Montag, 02.08.2004
Heute in den Feuilletons
02.08.2004 In der Frankfurter Rundschau plädiert Richard Wagner für das Habsburger Modell für Europa. In der Welt entzieht uns Wolfgang Sofsky die Grundsicherung des Daseins. Die FAZ erinnert daran, dass für Polen schon vor sechzig Jahren der Eiserne Vorhang niederging. Die NZZ besucht die Chinesen von Peru.
Die Buchmacher
02.08.2004 Diese Woche lesen Sie: Für welche Sprache Übersetzer fehlen. Um wieviel Prozent Amazon wächst. In welchem Buchladen es einen Schlussverkauf gibt. Warum Harry Potter die Statistiken kaputt macht. Von Sandra Evertz.
Magazinrundschau
02.08.2004 In Al-Ahram zeichnet Ibrahim El-Muallim das positive Gesicht der Globalisierung: die Frankfurter Buchmesse.Im Spiegel diskutieren Günter Grass, Markus Lüpertz und Peter Glotz über die Nation. Outlook India stellt eine Moschee nur für Frauen vor. In der Kommune applaudiert Helmut Wiesenthal der Abschaffung des Rechts auf Dauerarbeitslosigkeit. Der Merkur porträtiert den liberalen Falken Paul Berman. Im polnischen Plus-Minus schlägt Norman Davies eine Konferenz zu den Verbrechen der Roten Armee vor. Im Economist sorgt sich Ex-Mossad-Chef Efraim Halevy um die Zukunft der CIA. Das TLS feiert ein Meisterwerk der Ameisenforschung! Das New York Times Magazine porträtiert den mächtigsten Oligarchen Russlands: Vagit Alekperow.
Bücherschau des Tages
02.08.2004 Mit Kritiken zu Norman Davies: "Aufstand der Verlorenen" in der FR, Paul Auster: "Nacht des Orakels" in der SZ, Christiane Oppermann: "John F. Kerry" in der FR, Joann Sfar: "Die Katze des Rabbiners" in der TAZ und Nina J. Easton / Michael Kranish / Brian C. Mooney: "John F. Kerry" in der FR.
Medienticker-Archiv
02.08.2004 Heute u. a.: Grass' Kauderwelsch-Vorwurf - Ein Augstein sieht rot - Sitzen geblieben - Internet schlägt Arbeitsagenturen - Im selbstreferentiellen Zettelkasten - Google als Hacker-Tool - Microsofts Angriff auf Google - Erfolgsrezept Kuhfladen - Schreib-Streit + Kursbuch am Ende? Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 03.08.2004
Heute in den Feuilletons
03.08.2004 Im Tagesspiegel fordert Wolfgang Becker mehr Wahnsinn im deutschen Film, so wie bei "French Connection" zum Beispiel. Die NZZ fängt Flocken von Pappelsamen im Handke-Land. Die FAZ probiert japanisches Knoblauch-Eis. Die FR findet in ihrer Eigenschaft als Frankfurter Zeitung die Münchner Hochhaus-Debatte beispiellos.
Bücherschau des Tages
03.08.2004 Mit Kritiken zu Volker Braun: "Das unbesetzte Gebiet" in der SZ, Markus Werner: "Am Hang" in der NZZ, Peter Handke: "Don Juan" in der NZZ, Michael Maar: "Die Glühbirne der Etrusker" in der FAZ und Pedro Barcelo: "Constantius II und seine Zeit" in der SZ.
Vorgeblättert
03.08.2004 "Der liebe Gott weiß alles, Arthur Koestler weiß alles besser", lästerte Albert Einstein über den wohl vielseitigsten und widersprüchlichsten Journalisten, Schriftsteller und politischen Aktivisten aus der des 20. Jahrhunderts. Lesen Sie einen Auszug aus der Koestler-Biografie von Christian Buckard.
Medienticker-Archiv
03.08.2004 Heute u. a.: Prominent: Wer sind diese ganzen Leute? - Das neue Keese-Blatt - Online-Umfrage zum Urheberrecht - G000.000.000gles Börsengang - Verliert Google seine Vormachtstellung? - Die Grenzen des Web - Moorhuhn trifft (T)Raumschiff Surprise. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 04.08.2004
Heute in den Feuilletons
04.08.2004 Die SZ findet das Jugendorchester von Caracas genauso gut wie die Berliner Philharmoniker. Der Guardian bringt einen posthumen Essay von Edward Said über künstlerische Spätwerke. Die FR grübelt in Salzburg über Abendgarderobe und Mozartliebe. Der Bayreuther Flimm-"Ring" wird von taz und FAZ ungnädig verabschiedet.
Bücherschau des Tages
04.08.2004 Mit Kritiken zu Vladimir Nabokov: "Vladimir Nabokov: Gesammelte Werke" in der FR, Adelheid Duvanel: "Beim Hute meiner Mutter" in der SZ, Sandor Marai: "Die Nacht vor der Scheidung" in der FAZ, Eberhard Straub: "Das spanische Jahrhundert" in der NZZ und Wolfgang Hermann: "Das Gesicht in der Tiefe der Straße" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
04.08.2004 Heute u. a.: Aufstand der FR-Abhängigen - Microsoft will persönlich werden - Umsatzsteigerung bei Antiquariaten - Bei E-Mail gibt es kaum noch eine Wahl - Online Werbung überholt Kinowerbung - CeBIT America 2005 abgesagt - Falsche Nummer: Beckenbauers Ärger mit den Sex-Hotlinern - Lacher gekriegt, du Arsch? + Die meisten Deutschen können schon gar nicht mehr richtig entspannen. Von Rüdiger Dingemann
Mord und Ratschlag
04.08.2004 Patrick Bomans fetter Josephat Peabody ermittelt in der britischen Kronkolonie Indien - wenn er nicht gerade Nonnen belästigt. Garry Dishers krimineller Held Wyatt legt sich mit der Mafia von Melbourne an.
