Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 10.02.2026, 15.41 Uhr
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  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
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Perlentaucher-Fakten

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Bücher
38100
Buchautoren

Perlentaucher Archiv

Sortiert nach Datum | Rubriken

Montag, 02.01.2012

Heute in den Feuilletons

Vermeintliche Entzauberung der Kunst

02.01.2012 Der Perlentaucher hatte beim Sprung durch die Schatten der Nacht über die Zeit (wie man in Samoa sagt) einige Abenteuer zu bestehen. Pardon für die Verspätung! In der Welt warnt Bernard-Henri Levy mit Blick auf die arabischen Revolutionen vor zwei verschwisterten Illusionen: der kulturalisitischen und der universalen. Der Tagesspiegel erinnert an das PR-Genie Friedrich II. Für die SZ sind Designfragen Daseinsfragen.

Bücherschau des Tages

Die Hiebe der Axt

02.01.2012 Wie subversiv die Filmkritik einmal sein konnte! Seufzend liest die taz Uwe Nettelbecks gesammelte Essays "Keine Ahnung von Kunst und wenig vom Geschäft". FR und SZ lassen sich freudig von Gary Snyder "Lektionen der Wildnis" erteilen. Annie Proulx' Erinnerungen "Ein Haus in der Wildnis" mochte die SZ gern, allerdings erst nach Lösung der Bauherrinnenprobleme.

Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012 Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar.

Dienstag, 03.01.2012

Magazinrundschau

Das Ohr des Präsidenten

03.01.2012 Es ist ja doch was dran an diesem französischen Philosophen mit der üppigen Haarmähne, staunen New York Magazine und TLS. Die Revista Piaui porträtiert einen irakischen Geologen, der die Norweger vor ihrer Ölindustrie beschützt hat. Die New York Review of Books stellt nach Lektüre der Briefe von Georgia O'Keefe und Alfred Stieglitz fest: schlechte Behandlung macht die Frau zum Charakter. Al Ahram veröffentlicht das Manifest eines ehrenwerten Bürgers. Slate.fr meldet: Auf kanadischen Webseiten kann man jetzt legal und kostenlos Celine runterladen. Wired begutachtet das United Artists des Internets.

Heute in den Feuilletons

Die Kraft des Eros und der Kunst

03.01.2012 In der NZZ feiert Felix Philipp Ingold Nadeschda Mandelstams "Erinnerungen an Anna Achmatowa". In der FR plädiert Jürgen Lodemann für Wilhelm Hauff. Die amerikanischen Medienblogs staunen über das Berliner Start-up Soundcloud. Die FAZ stellt die syrische Satiregruppe "Masasit Mati" vor, die Präsident Assad und seine Schergen auf Youtube parodiert. Die SZ porträtiert den burmesischen Komiker Zarganar.

Bücherschau des Tages

Im kreativen Geschäft

03.01.2012 Als furchtlos, authentisch und berührend preist die NZZ Nadeschda Mandelstams Erinnerungen an Anna Achmatowa, die nun endlich auch auf Deutsch erscheinen. Eine ganz neue Lakonie entdeckt die SZ in Antonio Lobo Antunes' Roman "An den Flüssen, die strömen". Und die taz reist mit dem Fotografen Peter Bialobrzeski ins urbane Herz der Gobalisierung.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

03.01.2012 354 Tage.

Mittwoch, 04.01.2012

Heute in den Feuilletons

Das CNN aller Beziehungsgestörten

04.01.2012 Nicht nur in Ägypten, auch in Tunesien sind die Salafisten auf dem Vormarsch, berichtet die NZZ.  Die taz fordert ein linkes Law and Order. In der Welt verteidigt Bernard Henri Levy das französische Gesetz, das die Leugnung von Völkermorden unter Strafe stellen will. Und es bleibt dabei: Berlin ist das große Ding im Netz, selbst für amerikanische Blogs. Die Blogs machen auch klar, warum Sido und Bushido in Papua Neuguinea nicht angeln sollten. Auch nicht legal.

Bücherschau des Tages

Bürgerglück

04.01.2012 Die taz lobt Nino Haratischwilis mutigen, weil leidenschaftlichen Roman "Mein sanfter Zwilling". Die NZZ begibt sich mit Peter Ackroyd auf eine kurzweilige Reise durch die Geschichte Venedigs. Die SZ bewundert in Walter Benjamins "Kritiken und Rezensionen" Unerschrockenheit und aphoristisches Talent. Außerdem entdeckt sie zarte Seiten in Josef Winklers obsessivem Text "Die Realität so sagen, als ob sie trotzdem nicht wär".

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

04.01.2012 Das zerrissene Band.

Donnerstag, 05.01.2012

Heute in den Feuilletons

Die Schwelle ist eine Negativität

05.01.2012 Aktualisiert um 10 Uhr 15: Und außerdem: ein erster Blick auf das erste Heft des Merkur unter neuer Leitung. Journalisten würden natürlich nie einen Vorzugskredit annehmen, und sie lassen sich auch kein Mercedes Cabrio zu Testzwecken vor die Tür stellen, meint Wolfgang Michal in seinem Blog. Techcrunch zweifelt, dass Apple im Fernsehen groß werden kann. Im Freitag vermisst der Philosoph Byung-Chul Han Hierarchien im Netz. Die NZZ geht in China in die Oper. Für die Zeit ist Navid Kermani nach Afghanistan gefahren und hat sich positiv überraschen lassen. Die FAZ interviewt Agnes Heller zu den Protesten in Ungarn.

Bücherschau des Tages

Wissen der Welt

05.01.2012 Schier überwältigen lässt sich die Zeit von Antonio Munoz Molinas monumentalem Roman über den Spanischen Bürgerkrieg "Die Nacht der Erinnerungen". Sehr empfehlen kann sie auch Mike Nicols Thriller "Payback". Die FAZ begrüßt die neu herausgegeben Schriften von Simone Weil, die einige der großen Essays des 20. Jahrhunderts enthalten. Außerdem verehrt  sie Umberto Eco. Die SZ liest fasziniert Drago Jancars frühen Roman "Nordlicht".

Im Kino

Ein Gnadenakt

05.01.2012 Vier Filme der "Unknown Pleasures"-Serie im Berliner Kino Babylon: Monte Hellmans Comeback "Road to Nowhere", Sofia Takals Debüt "Green", Frederic Wisemans Bewegungsstudie "Boxing Gym" und Lee Anne Schmitts historiografischer Dokumentarfilm "The Last Buffalo Hunt".

