Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 10.02.2026, 15.41 Uhr
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  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Perlentaucher Archiv

Sortiert nach Datum | Rubriken

Donnerstag, 01.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

01.09.2005 Schön ist das alles nicht! Matthias Politycki schildert in der Zeit das Versagen des weißen Mannes im globalen Wettstreit. Dafür erinnert Adam Michnik an eine schöne Zeit schöner Menschen. Die FAZ glaubt nicht mehr an den EU-Beitritt eines Landes, das Orhan Pamuk mit drei Jahren Gefängnis bedroht, weil er eine historische Wahrheit aussprach. In der SZ erklärt Tanja Dückers, warum sie der aktiven Teilhabe am Wahlkampf grundsätzlich abschwört. Die taz fürchtet an der Kulturnation weniger die Nation als die Kultur.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

01.09.2005 Mit Kritiken zu Matthias N. Lorenz: "Auschwitz drängt uns auf einen Fleck" in der ZEIT, Michel Houellebecq: "Die Möglichkeit einer Insel" in der ZEIT, Hermann Scheer: "Energieautonomie" in der ZEIT, Marion Poschmann: "Schwarzweißroman" in der NZZ und V.S. Naipaul: "Magische Saat" in der SZ.

Vorgeblättert

Claus Christian Malzahn: Deutschland, Deutschland

01.09.2005 "'Was ist der Unterschied zwischen Adenauer und Ulbricht?', fragt man sich im Osten hinter vorgehaltener Hand. 'Adenauer sammelt Witze, die die Leute über ihn machen. Ulbricht sammelt die Leute, die Witze über ihn machen.'" Lesen Sie einen Auszug aus "Deutschland, Deutschland - Kurze Geschichte einer geteilten Nation" von Claus Christian Malzahn.

Freitag, 02.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

02.09.2005 In der FR interpretiert der in Istanbul lebende Günter Seufert die Klage gegen Orhan Pamuk als ein Ränkespiel von Europagegnern im türkischen Staatsapparat. Ähnlich sieht es die Welt. Die NZZ fragt: Ist Google gut oder böse? Die taz empfiehlt Popmusik aus den Zeiten des Kalten Krieges. Allenthalben wird unter Anführung von Schriftstellerzitaten um New Orleans getrauert.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

02.09.2005 Mit Kritiken zu Thomas Glavinic: "Wie man leben soll" in der FAZ, Hansjörg Küster: "Das ist Ökologie" in der FAZ, Martin Amis: "Die Hauptsachen" in der SZ, Holly-Jane Rahlens: "Wie man richtig küsst" in der SZ und Emily Bronte: "Sturmhöhe, 4 CDs" in der SZ.

Samstag, 03.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

03.09.2005 SZ und FR beschäftigen sich weiterhin mit dem in Flut und Chaos untergehenden New Orleans. Die FAZ spürt einen Hauch von Nordkorea durchs deutsche Fernsehen wehen. In der NZZ reist Bora Cosic in ein bedrohlich aufgerissenes Serbien. Die Welt hat sich von Andre Glucksmann überzeugen lassen: Der Hass existiert. Und die taz spekuliert über die Zukunft der Bundeskulturstiftung. 

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

03.09.2005 Mit Kritiken zu Gerd Langguth: "Angela Merkel" in der NZZ, Karl-Markus Gauß: "Die versprengten Deutschen" in der NZZ, Inka Parei: "Was Dunkelheit war" in der TAZ, Azar Nafisi: " Lolita lesen in Teheran" in der TAZ und : "Fair Future" in der NZZ.

Montag, 05.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

05.09.2005 Im Tagesspiegel beklagt Regisseur Michael Thalheimer die provinzielle Aggressivität in Berlin und zwischen seinen Theatern. In der Welt sieht die Autorin Esmahan Aykol die Ankläger von Orhan Pamuk in der Defensive. In der taz erinnert sich Helga Hirsch, wie ihr die Polen alle kommunistischen Flausen ausgetrieben haben. In der SZ erklärt der Urbanist Mike Davis, warum Hurrikan Katrina keine natürliche Naturkatastrophe war. Und die FAZ lernt vom Rapper Kanye West den feinen Unterschied zwischen Plünderern und Menschen, die nach Nahrung suchen.

Die Buchmacher

Die Buchmacher

05.09.2005 Diese Woche lesen Sie: Warum Amazon eigentlich den kompletten Klick-Stream seiner Kunden speichern muss. Wie es um die Jury-Mitglieder des Deutschen Buchpreises steht. Und weshalb die Buchhändler unter der Novitätenauslieferung ächzen. Von Sandra Evertz.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

05.09.2005 Mit Kritiken zu Ebba D. Drolshagen: "Wehrmachtskinder" in der SZ, Alan M. Dershowitz: "Plädoyer für Israel" in der FAZ, Ludwig Norz / Jean-Paul Picaper: "Die Kinder der Schande" in der SZ, Noam Chomsky: "Keine Chance für Frieden" in der FAZ und Amnon Kapeliuk: "Yassir Arafat - Die Biografie" in der FAZ.

Vorgeblättert

Jo Kyung Ran: Zeit zum Toastbacken

05.09.2005 "Wenn man sie sah, dachte man unwillkürlich an einen prächtig geratenen Napfkuchen, so warm und weich sah sie aus." Während Yochin, die Tochter (und Ich-Erzählerin), danach strebt, ihre Backkunst zu vervollkommnen, entwickeln sich parallel dazu die Geschichten um die weniger vollkommenen Menschen in ihrem Umfeld. Lesen Sie einen Auszug aus dem Roman "Zeit zum Toastbacken" der Koreanerin Jo Kyung Ran.