Donnerstag, 05.08.2004
Heute in den Feuilletons
05.08.2004 In der Zeit teilt Flick-Schwester Dagmar Ottmann präzise Hiebe an alle Seiten aus. Die SZ malt ein Bild schäbiger Realität vom Düsseldorfer Prozess gegen Jörg Immendorff. Der FR erscheint George Bush in einer Aura des Glaubens. In der taz erwartet der libanesische Journalist Michael Young nicht viel von der eingebildeten UNO. Die FAZ beschreibt die sechsstufige Choreografie der Fliegenbalz.
Bücherschau des Tages
05.08.2004 Mit Kritiken zu Samuel Pepys: "Die geheimen Tagebücher" in der ZEIT, Georg Klein: "Die Sonne scheint uns" in der NZZ, Ulrich Sinn: "Das antike Olympia" in der FR, Karl Hampe: "Kriegstagebuch 1914 - 1919" in der SZ und Karl Hampe: "Kriegstagebuch 1914 - 1919" in der ZEIT.
Medienticker-Archiv
05.08.2004 Heute u. a.: Die VLBs des Web: Google Print & Amazon - Google spuckt Kreditkartennummern aus - Googles Börsengang schon am Dienstag? - Unser Luschigster - Woody, der Unglücksrabe - Suchmaschine für lokale Daten - T-Online forciert Content-Vermarktung - Disney-PC für Kids - Bezahlte Links bei Fark? - Zweierlei Mass? + Unplugged in der Provinz. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 06.08.2004
Heute in den Feuilletons
06.08.2004 Die FAZ findet Dagmar Ottmanns Offenen Brief peinlich. Alle anderen Zeitungen sind beeindruckt. In der FR plädiert Horst Meier für einen Volksentscheid über die Todesstrafe. Die NZZ sieht 800.000 Chinesen beim Online-Spiel zu. In der taz verrrät Frank Baumbauer, welches Theater einen Regisseur einen Zentimeter kleiner macht. Und alle trauern um Henri Cartier-Bresson.
Bücherschau des Tages
06.08.2004 Mit Kritiken zu Peter Handke: "Don Juan" in der SZ, Peter Kurzeck: "Ein Kirschkern im März" in der FAZ, Josef Früchtl: "Das unverschämte Ich" in der FAZ, Detlef Pollack: "Säkularisierung - ein moderner Mythos?" in der FAZ und Thomas Paulsen: "Geschichte der griechischen Literatur" in der SZ.
Vorgeblättert
06.08.2004 Calixthe Beyalas Roman "Wilde Liebschaften" spielt im Pariser Stadtteil Belleville und zeigt die schillernde Seite eines globalisierten Europas. Lesen Sie einen Auszug.
Medienticker-Archiv
06.08.2004 Heute u. a.: Über 50 Prozent mit privatem Internetzugang - AOL schluckt Anti-Spam-Spezialisten - Mithaftung für kontext-bezogene Werbung? - Kundenschutz soll verbessert werden - Kostenexplosion online - Mit Vollgas ins Tabu - Michael Moore in Kuba - Es ist das Foto, das einen aufnimmt oder Das Auge des Jahrhunderts ist geschlossen. Von Rüdiger Dingemann
Meldungen
06.08.2004 Spiegel und Springer Verlag kehren zur alten Rechtschreibung zurück.
Samstag, 07.08.2004
Heute in den Feuilletons
07.08.2004 FAZ und taz sind sich einig: Die Rückkehr zur alten Rechtschreibung ist ein Triumph des Konservatismus. Ihre Begeisterung darüber fällt unterschiedlich aus. Die FR sieht einen seltenen Gleichklang von Chaos und alter Ordnung. In der SZ träumt Jeremy Rifkin einen europäischen Traum. In der NZZ wünscht sich Gamal al-Ghitani, auch in Saudiarabien gelesen zu werden. Und in der Welt kündigt Jonathan Meese einen "Parsifal" an, bei dem er alle Rollen selbst übernimmt.
Bücherschau des Tages
07.08.2004 Mit Kritiken zu Slavenka Drakulic: "Keiner war dabei" in der TAZ, Kathrin Röggla: "wir schlafen nicht" in der SZ, Elfriede Jelinek: "Jackie" in der SZ, Arthur Schnitzler: "Ein Liebesreigen" in der NZZ und Siegfried Kracauer: "Kleine Schriften zum Film. 3 Teilbände" in der NZZ.
Montag, 09.08.2004
Heute in den Feuilletons
09.08.2004 Die NZZ kritisiert das schlechte Deutsch der Frakturfraktion. Trotzdem plädiert Hans Küng in der Welt für einen Dialog der Religionen. Die taz konstatiert: Die Intellektuellen haben ohnehin ausgedient. Die New York Times ist sehr streng mit Nicholson Bakers neuem Roman "Checkpoint". Der Salzburger "Rosenkavalier" stößt auf widersprüchliche Reaktionen.
Magazinrundschau
09.08.2004 Kunst ist harmlos, verkündet Fernando Botero in Culturas. Folio liefert eine Livereportage von den Olympischen Spielen 416 v. Chr.. Der Nouvel Obs erklärt, was wir von den alten Ägyptern gelernt haben: Mode. Cees Nooteboom schlürft Kava auf Tonga. Wie's schmeckt, erzählt er in Le Monde des livres. Im polnischen Plus-Minus erklärt Jacek Kuron, warum wir in Europa "Demokratie nicht mehr können". Die New York Times Book Review ärgert sich mächtig über Nicholson Bakers Roman "Checkpoint". Der Spiegel warnt vor Patenten auf Software - die nützen nur Microsoft! Al Ahram stellt den ersten Strand in Ägypten nur für Frauen vor. Atlantic Monthly weiß, wieviel Hollywood an die Demokraten spendet.