Freitag, 06.01.2012

Heute in den Feuilletons

Der Raum in seiner ganzen Kontinuität

06.01.2012 Die NZZ hat in Detroit eine Entdeckung gemacht: auf den Brachen der Stadt wächst jetzt Spargel, und die Armen müssen ihn essen. In der taz erklärt die verabschiedete Freitag-Herausgeberin Daniela Dahn, was sie mit dem Freitag gemacht hätte, wenn sie tatsächlich Herausgeberin gewesen wäre: mehr über die produzierende Arbeitswelt. Viele Journalisten ärgern sich nach wie vor über den nicht zurücktretenden Christian Wulff.

Bücherschau des Tages

Pöbelmedien

06.01.2012 Die FAZ liest mit Vergnügen Gabriele Kögls Roman "Vorstadthimmel" über einen Wiener Narzissten. Außerdem begrüßt sie Uwe Wittstocks Auseinandersetzung mit dem "Fall Esra" und berichtet auch gleich vom Fall "Da-Da-Da-Sein". Die taz verteidigt den starken Staat gegen Ian Bremmer und dessen Streitschrift "Das Ende des freien Marktes".

Samstag, 07.01.2012

Heute in den Feuilletons

Die Süße und die Ironie von Kitsch

07.01.2012 In der Welt fragt Fritz J. Raddatz (mit TM), warum kein Intellektueller die stramme Biederkeit der Neonazis attackiert. Die NZZ wiegt Feridun Zaimoglu. Die taz notiert die Scheinheiligkeit der Bild-Zeitung. In der SZ ärgert sich Kathrin Passig über das Algorithmenbashing deutscher Feuilletonisten. In der FAZ warnt Constanze Kurz vor den neuen Worterkennungsalgorithmen. Und John Burnside findet ein bisschen Zuhause in Kreuzberg.

Bücherschau des Tages

Ich bin nicht, der ich bin

07.01.2012 Die FAZ feiert Alex Capus' Neuübersetzung von John Kennedy Tooles beißendem Südstaaten-Klassiker "Die Verschwörung der Idioten". Bestens amüsiert sie sich auch mit Helge Schneiders "Satan Loco". Die NZZ windet sich beim Lesen von Elias Canettis hartherzigen Briefen an seine Geliebte Marie-Louise von Motesiczky "Liebhaber ohne Adresse". Die SZ liest beeindruckt Wolfgang Sofskys Untersuchung von Bilder der Gewalt "Todesarten". Die taz findet mit dem Sammelband "Generation Facebook" einen Ausweg aus dem System Smile or Die.

Montag, 09.01.2012

Heute in den Feuilletons

Hier ist das Drama

09.01.2012 Die Welt lernt bei Isaak Babel in der Inszenierung Andrea Breths: Im Sturz des Alten steckt der Terror des Neuen. In der SZ wendet sich Gustav Seibt gegen die "Pest historischer Analogien" in der Beschreibung der Eurokrise. Brauchen wir wirklich eine EU-weite Vorratsdatenspeicherung?, fragt Zeit online. In Meedia sieht Stephan Weichert die Affäre um Wulff als ein Symptom der bedenklichen Nähe zwischen Journalisten und Macht. In der FAZ empfindet Monika Maron den Sturm um Wulff dagegen als Quittung für seine "brachiale Inthronisation" durch Angela Merkel.

Bücherschau des Tages

Goldene Pistolen

09.01.2012 Mit angehaltenem Atem folgt die SZ Jeanette Heufelder auf ihrer Reise durch den "Drogenkorridor Mexiko". Dan Franck erzählt ihr von der Pariser Boheme zwischen "Montparnasse und Montmartre". Als niederländischen Houellebecq empfiehlt die FAZ Herman Koch und seinen Roman "Sommerhaus mit Swimmingpool" als Thriller mit Mehrwert.

Medienticker-Archiv

Investigativ gegen Kostendruck

09.01.2012 Medienkonzerne gründen eigene Recherche-Teams - Der Goldene Maulwurfspokal: Frank Fischer über den Feuilletonismus 2011 - Deutsche Literatur 2011: Das Ende der Neocons - Fetzenliteratur: Die neue stumme Gesellschaft - Die Jahre der Plötzlichkeit und der deutschen Provinz: Claudius Seidl über den Herausgeberwechsel beim Merkur - Über Robert Walser: Ziellosigkeit als Prinzip - Pop-Jazz-Debatte: "Highway to Hell" als Klavier-Geklimper.

Dienstag, 10.01.2012

Magazinrundschau

Hm, das ist komisch

10.01.2012 Werden Bücher bald eine Art Wiki von Autor und Übersetzer, fragt Il Sole 24 Ore. Rue 89 berichtet aus dem Tangokrieg in Buenos Aires. Wie wurde Luther populär? Mit Hilfe sozialer Netzwerke, weiß der Economist. In Guernica spricht die koreanische Dichterin Kim Hyesoon mit der Stimme des Außenseiters. Die Boston Review denkt mit Michael Nielsen über wissenschaftliche Evidenz nach. In Vanity Fair lässt Christopher Hitchens ein, zwei Dostojewskis fallen. Der New Yorker schildert den Einstieg Youtubes ins TV-Geschäft.

Heute in den Feuilletons

Entbeinte Kostbarkeiten

10.01.2012 In Tagen politischer Mediokrität labt man sich an vergangener Größe - zum Beispiel im Film "The Iron Lady", konstatieren FAZ und Welt. Im Interview mit der Paris Review spricht Paul Murray über Alkohol in Irland.  In ihrem Blog besteht Caroline Fourest darauf, laizistisch, aber nicht rechts zu sein. In der taz meint der Soziologe Ali Aka: Im Osten geht die Sonne auf. Die NZZ feiert  A. F. Th. van der Heijden.

Bücherschau des Tages

Tiefe Desillusionierung

10.01.2012 Die NZZ preist A. F. Th. van der Heijdens Requiem auf seinen Sohn "Tonio", das sich ebenso herzzerreißend wie schonungslos der Verzweiflung hingibt. Das Buch "Meine Zeit der Trauer", in dem Joyce Carol Oates an ihren verstorbenen Mann erinnert, hat die SZ auch sehr berührt. Die FAZ rühmt die "Muqaddima", Ibn Khalduns Betrachtungen zur Weltgeschichte. Die FR widmet sich dem Fall des Herbert Selpin. Und die taz feiert Jaques Tardis Comic-Adaption von Jean-Patrick Manchette kaltem Thriller "Im Visier".