Post aus der Walachei

Wieder einen Sonnabend überlebt

05.09.2005 Natürlich kann man nach Rumänien auch fliegen. Großartiger aber ist es, mit dem Auto durch die Karpaten die Donau hinunterzufahren.

Dienstag, 06.09.2005

Magazinrundschau

Die Magazinrundschau

06.09.2005 Nach dem Untergang von New Orleans bescheinigt der New Yorker George W. Bush schwaches Stehvermögen. Im Nouvel Obs bescheinigt Gilles Kepel den Ideologen des Dschihad große geistige Armut. Die New York Review of Books hält Selbstmordattentäter dagegen für intelligente Waffen. Im Guardian erzählt Zadie Smith, warum sie als Teenager lieber allein zu Hause kiffte, als auf Parties Ecstasy zu schlucken. L'Espresso reist nach Gaza. Al-Ahram beklagt die schwindende Autorität der Al-Azhar-Universität. Outlook India ist der zwielichtige Salman Rushdie lieber als der machtnahe Erfolgsautor. Polityka spürt den Geist des sozialen Widerstands durch Warschau wehen. Und in Magyar Hirlap ruft György Konrad: "Freiheit macht schön!"

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

06.09.2005 In der Welt weist Thea Dorn auf einen seltsamen Umstand dieses Wahlkampfs hin: Die aussichtsreichste Kandidatin ist eine Frau, und 90 Prozent ihrer Gegner im Feuilleton sind es auch. Die FAZ erlebte das TV-Duell Schröder/Merkel als Komödie des pädagogischen Eros. In der FR erkennt Sighard Neckel in Angela Merkels Sozialpolitik eine späte Rache von Erich Honecker. Die SZ versinkt in der Tiefe von Gerhard Richters Grau. Und die taz untersucht Spuren der 68er im Kursbuch und im Ikeakatalog.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

06.09.2005 Mit Kritiken zu A. L. Kennedy: "Paradies" in der NZZ, Philip Roth: "Verschwörung gegen Amerika" in der SZ, Kenzaburo Oe: "Tagame Berlin-Tokyo" in der FAZ, Thomas Rosenboom: "Tango" in der NZZ und Bora Cosic: "Irenas Zimmer" in der FR.

Mittwoch, 07.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

07.09.2005 In der taz wettert Marlene Streeruwitz gegen das große Welttheater von Salzburg. In der SZ schreibt der ägyptische Schriftsteller Ahmed al-Aidi über die völlig sinnlosen Wahlen in seinem Land. In der FAZ fordert Reiner Klingholz, über Menschen genauso viel wissen zu dürfen wie über Topfchrysanthemen. In der NZZ beklagt Charles Simic mangelnde Solidarität in den USA. In der FR erklärt Jean-Noel Jeanneney, Direktor der Pariser Bibliotheque Nationale, warum er nach Victor Hugo nicht bei Google Print suchen möchte.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

07.09.2005 Mit Kritiken zu Udo Di Fabio: "Die Kultur der Freiheit" in der NZZ, Herfried Münkler: "Imperien" in der FR, Azar Nafisi: " Lolita lesen in Teheran" in der SZ, Eric Laurent: "9/11/01" in der FR und Iris Hanika: "Musik für Flughäfen" in der FAZ.

Donnerstag, 08.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

08.09.2005 Heute kommt Putin nach Deutschland: Der Schriftsteller Viktor Jerofejew erklärt in der Welt die Macht der Angst zum wirksamsten russischen Herrschaftsmittel. In der NZZ schreibt Sonja Margolina über die regelmäßig wiederkehrende Abtreibung der Eliten in Russland. In der Zeit zieht Paul Kirchhof die Trennlinie zwischen Statusgleichheit und Freiheit. In der taz fragt Jim Jarmusch, was ihm die Industrie außer Geld schon zu bieten habe. Im Tagesspiegel unterhalten sich der CDU-Kulturpolitiker Norbert Lammert und der Berliner Theatermanager Matthias Lilienthal. Die FAZ empört sich über einen amerikanischen Beststeller, der die Waffen-SS verherrlicht.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

08.09.2005 Mit Kritiken zu Matthias N. Lorenz: "Auschwitz drängt uns auf einen Fleck" in der FR, Ian Kershaw: "Hitlers Freunde in England" in der ZEIT, Hans-Ulrich Treichel: "Menschenflug" in der ZEIT, V.S. Naipaul: "Magische Saat" in der ZEIT und Gherasim Luca: "Das Körperecho. Lapsus linguae." in der FR.

Essay

Das Erbe der Solidarnosc

08.09.2005 Am Sonntag wird in Polen gewählt. Zu Ende geht ein Wahlkampf, in dem auch heftig über die Solidarnosc gestritten wurde. Wir dokumentieren einen Essay von Adam Michnik, in dem der Herausgeber der Gazeta Wyborza davor warnt, die alten Rechnungen mit neuem Eifer zu begleichen.

Freitag, 09.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

09.09.2005 Die NZZ ist entsetzt über die Todesdrohungen gegen den ägyptischen Intellektuellen und Islamtheoretiker Sayyid al-Qimni. In der FAZ porträtiert Julia Jusik den tapferen russischen Abgeordneten Aleksandr Torschin. Die FR fragt sich, warum deutsche Politikerinnen wie Männer aussehen wollen. Und die SZ lauscht verzückt Windgöttern, antiken Junkies und Menschenfresserriesen in Isabel Mundrys Oper "Ein Atemzug - die Odyssee".

