in der Berliner Zeitung beklagt der Urbanist Klaus Brake die architektonische Fantasielosigkeit des Entwurfs für das Humboldt-Forum. In Frankreich schlägt die grüne Präsidentschaftskandidatin Eva Joly die Abschaffung der Militärparade zum 14. Juli vor. Frankreich echauffiert sich, aber zu Unrecht, findet rue89. Die Welt ist entsetzt über eine Jugend, die sich Casper zum Idol kürt. Die FAZ warnt vor der automatischen Gesichtserkennung.

Bücherschau des Tages

Murren bei der Beichte

20.07.2011 Die SZ ruft mit Nachdruck dazu auf, Michail Schischkins Roman "Das Venushaar" (Leseprobe) zu lesen. Von Cioran hat sie nach seinen Aufsätzen "Über Deutschland" erst einmal genug. Die NZZ genießt die ruppige Negativität, Depression und Weltekel in Laszlo Vegels Roman "Bekenntnisse eines Zuhälters" (Leseprobe). Sehr beeindruckt liest sie auch Anna Reids Geschichte der Belagerung von Leningrad "Blokada".

Medienticker-Archiv

Anonymous, LulzSec & Co.

20.07.2011 Das Jahr der Hacker: Netzkrieg zwischen Provokation und Profit - Medienstudie: Löcher in der Berichterstattung - Matthias Thibaut: Wird die Murdoch-Krise zur Regierungskrise? - Ungarn: Strangulierte Pressefreiheit - Aus für Elena: Das Ende einer Datenkrake - Durchs wilde Vorgestern: Uwe Tellkamps Zeitreise mit der Schwebebahn - Polit-Talkshows: "Bitte ins Fettnäpfchen treten".

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

20.07.2011 Heute: Die neuen Bettler

Im Kino

Summa Comoediae

20.07.2011 Nicht weniger als die Komödie, auf die die Welt gewartet hat, ist Kirsten Wiig und Paul Feig mit "Brautalarm" gelungen: Die Männer-Nerd-Welt des Judd-Apatow-Universums bekommt ihr saukomisches weibliches Pendant. Ganz schlauen Horror, der auf subtile Mittel des Schreckens souverän verzichtet, bringt James Wans Geisterbahn des Verdrängten mit dem Titel "Insidious" auf den Tisch.

Redaktionsblog - Im Ententeich

Vergiss es

20.07.2011 In einem Postskriptum zu seinem online abrufbaren Text über eine aktuelle Gedächtnisstudie behauptet Frank Schirrmacher, meine pointierte Zusammenfassung dieser Studie in der Feuilletonrundschau von gestern sei ein Beispiel für die im Netz übliche "talmudische" Lektüre, vulgo: schlicht falsch. In einem hat er, das gebe ich auf der Stelle zu, recht: Ich habe die Studie nicht gelesen, was daran liegt, dass sie nicht frei zugänglich ist. Ein Abo von Science (da ist sie erschienen) besitze ich nicht und kann ich mir auch nicht leisten und lege ich mir darum nicht einmal für den sicher edlen Zweck zu, Behauptungen in Schirrmacher-Texten zu verifizieren.

Donnerstag, 21.07.2011

Heute in den Feuilletons

Großartige Storys, die sich als falsch herausstellen

21.07.2011 Verbesserte der Hechtsprung von Murdochs Ehefrau Wendi Deng das Bild der chinesischen Frau?, fragen Medien und Leser in England und China. In der Schweiz bekommen Altersresidenzen ein Gesicht, berichtet die NZZ. Im Freitag unterbreitet Jean-Luc Godard einen Lösungsvorschlag für die Eurokrise. Aber auch er kommt nicht ohne Google aus. Alle widersprechen Frank Schirrmacher. Im Guardian gedenkt Douglas Coupland Marshall McLuhans. Und wie immer hip, hot and holy: Die Zeit.

Bücherschau des Tages

Bergfee und Wassernymphe

21.07.2011 Die FAZ preist Wladimir Makanins ingeniösen Roman über den Tschetschenienkrieg "Benzinkönig" und lobt auch Tim Krohns postmodernes Märchen "Der Geist am Berg" sehr. NZZ und FR lesen Bücher von und über den Medienpropheten Marschall McLuhan. Die SZ freut sich sehr über James Woods wenn auch etwas altmodisches Plädoyer für den Realismus "Die Kunst des Erzählens".