Medienticker-Archiv

Goldener Maulwurf 2011

10.01.2012 Der Umblätterer wählt die zehn besten Feuilleton-Texte des vergangenen Jahres - Grimmiges über Google Book: Buch-Digitalisate demokratisieren auch die Regionalforschung - 18 Titel: Die Nominierten für den Deutschen Hörbuchpreis 2012 - Des einen Freud, des andern Leid: Christian Wulff treibt IVW-Zahlen in die Höhe + Musik zur Poetikdozentur: Thomas Meinecke in Frankfurt.

Mittwoch, 11.01.2012

Heute in den Feuilletons

Was in Wirklichkeit nicht ist

11.01.2012 Viel Geschichtspolitik heute: Die taz wundert sich über die Esten, die Angehörige der Waffen-SS per Gesetz zu Freiheitskämpfern erklären wollen. In der Welt fragt Bernard-Henri Levy, warum Europa angesichts der faschistoiden Tendenzen in Ungarn stumm bleibt. Die NZZ besuchte eine Historikertagung zur Geschichtsschreibung in den Ländern des einstigen Jugoslawien. Die FAZ erklärt, warum Weiße Schwarze spielen dürfen. Und in Telerama klagt George Steiner: "Wir haben keinen Balzac, keinen Zola mehr."Außerdem: die amerikanischen Techblogger proetestieren gegen den neuesten Coup von Google: die Integration der Suche mit Google Plus.

Bücherschau des Tages

Drang zum Bild

11.01.2012 Die NZZ macht eine Entdeckung: die Erzählungen "Strichcode" der ungarischen Dichterin Krisztina Toth. Eine dringende Leseempfehlung gibt die FAZ für Sophus Claussens Klassiker "Antonius in Paris" aus. Ein Essayband über Becketts Filmarbeiten lehrt sie: In der Kargheit liegt sein Reichtum. Und die SZ verehrt den literarischen Freischärler Daniil Charms.

Medienticker-Archiv

Google sucht dich

11.01.2012 Neuer Algorithmus: Google hat seine Internetsuche komplett überarbeitet - CES 2012: Sony bringt Google-TV-Geräte nach Deutschland - Superschlanke Laptops: Intel setzt auf Ultrabooks - Ort und Information: Rudolf Stumberger über Medien-Revolution und Medien-Macht - Leichthändig, ironisch, unterhaltsam: Edelgard Abenstein über Sophus Claussens "Antonius in Paris - Wallfahrt" + Wulffs Werk und Diekmanns Beitrag.

Im Kino

Sprache zweiter Ordnung

11.01.2012 Das erste Meisterwerk des Jahres: Corneliu Porumboiu untersucht in "Polizeilich, Adjektiv" die linguistischen Grundlagen der modernen rumänischen Gesellschaft. David Finchers "The Girl With the Dragon Tattoo" ist dagegen vor allem die zweite Verfilmung eines besonders zynischen Bestsellers. Hinter der sich möglicherweise ein formradikaler Autorenfilm verbirgt.

Donnerstag, 12.01.2012

Heute in den Feuilletons

Glühende Büroklammern

12.01.2012 Die FAZ fragt: Warum machen die Kühe mit Weihnachtsdeko bei Audi so grimmige Schnauzen? Die taz enthüllt: Auch Helmut Kohl hat einmal beim Chefredakteur der Bild angerufen. Verglichen mit Wulff war das Atomkrieg. Im Freitag outet sich Eugen Ruge als der Anti-Tellkamp: "Ich halte diese Welt für bewahrenswert". Die NZZ enthüllt franquistische Mordpläne gegen Picasso.  In der SZ fragt Ingo Schulze: Warum schützt sich die Gesellschaft nicht vor ihrer Ausplünderung?

Bücherschau des Tages

Kraft und Intelligenz

12.01.2012 Die Zeit bewundert Michelle Obama und lernt von Jodi Kantor, ihre Schönheit als Geste an die Wähler zu verstehen. Die SZ jubelt über den dritten Band von Thomas Manns Briefen in der Großen Frankfurter Ausgabe. Außerdem preist sie Anne Enrights Roman "Anatomie einer Affäre". Die FAZ feiert Sergio Alvarez' epischen Roman über den kolumbianischen Bürgerkrieg. Und die FR folgt gefesselt Parker Bilal in die dunklen Straßen von Kairo.

Medienticker-Archiv

Deutschland sucht das Super-Leitmedium

12.01.2012 Lebenslänglich: Günter Wallraff fordert eine gerechte Strafe für den Bundespräsidenten - NZZ beteiligt sich an Adwebster - IVW: Jahresbilanz der News-Sites - Berichterstatter in Krisengebieten: Fixer für Fallschirm-Journalisten - dtv-Chef Wolfgang Balk kündigt Hardcover-Titel an + Go, Gonzo, Go! Hunter S. Thompson im Porträt.

Freitag, 13.01.2012

Heute in den Feuilletons

Plötzlich ein Signore

13.01.2012 In der deutschen Buchbranche wird zu viel gejammert, meint der Buchreport. In der NZZ sieht der Kopte Ibrahim Farghali auch Hoffnung für die Christen in Ägypten. Die Welt ist nicht einverstanden mit Lutz Hachmeisters Doku-Fiction "The Real American" über Joe McCarthy. Die FAZ singt ein Loblied auf Mario Monti. Facebook hat bald eine Milliarde Nutzer, schätzt Mashable. Slate ist sauer über Google. Das Blog der New York Review of Books bringt viele viele Videolinks zu Meryl Streep.

Bücherschau des Tages

Bewegung und Assoziation

13.01.2012 Die SZ gräbt sich durch Arno Bammes 1000-seitige Geschichte der westlichen Rationalität und erfährt, dass der "Homo occidentalis" gerade seinen dritten Quantensprung vollzieht. Mit Grausen liest sie Leon Bloys blutrünstige Erzählungen "Blutschweiß". Die FAZ staunt, mit welcher Eleganz Iwan Bunin über das Elend der russischen Bauern schreiben konnte.

Medienticker-Archiv

Streng vertraulich

13.01.2012 Bündnis für Transparenz: Große Presse-Allianz will Wulff-Recherchen offenlegen - Postdemokratie: Juli Zeh antwortet Ingo Schulze - Online Dossier: Der Arabische Frühling auf boersenblatt.net - Spiegel Online startet Bezahl-App für englische Leser - Renaissance des Judentums: Rafael Seligmanns Jewish Voice from Germany - Film-Wolke nimmt Fahrt auf: Amazon will Streaming-Dienst anbieten.