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

09.09.2005 Mit Kritiken zu Andre Glucksmann: "Hass" in der FAZ, : "Der Maji-Maji-Krieg in Deutsch-Ostafrika 1905-1907" in der FAZ, Max Weber: "Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. Das antike Judentum" in der FAZ, Cees Nooteboom / Eddy Posthuma de Boer: "Die Kunst des Reisens" in der FAZ und Adalbert Stifter: "Brigitta" in der SZ.

Samstag, 10.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

10.09.2005 In der Welt bedankt sich Christopher Hitchens bei Osama bin Laden für das Abhärtungstraining. Die taz fragt den halben Kulturbetrieb, was links sein heutzutage bedeutet. Niedliche Katzen und unergründliche Seerosenteiche: Die NZZ bezeugt die Rückkehr der Romantik in der Kunst. Thomas Hettche weiß in der FAZ, warum der deutsche Roman die Gegenwart meidet. Die Theaterleiterin Elisabeth Schweeger erklärt der FR, warum sie und ihre Kolleginnen eine Gefahrenzone bilden. Und in der SZ möchte Ulrich Beck lieber heute als morgen den sozialen Fußboden namens Bürgergeld einziehen.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

10.09.2005 Mit Kritiken zu Friederike Mayröcker: "Und ich schüttelte einen Liebling" in der TAZ, Karl-Heinz Ott: "Endlich Stille" in der NZZ, Samuel Beckett: "Trötentöne. Mirlitonnades" in der TAZ, Frank Sieren: "Der China Code" in der TAZ und Jiri Ort: "Leos Janacek - der späte Wilde" in der SZ.

Montag, 12.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

12.09.2005 In der SZ graut es Dan Diner vor der unheiligen Allianz zwischen orientalischer Vormoderne und westlicher Postmoderne. In der Berliner Zeitung verteidigt Kenzaburo Oe die japanische Verfassung gegen ihre bellizistischen Gegner. Die FAZ erlebt am Geiseltalsee eine industrielle Entwicklung von revolutionärem Ausmaß. Die NZZ sorgt sich um die Zukunft ägyptischer Jugendlicher. Die FR tummelt sich auf Wahlkampfveranstaltungen in Brandenburg. Der Goldene Löwe für Ang Lees Western-Melodram "Brokeback Mountain" wird im Allgemeinen begrüßt.

Die Buchmacher

Die Buchmacher

12.09.2005 In dieser Woche lesen Sie: Warum den literarischen Trüffelschweinen die Augen verbunden werden sollten. Wie lange sich Politbücher gut verkaufen. Und wohin der Umsatztrend der Buchhändler geht. Von Sandra Evertz.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

12.09.2005 Mit Kritiken zu Udo Di Fabio: "Die Kultur der Freiheit" in der FAZ, Gerd Langguth: "Angela Merkel" in der SZ, Jens König: "Gregor Gysi" in der SZ, Hans-Peter Schwarz: "Republik ohne Kompass" in der SZ und Jens König: "Gregor Gysi" in der FAZ.

Vorgeblättert

Miriam Toews: Ein komplizierter Akt der Liebe

12.09.2005 Die Ereignisse in ihrem Roman seien fiktional, sagt die Schriftstellerin Miriam Toews, der Stoff aber stamme größenteils aus ihrem früheren Leben. Sie erzählt die Geschichte von Nomi, einer scharfsichtigen, verwirrten, großherzigen Sechzehnjährigen, die in einer Mennonitengemeinde aufwächst. Lesen Sie hier den Anfang des Romans: "Ein komplizierter Akt der Liebe" der Kanadierin Miriam Toews.

Dienstag, 13.09.2005

Magazinrundschau

Die Magazinrundschau

13.09.2005 Das New York Times Magazine befürchtet, dass der Krieg gegen den Terror al-Qaida gestärkt hat. Der Spectator beklagt Drittwelt-Verhältnisse in den USA. L'Espresso berichtet von bloggenden US-Soldaten im Irak. Der Spiegel entlarvt linke Visionen als reaktionär. In der Gazeta Wyborcza stellt sich Adam Michnik den verblendeten Massen entgegen. Der Economist sucht Nobelpreisträger an deutschen Universitäten. Im Nouvel Obs trauert John Updike um die aussterbende Spezies der Schriftsteller. Der Guardian erklärt, was kontinentaleuropäische von britischer Literatur unterscheidet. Und Outlook India preist den Filmessayisten Adoor Gopalakrishnan.

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

13.09.2005 In der FAZ träumt Julian Barnes von einem anarchischen, lärmenden und freundlichen Europa. Dagegen sieht Hans Ulrich Gumbrecht in der FAZ in Deutschland einen neuen Cäsarismus aufziehen. Die FR wandelt durch die estnische Literaturlandschaft. Die SZ erklärt mit Aristoteles, warum Paul Kirchhofs Einheitssteuer ungerecht ist. In der taz trauert Claus Offe den verheißungsvollen Zeiten der deutschen Linken nach. In der Welt erinnert sich Heinz Bude an die netten Mädels von den Maoisten.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

13.09.2005 Mit Kritiken zu Matthias N. Lorenz: "Auschwitz drängt uns auf einen Fleck" in der NZZ, Fred Wander: "Der siebente Brunnen" in der SZ, Kerstin Hensel: "Falscher Hase" in der NZZ, Sabri Mussa: "Affäre halber Meter" in der FR und Christa Wolf: "Mit anderem Blick" in der FR.

