Montag, 01.10.2001
Heute in den Feuilletons
01.10.2001 "Die selbstkasteiende Selbstunterschätzung der Germanisten" sei wieder ein deutscher Sonderfall, hatte der Literatur-Professor Hans Ulrich Gumbrecht in seiner Rede zum Germanistentag erklärt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Neue Züricher Zeitung veröffentlichen Auszüge.
Bücherschau des Tages
01.10.2001 Mit Kritiken zu Gregor Schöllgen: "Willy Brandt" in der FAZ, Gerhard Roth: "Fühlen, Denken, Handeln" in der FAZ, : "Gelebte Utopien" in der FR, Thomas Meyer: "Mediokratie" in der FR und Kurt Nowak: "Adolf von Harnack (1851-1930)" in der SZ.
Post aus New York
01.10.2001 In Amerika geraten Journalisten unter Beschuss, die sich kritisch mit Bushs Reaktion auf den 11. September auseinandersetzen.
Dienstag, 02.10.2001
Heute in den Feuilletons
02.10.2001 Nobelpreisträgerin Christiane Nuesslein-Vollhard schreibt in der FAZ über die Frage, wann ein Mensch ein Mensch ist. In der Tageszeitung wird der Frust der Anti-Amerikaner beschrieben, die Süddeutsche Zeitung thematisiert das Wesen des Ostlers.
Bücherschau des Tages
02.10.2001 Mit Kritiken zu Martina Hefter: "Junge Hunde" in der SZ, Stewart O'Nan: "Das Glück der anderen" in der TAZ, : "Deutsche Erinnerungsorte, Band II" in der SZ, Victor Conzemius: "Schweizer Katholizismus 1933-1945" in der NZZ und Klaus Merz: "Adams Kostüm" in der NZZ.
Donnerstag, 04.10.2001
Heute in den Feuilletons
04.10.2001 In der Zeit widmen sich Jens Jessen und Josef Joffe der Terrortherapie, während die taz im Zentrum des Terrors noch immer nichts als Leere sieht. Die FAZ lässt New York für einen Moment aus den Augen und bekennt ihre Sehnsucht nach Paris.
Bücherschau des Tages
04.10.2001 Mit Kritiken zu Ralf Rothmann: "Ein Winter unter Hirschen" in der NZZ, Kirsten John: "Schwimmen lernen in Blau" in der NZZ, : "Rainald Goetz trifft Wilhelm Raabe" in der SZ, Bernd Schroeder: "Die Madonnina" in der SZ und Fritz J. Raddatz: "Gottfried Benn" in der SZ.
Freitag, 05.10.2001
Heute in den Feuilletons
05.10.2001 Nach den Anschlägen haben die Feuilletons Mühe, ihre angestammten Themen wiederzufinden. Wo waren wir stehengeblieben? Beim ewigen Ruin der Grünen etwa (FR) oder dem der Germanistik (SZ)? Nur die FAZ legt noch nach. Zum Beispiel mit der Frage, wie Journalisten - etwa Ulrich Wickert - den Terror "meistern".
Bücherschau des Tages
05.10.2001 Mit Kritiken zu Kem Nunn: "Wo Legenden sterben" in der FAZ, John C. G. Röhl: "Wilhelm II." in der FAZ, Gustav Seibt: "Rom oder Tod" in der FR, Richard Hamblyn: "Die Erfindung der Wolken" in der SZ und Christian Koller: "'Von Wilden aller Rassen niedergemetzelt'" in der FAZ.
Samstag, 06.10.2001
Heute in den Feuilletons
06.10.2001 In der taz zieht Diedrich Diedrichsen Parallelen zwischen dem neuen Terrorismus und dem Faschismus. In der FAZ führt uns Alice Miller an die Quellen der Gewalt. Die SZ macht uns mit dem Gesang der Schlittenhunde vertraut. NZZ und FR präsentieren Dossiers über die griechische Gegenwartsliteratur.
Bücherschau des Tages
06.10.2001 Mit Kritiken zu Ruth Gay: "Narrele, was lachst du?" in der NZZ, Thorsten Becker: "Der Untertan steigt auf den Zauberberg" in der SZ, Baltasar Gracian: "Das Kritikon" in der FR, Josef Körner: "Josef Körner: Philologische Schriften und Briefe" in der SZ und Norbert Elias: "Die Symboltheorie" in der SZ.
