Dienstag, 01.06.2004
Heute in den Feuilletons
01.06.2004 In der Welt erinnert Wolfgang Sofsky daran, dass in Deutschland vor zwanzig Jahren auch noch gefoltert wurde. Die Berliner Zeitung sah, wie Haydn den Pianisten Lang Lang aufs Äußerste verblüffte. In der taz erklärt Schwester Johanna, wie man den Schleier bindet. Die FAZ schlägt ein Gebetsfrühstück mit Islamisten im Weißen Haus vor. Die NZZ und die SZ stellen neue Bauten von Rem Kohlhaas und der Architekten Schmidt, Hammer und Lassen vor.
Die Buchmacher
01.06.2004 In dieser Woche lesen Sie: Warum Amazon das komplette Diogenes-Angebot aus dem Katalog gestrichen hat. Wie es um die Zukunft der Preisbindung in Österreich steht - und bei Ebay. Warum der arabische Schwerpunkt auf der Buchmesse für die Feuilletons ein Problem ist.
Magazinrundschau
01.06.2004 Den aktuellsten Text bringt der Merkur: Die Zeitschrift veröffentlicht online noch einmal den berühmten Essay von Jean Amery über "Die Tortur". Der New Yorker portärtiert den Mann, der Bush zur Mär von den Massenvernichtungswaffen verführte: Ahmad Chalabi. Al Ahram sieht Chancen für die Demokratie in Arabien. In Cicero erklärt Hans-Hermann Tiedje, warum der Spiegel nicht links sein kann. Im Express backt Jean-Paul Gaultier Kleider aus Brot. Outlook India ist sicher: New Bollywood kommt. Und das TLS fragt sich bis heute, wie Amerika einer frankophilen Manie für abstruses Denken verfallen konnte.
Bücherschau des Tages
01.06.2004 Mit Kritiken zu Reinhart Baumgart: "Damals" in der NZZ, Loretta Napoleoni: "Die Ökonomie des Terrors" in der FR, Elisabeth Beck-Gernsheim: "Wir und die Anderen" in der FR, Ehrenfried Kluckert: "Eduard Mörike" in der SZ und Fouad Allam: "Der Islam in einer globalen Welt" in der SZ.
Medienticker-Archiv
01.06.2004 Heute: Quickie am Kiosk - Methusalem-Kompott - Bücher sind Mist - Amazon.de listet Diogenes-Bücher aus - Susan Stahnke ist Klassenbeste - Kiesbauer sticht Engelke - Sieben Jahre Gefängnis wegen Spam-Mail - Volker Reiche und Strizz - Arno Schmidt und warum wir ihn trotzdem mögen - Was Mao und Britney gemeinsam haben + Papst Johannes Paul II.: Seine Paddeltour zu Gott. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 02.06.2004
Heute in den Feuilletons
02.06.2004 Die Franzosen fürchten wegen deutscher Gifte um ihr Überleben, setzen sich dann aber doch wieder an die Spitze der Zivilisation, meldet die FAZ. Die Welt ist erleichtert: über Horst Köhlers Satz "Ich liebe dieses Land". Endlich traut sich einer! Die NZZ fragt sich, wie man neun Jahre brauchen kann um festzustellen, dass ein Gebäude nicht realisierbar ist. Die FR bekämpft einen kulturellen Neoliberalismus, der zu Wochenendarbeit führt. Die taz ist böse: Guido Knopp relativiert die Schuldfrage.
Bücherschau des Tages
02.06.2004 Mit Kritiken zu Irene Heidelberger-Leonard: "Jean Amery" in der TAZ, Feridun Zaimoglu: "Zwölf Gramm Glück" in der FR, Peter Reichel: "Erfundene Erinnerung" in der NZZ, Hart Crane: "Die Brücke. Ein Gedicht / The Bridge. A Poem" in der FR und Jakob Ejersbo: "Nordkraft" in der FR.
Medienticker-Archiv
02.06.2004 Heute: Da lachen ja die Hühner - Der Hintern im übertragenen Sinne - Das Erste legt kräftig zu - Boulevard mit Habermas und Sloterdijk - Stern ist Vorreiter beim barrierefreien Internet - Diogenes als Tell - Noch nicht im Amt, aber schon ein Buch - Google klagt gegen Googelb - Angriffe, auf Vertrauen programmiert - Spam und Viren hemmen Wachstum des Internets + KaZaA ist tot, es lebe der Esel. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 03.06.2004
Heute in den Feuilletons
03.06.2004 Warum soll man sich über die Flick-Sammlung aufregen, wenn ganz Deutschland in erschütternder Kontinuität zum Dritten Reich steht, fragt die Zeit. Die NZZ hört das Musikleben in Bagdad erwachen. In der taz polemisiert Adam Michnik sehr scharf gegen ein "Zentrum gegen Vertreibungen". In der FAZ meint Susan Neiman: Deutschland sollte stolz auf Schröder sein. Die SZ findet die heutige Avantgarde von einem panisch anmutenden Drang zum vermeintlichen Kanon angetrieben.