Medienticker-Archiv

Medienticker

13.09.2005 Heute u.a.: Random House kauft DVA - Apple: Hungrig und verrückt - Unterhaltungselektronik im Goldrausch - Yahoo setzt auf Kriegsberichterstattung - Google testet Werbung in Print-Medien - Mac und Spiele: Liebe auf den zweiten Blick - Ein "Nestbeschmutzer": Erich Kuby - Millionenauflage: Springers Gratis-Tageszeitung - Friederike Mayröcker im Gespräch - Zielort Schweiz: Ich bin der Alois + APPD-Wahlwerbespot. Von Rüdiger Dingemann

Mittwoch, 14.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

14.09.2005 In der SZ erklärt Günter Grass, warum er für die Rot-Grünen stimmt. "Ein starkes Stück" findet Frank Schirrmacher in der FAZ, wie Paul Kirchhof aus seinen eigenen Reihen gemobbt wird. In der FR beschreibt der israelische Historiker Tom Segev, wie Tel Aviv über Jerusalem triumphierte. In der Berliner Zeitung lästert Regisseur Peter Stein über seine lieben Kollegen. In der taz entdeckt Georg Seeßlen in Bach die "Antwort auf die Niedergeschlagenheit in Mitteleuropa".

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

14.09.2005 Mit Kritiken zu Hans-Ulrich Treichel: "Menschenflug" in der FR, Peter Carey: "Wrong about Japan" in der NZZ, Erich Loest: "Sommergewitter" in der FR, Simon Dubnow: "Buch des Lebens (Band 1: 1860-1903)" in der NZZ und Simon Dubnow: "Buch des Lebens (Band 2: 1903-1922)" in der NZZ.

Medienticker-Archiv

Medienticker

14.09.2005 Heute u.a.: Schlafe, mein Wähler, schlaf ein - Fernsehen für Schlaue - Untergang ist überall - DSF-Verkauf nicht ausgeschlossen - Kampf gegen Windmühlen - Ende einer Campus-Legende - Provinz Europa - ilb: Diesseits und jenseits des Kurfürstendamms - Generation Wolf + A-Wop-Bopa-Loo-Bop. Von Rüdiger Dingemann

Mord und Ratschlag

Identitätsdiebstahl

14.09.2005 Jonathan Smith lässt den Abstieg seines Helden mit absurden, aber durchaus karrierebedrohenden Anschludigungen beginnen. Jason Starr gönnt seinem Helden den beruflichen Erfolg, das private Desaster, das er erleidet, ist schlimm genug. Am Ende stehen beide ihrem eigenen asozialen Selbst gegenüber.

Donnerstag, 15.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

15.09.2005 In der Zeit trifft Robert Menasse einige deprimierende Sachfeststellungen zum Stand der deutschen Demokratie. Die taz ist erstaunt, wie übellaunig sich die Schriftsteller in diesem Wahlkampf zu Wort melden. In der FR fordert Axel Honneth von den Chefdenkern der Parteien einen mehrdimensionalen Gerechtigkeitsbegriff. Die FAZ empört sich über Bremens Praxis, Arbeitslose als Erzieher in die Kitas zu schicken. In der Berliner Zeitung spricht Christian Petzold über seinen Film "Gespenster" und nicht zu Ende gestorbene Menschen. Und in der NZZ schwärmt John Cale von putzigen Bach-Grooves.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

15.09.2005 Mit Kritiken zu Kenzaburo Oe: "Tagame Berlin-Tokyo" in der NZZ, Uwe Timm: "Der Freund und der Fremde" in der SZ, Uwe Timm: "Der Freund und der Fremde" in der ZEIT, Cornelia Funke: "Tintenblut" in der ZEIT und Robert Stockhammer: "Ruanda" in der NZZ.

Medienticker-Archiv

Medienticker

15.09.2005 Heute u.a.: Bild ist die gedruckte Barrikade der Straße - Google startet Suchdienst für Blogs - Gates stichelt gegen Google - Ostalgie im Web - Gedächtnis verschoben - Gute Musik braucht keine Radioquote - Vom Tischler zum Porno-Klempner - Schriftsteller im Wahlkampf: Kollegen, das ist blamabel! + Das Imperfekt der Höflichkeit. Von Rüdiger Dingemann

Freitag, 16.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

16.09.2005 In der SZ malt sich Georg Klein aus, wie Tick, Trick und Tück ihrer Tante im Kanzleramt das Leben schwer machen. Die FAZ geht mit Günter Grass auf Tour für die Espede und gegen das arrivierte Feuilleton. Die NZZ beschreibt, wie China den Nachwuchs an Internet-Zensoren ausbildet. Die Welt registriert eine gestiegene Nachfrage an antisemitischer Literatur auf der Moskauer Buchmesse. Und die FR empfiehlt, Hubert Fichte in einer Hamburger Bahnhofskneipe zu lesen.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

16.09.2005 Mit Kritiken zu James Salter: "Letzte Nacht" in der SZ, Roberto Juarroz: "Vertikale Poesie. Poesia Vertical" in der FAZ, Albert Schweitzer: "Wir Epigonen" in der FAZ, Mary Roach: "Die fabelhafte Welt der Leichen" in der SZ und Marcel Krings: "Selbstentwürfe" in der FAZ.