Die Buchmacher
09.08.2004 In dieser Woche lesen Sie: Warum Wolfgang Balk (dtv) für und Ulrich Störiko-Blume (Beltz & Gelberg) gegen die Rechtschreibgegenreform ist. Warum Christian Strasser sich endgültig aus der Buchbranche verabschiedet. Und wie Joanne K. Rowlings Website aussieht. Von Sandra Evertz
Bücherschau des Tages
09.08.2004 Mit Kritiken zu Wilhelm Schmid: "Mit sich selbst befreundet sein" in der FAZ, Nicholson Baker: "Checkpoint" in der TAZ, : "Handbuch der Kulturwissenschaften" in der FAZ, Amelie Nothomb: "Kosmetik des Bösen" in der SZ und Julius Posener: "Heimliche Erinnerungen" in der FR.
Medienticker-Archiv
09.08.2004 Heute u.a.: Bücher? Schrecklich! - Verbissene Rechtschreiber: Die Restauration oder Willkommen im Chaos - Spiegel mit acht verschiedenen Titeln - Mehr als jeder Vierte spielt im Internet - Erster destruktiver Trojaner für Pocket-PCs - Boheme mit Lebensversicherung - Blogger: Wir sind das Volk. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 10.08.2004
Heute in den Feuilletons
10.08.2004 Die taz feiert Partys mit David Mancuso. Die FAZ warnt vorm Feuer des Patriotismus in China. Die NZZ sieht Ralf Rothmann beim Zaubern eines sommerhellen Buchs zu. In der FR erzählt Richard Wagner, wie der Balkan in die Sommerhits schwappte. Und Candi Staton wird dringend empfohlen. Außerdem wird Grass gräßlich nach den Regeln seiner Orthografie geschrieben.
Bücherschau des Tages
10.08.2004 Mit Kritiken zu Ralf Rothmann: "Junges Licht" in der NZZ, Peter Sloterdijk: "Sphären. Drei Bände" in der SZ, Said: "In Deutschland leben" in der SZ, Heinz Berggruen: "Kleine Abschiede" in der SZ und Christoph Wilhelm Aigner: "Logik der Wolken" in der FAZ.
Vorgeblättert
10.08.2004 Ein Star-Fotograf, der aus seinem Land fliehen musste, ein ehemaliger Profi-Boxer, der von einer Zukunft als Fremdenlegionär träumt, und ein Kashmiri auf verzweifelter Frauenjagd: Sie alle wohnen im "Problemski Hotel", einem ganz normalen Asylbewerberheim irgendwo in Europa. Lesen Sie hier einen Auszug aus Dimitri Verhulsts gleichnamigem Roman.
Medienticker-Archiv
10.08.2004 Heute u. a.: Das ist die pure Arroganz: Die Reform-Rücknahme - Jetzt kocht die Debatte um das Szett wieder hoch - Pädagogische Verantwortungslosigkeit der Verlage - Über Ich oder der neue Biografie-Boom - Premiere schreibt schwarze Zahlen - Grünes Licht für Viva-Übernahme - Spam-Hooror: Macht es wie Australien! - Paid Search wächst langsamer + Online-Werbung legt zu. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 11.08.2004
Heute in den Feuilletons
11.08.2004 In der Welt erzählt Peter Stein, wie er im Alter von 13 Jahren dem mittlerweile 2500-jährigen Sophokles begegnete. In der taz wendet sich ein Schüler gegen das Methusalem-Komplott der Neuschreiblegastheniker. Die FR meditiert über die Höfische Republik Frankreich. In der SZ wendet sich Robert Menasse gegen den rassistischen, sexistischen, neoliberalen (und so weiter) Charakter der neuen Rechtschreibung.
Bücherschau des Tages
11.08.2004 Mit Kritiken zu Jakob Ejersbo: "Nordkraft" in der NZZ, Pierre Merot: "Säugetiere" in der FR, Bruno Steiger: "Erhöhter Blauanteil" in der SZ, Blaise Cendrars: "Ich bin der Andere" in der FAZ und Beate Berger: "Bikini" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
11.08.2004 Heute u. a.: Worm/Bagle.aq in Umlauf - Wir dun nix ! oder 9 x Recht-Schreib-Reform-Hick-Hack: Und kein Ende - Google als Hacker-Tool - Handy-Finder - Der Nachrichtendienstlich-militärische Komplex + Alex vertreibt die Hitze. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 12.08.2004
Heute in den Feuilletons
12.08.2004 In der Zeit sollte Michel Houellebecq über Bayreuth schreiben, er hat dann aber lieber über Neuschwanstein geschrieben. In der FR findet der Religionswissenschaftler Horst Kurnitzky den Markt noch viel schlimmer als Stalin. Die SZ schaut gebannt auf den Niedergang der SPD. Die FAZ erklärt ihre Zuständigkeit für die Rechtschreibung. Aber die taz war schon da.