Samstag, 14.01.2012

Heute in den Feuilletons

Wie von Schwarzlicht bestrahlt

14.01.2012 Intelligenz ist nun mal erblich, da lässt sich nicht viel dran drehen, meint Dieter E. Zimmer in der Welt. Im Tagesspiegel bekennt  Andras Schiff, dass er die Toleranz der EU gegenüber der ungarischen Regierung nicht versteht. In der NZZ trauert Ulf Erdmann Ziegler um Kodak. In der Presse spricht Bassam Tibi über die Entwicklung in den arabischen Ländern. Die SZ bringt einen Ausschnitt aus Alexander Kluges unendlichem Dialog mit sich selbst, diesmal über Liebe.

Bücherschau des Tages

Schlaraffenland des Sex

14.01.2012 Keiner kann Erotik so gut wie Nicholson Baker verkündet die FAZ und begibt sich vergnügt ins "Haus der Löcher". Die NZZ lässt sich von Jürg Bertholds Habil. zur Philosophiegeschichte, "Kampfplatz endloser Streitigkeiten" inspirieren. Die SZ macht mit Karl-Heinz Göttert einen unterhaltsamen Streifzug durch deutsche Dialekte. Die taz liest Wolfgang Ruges düstere Erinnerungen an die Stalinzeit und den Gulag.

Montag, 16.01.2012

Heute in den Feuilletons

Netz über dem Schmetterling des Moments

16.01.2012 Im Daily Telegraph schreibt Tilda Swinton über Virginia Woolf. Im Tagesspiegel sind sich Sarah Wiener und Renate Künast einig: Ein Huhn sollte 15 Euro kosten. In der FR erklärt Colin Crouch, warum der Neoliberalismus gar nicht liberal ist.  In der taz erklären die neuen Macher des Merkur, was exoterisches Schreiben für Spezialisten ist. Der NZZ graut es im Oderbruch. Die SZ blickt zurück auf Retromanie im Pop - und auf die Wirtschaftskrise der zwanziger Jahre.

Bücherschau des Tages

Hasssprüche an Häuserwänden

16.01.2012 Dem Meister der funkelnden Prosa begegnet die SZ in Denis Bertholets Biografie "Paul Valery". Linksreaktionär findet Tanja Dückers den von Eugen Geetz und Martina Wildner propagierten Berliner Schwabenhass. Die FAZ liest sehr berührt Katharina Geisers Roman "Diese Gezeiten" und lernt von Dieter E. Zimmer, dass man doch doof geboren werden kann, aber nur zu drei Viertel.

Vorgeblättert

Katie Arnold-Ratliff: Was uns bleibt

16.01.2012 Der Selbstmord einer jungen Frau bringt den Lehrer Francis aus dem Gleichgewicht, er glaubt, dass die Leiche, die seine Schüler am Strand finden, Nora ist, seine erste Liebe. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt, der er sich stellen muss. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Was uns bleibt", dem Erstlingsroman der Amerikanerin Katie Arnold-Ratliff.

Dienstag, 17.01.2012

Magazinrundschau

Ständige Verwirrung

17.01.2012 Im Guardian blicken arabische Autoren nach vorn. The Atlantic betrachtet eine Jammergestalt im Chanelkostüm. In Nepszabadsag erkennt der Dramatiker György Spiro im heutigen Ungarn das Frankreich des 19. Jahrhunderts. In Open Democracy wünschen sich Boris Akunin und Alexej Nawalnyj, Russland hätte die gleiche Anziehungskraft wie Amerika - oder China. Businessweek findet Microsofts Steve Ballmer nicht so irrelevant wie Steve Jobs. The Awl verkündet das grünste Ding in Sachen Bestattung.

Heute in den Feuilletons

Durch die Münchner Nacht gewildert

17.01.2012 In der SZ enthüllt die Biermösl Blosn einen  bayerisch-togolesischen Technologietransfer. Die Welt entzücken die Rücken Anders Zorns. Die taz gibt Kai Diekmann sein Schweigen auf. Von Zürich aus sieht die deutsche Presse im Fall Wulff nicht so vorteilhaft aus. In der FAZ lässt György Konrad seinem Zorn über die ungarische Regierung freien Lauf: "Ein Ramsch-Land hat eine Ramsch-Regierung und einen Ramsch-Ministerpräsidenten."

Bücherschau des Tages

Die Sprache der Fische

17.01.2012 Die NZZ huldigt dem letzten Wiener Kaffeehausphilosophen und Meister der scheinheiligen Ironie: Franz Schuh. Als Literatur des Überflusses rühmt die SZ Mircea Cartarescus Roman "Der Körper": sinnlich, bildlich, rhythmisch. Sehr loben kann sie auch Jürgen Brokoffs "Geschichte der reinen Poesie".

Mord und Ratschlag

Erde im Blut

17.01.2012 In Parker Bilals "Die dunklen Straßen von Kairo" kämpft Privatdetektiv Makana für Aufklärung und bringt damit Magnaten und Sittenwächter gegen sich auf. In "Der achte Zwerg" lässt Ross Thomas einen Nazijäger durch das Deutschland im Jahre Null jagen.

Mittwoch, 18.01.2012

Heute in den Feuilletons

Changierende Farbenpracht

18.01.2012 Aktualisiert am 19. Januar. Schlechte Zeiten für Englisch-Hausaufgaben: Die amerikanische Wikipedia ist zu. Auch andere Adressen protestieren. Die taz sinniert über die Dialektik des Antimodischen in Berlin. Da lobt sich die Welt den Sozialtrotz des Songs "Ich will nicht nach Berlin". Die SZ nimmt es Helmut Dietl nicht übel, dass er einen Film über Berlin macht: Im Interview redet er sowieso lieber über München. In der FR erzählt Alexander Sokurow, wie Wladimir Putin seinen "Faust"-Film finanzierte. Die FAZ staunt über Clint Eastwoods Biopic "J. Edgar".

Bücherschau des Tages

Pränataler Mozart

18.01.2012 Die NZZ sucht Trost im Opium der Erzählkunst Eileen Changs. Die FR situiert Friedrich II. zwischen Deutschland und Polen. Die FAZ plädiert mit Herbert Renz-Polster für eine artgerechte Aufzucht der Menschenkinder. Und die SZ bittet um Aufmerksamkeit: Vor Betreten des Stöhnzimmers im "Haus der Löcher" möchten die Samenkandidaten die Peniswaschanlage aufsuchen.

Medienticker-Archiv

Kunst-Missverständnis?