Medienticker-Archiv

Medienticker

16.09.2005 Heute u.a.: Hubert Fichte: Was war es, das sie band? - Michel Houellebecq: Dreifach beschützt - Für Rundfunkfreiheit - Pressefreiheit: Die Hemmschwelle sinkt - Verfassungsbeschwerde gegen Link-Verbot - Yahoos und Googles Kampf - Oracles Gegner ist IBM - Erich Kuby: Mein ärgerliches Vaterland - Der Schneckenreiter Günter Grass - Taschenfußball + Wahlmatt. Von Rüdiger Dingemann

Meldungen

Shortlist Deutscher Buchpreis

16.09.2005 Erst waren es 150, dann 20, jetzt sind es nur noch sechs: Die Finalisten des Deutschen Buchpreises 2005.

Samstag, 17.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

17.09.2005 Auch in den Feuilletons geht der Wahlkampf in den Endspurt: Nicht Bildung sollte man abbauen, sondern Vorschriften, umreißt die SZ ihre Utopie einer traditionsgespeisten Erneuerung. Die taz erzählt, wie Joschka Fischer in Potsdam hunderte Passanten in Kundgebungshaft nahm. Die FR möchte die Wahlstimmen nach Condorcet-Methode auszählen lassen. In der Welt betrachtet Gerd Koenen eine unheilvolle deutsche Tradition: die schwärmerischen Sympathie für Russland. Die NZZ bewundert mutige Frauen, die auch dort lieben, wo nichts zu holen ist.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

17.09.2005 Mit Kritiken zu Philip Roth: "Verschwörung gegen Amerika" in der NZZ, Uwe Timm: "Der Freund und der Fremde" in der TAZ, Nadeem Aslam: "Atlas für verschollene Liebende" in der TAZ, Uwe Müller: "Supergau Deutsche Einheit" in der TAZ und Konrad Beischl: " Dr. med. Eduard Wirths und seine Tätigkeit als SS-Standortarzt im KL Auschwitz." in der NZZ.

Montag, 19.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

19.09.2005 Das Thema Nummer 1 erfordert zwar einen sehr weiten Kulturbegriff, aber wir verlinken trotzdem auf die wichtigsten Leitartikel. Auch in der Kultur ist einiges los: Botho Strauß' neue Komödie wurde in Zürich uraufgeführt und erinnert die NZZ an Michel Houellebecqs neuen Roman. Die SZ wirft dem Zürcher Intendanten Matthias Hartmann vor, scheckheftgepflegte Investoren-Kunst zu machen. Die FR erliegt dem fülligen Verführer Josef Ostendorf in den "Bakchen". In der NZZ erklärt Ignaz Kircher, wie Schauspieler sterben sollten, um nicht deppert zu werden. Die FAZ lauscht gebannt der mathematisch kalkulierten Raserei, mit der Inger Christensen ihre Gedichte liest.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

19.09.2005 Mit Kritiken zu Markus Orths: "Catalina" in der SZ, Raul Zelik: "Berliner Verhältnisse" in der FAZ, Burkhardt Wolf: "Die Sorge des Souveräns" in der FAZ, Dorothee Mußgnug: "Ernst Levy und Wolfgang Kunkel" in der SZ und Eric Laurent: "9/11/01" in der FAZ.

Medienticker-Archiv

Medienticker

19.09.2005 Heute u.a.: Schießen Sie nicht auf den Computer! - Angriff auf die Pressefreiheit - Journalisten im Irak zwischen Hotel und Hölle - Mich wundert, dass ich so fröhlich bin: Zum Tod von F.K. Waechter - Ganz China eine Festplatte - Werbe-Wurm leitet Google-Anfragen um - Wie man einen Bestseller schreibt - Schriftsteller können richtig wütend werden + Hier irrt die Globalisierung. Von Rüdiger Dingemann

Dienstag, 20.09.2005

Magazinrundschau

Die Magazinrundschau

20.09.2005 In der New York Review of Books erklärt Peter Galbraith die irakische Verfassung zur letzten Chance für Frieden. Im Espresso erzählt Andrzej Stasiuk von seinem Urlaub in Budva. Der Spectator erklärt die UNO für hoffnungslos korrupt. Für schwedische Reformen sind die Deutschen zu ungehorsam, glaubt die Gazeta Wyborcza. Nepszabadsag singt ein Loblied auf deutsche Politiker. Karl Schlögel reist für Le Monde diplomatique durch den Archipel Europa. In Le Point setzt sich Alain Finkielkraut mit Hannah Arendt auseinander. Der Figaro bespricht ein Schwarzbuch der Psychoanalyse. In der Weltwoche freut sich Martin Walser über ein Dutzend Professoren, die ihm bescheinigen, kein Antisemit zu sein. Das New York Times Magazine porträtiert die NGO Bono.

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

20.09.2005 Die Schockwellen der Wahl haben nun auch das Feuilleton erreicht. In der SZ beschreibt der Politologe Franz Walter, wie sich die Gesellschaft in neue Stämme auffächert. Paul Nolte benennt sie in der taz: kulturelle Optimisten und Pessimisten. In der Welt findet Jörg Immendorf die PDS unappetitlich. Die FAZ versucht die Stimmung auf Wahlpartys sowie Schröders Allmachtsgefühle nachzuempfinden.Die FR sieht ein Revival der Konsensdemokratie. Nur die NZZ bleibt unpolitisch und bestaunt das Premierenfeuerwerk in Basel.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

20.09.2005 Mit Kritiken zu Hanns-Josef Ortheil: "Die geheimen Stunden der Nacht" in der NZZ, Alexandre Correard / J. B. Henri Savigny: "Der Schiffbruch der Fregatte Medusa" in der FR, : "Der Geist der Tiere" in der NZZ, McKenzie Wark: "Das Hacker Manifest" in der FR und Ulrich Weinzierl: "Hofmannsthal" in der SZ.