Medienticker-Archiv

Zerstörungskraft des Boulevards

21.07.2011 Murdoch-Gate oder Wie man die Sitten verdirbt - Überregionale Zeitungen: Kioskauflagen sinken dramatisch - Die neue Cyber-APO? Sind Hacker engagierte Bürger oder Kriminelle? - Schaufenster ins Leistungsschutzrecht: Suchmaschine findet belgische Zeitungen wieder + "Das Medium ist die Botschaft" im "globalen Dorf" oder Das wilde, sinnliche Querdenken eines Medienträumers: McLuhan zum 100. Geburtstag.

Freitag, 22.07.2011

Heute in den Feuilletons

Die Welt will ein Wagnerwunder

22.07.2011 Die NZZ diagnostiziert grundsätzliche Lesebereitschaft des Publikums trotz deutschsprachiger Avantgardelyrik. In der Berliner Zeitung wehrt sich der osteuropäische Schriftsteller Oleg Jurjew gegen falsche Verallgemeinerungen. Keine Experimente mehr: Google schließt Google Labs, meldet Slate. In der Welt dankt Sebastian Baumgarten den Bayreuther Möglichmachern. Die NYRB bringt eine lyrische Hommage John Updikes auf Lucian Freud.

Bücherschau des Tages

Sehnsucht nach Realität

22.07.2011 Die FAZ begrüßt Ingar Sletten Kolloens Biografie des ebenso grandiosen wie verblendeten Knut Hamsun. Annette Pehnt attestiert sie, mit der vergnüglichen Campussatire "Hier kommt Michelle" ihren Ruf nicht ramponiert zu haben. Sehr gut gefallen haben ihr auch Dragan Aleksics Glücksgeschichten "Vorvorgestern". Die FR empfiehlt gegen orientungsloses Theater Bernd Stegemanns Lektionen über das "Schauspielen".

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Der Klick, der die Welt veränderte

22.07.2011 Kommunikations-Revolution 1991: Tim Berners-Lees erster öffentlicher WWW-Server - Web 2.0: Im Netz der Neonazis - Holtzbrinck: StudiVZ-Verkauf gescheitert - Owling, Planking, Lolcat: Schräger Humor aus dem Netz - IVW-Zahlen: Keine große Regionalzeitung gewinnt - Abo-Kultur: Was aus einem gekündigten Abo wurde - ARD vs. Bild: Abwehr ja, Kampagne nein + Olivier Toscani: "Fernsehen macht aus Menschen Idioten".

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

22.07.2011 27 Freunde.

Samstag, 23.07.2011

Heute in den Feuilletons

Von einem Punkt aus

23.07.2011 Über neunzig Tote: Die schockierenden Meldungen aus Norwegen überschatten alles. Wir bringen einige aktuelle Links zu Twitter und norwegischen Medien. Woran liegt es, dass die Deutschen noch keine Ebooks lesen, fragt die Welt: am geliebten Buch? Oder am ungeliebten Ebook? Die Berliner Zeitung schickt eine Reportage aus der stillen und höchst bizarren Diktatur Turkmenistan. Alle bringen Nachrufe auf Lucian Freud und feiern seine mystische Identifikation von Farbe und Fleisch.

Bücherschau des Tages

Oratorium von kathartischer Komik

23.07.2011 Der Held in Wilhelm Genazinos Roman "Wenn wir Tiere wären" mag ein wenig deprimierend sein - die Rezensenten von FR und NZZ hat er beglückt! Die FAZ durchlebt mit Chris Cleaves kluger "Little Bee" das Leben einer 16jährigen Asylbewerberin in England. Die FR reist mit Amundsen und Scott an den Südpol. Die NZZ lässt sich von Per Petterson mit "Ist schon in Ordnung" durch das Norwegen der 70er führen.

Montag, 25.07.2011

Heute in den Feuilletons

Extreme Grausamkeit

25.07.2011 War es die Tat eines Wahnsinnigen oder gerade nicht? SZ und FAZ sind sich in ihren ersten Kommentaren uneins. In der Welt bekennt der norwegische Dramatiker Jon Fosse seine Fassungslosigkeit. Berliner Zeitung und Spiegel Online haben das 1500-seitige Manifest Anders Breiviks gelesen. Alle Zeitungen bringen Nachrufe auf Amy Winehouse, die im Alter von 27 Jahren gestorben ist.