Bücherschau des Tages
12.08.2004 Mit Kritiken zu Peter Handke: "Don Juan" in der ZEIT, Georg Meister / Monika Offenberger: "Die Zeit des Waldes" in der ZEIT, Christof Hamann: "Fester" in der NZZ, Herbert Marcuse: "Herbert Marcuse: Nachgelassene Schriften" in der FR und Elke Erb: "Die Crux" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
12.08.2004 Heute u. a.: Leser-Leiberl, die Zweite - taz reformiert Rechtschreibreform - Eine Zeitschrift als Ort der Ortlosigkeit - Kraut: Das Wort vor Ort - Invasion der Unzufriedenen - E-Commerce kurbelt Konsum an - Nonbooks retten Buchhandelsumsatz - Desktop Sharing: die neue PC-Kommunikation + Die Wahrheit im Morgenland. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 13.08.2004
Heute in den Feuilletons
13.08.2004 Die FAZ staunt über ein musikalisches Wunder, das sich ausgerechnet in Venezuela ereignete. In einem Welt-Interview hält Uwe Tellkamp am Unteschied zwischen Ost und West fest. In der Berliner Zeitung plädiert der Typograph Martin Z. Schröder für die gemäßigte Kleinschreibung. Die NZZ schildert den Internetboom in Russland. Die FR resümiert die amerikanische Debatte um Nicholas Bakers Roman "Checkpoint". Santiago Calatravas Umbau des Olympiastadions von Athen stößt auf gemischte Reaktionen.
Bücherschau des Tages
13.08.2004 Mit Kritiken zu Sibylle Berg: "Ende gut" in der FAZ, Arthur Schnitzler: "Ein Liebesreigen" in der SZ, Stefan Rieger: "Kybernetische Anthropologie" in der SZ, Hermann Hesse: "Hermann Hesse: Sämtliche Werke in 20 Bänden" in der SZ und Emmanuel Cooper: "Male Bodies" in der SZ.
Vorgeblättert
13.08.2004 Wer war Eleke Scherwitz? Jude? SS-Untersturmführer? KZ-Kommandant? Mörder? Oder Judenretter und Justizopfer? Anita Kugler hat jahrelang in in- und ausländischen Archiven Scherwitz' Spuren verfolgt und mit Zeitzeugen gesprochen. Lesen Sie einen Auszug aus "Scherwitz. Der jüdische SS-Offizier".
Medienticker-Archiv
13.08.2004 Heute u. a.: Aus Faulen werden Workaholics - Zehn Verleger erklären sich - Die grauen Stars - Nachrichten von jenseits des Horizonts - Spam stammt zu 86 Prozent aus den USA - Jeder Zuschauer sei ein Aristoteles - Mit den Turnschuhen kommst Du hier aber nicht rein! - Das ABC des Erfolges + Suchmaschine zu versteigern. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 14.08.2004
Heute in den Feuilletons
14.08.2004 Nur die Schweiz kann die Rechtschreibreform retten, ruft Peter von Matt in der NZZ. In der Welt verrät uns Georg M. Oswald, wieviel ein Schriftsteller eigentlich verdient. In der taz sehnt sich Georg Seeßlen nach Bildern der Arbeit. In der FR erklärt Ralf Dahrendorf, warum ein Europa als Gegengewicht zu den USA nicht wünschenswert ist. Die FAZ stellt sich der kniffligen Frage, ob Hummer in der Provinz provinziell ist. Die SZ fürchtet sich vor dem therapeutischen Klonen.
Bücherschau des Tages
14.08.2004 Mit Kritiken zu Christian Geulen: "Wahlverwandte" in der TAZ, Norman M. Naimark: "Flammender Hass" in der TAZ, Nicholson Baker: "Checkpoint" in der NZZ, Gustave Flaubert / Edmond de Goncourt / Jules de Goncourt: "Gustave Flaubert: Briefwechsel mit den Brüdern Goncourt" in der SZ und Alistair MacLeod: "Die Insel" in der NZZ.
Montag, 16.08.2004
Heute in den Feuilletons
16.08.2004 In der FAZ schreibt Marcel Reich-Ranicki über Czeslaw Milosz. In der Welt erklärt Julie Burchill, warum sie mit ihrem jüngeren Mann - auch sexuell - sehr zufrieden ist. Die NZZ bewundert die aufgeständerte nordwestliche Nase der Universitätsbibliothek Magdeburg. Die SZ fragt: Wie soll das Gedächtnis der Gesellschaft erhalten bleiben, wenn keiner mehr Briefe schreibt?
Magazinrundschau
16.08.2004 In Le Monde diplomatique singt Edward Said ein Loblied auf die Eloquenz des Arabischen. Outlook India ändert die Geschichte. Im Spiegel erzählt Jim Jarmusch, wie er Iggy Pop und Tom Waits wieder zum Rauchen verführte. Der Economist fordert von den Amerikanern mehr Phlegma - nur dann können sie mit Al Qaida leben. In Moskowskije Novosti geißelt der Chefredakteur einer neuen Zeitschrift seine Generation als "Schädlinge, die nicht aufbauen, sondern zerstören". Al Ahram porträtiert Sudans King of Jazz: Sharhabeel Ahmed. Die New York Times Book Review feiert Margaret Atwood den neuen Roman von Orhan Pamuk.
Bücherschau des Tages
16.08.2004 Mit Kritiken zu Markus Werner: "Am Hang" in der TAZ, James Kelman: "Spät war es, so spät" in der FAZ, Xavier Tilliette: "Schelling" in der FAZ, Durs Grünbein: "An Seneca. Postskriptum / Seneca: Die Kürze des Lebens" in der SZ und Gabriele Goettle: "Experten" in der SZ.
Medienticker-Archiv
16.08.2004 Heute u. a.: Geschichten aus dem orthografischen Märchenwald - Pardon mit alter und neuer Rechtschreibung - Absender-Identifizierung gegen Spam-Flut - Sicherheitslücke im Acrobat Reader für Windows - Meisterdenker der Häresie + Endlich! Der ewige Roman. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 17.08.2004
Heute in den Feuilletons
17.08.2004 "Ungeheuerlich, unerhört, pervers": In der FAZ kritisiert Werner Spies das Fehlen europäischer Künstler in der Berliner Moma-Ausstellung. Außerdem bedauert die FAZ, dass sich die Schweizer immer häufiger auf Englisch verständigen müssen. Die Welt setzt die von Jörg Friedrich lancierte Debatte über einen möglichen deutschen Sieg im Ersten Weltkrieg fort. Auch der New Yorker zieht Lehren aus dem Ersten Weltkrieg. Die SZ liest E-Mails von Al Qaida. In der FR hört Wolfgang Templin die Signale der neuen Montagsdemonstrationen.