Medienticker-Archiv

Medienticker

20.09.2005 Heute u.a.: Wir brauchen eine Kulturrevolution - Wechselbäder der Gefühle - Der Souverän läßt sich nicht zutexten - Der Sarkasmus des Souveräns - Der Aufputscher: Kanzlerfernsehen als Durchlauferhitzer - Das Ende des Kuschelfernsehens - Wer störend im Weg stand, hat es halt abgekriegt - Totgesagte leben länger - Jamaika oder Das mehrheitsbildende Farbspiel - Die bunte Republik + Zeitung lesen mit Kamera-Handys. Von Rüdiger Dingemann

Mittwoch, 21.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

21.09.2005 In der taz bewältigen Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie gemeinsam die deutsche Gegenwart. Die FR ist in einer derartig verdrehten Sexualform. Die FAZ rät arbeitslosen Hochqualifizierten zur Emigration nach Indien und Kate Moss zur Einwanderung nach Deutschland. In der Welt erklärt die Hamburger Chefdirigentin Simone Young, warum sie gerne bunte Programme dirigiert. Die NZZ kritisiert die ungebremste Egomanie deutscher Künstler, die permanent oberflächliche Meinungen zur deutschen Politik kundtun. Die SZ analysiert die deutsche Bewunderung für Skandinavien.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

21.09.2005 Mit Kritiken zu Matthias N. Lorenz: "Auschwitz drängt uns auf einen Fleck" in der FR, Jonathan Franzen: "Schweres Beben" in der FR, Fred Wander: "Der siebente Brunnen" in der FR, Eginald Schlattner: "Das Klavier im Nebel" in der NZZ und Elke Stein-Hölkeskamp: "Das römische Gastmahl" in der SZ.

Vorgeblättert

Jung Chang, Jon Halliday: Mao

21.09.2005 Jung Chang hat zwölf Jahre damit verbracht, Mao Tse-tungs Spuren zu verfolgen. Mao war einer der machtgierigsten und mörderischsten Herrscher des 20. Jahrhunderts. Staatsmänner hofierten ihn trotzdem, und Millionen lasen begeistert seine Mao-Bibel. Lesen Sie Auszüge aus der Biografie "Mao. Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes" von Jung Chang und Jon Halliday.

Medienticker-Archiv

Medienticker

21.09.2005 Heute u.a.: Deutscher Geist wandert aus: In Zukunft nach Indien - Jobs zweifelt am Wohnzimmer-PC - Buchmesse mit neuen Superlativen - Medien und Politik: Er bleibt der Medienkanzler und Jounalistenverband fordert Entschuldigung - Befreier der Presse - Weiter gemacht - Das Handwerk des Überlebens + Eine Form der Stille. Von Rüdiger Dingemann

Donnerstag, 22.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

22.09.2005 Wegen eines Server-Problems sind wir heute zu spät gekommen - pardon! In der Zeit beschreibt Juli Zeh die Nachteiligkeit unseres treuherzigen Blicks nach oben. In der taz rät Alfred Grosser zu einer großen Koalition ohne Schröder und Merkel. In der SZ sucht Heinz Bude nach einem geistigen Gesicht für die SPD. Die Welt wirft schon einen Blick auf die große Immendorff-Ausstellung in Berlin. Die FAZ erkundet den zweitwichtigsten Wirtschaftszweig Spaniens: die Prostitution.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

22.09.2005 Mit Kritiken zu Gert Loschütz: "Dunkle Gesellschaft" in der ZEIT, Peter Wapnewski: "Mit dem anderen Auge" in der ZEIT, Durs Grünbein: "Porzellan" in der NZZ, A. L. Kennedy: "Paradies" in der ZEIT und Pawel Huelle: "Castorp" in der ZEIT.

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22.09.2005 Heute u.a.: Piranhas neben dem Schreibtisch - Und dann zuckt sie mit der Augenbraue - Eine Lüge ist immer komplizierter als die Wahrheit - Schulbücher mit Max Schmeling - Autoren verklagen Google - Internet: Die beste Kuh im Stall der Werbung + Politwerbung im Marienhof. Von Rüdiger Dingemann

Freitag, 23.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

23.09.2005 Die Welt staunt über Beethoven spielende Ghetto-Kinder in Venezuela. In der SZ wirft Bauer Peter Stein mit Pfirsichsorbet nach Stadelheimer. Die NZZ berichtet über die Unterdrückung weißrussischer Künstler. Die taz gibt Joschka Fischer Gelegenheit zur Selbstkritik - vergeblich. Die FAZ porträtiert den polnischen Krimiautor Marek Krajewski, dessen Romane nicht in Wroclaw, sondern in Breslau spielen.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

23.09.2005 Mit Kritiken zu Matthias N. Lorenz: "Auschwitz drängt uns auf einen Fleck" in der TAZ, Alan Hollinghurst: "Die Schönheitslinie" in der SZ, James Meek: "Die einsamen Schrecken der Liebe" in der FAZ, Rene Goscinny / Jean-Jacques Sempe: "Neues vom kleinen Nick" in der SZ und Klaus Berger: " Widerworte" in der FAZ.