Bücherschau des Tages

Echte Informationen

25.07.2011 Ai Weiweis Blog ist nun kann man nun auf Deutsch in dem Buch "Macht euch keine Illusionen über mich" nachlesen. Die FAZ hat es getan und versteht, dass der Westen ganz einfach auf Ai Weiwei fixiert sein muss. Sehr beeindruckt ist sie auch von Barbara Honigmanns Roman "Bilder von A.". Die SZ empfiehlt Tina Uebels Roman "Last Exit Volksdorf" als schonungslose Untersuchung einer Wohlstandverwahrlosung. Außerdem lobt sie recht unterschiedslos neue Bücher zum 11. September.

Medienticker-Archiv

Papiertiger

25.07.2011 Holzweg: Plädoyer zur Abschaffung des Terrorexperten - Murdoch-Gate: Interview mit Skandal-Enthüller Nick Davies und der naive Mister Cameron - 530 Euro pro Tonne: Papierpreise machen Zeitungsverlagen zu schaffen - Branchenzukunft: Wie sieht das Antiquariat 2025 aus? - Bild gegen ARD: Nervöse Zuckungen - Trübe Mischung: Germanischer Wagner-Wahn + Der Club 27: Mit Drogen waren sie größere Stars als ohne.

Vorgeblättert

Elizabeth Taylor: Blick auf den Hafen

25.07.2011 Die britische Schriftstellerin Elizabeth Taylor beschreibt in "Blick auf den Hafen" das bürgerliche Milieu in einer kleinen englischen Hafenstadt: zum Beispiel Tory, die heimlich ein Verhältnis mit dem Mann ihrer besten Freundin Beth hat, oder die gelähmte Mrs. Bracey, die das Leben durch das Fenster wahrnimmt ... Lesen Sie einen Auszug aus dem 1947 erschienenen Roman.

Essay

Drei Schlote, zwei Krokodile, ein Fisch

25.07.2011 Terrence Malicks Cannes-Gewinner "Tree of Life" ist kein mit harmloser Esoterik kosmologisch überhöhtes Familiendrama, sondern ein nach Form und Inhalt hyper-reaktionäres Manifest. Seine christlich-fundamentalistische Botschaft will verstanden werden. Wieso tut das niemand?

Dienstag, 26.07.2011

Magazinrundschau

ABC1-Leser

26.07.2011 Bloomberg bereitet uns auf den Code War vor. Etwas europäischer wünscht sich El Pais Semanal die spanischen Demonstranten. Caffe Europa vertraut dem Netz. Der New Yorker misstraut dem britischen Leser. Le Monde sieht den Eurabia-Mythos wachsen. Der Guardian feiert ein Meisterwerk über Nekrophilie. Magyar Narancs analysiert die Ressentiments ungarischer und rumänischer Bürgerrechtler. Die NYT reist in den Jemen.

Heute in den Feuilletons

Erlebte Gewalt

26.07.2011 Die SZ fühlt sich durch Breiviks Tat an skandinavische Krimis mit ihrer ausgemalten Mordlust und Verschwörungstheorien erinnert. Nicht bei bei ihm, sondern bei Mohammed Atta hat sich Breivik inspiriert, schreibt Henryk Broder (der in Breiviks Manifest zitiert wird) in der Welt.  Die taz ruft die Öffentlichkeit auf, sich von der "bedrohlich mittig gewordenen Islamophobie" zu distanzieren. Die FR publiziert die ungehaltene Salzburger Rede des Gaddafi-Preisträgers Jean Ziegler. Nachtkritik bringt eine erste Kritik des Bayreuther "Tannhäusers". Mit dem Duft von Biogas.

Bücherschau des Tages

Meine Spezialität, das ist mein Geist

26.07.2011 Als ein Meisterwerk der Selbsterkundung preist die FR die mustergültige Edition von Paul Valerys Schreibheften "Ich grase meine Gehirnwiese ab". Wunderglauben und Aufklärung findet die NZZ in Sjons Roman "Das Gleißen der Nacht" über den isländischen Medizinmann, Runenkundler, Zahn- und Hornschnitzer Jonas Palmason. Und die FAZ verspricht intelligenten Grusel mit Sarah Waters Schauerroman "Der Besucher".