Die Buchmacher
17.08.2004 In dieser Woche lesen Sie: Wie Suhrkamp die Medienhäme verkraftet hat. Wo man online einen Blick ins Buch werfen kann. Warum Buchhandlungen in Mittelstädten immer größer werden. Von Sandra Evertz.
Bücherschau des Tages
17.08.2004 Mit Kritiken zu Ulrike Brunotte: "Zwischen Eros und Krieg" in der NZZ, Siegfried Kracauer: "Frühe Schriften aus dem Nachlass. 2 Teilbände" in der SZ, Angelika Klüssendorf: "Aus allen Himmeln" in der NZZ, Monique Truong: "Das Buch vom Salz" in der NZZ und Hans Christian Andersen / Lina von Eisendecher: "Hans Christian Andersen / Lina von Eisendecher: Briefwechsel" in der SZ.
Vorgeblättert
17.08.2004 "Tochter der Revolution", die Erinnerungen von Vera Broido sind Autobiografie, Reportage und europäische Geschichte der Avantgarde des 20. Jahrhunderts gleichermaßen. Lesen Sie hier einen Auszug.
Medienticker-Archiv
17.08.2004 Heute u.a.: Hühnerkram: Zur Sache, Kätzchen - PC-Markt wächst langsamer - Google: Börsenaufsicht will nicht ermitteln, Börsengang am Mittwoch? - Erben-Offensive: Jakob Augstein will Einfluss - Fundstück: Al Qaidas Festplatte - Jimi & Janis + Wann ein Hörspiel ein Hörspiel ist. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 18.08.2004
Heute in den Feuilletons
18.08.2004 Wo ist da ein Stau? In der NZZ denkt Thomas Hettche über das reformrasende Deutschland nach. In der taz behauptet Michael Rutschky frech: "Belletristen sind von Natur aus keine Spezialisten für Orthografie." In der SZ zeigt sich Gustav Seibt kompromissbereit in Sachen Rechtschreibung. Die FAZ befürwortet die Rückkehr zu den alten chinesischen Schriftzeichen. Die FR gibt einen Einblick in die Belgrader Musikszene.
Bücherschau des Tages
18.08.2004 Mit Kritiken zu Feridun Zaimoglu: "Zwölf Gramm Glück" in der NZZ, Michael Kleeberg: "Das Tier, das weint" in der SZ, Thomas Ramge: "Die Flicks" in der TAZ, Sandor Marai: "Die Nacht vor der Scheidung" in der FR und Ricardo Piglia: "Falscher Name" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
18.08.2004 Heute u. a.: Zeitungsauflagen sinken und Online-Medien im Dauerhoch oder: Print doch vor Internet - Web.de startet Internet-Telefonie - Garfield und ich - Netzwert: Salonlöwen - Fernsehen, bis der Arzt kommt - Grass fordert Rücknahme der Rechtschreibreform - Microsoft will bei neuer Rechtschreibung bleiben + Alle Journalisten raus hier! Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 19.08.2004
Heute in den Feuilletons
19.08.2004 In der Zeit entlarvt Dieter E. Zimmer die Rechtschreibdebatte als rührende Veranstaltung von Leuten, die noch schreiben können. Die NZZ meldet bereits österreichische Separationsbestrebungen. Die SZ vermisst die gute alte alte Linke mit ihrem hübschen blutroten Farbenspektrum. Die FAZ ruft auf, die Versprechen der westlichen Zivilisation endlich einzulösen. Die FR meldet: Berlin von Kapitalismus voll erfasst.
Bücherschau des Tages
19.08.2004 Mit Kritiken zu Dezsö Kosztolanyi: "Ein Held seiner Zeit" in der ZEIT, Jeremy Rifkin: "Der Europäische Traum" in der ZEIT, Thomas Ramge: "Die Flicks" in der ZEIT, Eva Rieger: "Minna und Richard Wagner" in der ZEIT und Nicholson Baker: "Checkpoint" in der ZEIT.
Medienticker-Archiv
19.08.2004 Heute u.a.: Jedes Leben passt auf ein Terabyte - Allmählich wird's peinlich: Google reduziert Aktienpreis und Börsengang verzögert sich - Nicht für das Schreiben, für das Lesen lernen wir - eMail-Verschlüsselung kommt - Verlage contra Kopierdienst: Das bringt uns zurück ins Mittelalter - Ewig uneingelöstes Versprechen. Von Rüdiger Dingemann
Link des Tages
19.08.2004 In Ungarn haben die Kulturmacher weniger Angst vor dem Internet als hierzulande. Die Digitale Akademie der Literatur hat zum Beispiel sämtliche Werke der besten ungarischen Gegenwartsautoren frei ins Netz gestellt.
Freitag, 20.08.2004
Heute in den Feuilletons
20.08.2004 Die FR besucht die Mutter aller Superclubs, wo sogar die Wände atmen. Die NZZ besucht das Haus in Mexiko, wo der legendäre Ziegenbart Leo Trotzki seine Hühner fütterte. Der Tagesspiegel hofft auf eine Entideologisierung des Palastes der Republik durch Kunst und Sport. Die SZ verteidigt Nicholson Bakers Roman "Checkpoint". Die FAZ fragt: Was soll aus dem Berliner Kulturforum werden?