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23.09.2005 Heute u.a.: Grass: Auf Schröder kann niemand verzichten - Der Blitz aus dem Kasten - Von der Bläue des Blaus - Spaß in der Südsee - Google antwortet auf Autoren-Schelte - Online-Trends in Deutschland 2005 - Die umgekehrte Globalisierung - Reden ist schweigen, Silber ist Gold! Von Rüdiger Dingemann

Samstag, 24.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

24.09.2005 In der Welt fragt Dan Diner: Warum entwickelt sich der Nahe Osten nicht? Liegt's am Islam? Die Welt bringt auch ein Interview mit Richard Sennett über Katrina und Rita und die Schwächen der amerikanischen Städte. Die taz richtet in den Neuen Ländern eine "Sonderwohlfahrtszone" ein. Die NZZ stellt fest: Das sozialistische Experiment ist - auch in Israel - gescheitert. Die FR zahlt in Bulgarien einen Euro für die Milch im Kaffee. Die FAZ schlendert durch das Cafe Deutschland.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

24.09.2005 Mit Kritiken zu J. M. Coetzee: "Zeitlupe" in der TAZ, Daniel Kehlmann: "Die Vermessung der Welt" in der SZ, Daniel Kehlmann: "Die Vermessung der Welt" in der TAZ, Milan Kundera: "Der Vorhang" in der FR und Hubertus Knabe: "Tag der Befreiung?" in der TAZ.

Montag, 26.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

26.09.2005 Die taz berichtet vom ersten großen Konzert des chinesischen Rockmusikers Cui Jian in Peking seit Jahren. Die Welt greift eine Kontroverse zwischen dem Avantgardeautor Ben Marcus und Jonathan Franzen auf. Alle sind mitgerissen von der "Macht des Schicksal" unter Michael Gielen und Stefan Herheim und weniger hingerissen vom "Wintermärchen" unter Robert Wilson in Berlin.

Die Buchmacher

Die Buchmacher

26.09.2005 In dieser Woche: Wer im Buchhandel am stärksten expandiert und wer den Preis dafür bezahlt. Wie groß die Frankfurter Buchmesse wird. Und sind die Österreicher die besseren Literaten? Von Sandra Evertz

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

26.09.2005 Mit Kritiken zu Martin Heidegger: "Mein liebes Seelchen!" in der SZ, Peter Burke: "Was ist Kulturgeschichte?" in der FAZ, Hansjörg Schertenleib: "Der Glückliche" in der FAZ, Elke Stein-Hölkeskamp: "Das römische Gastmahl" in der FAZ und Klaus Jungfer: "Die Stadt in der Krise" in der SZ.

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26.09.2005 Heute u.a.: Es lebe der König - Das Prinzip Aschenputtel - Ein seltsames Völkchen - Guter Humor muss gefährlich sein - Zerrbilder im Spiegel - Behandelt den Leser mit weniger Respekt! + Ein Roman, drei Verlage. Von Rüdiger Dingemann

Post aus Breslau

Schweres Beben

26.09.2005 Die Polen haben ein neues Parlament gewählt und im Gegensatz zu den Deutschen ein eindeutiges Ergebnis zustande gebracht - einer Minderheit sei dank.

Dienstag, 27.09.2005

Magazinrundschau

Die Magazinrundschau

27.09.2005 Prospect stellt eine Liste der hundert wichtigsten Intellektuellen der Welt auf: 38 kommen aus den USA, 14 aus Großbritannien, vier aus Deutschland. Polityka verkündet das Ende der Dritten Republik Polen. In der Gazeta Wyborcza wünscht sich Timothy Garton Ash, dass Horst Köhler Neuwahlen anberaumt. Magyar Hirlap hofft, dass es den Deutschen bald noch schlechter geht - dann kommen sie wieder zu den Einsternecampings am Plattensee. Das New Criterion findet die britischen Intellektuellen dagegen eher medioker. Vanity Fair erzählt vom Prozess, den Roman Polanski in London gegen das Magazin angestrengt hat. Outlook India lernt einiges über die Rolle des KGB in Indien. Im Spiegel spricht Andre Glucksmann über Hass. Reportajes erklärt die Besonderheit der Armut in den USA. Der Figaro würdigt Hannah Arendt. Die New York Times fürchtet die Demokratie in der Türkei.

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

27.09.2005 In der SZ kommt Cees Nooteboom um Don Quijote nicht herum. Die NZZ fürchtet, dass Großbritannien im Meer versinkt. Die FAZ fragt, ob der Libanon vor einem neuen Bürgerkrieg steht. In der Welt erklärt der evangelische Landesbischof aus Bayern Johannes Friedrich, warum seine Kirche aus dem Projekt einer Einheitsübersetzung der Bibel aussteigt. Die FR kritisiert einen gewissen Minimalismus der neuen Flick-Ausstellung in Berlin. Und die taz fragt, was Porno im Pop sucht.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

27.09.2005 Mit Kritiken zu Zsuzsa Bank: "Heißester Sommer" in der SZ, Arno Geiger: "Es geht uns gut" in der NZZ, : "Das Gilgamesch-Epos" in der NZZ, Samuel Butler: " Wollschwein und Tafelsilber" in der FAZ und Gesa Dane: "Zeter und Mordio!" in der SZ.

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Medienticker

27.09.2005 Heute u.a.: Der erste Buchhändler im Weltall - Wer einmal mit dem Blechnapf warf - Denken braucht nicht nur den Kopf - Schluß mit Unsicherheit und Verzagtheit - Hurra, ich bin Deutschland! - Von ganz jung bis heute + Bei Schnäbeln kann Gott nur verlieren.Von Rüdiger Dingemann

Mittwoch, 28.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

28.09.2005 In der taz spricht Kazuo Isihiguro über Klone, die wie Menschen sind, die wie Klone sind. Die Welt beklagt die furchtbare Heuchelei in Hany Abu-Assads Film "Paradise Now" über zwei palästinensische Selbstmordattentäter. Die FR sagt: "Du bist nicht Deutschland." Die FAZ will den Chinesen nicht trauen. Die SZ deckt den ersten Berliner Galerien-Fake auf.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

28.09.2005 Mit Kritiken zu Ljudmila Ulitzkaja: "Ergebenst, Euer Schurik" in der FAZ, Daniel Kehlmann: "Die Vermessung der Welt" in der FR, Martina Kieninger: " Die Leidensblume von Nattersheim" in der FR, Marion Detjen: "Ein Loch in der Mauer" in der FR und Jens Bisky: "Die deutsche Frage" in der FR.