Medienticker-Archiv

Murdochleaks

26.07.2011 Rupert Murdoch: Zielscheibe einer neuen Enthüllungsplattform - Trauerarbeit: Der Sieg des Konjunktiv-Journalismus - Der Zaunkönig in seinem Distelnest: Wolfram Schütte über Paul Leautauds "Kriegstagebuch" - Zensur? Der br und der hilflose Staat im Polizeiruf 110 - Mustererkennung: Wikipedia weiß, wie stabil ein Staat ist - Farbenlehre: Politik mischt sich beim Deutschlandradio ein + Schwachbrüstige Bücher: Toptitel brachten weniger Umsatz.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

26.07.2011 Unter dem Zeichen des Bösen.

Mittwoch, 27.07.2011

Heute in den Feuilletons

Regale, Labore, Handgestricktes, Videos und Schleim

27.07.2011 Die NZZ findet im  Programm des norwegischen Attentäters nicht nur Hass auf den Islam. Auch in allen anderen Zeitungen wird weiter über die Tat debattiert. Die einen ziehen eine Linie von der "Islamkritik" zum Massaker, die anderen warnen vor genau dieser "Kampfvokabel". Einigkeit besteht darin, dass der Täter nicht im Wahn handelte. Der Bayreuther "Tannhäuser" sorgt weithin für Befremdung: Schwer Verdauliches begibt sich hier.

Bücherschau des Tages

Epoche der Typenvernichtung

27.07.2011 Voller Bewunderung schreibt die NZZ über den chinesischen Dissidenten und Chronisten Liao Yiwu, der in "Für ein Lied und andere Lieder" von seinen Gefängniserlebnissen berichtet. Skeptisch nimmt sie Timothy Snyders große Studie über die "Bloodlands" von Osteuropa auf, in denen Hitler und Stalin ihre schlimmsten Verbrechen verübten (hier unser Vorgeblättert). Die SZ liest Sabine Grubers tragischen Südtirol-Roman "Stillbach oder Die Sehnsucht". Und die FAZ empfiehlt Dieter Hoffmann-Axthelms Buch "Das Berliner Stadthaus" als europäische Geschichte des Wohnens.

Medienticker-Archiv

Postproduction

27.07.2011 Deutsche Post übernimmt Journalistenbörse Spredder - Frank A. Meyer über Journalismus zwischen Macht, Zumutung und Verantwortung - Dzevad Karahasan über Literatur und Journalismus - Paywall: NYTimes mit guten Zahlen - Google+: Im Sumpf der sozialen Netzwerke - Zeichen der Hilflosigkeit: Scharfmacher nach dem Attentat + Interview mit Wilhelm Genazino: Von Lebensmüll und bürgerlicher Entgleisung.

Im Kino

Wille zum Scheitern

27.07.2011 Als Film arg missraten und trotzdem hochinteressant: Aljoscha Pauses Porträt des gescheiterten Fußballtalents Thomas Broich als glücklicher Mensch "Tom Meets Zizou". Verwüstungen in japanischen Schülerseelen schildert in liebreizenden Zeitlupenbildern Tetsuya Nakashimas Rachedrama "Geständnisse".

Donnerstag, 28.07.2011

Heute in den Feuilletons

Zarte Archaik

28.07.2011 In der Welt staunen Monika Maron und Necla Kelek über die Behauptung, der Attentäter von Utoeya komme aus der "Mitte der Gesellschaft". In der FR macht Jostein Gaarder statt dessen die extreme Rechte für das Attentat verantwortlich. Jungle World wiegt sich im Rhythmus des neuesten Benefizsongs von One World: "Free Palestine!". Und in Life bewerben sich hundert schwarze Katzen auf eine Filmrolle neben Peter Lorre.