Bücherschau des Tages
20.08.2004 Mit Kritiken zu Norman Davies: "Aufstand der Verlorenen" in der FAZ, Nicholson Baker: "Checkpoint" in der SZ, Xavier Tilliette: "Schelling" in der SZ, Norman M. Naimark: "Flammender Hass" in der FAZ und Czeslaw Milosz: "DAS - und andere Gedichte" in der SZ.
Vorgeblättert
20.08.2004 Ein Feind, der zum Freund wurde: Der Ökonom John Maynard Keynes erinnert sich an Carl Melchior, seinen deutschen Verhandlungspartner in Versailles. Der neugegründete Berenberg Verlag eröffnet sein Programm mit den Erinnerungen von Keynes. Lesen Sie hier einen Auszug.
Medienticker-Archiv
20.08.2004 Heute u. a.: Suchterzeugend: Der Pausenfüllerfilm - Amazon kauft sich in China ein - Google startet mit einem satten Aufschlag: Am Ende doch ein Senkrechtstart und doch bescheiden - Deutsche Konkurrenz für Google - Schelling heute - Unter Würmern + Die Mängel sind zu gravierend. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 21.08.2004
Heute in den Feuilletons
21.08.2004 In der taz fordert die Österreicherin Marlene Streeruwitz den Ausstieg aus dem Deutschen. In der SZ warnt György Dalos vor dem "lauten, frechen und heimtückischen" Antisemitismus in Ungarn. In der Welt weiß Said die optimale lösung im Streit um die Rechtschreibreform. Die NZZ feiert hundert Jahre isländische Heringkultur. Die FAZ ärgert sich über die miesepetrigen Olympia-Berichte im deutschen Fernsehen.
Bücherschau des Tages
21.08.2004 Mit Kritiken zu Ralf Rothmann: "Junges Licht" in der TAZ, : "Tausendundeine Nacht" in der NZZ, Josan Hatero: "Der Vogel unter der Zunge" in der NZZ, Heinz Dieter Kittsteiner: "Mit Marx für Heidegger - Mit Heidegger für Marx" in der NZZ und Jakob Hein: "Vielleicht ist es sogar schön" in der TAZ.
Montag, 23.08.2004
Heute in den Feuilletons
23.08.2004 Der Tagesspiegel erzählt die Geschichte des Euthanasiearztes Heinrich Eufinger, der auch Gerhard Richters Schwiegervater war. In der FR beschreibt Richard Wagner die Montagsdemos als Luxus. In der NZZ diskutieren Adolf Muschg und Horst Sitta über die Rechtschreibreform. Die Welt macht sich Gedanken über die "Wüstungen" im Osten Deutschlands. Die FAZ war bei einem Privatkonzert von Julio Iglesias.
Magazinrundschau
23.08.2004 In der Gazeta Swiateczna erzählt Czeslaw Milosz in einem Interview aus dem Jahr 2003, wie er das Wesen des kommunistischen Systems erblickte. Outlook India feiert den großen indischen Regisseur Satyajit Ray, der alle ergreift und sich nicht küssen lässt. In Reportajes erklärt Eric Hobsbawm, warum er für Hugo Chavez gestimmt hätte. Der Economist fürchtet das Ende der Relativitätstheorie. Das TLS amüsiert sich über Glenn Goulds Kanadischkeit. Im Spiegel erklärt uns Peter Sloterdijk, was es heißt, ein deutscher Kritiker zu sein.
Bücherschau des Tages
23.08.2004 Mit Kritiken zu Hugo Ball: "Hugo Ball: Sämtliche Werke und Briefe, Band 10" in der FAZ, John Banville: "Caliban" in der SZ, Hans Ulrich Gumbrecht: "Diesseits der Hermeneutik" in der FAZ, Henning Mankell: "Das Auge des Leoparden" in der SZ und : "Tausendundeine Nacht" in der SZ.
Medienticker-Archiv
23.08.2004 Heute u. a.: Jetzt wird zurückgeschrieben - Reform-Kritiker gründen Rat für deutsche Rechtschreibung - Er ist ein weiser Kerl - Friedrich Schiller als Comicfigur - Erst küsste er sie, dann schlug er ihnen ins Gesicht - Traditionsblatt mit neuem Herr + Zahlenspiele: Die Sprache bestimmt die Gedanken. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 24.08.2004
Heute in den Feuilletons
24.08.2004 "Getötet wird sowieso für alles und jedes", erklärt Elfriede Jelinek in der FR. Die NZZ hat in London Madonnas charmelose, kalkulierte Muskelprotzen-Show gesehen. In der Berliner Zeitung sieht Oskar Negt die Zukunft der Mittelschicht in der Luft. Die FAZ warnt vor einer konzeptionellen Neuorientierung des Bauernstands.
Bücherschau des Tages
24.08.2004 Mit Kritiken zu Harry Graf Kessler: "Harry Graf Kessler: Das Tagebuch 1880-1937" in der TAZ, Lars Gustafsson: "Der Dekan" in der NZZ, Gao Xingjian: "Das Buch eines einsamen Menschen" in der SZ, Albert Ostermaier: "Solarplexus" in der FAZ und Christa Maar: "Iconic Turn" in der NZZ.
Vorgeblättert
24.08.2004 Wer wird Chinas Zukunft bestimmen? Die chinesische KP oder die Menschen, die gegen das Regime aufbegehren? Ian Burumas große Reportage über "Chinas Rebellen" erzählt von den Träumen und Enttäuschungen der chinesischen Dissidenten. Lesen Sie einen Auszug.