18.01.2012 Ein schwacher Gag: Martin Zets umstrittene Anti-Sarrazin-Aktion in Berlin - Werbemarkt: Zeitungen im Minus, Internet wächst - "Print wirkt": VDZ geht in die Offensive - Start-ups: Berlin euphorisiert die Gründerszene - Kein@Aber-Verleger Peter Haag: "Apps sind die Königsklasse" - Silvia Bovenschen über das Internet und die Kluft zwischen den Generationen + Wolfram Schütte plädiert für eine professionelle tägliche TV-Kritik im Internet.

Im Kino

Filme für zu schnell Gewachsene

18.01.2012 Der türkische Autorenfilmer Nuri Bilge Ceylan rückt sein Kino mit "Once Upon a Time in Anatolia" in die ästhetische Nähe des Italo-Westerns. In James Bobins Relaunch von "The Muppets" stellt Jason Segel, die Frage, die jeden Jungen umtreibt: Am I a Man or Am I a Muppet?

Donnerstag, 19.01.2012

Heute in den Feuilletons

Jetzt ist Früher heute

19.01.2012 Vor siebzig Jahren fand die Wannseekonferenz statt. Die Welt interviewt dazu den Historiker Michael Wildt. Die Jüdische Allgemeine hält fest, dass der Holocaust nicht erst dort beschlossen wurde. Wir bringen zwei Videos zum amerikanischen Zensurgesetz SOPA. Unter anderem erklärt Clay Shirky, warum dieses Gesetz eine Katastrophe ist.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

19.01.2012 Mit Kritiken zu Marlene Streeruwitz: "Die Schmerzmacherin" in der ZEIT, Andreas Maier: "Das Haus" in der ZEIT, Martin Seel: "111 Tugenden, 111 Laster" in der ZEIT, Martin Hartmann: "Die Praxis des Vertrauens" in der ZEIT und Antonio Skarmeta: "Mein Freund Neruda" in der SZ.

Bücherschau des Tages

Teil einer Praxis

19.01.2012 Die Zeit erkundet mit Marlene Streeruwitz die "Übergange von Lust in Gewalt und wieder in Lust" und macht mit Andreas Maier den Sprung vom Grauen zum hübschen Nachbarmädchen. Die SZ betrachtet arabische Fotografie jetzt.  Die FAZ liest Bücher zum Arabischen Frühling.

Medienticker-Archiv

"Ein Schwein ist ja auch nur ein Mensch!"

19.01.2012 Filmwissenschaftler Rolf Giesen über die Muppet-Show - Wolfgang Michal über Wulff, die Endlosschleife: Michael Naumann antwortet Harald Welzer, der Kai-Diekmann-Tick bei der taz und Stefan Niggemeier über die Salami-Taktik von Bild - Subventionierung der Kultur: Zoë Beck über Seltsamkeiten des Kulturbetriebs - Gemeinfreier Joyce: Finnegans Quake? + "Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin": Thomas Hummitzsch über Thomas Brasch.

Vorgeblättert

Miklos Banffy: Die Schrift in Flammen

19.01.2012 Von der untergehenden Welt der österreichisch-ungarischen Monarchie zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählt der ungarische Adelige, Schriftsteller und zeitweise auch Außenminister Ungarns Miklos Banffy in seiner Trilogie "Siebenbürger Geschichte". Lesen Sie hier den Anfang des ersten Bandes "Die Schrift in Flammen".

Freitag, 20.01.2012

Heute in den Feuilletons

Nachhaltig ist das neue Gottgefällig

20.01.2012 Wir sind alle schuld. An allem. Klagt die Welt mit Blick auf die gerade grassierenden ökologischen, diätetischen oder demografischen Diskurse. Der Freitag will Ingo Schulze nicht auf die Zielgerade folgen. Die NZZ berichtet über einen Dresdner Architekturstreit. Die taz präsentiert zum siebzigsten Jahrestag der Wannsee-Konferenz Dokumente und Interpretationen. Die FAZ vertritt widerstreitende Standpunkte zum amerikanischen Zensurgesetz SOPA.

Bücherschau des Tages

Weltwandervogel

20.01.2012 Etwas magere Ausbeute heute: nur drei Bücher wurden besprochen. Der FAZ imponiert der moralische Imperativ in Liu Xiaobos Essayband "Ich habe keine Feinde, ich kenne keinen Hass". Die SZ erliegt dem Charme Rene Halketts. Bei Thomas Meineckes "Lookalise" dagegen verweigert sie sich dem Jargon der Uneigentlichkeit.

Medienticker-Archiv

Die Dinos spielen Aussterben

20.01.2012 Kampf um die App-Hoheit: Streit um tagesschau-App - Verwertungsmafia?: Verlage reflektieren ihren Ruf - Über 180 Millionen besuchen monatlich europäische Zeitungs-Webseiten - Hackerkrieg: Kim Schmitz verhaftet und Megaupload geschlossen - Grimme-Preis: Ein Herz für die Kleinen - Daniel Kehlmann: "Sehr viel schreiben, sehr viel wegwerfen" - Sto Lat!: Franz Tumler zu Ehren + Strindberg-Jahr: Der markanteste Düsterling?

Samstag, 21.01.2012

Heute in den Feuilletons

Boshafte Bonsai-Prosa

21.01.2012 In der Welt fragt Georg M. Oswald: Nutzen die Wutbürger der Demokratie? In der SZ erklärt Georges-Arthur Goldschmidt, warum das Deutsche eine Untertanensprache ist. Gibt es überhaupt noch echte Kunst, fragt die FAZ nach der neuesten Fälschung. Großbritannien versinkt im Retrotrend, meldet die NZZ.

Bücherschau des Tages

Zittern des Daseins

21.01.2012 Die NZZ feiert die erstmalige Übersetzung eines Klassikers aus Mexiko: Augusto Monterrosos "Das schwarze Schaf und andere Fabeln", die alle eins gemeinsam haben: Sie sind sehr sehr kurz. Außerdem geht die NZZ mit Niall Ferguson nach Westen. Die FAZ öffnet mit Wonne eine von Alexander Kluge dargebotene Wundertüte. Außerdem werden einige Bücher über den alten Fritz einem kritischen Spießrutenlauf unterzogen.

Montag, 23.01.2012

Heute in den Feuilletons

Gewaltige Portion Besserwisserei

23.01.2012 Wahre Hymnen auf Deutschland singt Horace Engdahl aus der Jury des Literaturnobelpreises im Tagesspiegel. Die Welt kann mit Friedrich dem Großen ehrlich gesagt nicht so viel anfangen. Die taz porträtiert die große chinesische Autorin Eileen Chang und die NZZ den Schriftsteller und Psychiater Ion Vianu. Und auch hier noch eine Hymne auf Deutschland, genauer: Berlin - von dem Schweizer Autor Alain Claude Sulzer.