Montag, 08.10.2001
Heute in den Feuilletons
08.10.2001 Die überregionalen Zeitungen haben frühen Redaktionsschluss, daher ist in den Feuilletons nichts über die Vergeltungsschläge zu finden. Die Themenspannbreite reicht von Hochhausarchitektur (FR) über Andy Warhol (SZ) bis zu der Frage, ob Hitler schwul war (FAZ).
Bücherschau des Tages
08.10.2001 Mit Kritiken zu Steffen Radlmaier: "Der Nürnberger Lernprozess" in der FR, Thomas Hettche: "Der Fall Arbogast" in der SZ, Lothar Machtan: "Hitlers Geheimnis" in der FAZ, Franz Kafka: "Oxforder Quarthefte 1 und 2" in der TAZ und Hugo Hamilton: "Ein schlechter Verlierer" in der SZ.
Dienstag, 09.10.2001
Heute in den Feuilletons
09.10.2001 Bin Laden aller Orten: Die SZ berichtet über die polierte Kalaschnikow des Terroristenführers, in der FR studiert Claudia Schmölder das Gesicht des derzeit wohl meistgesuchten Mannes der Welt. Wie es ist, CNN im Wohnzimmer eines pakistanischen Islamisten zu sehen, beschreibt die FAZ.
Bücherschau des Tages
09.10.2001 Mit Kritiken zu Nikos Kavvadias: "Die Wache" in der TAZ, Lima Barreto: "Das traurige Ende des Policarpo Quaresma" in der SZ, Gregor Schöllgen: "Willy Brandt" in der TAZ, Michael Kleeberg: "Der König von Korsika" in der FAZ und Nadja Einzmann: "Da kann ich nicht nein sagen" in der NZZ.
Mittwoch, 10.10.2001
Heute in den Feuilletons
10.10.2001 Die Buchmesse hat ihre Pforten fürs Fachpublikum geöffnet - das spiegelt sich auch in den Feuilletons wieder: Die taz macht sich Sorgen um den Schwerpunkt Griechenland, die NZZ lobt die neue Übersichtlichkeit auf dem Gelände und die SZ beschreibt die Messe in Zeiten des Krieges.
Bücherschau des Tages
10.10.2001 Mit Kritiken zu Gustav Seibt: "Rom oder Tod" in der NZZ, Angelika Ebbinghaus: "Vernichten und Heilen" in der FAZ, Hellmuth Karasek: "Betrug" in der FAZ, Adonis / Dimitri Analis: "Unter dem Licht der Zeit" in der SZ und : "Psychologie für Einsatz und Notfall" in der SZ.
Donnerstag, 11.10.2001
Heute in den Feuilletons
11.10.2001 US-Autorin Susan Sontag hat sich in New York das Trümmerfeld angesehen. In der FAZ beschreibt sie, wie "die politische Rhetorik, die mich zunächst so beschäftigt hatte, in den Hintergrund" trat. Die FR gibt eine sprachkritische Zusammenfassung der Krisenkommentare. Gewinnerin sei CDU-Chefin Merkel mit einer "schon ganz besonders infernalischen Aussage".
Bücherschau des Tages
11.10.2001 Mit Kritiken zu Lothar Machtan: "Hitlers Geheimnis" in der SZ, Lise Eliot: "Was geht da drinnen vor?" in der FR, Peter Esterhazy: "Harmonia Caelestis" in der ZEIT, Susanne Gaschke: "Die Erziehungskatastrophe" in der ZEIT und Lothar Machtan: "Hitlers Geheimnis" in der ZEIT.
Link des Tages
11.10.2001 Die schwedische Akademie hat Sir V(idiadhar) S(urajprasad) Naipaul den Nobelpreis für Literatur verliehen.
Freitag, 12.10.2001
Heute in den Feuilletons
12.10.2001 Der frisch gebackene Literatur-Nobelpreisträgers Naipaul taucht heute in allen Feuilletons auf. Es könne kein Zufall sein, schreibt die FR, dass der erklärte Islamkritiker von den Schweden geehrt wurde. Die FAZ bescheinigt der Akademie Mut, dass sie Naipaul wählte. Und welche Folgen die Auszeichnung für den Preisträger haben kann, beschreibt die taz.
Bücherschau des Tages
12.10.2001 Mit Kritiken zu Khalid (Hrsg.) Duran: "Osama bin Laden und der internationale Terrorismus" in der SZ, Christian Kracht: "1979" in der SZ, Anthony Giddens: "Die Frage der sozialen Ungleichheit" in der NZZ, Claudia Benthien: "Körperteile" in der SZ und Ibn Khaldun: "Ökonomie aus 'Al-Muqaddima'" in der NZZ.