Medienticker-Archiv
24.08.2004 Heute u.a.: Wurm-Warnung: Wurm verbreitet sich durch Instant Messages - Unsere Besten: Kurzzeitgedächtnis der Kulturnation - Phishers Fritz fischt im Netz - Schnelles Surfen wird endlich billiger - Statt Kant: Buchweizengrütze - "Der Schrei" bei eBay angeboten + Was bringt der neue Duden? Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 25.08.2004
Heute in den Feuilletons
25.08.2004 Die Proteste gegen Hartz IV beschäftigen jetzt auch die Feuilletons. In FR und Welt äußern sich unter anderen Wolfgang Sofsky, Peter Fuchs und Michael Rutschky. Die NZZ plädiert für eine Rechtschreibreform des Englischen. Die taz meldet in Rechtschreibedingen westösterreichische Autonomiebestrebungen. Die FAZ berichtet über die Premiere von Lutz Hachmeisters Film über Goebbels.
Die Buchmacher
25.08.2004 Diese Woche lesen Sie: Wie Weltbild seine Vormachtstellung am Buchmarkt ausbaut. Wer "unsere Besten" sind. Warum die Verlage nach der Herbstreise ihrer Vertreter deprimiert sind. Wie der Buchhandel von Ebay profitieren kann. Von Sandra Evertz
Bücherschau des Tages
25.08.2004 Mit Kritiken zu Jan Wagner: "Guerickes Sperling" in der FR, Gao Xingjian: "Das Buch eines einsamen Menschen" in der NZZ, Petronius: "Satyricon" in der FR, Karl Otto Hondrich: "Liebe in Zeiten der Weltgesellschaft" in der SZ und Eric Rohmer: "Elisabeth" in der SZ.
Medienticker-Archiv
25.08.2004 Heute u.a.: Neues vom Trash-Cash-Kanal - Nach dem Kabel-Salat - Jakob Augstein schreibt an das Kartellamt - Stölzl für Rückzug des Staates - Norma Khouri entschuldigt sich - Kreativität ist erlernbar + Gazette: Für Leselust. Von Rüdiger Dingemann
Link des Tages
25.08.2004 War John Kerry wirklich unfit? Können echte Republikaner noch George Bush wählen? Der amerikanische Wahlkampf ist nichts für zarte Gemüter. Wir haben einige Links zu den bisherigen Höhepunkten und Tiefschlägen zusammengestellt.
Donnerstag, 26.08.2004
Heute in den Feuilletons
26.08.2004 In der Zeit tendiert Steven Spielberg zu keinem Stil. In der Welt tendiert der Tendenzforscher Matthias Horx zu lauter Tendenzen zu lauter verschiedenen Familientypen. Die SZ tendiert zur Zusammen Schreibung. In der FAZ tendiert Hans Ulrich Gumbrecht zum Frauenfußball.
Bücherschau des Tages
26.08.2004 Mit Kritiken zu Georg Klein: "Die Sonne scheint uns" in der ZEIT, Felicitas Hoppe: "Verbrecher und Versager" in der SZ, Willi Jasper: "Deutsch-jüdischer Parnass" in der ZEIT, Gil Courtemanche: "Ein Sonntag am Pool in Kigali" in der SZ und Ludovico Ariost: "Rasender Roland" in der ZEIT.
Medienticker-Archiv
26.08.2004 Heute u.a.: Schlag gegen Spam? - Bertelsmann auf Platz 24 verbessert - Wiener Gratisblatt - Kronen Zeitung: Antisemitische Untertöne - Van Almsick gewinnt Suchmaschinenranking - Ob hier geballert wird? Aber Halo! - Bild.T-Online vor ungewisser Zukunft - Der neue Duden + Man gönnt sich ja sonst nichts. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 27.08.2004
Heute in den Feuilletons
27.08.2004 Die SZ zeichnet ein scharfes Soziogramm des dröhnenden Protestfunktionärs. Die FR fragt sich, warum die Republikaner nach New York gehen. Der FAZ schmeckt Bitterfeld auch unter der Sonne nicht süßer. Die taz legt Wert auf CD-Covers.
Bücherschau des Tages
27.08.2004 Mit Kritiken zu Jose Saramago: "Der Doppelgänger" in der FAZ, V.S. Naipaul: "Amerika" in der FAZ, Werner Rösener: "Die Geschichte der Jagd" in der FAZ, Robert Gernhardt: "Die K-Gedichte" in der SZ und Dorit Müller: "Gefährliche Fahrten" in der SZ.
Vorgeblättert
27.08.2004 Der Kanadier Colin McAdam erzählt in seinem Romandebüt "Ein großes Ding" die Geschichte zweier Männer, die alles tun für die große Karriere - und für die Frauen. Lesen Sie hier einen Auszug.
Medienticker-Archiv
27.08.2004 Heute u. a.: Geklaute Dichtkunst - Frauenzeitschrift von al-Qaida - Apple und Dell machen PC-User froh - Verleger rufen Schröder um Hilfe - Neuartige Spam-Firewall blockt alle E-Mails - Hölderlin-Hymnik im Solebad - Unsere Besten-Auszählung beendet + Das Zwiebelfisch-ABC. Von Rüdiger Dingemann
Virtualienmarkt
27.08.2004 Mit Walter Gunz erhält Bild.T-Online nun schon den dritten Chef in dreieinhalb Jahren. Doch das Portal leidet nicht nur unter Managementfehlern, sondern steckt mit seinem Printerbe auch zwischen allen Stühlen fest.
Samstag, 28.08.2004
Heute in den Feuilletons
28.08.2004 In der Welt demontiert Fritz J. Raddatz den spanischen Romancier Javier Marias. Die Berliner Zeitung verrät, was das präziseste und perfideste ist, das je über den Ersten Weltkrieg geschrieben wurde: "La Valse" von Ravel. Die SZ besucht die Passionsfestspiele von Oberjammergau. Die taz besucht Fatih Akin in Istanbul. Und Björks neue CD wird allenthalben viel besprochen. In der NZZ schreiben Louis Begley, Kurt Flasch, Paula Fox und viele andere übers Altern.