Bücherschau des Tages

Überdruss am Gegenwärtigen

23.01.2012 Stephen King hat sich sehr angestrengt mit seinem Roman "Der Anschlag". Die SZ hat sich sehr mit Stephen King angestrengt. Aber sein ambitioniertester Roman ist nicht sein bester, findet sie. Die FAZ liest Petrarcas Liebesgedichte in der neuen Übersetzung von Karlheinz Stierle und kämpft den Kampf ums Öl.

Vorgeblättert

Tom Bullough: Die Mechanik des Himmels

23.01.2012 Konstantin Ziolkowski, der Pionier der russischen Raumfahrt, ist das Vorbild für den kleinen, begabten Kostja in Tom Bulloughs Roman "Die Mechanik des Himmels". Arm und fast taub geht Kostja zum Studium nach Moskau und entwickelt dort am Ende des 19. Jahrhunderts visionäre Ideen von einer modernen Kosmonautik. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman.

Medienticker-Archiv

Die Gegenwart ist ein Kunstprodukt

23.01.2012 Regeln für digitalen Buchmarkt: Ranga Yogeshwar über Zukunft des E-Book-Marktes - Die IVW-Zahlen der überregionalen Zeitungen - Digitales Vergessen: EU-Kommissarin Viviane Reding will europaweiten Datenschutz - Großbritannien feiert Dickens: Sonderkorrespondent der Nachwelt - Alexander Kluge über seine "Neuen Lebensläufe" - Berlinale zeigt Film aus Schlingensiefs Nachlass + Tatort: Blanker Horror in Saarbrücken.

Dienstag, 24.01.2012

Magazinrundschau

So roch die Welt der Männer

24.01.2012 Wie schnell man sogar als Ingenieur arbeitslos werden kann, lernt die NYT. Eh alles nur bezahlte Bourgeoisie, schnaubt Slavoj Zizek in der London Review. Il Sole weint über einen lachenden Vincenzo Consolo. In Newsweek warnt Simon Schama die Amerikaner vor der kulturellen Nekrophilie der Briten. In Babelia ruft Javier Goma Lanzon: Lobt mich! Outlook India ärgert sich über die Feigheit indischer Politiker vor religiösen Fanatikern. GQ erzählt von einem gruseligen Fall von Webcam-Hijacking. In der NYRB sucht Simon Leys mit Liu Xiaobo die Wurzeln des heutigen Zynismus. Quo vadis, Hungaria, fragt Osteuropa.

Heute in den Feuilletons

Vergegenwärtigungskunst

24.01.2012 In der französischen Huffington Post attackiert Caroline Fourest den tunesischen Präsidenten Moncef Marzouki. Wer sich für Freiheit im Netz einsetzt, arbeitet in Wahrheit dem Kapital in die Hände, findet der Tagesspiegel.  Die Welt begibt sich auf die Suche nach der Kairoer Kunstszene, findet sie aber nicht so recht. Die SZ staunt über Hans Holbeins Schutzmantelmadonna in Schwäbisch Hall. De FAZ bringt eine kleine Hommage auf den Künstler Denis Limonow, der durch eine tollkühne Aktion zwei weißrussische Jugendliche vor der Hinrichtung bewahren will.

Bücherschau des Tages

Faustdick zwischen den Buchdeckeln

24.01.2012 Die FAZ beobachtet mit Mirjam Kristensen eine weltflüchtige russische Slawistin in Kopenhagen. Die NZZ liest einen tragischen Roman über die Stummfilmschauspielerin Julie Helene Bider und ihren Bruder Oskar. Der SZ gefällt Jacob Burckhardts nüchterner Blick auf Friedrich den Großen.

Medienticker-Archiv

Mein, dein, unser?

24.01.2012 Neverending Story: Der Streit ums Urheberrecht im Netz - "WAZserdichter" Vertrag: WAZ-Verkauf besiegelt - Deutsche Interview: Wenn Angelina Jolie mit Clint Eastwood spricht - Boualem Sansal: "Die Europäer kommen nur und schwafeln" - "Golgota Picnic": Kunst oder Blasphemie? Pius-Brüder verklagen Hamburger Thalia-Theater - Gottschalk Live: Jetzt hilft nur noch ein Eisbärenbaby + Edith Wharton zum 150. Geburtstag.

Mittwoch, 25.01.2012

Heute in den Feuilletons

Die Augenbrauen des Holofernes

25.01.2012 Die Welt lernt das Alphabet des Umsturzes. Die Frankfurter Rundschau fürchtet, dass die Berliner High Society nicht mit der Provinz mithalten kann. Die Japaner verlieren ihren Glauben an die Technik, beobachtet die NZZ. Die SZ konstatiert: Leistung lohnt sich nicht, wenn keiner hinsieht. Die FAZ versammelt Beispiele der französischen Liebe zu Amerika.

Bücherschau des Tages

Die Dichter und der Bergbau

25.01.2012 Nach dem Kompendium "Die Deutsche Seele" von Thea Dorn und Richard Wagner wäre die FAZ gern amerikanischer, um besser deutsch sein zu können. Empfehlen kann sie auch Monika Melcherts Buch über Anna Seghers "Heimkehr in ein kaltes Land". Die NZZ stellt Michael Fischs Foucault-Biografie "Werke und Freuden" vor. Die SZ liest Karl Ove Knausgards Roman "Sterben".

Medienticker-Archiv

Das Internet ist nicht männlich

25.01.2012 Start-up-Gründerinnen: Frauen entdecken das Netz als große berufliche Chance - Copyright: Internetnutzer wollen gar nicht kriminell sein - Kannibalisierung im Onlinehandel: Amazon wird Marktanteil bis 2020 verdoppeln - Umbau der alten Tante NZZ: In "sportlichem Tempo" zur Paywall - Courrier International: Erfolgreich mit News aus zweiter Hand - Comic-Reportage: Krieg in der ersten Person + Ein Interview mit T. C. Boyle.

Im Kino

Schmutzigster Nahkampf

25.01.2012 Nach vier Jahren Pause kehrt der koreanische Festivalliebling Kim Ki-duk zurück: mit "Arirang", einem Essayfilm voller Spiegelungen und doppelter Böden. Nicolas Winding Refns "Drive" ist bei aller Keuschheit alles andere als asexuell und lässt den Geist Kenneth Angers in zeitgenössischer Retroästhetik wiederaufleben.