Samstag, 13.10.2001
Heute in den Feuilletons
13.10.2001 Noch immer beschäftigt der Literatur-Nobelpreis einige Feuilletons. So druckt die FAZ einen Essay von V.S. Naipaul über Pakistan und den Islam, die NZZ beschreibt zwiespältige Reaktionen in Großbritannien und Indien. Die SZ dagegen hat in Paris Mode als Terror gesehen.
Bücherschau des Tages
13.10.2001 Mit Kritiken zu Herman Melville: "Moby Dick oder Der Wal" in der NZZ, Julius Meier-Graefe: "Kunst ist nicht für Kunstgeschichte da" in der NZZ, Michel Foucault: "Dits et Ecrits. Schriften in vier Bänden" in der FR, Michael Jeismann: "Auf Wiedersehen Gestern" in der SZ und Ted Hughes: "Wie Dichtung entsteht" in der NZZ.
Montag, 15.10.2001
Heute in den Feuilletons
15.10.2001 Jürgen Habermas hat bekanntlich den Friedenspreis des deutschen Buchhandels bekommen. Die Feuilletons liefern dazu Kommentare, Berichte und dokumentieren zum Teil die Dankesrede des Gewürdigten - und die Laudatio von Jan Philipp Reemtsma.
Bücherschau des Tages
15.10.2001 Mit Kritiken zu Manfred Fuhrmann: "Latein und Europa" in der SZ, Marian O'Neill: "Miss Elliott" in der FAZ, Andreas Petersen: "Radikale Jugend" in der FAZ, Yasar Kemal: "Die Ameiseninsel" in der FAZ und Hermann Graml: "Zwischen Stresemann und Hitler" in der FAZ.
Dienstag, 16.10.2001
Heute in den Feuilletons
16.10.2001 Der Terror nimmt kein Ende: So macht sich die FAZ Gedanken über den Einfluss der Anschläge auf die Spaßgesellschaft, die NZZ berichtet, dass in Großbritannien der Rassenhass wächst und die SZ erklärt, warum die Vorstellung vom sanften Islam in eine Sackgasse führt.
Bücherschau des Tages
16.10.2001 Mit Kritiken zu Ted Conover: "Vorhof der Hölle" in der FAZ, Isabel Allende: "Porträt in Sepia" in der SZ, Norman Ohler: "Mitte" in der SZ, Miguel de Unamuno: "Wie man einen Roman macht" in der FAZ und Jack Welch: "Was zählt" in der SZ.
Post aus der Antarktis
16.10.2001 Auch auf der Neumayer-Station ist man entsetzt über die Terroranschläge vom 11. September. Bernd Schuldt erklärt, was ein Funker im Eis alles zu tun hat.
Mittwoch, 17.10.2001
Heute in den Feuilletons
17.10.2001 In der FAZ hofft John le Carre, dass Bin Ladens "homoerotischer Narzissmus" dem Westen helfen könnte. In der taz beschreibt Boris Groys den 11. September als "Lichtung des Seins". Die SZ schreibt über die islamischen Länder als Akteure der Globalisierung.
Bücherschau des Tages
17.10.2001 Mit Kritiken zu Antonio Lobo Antunes: "Geh nicht so schnell in diese dunkle Nacht" in der SZ, : "Bruno Taut 1880-1938" in der SZ, Jens Gieseke: "Mielke-Konzern" in der FAZ, Gamal al-Ghitani: "Das Buch der Schicksale" in der NZZ und : "Eine Revolution und ihre Folgen" in der FAZ.
Donnerstag, 18.10.2001
Heute in den Feuilletons
18.10.2001 Die Zeit berichtet über die Wirkung einer Ausstellung in New York, in der Bilder von den Anschlägen präsentiert werden. Die SZ schreibt über das miserable Image, das Amerika in der arabischen Welt hat und in der FAZ erzählt der Kommandant der Internationalen Raumstation ISS, wie er die Terroranschläge im All erlebte.
Bücherschau des Tages
18.10.2001 Mit Kritiken zu Khalid (Hrsg.) Duran: "Osama bin Laden und der internationale Terrorismus" in der ZEIT, Willem Frederik Hermans: "Die Dunkelkammer des Damokles" in der NZZ, Terry Eagleton: "Was ist Kultur?" in der NZZ, Oliver Maria Schmitt: "Die schärfsten Kritiker der Elche" in der FR und Bernhard Schlink: "Selbs Mord" in der SZ.