Bücherschau des Tages
28.08.2004 Mit Kritiken zu Giorgio Agamben: "Ausnahmezustand" in der TAZ, Martin Pollack: "Der Tote im Bunker" in der SZ, Hermann Lübbe: "Modernisierungsgewinner" in der TAZ, Tanja Busse / Tobias Dürr: "Das neue Deutschland" in der NZZ und William A. Schabas: "Genozid im Völkerrecht" in der NZZ.
Montag, 30.08.2004
Die Buchmacher
30.08.2004 Diese Woche lesen Sie: Wie Amazon der Buchpreisbindung ein Schnippchen schlägt. Warum Bilderbuch-Illustratoren heute auf mehreren Hochzeiten tanzen müssen. Was das neue Urheberrecht bestimmt.Wie sich der Fachbuchhandel für Jura konzentriert. Warum immer weniger Buchhandlungen ausbilden. Von Sandra Evertz.
Heute in den Feuilletons
30.08.2004 Die NZZ empfiehlt der kleinen Europa einen Ritt zurück nach Asien. Die SZ schildert, wie Francis Fukuyama mit einem Zeitschriftenbeitrag eine Sensation auslöste. Die FR beschleicht bei den Anti-Hartz-Demos ein Panikgefühl. Für die taz besucht Gabriele Goettle eine Wirtschaftsethikerin. Die FAZ war dabei, als deutsche McKinsey-Beamte die Berliner Mitte besetzten.
Magazinrundschau
30.08.2004 Im Espresso träumt Andrzej Stasiuk von Kalabrien. In der London Review hat Slavoj Zizek eine Frage an Timothy Garton Ash: Wie stehen wir zum globalen Kapitalismus? Der New Yorker denkt ans Essen. Prospect präsentiert das Ergebnis der urinnersten Gedanken einiger Präsidentschaftskandidaten. Literaturen folgt deutscher Literatur nach Russland. Der Spiegel beschreibt ein Wunder in Haiti. In Le Point stellt Art Spiegelman seinen Comic über den 11. September vor. In Plus-Minus erinnert sich Adam Zagajewski an die Zeit, als er ein kleiner Revisionist war. In Logos unterscheidet Jürgen Habermas Kritik an Amerika von Antiamerikanismus.
Bücherschau des Tages
30.08.2004 Mit Kritiken zu Dagmar Leupold: "Nach den Kriegen" in der SZ, Thomas Ramge: "Die Flicks" in der FR, Mike Davis: "Die Geburt der Dritten Welt" in der FR, Hannes Heer: "Vom Verschwinden der Täter" in der SZ und Antje Wagner: "Mottenlicht" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
30.08.2004 Heute u. a.: Linux gibt es nicht - Das unmögliche Wörterbuch (?) - Rechtschreib-Duden für PDAs und Smartphones - Akademie für Sprache und Dichtung schlägt Kompromiss vor - Ein Arzt der Kultur - Ich sehe was, was ihr nicht seht - Summa summarum: Jens und Reich-Ranicki versöhnt - Ich bin ein Stück Glotze: Ein Schriftsteller erzählt Gottschalks Leben. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 31.08.2004
Heute in den Feuilletons
31.08.2004 In der SZ wundert sich Lutz Hachmeister über den merkwürdigen Slang der Regierung Schröder. Die NZZ berichtet über die Proteste gegen den Parteitag der Republikaner in New York. Die New York Times ist sehr erstaunt: Es gibt praktisch keine Juden in Deutschland, aber eine Menge jüdischer Kultur. In der FAZ wundert sich Richard Rorty darüber, was sich deutsche Universitäten alles gefallen lassen. Die FR besucht den Millennium Park von Chicago.
Bücherschau des Tages
31.08.2004 Mit Kritiken zu Jeremy Rifkin: "Der Europäische Traum" in der NZZ, Julia Schoch: "Verabredungen mit Mattok" in der NZZ, Thorsten Becker: "Sieger nach Punkten" in der SZ, Patricia Melo: "Inferno" in der FAZ und Claire Keegan: "Wo das Wasser am tiefsten ist" in der NZZ.
Vorgeblättert
31.08.2004 Marie wächst in der DDR auf. Als der Stiefvater, ein roher, gewalttätiger Mann, beschließt, mitsamt "seiner Familie" aus der DDR zu fliehen, will Marie nicht mitkommen. Lesen Sie einen Auszug aus Inka Bachs Roman "Glücksmarie".
Vom Nachttisch geräumt
31.08.2004 Heute abend eröffnet in Berlin die Ausstellung "Schwarze Götter im Exil" mit Bildern des Fotografen und Ethnologen Pierre Verger. Er fotografierte die ersten Weltbürger der Moderne: die Sklaven aus Afrika. Dazu ist ein prächtiger Katalog erschienen. Außerdem vom Nachttisch geräumt: Ulrich Sinns "Das antike Olympia", Briefe der Malerin Angelica Kauffmann und Götz Alys Biografie der von den Nazis ermordeten Marion Samuel.
Medienticker-Archiv
31.08.2004 Heute u. a.: Playmobil-Männchen unter Maden - Kanzler soll Zensur stoppen - AOL testet VoIP-Service - Old School Bertelsmann - Schreibend lesen lernen - Gott würfelt nicht! Aber ... - Angriff auf die deutsche Sprache (?) + Goethe und Grass in Weimar. Von Rüdiger Dingemann
Mord und Ratschlag
31.08.2004 Ein Serienmörder hat es in Ingrid Blacks Roman "Der siebte Tag" auf Prostituierte abgesehen. Ein anderer ahmt ihn nach. Beide argumentieren mit der Bibel.