Bücherschau des Tages

Vermeidung von Humor und Turbulenz

28.07.2011 Mit Begeisterung liest die taz Manfred Hermes' Buch "Deutschland hysterisieren", das eine ganze Welt rund um Fassbinder und "Berlin Alexanderplatz" entstehen lasse. Yiao Liwus Gefängnischronik "Für ein Lied und hundert Lieder" ist für sie nicht das erste Buch über den Gulag, aber das schrecklichste. Einfach großartig findet die NZZ die bisher kaum besprochenen Reportagen "Afrikanisches Maskenspiel", in denen sich V.S. Naipaul auf die Spur afrikanischer Spiritualität begibt. Die FAZ liest vergnügt Veronique Bizots fabelhafte Novelle "Meine Krönung". Und die Zeit stellt die "Geschichte eines Verschwindens" des lybischen Autors Hisham Matar vor.

Medienticker-Archiv

Ein steiniger Weg

28.07.2011 Medien zwischen Berichterstattung und Propaganda - Wo der rechte Rand verläuft: Campus-Chefredakteur steht in der Kritik - Schlag gegen Hacker-Szene: Mutmaßlicher LulzSec-Sprecher festgenommen - Auflagen: Regionalzeitungen verlieren fast eine Millionen Leser - AGOF: Absturz mit Ansage oder News-Sites tief in den roten Zahlen + Literatur, Literatur! Das Jahr der Literaturmagazine.

Freitag, 29.07.2011

Heute in den Feuilletons

Europa, der Westen selbst

29.07.2011 Die Debatte um das norwegische Attentat geht weiter - mit unterschiedlichsten Standpunkten: Es ist falsch, dem Massaker überhaupt einen Sinn zuzuschreiben, meint Simon Jenkins im Guardian. David Gelernter weigert sich in der FAZ, Breivik als Geistesgestörten zu sehen. In der Welt erzählt der Historiker Timothy Snyder, wo die Bloodlands liegen. Die NZZ beobachtet postrevolutionäre Depression in Tunesien. Und der Economist erkennt dein Gesicht.

Bücherschau des Tages

Menschen mit Erfolg und Geschmack

29.07.2011 Die FR empfiehlt die Reportagen "Apokalypse Afrika" des unermüdlich reisenden Hans Christoph Buch. Der FAZ gefällt Heidemarie Schumachers Roman "Ein helles und ein dunkles Haus" über das Liebeselend bessergestellter Akademiker. Außerdem lobt sie noch einmal Dave Eggers Roman "Zeitoun".

Medienticker-Archiv

Filmischer Entzug

29.07.2011 Blick hinter die Fassaden des Landes: Carolin Schmitz' Dokumentarfilm "Portraits deutscher Alkoholiker" - Stoppt die Breivik-Soap! Ein Massenmörder als Superstar - Wissensplattform: Google+ und der Quora-Moment - Wenn ich groß bin, mach ich was mit Medien: Der Journalist im Kindercomic - Verleger zum Tarifkonflikt mit den Redakteuren + On the spot: Ein Interview mit dem Jazz-Produzenten Creed Taylor.

Samstag, 30.07.2011

Heute in den Feuilletons

Neue, wilde, wirre Dinge

30.07.2011 Wer Henryk Broder für Utoeya verantwortlich macht, muss auch einknickenden Politikern für den Anschlag auf Kurt Westergaard die Schuld geben, meint Hamed Abdel Samad in der Welt. Und Clemens Setz feiert den Comic-Romancier David Mazzucchelli. In der FAZ beklagt Peer Steinbrück, was von Europa übrig ist: "Treffen von mehr oder wenigen alten Männern plus einer Frau." In der NZZ preist Bora Cosic das straflose Laster des Lesens. Die FR huldigt Giorgio Vasari, der uns die Lust an der Macht, dem Denken und der Schönheit zeigte. Und Nicolas Stemanns Salzburger "Faust"-Inszenierung macht die Kritiker ratlos, aber auch glücklich.

Bücherschau des Tages

Worte, Wein und Musik

30.07.2011 Die FAZ folgt Ulrike Almut Sandig bereitwillig ins "Dickicht" der Sprache. Die NZZ schluckt in Yu Jians "Akte 0" eine Dosis Bravheitsmedizin. taz- und SZ-Feuilleton lernen von dem Politikredakteur Ralph Bollmann, wie Oper in der deutschen Provinz funktioniert. Außerdem lernt die SZ was von Martin Walser über Malerei, und die taz was von Lev Gudkov und Victor Zaslavsky über das postkommunistische Russland.

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