Montag, 22.10.2001
Heute in den Feuilletons
22.10.2001 In der taz liefert Vladimir Essipov einen Blick auf die Rückseite der Berichterstattung über Afghanistan. In der NZZ spricht Assia Djebar über ihre islamische Oper "Die Töchter Ismaels in Wind und Sturm". Die SZ erzählt die lange Geschichte der biologischen Kriegsführung. Und die FAZ bringt zwei Artikel über die psychologische Kriegsführung der USA.
Bücherschau des Tages
22.10.2001 Mit Kritiken zu Leonhard Harding: "Geschichte Afrikas im 19. und 20. Jahrhundert" in der NZZ, Khalid (Hrsg.) Duran: "Osama bin Laden und der internationale Terrorismus" in der FR, Malin Schwerdtfeger: "Cafe Saratoga" in der SZ, Udo Kempf: "Kanzler und Minister 1949-1998" in der NZZ und George Soros: "Die offene Gesellschaft" in der FAZ.
Dienstag, 23.10.2001
Heute in den Feuilletons
23.10.2001 Die NZZ bringt den französischen Bücherherbst auf zwei Begriffe: Porno und Islam. Die taz denkt über die Farbe Gold bei Andy Warhol nach. In der SZ fordert der pakistanische Autor Tariq Ali die Amerikaner auf, die Bombardierung Afghanistans einzustellen. Die FAZ befasst sich mit den moslemischen Intellektuellen.
Bücherschau des Tages
23.10.2001 Mit Kritiken zu Richard Wagner: "Miss Bukarest" in der TAZ, Christian Kracht: "1979" in der NZZ, Khalid (Hrsg.) Duran: "Osama bin Laden und der internationale Terrorismus" in der TAZ, Anna Enquist: "Die Verletzung" in der SZ und Martin Sabrow: "Herr und Hanswurst" in der SZ.
Mittwoch, 24.10.2001
Heute in den Feuilletons
24.10.2001 Gustav Seibt führt in der SZ den Islamismus auf die gewaltsame Trennung von Männern und Frauen im Islam zurück. Gerd Koenen identifiziert ihn in der FR mit dem Totalitarismus. In der FAZ eröffnet David Grossman ein israelisches Tagebuch. Die taz denkt derweil über die neue Benetton-Kampagne nach.
Bücherschau des Tages
24.10.2001 Mit Kritiken zu Hans Löffler: "Letzte Stunde des Nachmittags" in der FAZ, Hans Weiss / Klaus Werner: "Schwarzbuch der Markenfirmen" in der TAZ, Andrzej Stasiuk: "Wie ich Schriftsteller wurde" in der SZ, Stanislaw Lem: "Riskante Konzepte" in der SZ und Werner Maser: "Hermann Göring" in der FAZ.
Bücher der Saison
24.10.2001 Geben wir es zu: Eine echte Sensation ist nicht dabei, jedenfalls nicht bei den deutschen Romanen. Die taz meldet zwar ein Wiederaufleben des deutschen Gesellschaftsromans (Hettche, Nieman, Merkel) und liegt damit wohl nicht falsch - doch wurden die deutsche Literaturkritiker gewohnt eloquent damit fertig. Um zu erleben, wie sich Kritiker verlegen am Kopf kratzten, musste man die ersten Rezensionen zu Michel Houellebecqs bisher nur auf Französisch erschienenen Roman "Plateforme" lesen.
Donnerstag, 25.10.2001
Heute in den Feuilletons
25.10.2001 In der FAZ liefert Hans-Magnus Enzensberger entspannte Miniaturen aus dem Iran. Die Zeit schimpft derweil auf Julian Nida-Rümelin, weil er nicht in den Iran reiste. In der taz macht sich Norman Birnbaum Sorgen um die Lähmung der amerikanischen Demokratie und in der SZ erklärt Wolfgang Engler, warum die PDS ihre beste Zeit noch vor sich hat.
Bücherschau des Tages
25.10.2001 Mit Kritiken zu Peter Burke: "Papier und Marktgeschrei" in der ZEIT, Lima Barreto: "Das traurige Ende des Policarpo Quaresma" in der ZEIT, Ernst Klee: "Deutsche Medizin im Dritten Reich" in der ZEIT, Ludwig Homann: "Der Hunne am Tor" in der FR und Aris Alexandrou: "Die Kiste" in der NZZ.