Donnerstag, 26.01.2012

Heute in den Feuilletons

Ein irrer Cut

26.01.2012 Die Welt und alle anderen würdigen Theo Angelopoulos, der bei einem Unfall ums Leben kam. Im Freitag annoncieren die neuen Macher des Merkur, dass sie demnächst ein Blog eröffnen. Gegen das Internet kann man sowieso nichts mehr machen, konstatiert die Zeit. Die Jungle World will die Hoffnung auf den arabischen Frühling noch nicht aufgeben. Henryk Broder mokiert sich in der Weltwoche über eine aktuelle Antisemitismusstudie. Und die FAZ würdigt, was in Retro überlebt.

Bücherschau des Tages

Debattenmaterial

26.01.2012 Als Radfahrer im Nadelstreifenanzug stellt die Zeit den tschechischen Ökonomie-Star Tomas Sedlacek vor, der Wirtschaft und Moral wieder zusammendenken möchte. Nicholson Bakers Sex-Roman "Haus der Löcher" ist ihr dagegen zu harmlos, und sie erkennt auf eine "Verkindergartung der Sexualität". Die FAZ goutiert, mit welcher Leichtigkeit Adaobi Nwaubani in "Die meerblauen Schuhe meines Onkels Cash Daddy" Nigerias 419er-Ökonomie beschreibt.

Vorgeblättert

Peter Nadas: Parallelgeschichten

26.01.2012 Peter Nadas erzählt die Geschichte der Budapester Familie Demen und ihrer Freunde, deren persönliche Schicksale mit der ungarischen und deutschen Vergangenheit verknüpft sind. Meilensteine in diesem gewaltigen Epos sind die ungarische Revolution 1956, der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 und, rückblickend, die Deportation der ungarischen Juden 1944/45 sowie die dreißiger Jahre in Berlin. Lesen Sie hier einen Auszug aus Nadas' Roman "Parallelgeschichten".

Medienticker-Archiv

Neuer Anlauf

26.01.2012
Autorenportal Carta.info startet neu - Dapd empört: "Öffentliche Herabwürdigung" - Zeitzeugen: "Mein Kampf" kommt unleserlich an den Kiosk - Interview mit Alice Schwarzer: Vor 35 Jahren erschien die erste Emma und ab heute sind alle Ausgaben online frei zugänglich + Die kämpferische Komma-Jägerin: Der Kampf um Gleichberechtigung bei der New York Times.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

26.01.2012 Leben mit Google.

Freitag, 27.01.2012

Heute in den Feuilletons

Und die Emotionen suchen blind

27.01.2012 "Wir schaffen es nicht, uns von uns selbst zu befreien", seufzt Michail Schischkin in der NZZ. Die FR hat herausgefunden: Man kann noch billiger produzieren, als wo Apple produziert. Die taz hat herausgefunden: Julian Assange arbeitet in Moskau mit einem Kreml-treuen Sender zusammen.  Die SZ sieht Lana del Rey als "erzkonservative Männerfantasie". Ach was, sie inszeniert sich selbst, widerspricht die Welt. Und: Carta ist wieder da!

Bücherschau des Tages

Gift und Liebe

27.01.2012 Die FAZ folgt der ägyptischen Autorin Mansura Eseddin nur zu gern ins Nildelta, in das Dorf ihrer Eltern. Bestürzt und beeindruckt liest die FR Ian Kershaws Studie über die letzten Kriegsmonate "Das Ende". Ingeborg Bachmanns jüngerer Schwester begegnet die SZ in Dine Petriks Biografie der Autorin Hertha Kräftner.

Bücherschau des Tages

Gift und Liebe

27.01.2012 Nur zu gern folgt die FAZ der ägyptischen Autorin Mansura Eseddin ins Nildelta, in das Dorf ihrer Eltern. Bestürzt und beeindruckt liest die FR Ian Kershaws Studie über die letzten Kriegsmonate "Das Ende". Ingeborgs Bachmanns jüngerer Schwester begegnet die SZ in Dine Petriks Biografie der Autorin Hertha Kräftner.

Medienticker-Archiv

Zwischen Zitronen und Reggae

27.01.2012 Rangliste der Pressefreiheit: Deutschland auf Platz 16 - Comscore-Ranking der Zeitungsangebot im Netz: New York Times vom Thron gestoßen - Wie intelligent ist das Netz? Ich sehe was, was Du nicht siehst... - Papst lobt das Web als "Forum für Hilfesuchende" - Flurfunk auf öffentlicher Frequenz: Twitter als neue Plattform für Transparenz und Medienkritik + Herman Bang zum 100. Todestag "sprachfein" neu übersetzt.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

27.01.2012 Vorbild Belgien.

Samstag, 28.01.2012

Heute in den Feuilletons

Das korrekte Verfahren für Anarchisten

28.01.2012 In der Welt findet der italienische Künstler Francesco Vezzoli seine Schau total explosiv. In der taz besteht Reyhan Sahin darauf, dass sie zugleich Professorin und Lady Bitch Ray sein kann. Die FAZ träumt vom Anarchismus, die SZ beobachtet, wie er totdiskutiert wird. Im Tagesspiegel meint Uwe Timm: Was dem Deutschen früher sein Militarismus war, ist ihm heute die Ökonomie. Alle sind beeindruckt von Marcel Reich-Ranickis Rede im Bundestag.

Bücherschau des Tages

Zeit, Geschichte und Tod

28.01.2012 Toller Stoff heute: Die FAZ feiert Sherwood Andersons Erzählungen "Winesburg, Ohio", die es jetzt in gleich zwei hervorragenden Neuübersetzungen vor Mirko Bonne und Eike Schönfeldt gibt. Mit angehaltenem Atem hat sie auch Zeruya Shalevs neuen Roman "Für den Rest des Lebens" gelesen. Die NZZ reist mit den beiden sowjetischen Reportern Ilja Ilf und Jewgeni Petrow durch "Das eingeschossige Amerika" und begibt sich gleich darauf mit Robert Capa und John Steinbeck auf "Russische Reise". In der taz würdigt Stefan Wackwitz Stephen Kings Zeitreise-Thriller "Der Anschlag" in seiner literaturhistorischen Bedeutung. Außerdem empfiehlt sie sehr Thomas Jeiers Geschichte der Indianer "Die ersten Amerikaner".