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28.09.2005 Heute u.a.: Otto Schily erklärt Verlegern die Pressefreiheit: Ein seltsames Verständnis von Demokratie - Internet soll gesund und ordentlich werden - Ungerade Wege der Kunst - Ein literarischer Tagelöhner - 30 Millionen Euro gute Laune - Tohuwabohu im Austrokoffer + Österreich will seine Töchter würdigen. Von Rüdiger Dingemann

Donnerstag, 29.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

29.09.2005 In der Zeit erinnert sich Christa Wolf mit Wehmut der fünfziger Jahre in der DDR. In der Welt beschreibt Jörg Immendorff, wie ihm zwei Millionen Nasenzellen abgetriebener Föten ins Hirn gespritzt wurden. Die FAZ kürt das Theaterstück der Saison - Moritz Rinkes "Cafe Umberto", wo alle Arbeitslosen Akademiker sind. Leander Haußmanns neuer Film "NVA" stößt auf geteilte Reaktionen.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

29.09.2005 Mit Kritiken zu Martin Mosebach: "Das Beben" in der ZEIT, Friederike Mayröcker: "Und ich schüttelte einen Liebling" in der ZEIT, A. L. Kennedy: "Paradies" in der SZ, Manfred Messerschmidt: "Die Wehrmachtjustiz 1933-1945" in der ZEIT und Amelie Nothomb: "Kosmetik des Bösen" in der ZEIT.

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29.09.2005 Heute u.a.: Blattkritik von Amts wegen - Erfolg mit Gratisblättern - Nationale Pflichten - Rettet den Fußball vor der Sportschau - Flanieren im Dunkeln - Angriff auf die alten Medien - Du bist geklaut! - Listen-Pest: Intellektuelle - Weblogs und die große Freiheit - Opas Maxium - Bohrer in seinem Kopf + Google, wo ist meine Brille? Von Rüdiger Dingemann

Freitag, 30.09.2005

Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

30.09.2005 Die FR schlendert über das Art Forum in Berlin und empfiehlt Manga und Verwischtes als gewisses Etwas über dem Esstisch. In der taz meldet Ulf Poschardt: Das Projekt der Moderne ist noch nicht beendet, vor allem bei der CDU. Die NZZ deckt die Ursprünge des modernen arabischen Antiamerikanismus auf. Und in der SZ blickt Andrzej Stasiuk auf polnische Wahlplakate und zurück blicken mediale Zombies mit dem Lächeln einer Saftpresse.

Bücherschau des Tages

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30.09.2005 Mit Kritiken zu J. M. Coetzee: "Zeitlupe" in der SZ, Ulrike Draesner: "Spiele" in der FAZ, Uwe Timm: "Der Freund und der Fremde" in der FR, Jeffrey D. Sachs: "Das Ende der Armut" in der FAZ und Peter Biskind: "Sex, Lies & Pulp Fiction" in der SZ.

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30.09.2005 Heute u.a.: fritz's bitch itches - SZ gegen Stern - Wenn Journalisten Stimmung machen - Die Buchbranche sucht schon den Nachfolger - Bucheditionen erreichen die Schweiz - Nach Gutsherrenart - Das Presseamt und ein abgesagter Kongreß - Subkulturwandel durch Blogs - Christa Wolfs Deutsche Einheit - Google will in tiefe Weite des Weltalls - Ohne Grund. Ohne Ziel. Ohne Erfolg + Ungute Gefühle: Fehlanzeige. Von Rüdiger Dingemann

Post aus Barcelona

Stadt der Motorräder und schlechten Gewohnheiten

30.09.2005 Bisher wurde in Barcelona eine Politik der Toleranz kultiviert. Stoisch ertrugen die Bewohner gärende Müllhaufen, beschmierte Hauswände und enthemmte Nordeuropäer. Damit soll jetzt Schluss sein, gefordert ist mehr Bürgersinn.

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Aus dem Amerikanischen von Cornelius Hartz. Wie in der Fürsorge für andere die eigene Rettung liegen kann Arthur Opp, ehemaliger Literaturprofessor, wiegt 250 Kilo und hat…
Hans Jürgen von der Wense. Routen II - Ostwestfalen. Matthes und Seitz, Berlin, 2025.Hans Jürgen von der Wense: Routen II
Mit zahlreichen Abbildungen und zwei beigelegten Messtischblättern aus dem Nachlass. Der Privatgelehrte, Übersetzer, Komponist, Landschaftsforscher, Briefkünstler Hans Jürgen…
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Pascal Mercier ist nun in fünf bisher unveröffentlichten Erzählungen auch als Meister der kurzen Form zu entdecken: Kann ein Mann auf dem Höhepunkt seiner Jahre noch einmal…
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Aus dem Englischen von Sibylle Schmidt. London 1901: Der Temple-Bezirk mit seinen alten Gebäuden und verwinkelten Straßen liegt im Herzen Londons und bildet das Zentrum der…

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