Freitag, 26.10.2001
Heute in den Feuilletons
26.10.2001 In der FAZ erreicht uns ein Hilferuf aus der Schweiz von Thomas Hürlimann. Die NZZ sieht Deutschland im Ernst im Herbst. In der FR findet die Politologin Iris Marion Young, dass es Zeit ist, wieder an soziale Gerechtigkeit zu denken. In der SZ erinnert sich derweil der Kunsthistoriker Max Klimburg an Afghanistan in den fünfziger Jahren, als "Kabul leuchtete".
Bücherschau des Tages
26.10.2001 Mit Kritiken zu Florian Illies: "Anleitung zum Unschuldigsein" in der SZ, Val Wilmer: "Coltrane und die jungen Wilden" in der SZ und Robert Habeck / Andrea Paluch: "Hauke Haiens Tod" in der FAZ.
Link des Tages
26.10.2001 Die Ironie des Iran zeigt sich im Internet: Jahanshah Javids Website bietet Essays, Karikaturen, erotische Geschichten und Diskussionen über den 11. September.
Samstag, 27.10.2001
Heute in den Feuilletons
27.10.2001 In der FAZ kritisiert Günter Grass erstens Klaus Wowereit, zweitens die Amerikaner und drittens V.S. Naipaul. In der taz fragt Matthias Politycki, ob wir eine neue deutsche Literatur brauchen. Die NZZ spricht mit Friederike Mayröcker und würdigt nochmals V.S. Naipaul. Die SZ bringt ein Reisejournal von Raoul Schrott: von Teheran nach Afghanistan und zurück.
Bücherschau des Tages
27.10.2001 Mit Kritiken zu Richard Herzinger: "Republik ohne Mitte" in der NZZ, Jürgen Teipel: "Verschwende Deine Jugend" in der SZ, Florian Illies: "Anleitung zum Unschuldigsein" in der NZZ, Paul Celan / Erich Einhorn: "Einhorn: du weißt um die Steine ..." in der NZZ und : "Hawa Naschira" in der NZZ.
Montag, 29.10.2001
Heute in den Feuilletons
29.10.2001 Lipobay und Ciprobay gehen in die Geschichte ein - und die SZ erzählt sie. In der NZZ annonciert Andzrej Wajda das Ende des politischen Kinos. In der taz ist Gabriele-Goettle-Tag. Die FAZ befasst sich mit Antiamerikanismus in Russland und China.
Bücherschau des Tages
29.10.2001 Mit Kritiken zu Gregor Schöllgen: "Willy Brandt" in der FR, Wlodzimierz Borodziej: "Der Warschauer Aufstand 1944" in der SZ, : "Alexandria" in der FAZ, Kurt Nowak: "Adolf von Harnack (1851-1930)" in der FAZ und : "Der Erste Weltkrieg und die europäische Nachkriegsordnung" in der FR.
Dienstag, 30.10.2001
Heute in den Feuilletons
30.10.2001 Die NZZ kritisiert die Unempfindlichkeit der deutschen Öffentlichkeit für israelische Ängste, während die SZ eine Einschränkung der Bürgerrechte in den USA fürchtet. In der FR fragt sich Claus Leggewie, wie Universitäten auf die Anschläge reagieren sollten. Alle Blätter kommentieren den Verkauf des Luchterhand-Verlags an Random House.
Bücherschau des Tages
30.10.2001 Mit Kritiken zu Juli Zeh: "Adler und Engel" in der TAZ, Gustav Seibt: "Rom oder Tod" in der TAZ, Richard Wagner: "Miss Bukarest" in der NZZ, Stefan Breuer: "Ordnungen der Ungleichheit" in der TAZ und Werner Morlang: "So schön beiseit" in der SZ.
Mittwoch, 31.10.2001
Heute in den Feuilletons
31.10.2001 Die FAZ bringt eine aufsehenerregende Reportage über den Tod von Massoud. In der Zeit wird die Lage durch die gesammelte Feuilletonistenschaft noch einmal gründlich durchanalysiert. Die SZ berichtet, dass Journalisten jetzt schon festgenommen werden, wenn sie Schriften über den Selbstmord bei sich führen. Die taz sammelt die seltsamsten Blüten des amerikanischen Patriotismus.
Bücherschau des Tages
31.10.2001 Mit Kritiken zu : "Gilgamesh" in der ZEIT, Kevin Bazzana: "Glenn Gould oder Die Kunst der Interpretation" in der ZEIT, Ilse Aichinger: "Film und Verhängnis" in der ZEIT, Henning Mankell: "Die Brandmauer" in der ZEIT und Wilhelm Bleek: "Geschichte der Politikwissenschaft in Deutschland" in der ZEIT.