Montag, 30.01.2012

Heute in den Feuilletons

Weil es dem Franz so gefallen hat

30.01.2012 Jonathan Franzen erklärt im Telegraph, warum Kapitalisten gedruckte Bücher hassen. Die NZZ besucht Kafkas Nichte Vera Saudkova in Prag. Die Bloggerin Ulrike Langer staunt über ein Handbuch zum Journalismus, das als Standardwerk gilt und Ressentiments gegen das Netz verbreitet. Die FAZ ist sich uneins über den Kapitalismus. Die Welt stellt das Leipziger Architekten-Team Karo vor, das sich mit dem Leerstand in Ostdeutschland auseinandersetzt. In der taz porträtiert Gabriele Goettle die Historikerin Hannah Ahlheim.

Bücherschau des Tages

Konterrevolutionäre Agitation

30.01.2012 Mit der "Auferweckung der Lärche" liegt nun der letzte Band von Warlam Schalamows "Erzählungen aus Kolyma" vor. Die FAZ liest erschüttert, mit welch poetischer Liebe zum Detail Schalamow über den sibrischen Gulag schreibt. In der SZ begrüßt Adam Krzeminski nachdrücklich, dass Hans-Jürgen Bömelburg einen Blick auf Friedrich II. aus polnischer Perspektive wirft. Ziemlich deprimiert liest sie den Briefwechsel zwischen Carl Schmitt und Jacob Taubes.

Vorgeblättert

Hanna Krall: Rosa Straußenfedern

30.01.2012 Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern".

Medienticker-Archiv

Gebietsaufteilung

30.01.2012 Öffentlich-Rechtliche im Netz: Friedensangebot an die Verleger - Amazon-Verleger Larry Kirshbaum: Der Verlagskiller - Ins Netz: Nach France Soir nun auch La Tribune - Arianna Huffington: "Wir sind sehr opportunistisch" - Digitale Bücher: SZ setzt auf E-Books - Dostojewski, Proust und Vermeer: Petersburger und Den Haager Feuilletons - Literat der Literaten: Paul Nizon und Peter Handke im Gespräch + Tatort-Kritik: Ewig lockt die Schweiz.

Virtualienmarkt

Der Abschied vom Universum Buch

30.01.2012 Jürgen Neffe will einen anti-globalen Schutzwall um einen Markt ziehen, der sich bereits in völliger Auflösung befindet. Das wird nicht funktionieren. Trotzdem braucht der Wandel gute Rahmenbedingungen.

Dienstag, 31.01.2012

Magazinrundschau

Pakt des Nicht-Lesens

31.01.2012 In der französischen Huffington Post erklärt die Philosophin Catherine Clement, warum der Griot Youssou N'Dour kaum Chancen hat, Präsident des Senegal zu werden. Womit haben wir Pitchfork verdient, fragt N+1. Businessweek porträtiert den Albtraum amerikanischer Verleger, Amazons Larry Kirshbaum. Peter Sloterdijk (in Le Monde) und Umberto Eco (im Espresso) denken über das Vergessen nach. Al Ahram begutachtet die Depression der jungen Revolutionäre in Ägypten. Das New York Magazine findet die neuen Dekabristen auch nicht gerade in Hochstimmung vor. Das TLS flüchtet zu den Kaminfeuern des britischen Landadels.

Heute in den Feuilletons

Also, Bürger, auf zur Wacht!

31.01.2012 Große Aufregung im Netz über eine Polemik des CDU-Politikers Ansgar Heveling im Handelsblatt, der das "geistige Eigentum" mit Rekurs auf die Französische Revolution verteidigt. Carta veröffentlicht einen "ergreifenden" Brief des ZDF-Hierarchen Elmar Theveßen an seine Kollegen. Eines der Probleme des ZDF: die Gehaltserhöhungen. Kenan Malik kommentiert am Beispiel Rushdie die erstaunliche Ängstlichkeit der Öffentlichkeit in der Frage der Meinungsfreiheit. In der taz meint Axel Honneth: Keiner simmelt den Weber wie Bourdieu. Die FAZ stört sich am zentralperspektivischen Aufbau der Ausstellung "Roads of Arabia" in Berlin.

Bücherschau des Tages

Hannah lässt sich nicht zähmen

31.01.2012 Ein kleines Epos über ein großes Gelage: Die NZZ feiert Arno Camenischs Bündner Erzählung "Ustrinkata". Großartig findet sie auch Dario Ruiz Gomez' Geschichten aus Medellin "Bei den Heiden". Sehr berührt liest die FAZ Günter Anders Buch über Hannah Arendt als das eines traurig gescheiterten Liebenden. Außerdem fragt sie: Ist Charles Dantzig als Junge in einen Kessel Esprit gefallen? Die FR studiert Dante.

Medienticker-Archiv

Das sanfte Monster

31.01.2012 Habermas & Enzensberger und die EU - Bitkom: Nachrichtenportale mit zunehmenden Besucherzahl - Online als Müllschlucker? Kritik an den Grandseigneurs der Journalistenausbildung - Politik und Journalismus: Medienzirkus unter einer Glocke - Piano Media: 1,99 Euro in der Woche für Qualität - Alice-Schwarzer-Stiftung: Feministischer Turm in Schieflage - Aristoteles entschlüsselt + Wulff royal: Helmut Dietls "Zettl".

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BuchLink: Aktuelle Leseproben. In Kooperation mit den Verlagen (Info)

Alexander Schnickmann. Gestirne - Weltraumgedichte. Matthes und Seitz, Berlin, 2026.Alexander Schnickmann: Gestirne
Kometen und Sonnenfinsternisse, schwebende Planeten und galaktische Stürme: Im endlosen Raum des Weltalls ist alles von Licht durchwebt und strahlt in finsterer, ewiger Nacht.In…
Barbara Honigmann. Mischka - Drei Porträts. Carl Hanser Verlag, München, 2026.Barbara Honigmann: Mischka
Eigentlich war es kein Kreis, eher ein Kosmos, ein Universum, das mich in meiner Kindheit und Jugend umstrahlte." Barbara Honigmann erzählt vom Leben und Überleben der Freunde…
Natascha Strobl. Kulturkampfkunst - Ein Handbuch. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2026.Natascha Strobl: Kulturkampfkunst
Ein "Zuschauer*innen" in den Nachrichten, und das Internet kocht. Ein Verlag zieht zwei Winnetou-Bücher zurück, und die Angelegenheit weitet sich fast zu einer Staatsaffäre…
Abbas Khider. Der letzte Sommer der Tauben - Roman. Carl Hanser Verlag, München, 2026.Abbas Khider: Der letzte Sommer der Tauben
Wie totalitäre Herrschaft in den Alltag dringt. Noah ist vierzehn Jahre alt und Taubenzüchter. Eines Tages flattern seine geliebten Tiere unruhig durch die Lüfte, über der…

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