Bücherschau des Tages
03.06.2004 Mit Kritiken zu Gregor Hens: "Matta verlässt seine Kinder" in der NZZ, Klaus Theweleit: "Tor zur Welt" in der ZEIT, Thomas Medicus: "In den Augen meines Großvaters" in der NZZ, Undine Gruenter: "Der verschlossene Garten" in der ZEIT und Benjamin von Stuckrad-Barre: "Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft Remix 2" in der ZEIT.
Medienticker-Archiv
03.06.2004 Heute: Scheidung per Internet - UMTS vier Wochen unverbindlich testen - Amazon startet mit Getty Images einen Bildershop - Neue Google-Box fürs Intranet - Die Stunde der Populisten - Die Lügen des Weißen Hauses - Springer auf G 2 - Ernsthaft gestört + Deutsche leben länger.Von Rüdiger Dingemann
Virtualienmarkt
03.06.2004 Wie sehr das Internet und andere digitale Techniken die Welt verändern, wird hierzulande kaum wahrgenommen - auch die Buchverlage schlafen.
Freitag, 04.06.2004
Heute in den Feuilletons
04.06.2004 In der FR erinnert der chinesische Arzt Jiang Yanyong an das Massaker vom Platz des Himmlischen Friedens und warnt: Zu viel Stabilität führt ins Chaos. Auch die taz erinnert an das Jahr 1989 in China. In der SZ prophezeit Mario Vargas Llosa die Niederlage George Bushs im November. Die NZZ kennt Marlene Dietrichs Rezept für einen idealen Eintopf: Verzichten Sie auf weiße Rüben!
Bücherschau des Tages
04.06.2004 Mit Kritiken zu Graham Gardner: "Im Schatten der Wächter" in der SZ, Alexander Ikonnikow: "Liska und ihre Männer" in der SZ, Marlene Streeruwitz: "Jessica, 30" in der SZ, Benjamin von Stuckrad-Barre: "Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft Remix 2" in der FR und Peter Esterhazy: "Verbesserte Ausgabe" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
04.06.2004 Heute: Wurm-Familie Korgo befällt Windows-Systeme - Google-Tools - Ein Mann, ein Büchner - Verschrobenheit ist eine Tugend - Abschaffel machte ihn bekannt (?) - Die Erinnerungskultur hat sich gewandelt - Deine Haarstoppeln an den Beinen ekeln mich an - ProSieben verliert sein Gesicht + Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 05.06.2004
Heute in den Feuilletons
05.06.2004 Morgen vor sechzig Jahren war D-Day, und die Zeitungen fahren große Geschütze auf. Die SZ zieht Parallelen zur Gegenwart. In der Welt erinnert sich der Journalist Ernst Cramer, der aus Deutschland emigrierte und als amerikanischer Soldat zurückkehrte. Die FR beschreibt das Fernsehspektakel in Frankreich. In der taz spricht Ryszard Kapuscinski über aktuellere Probleme: den Limes zwischen reichen und armen Ländern.
Bücherschau des Tages
05.06.2004 Mit Kritiken zu Doron Rabinovici: "Ohnehin" in der TAZ, Richard Powers: "Der Klang der Zeit" in der FR, Haruki Murakami: "Kafka am Strand" in der NZZ, Nicholson Baker: "Eine Schachtel Streichhölzer" in der NZZ und Giorgio Agamben: "Ausnahmezustand" in der NZZ.
Montag, 07.06.2004
Heute in den Feuilletons
07.06.2004 Die NZZ begeistert sich für den australischen Autor Tim Winton. In der FAZ macht sich der Ökonom Joachim Starbatty Sorgen: Unsere Bevölkerungspyramide wird zur Urne. In der FR beklagt der israelische Historiker Reuven Moskovitz, dass die israelische Regierung den Holocaust für gegenwärtige Zwecke missbrauche. Die taz will keinen Intellektuellen fürs große Ganze mehr. Die SZ druckt Jorge Sempruns Preisrede auf Daniela Dahn, die auch eine auf Ludwig Börne war.
Die Buchmacher
07.06.2004 In dieser Woche: Was sich die Branche von der Wahl des Lieblingsbuchs der Deutschen verspricht. Und wie die Auseiandersetzung zwischen Verlagen wie Diogenes und Buchhändlern wie Amazon um die Rabatte weitergeht. Von Sandra Evertz
Magazinrundschau
07.06.2004 Der New Yorker geht dem Phänomen der Schreibblockaden bei Schriftstellern nach. In der Buchbeilage des Guardian fragt Timothy Garton Ash die Briten: "Who are We?" Und in Slate bespricht Francis Fukyama das neue Buch Samuel Huntingtons, das ebenfalls den Titel "Who are We" trägt. In Le point wendet sich Bernard Henri Levy gegen die Einschreibung der "christlichen Werte" in die europäische Verfassung. Die New York Times fragt, wie Alan Greenspan zur tragischen Figur werden konnte. Die New York Review of Books deckt die Gründe für die Vetternwirtschaft in Wolfgang Petersens "Troja"-Film auf. Outlook India ist begeistert von Hari Kunzrus zweitem Roman "Transmission".
Bücherschau des Tages
07.06.2004 Mit Kritiken zu Ruben Gonzalez Gallego: "Weiß auf Schwarz" in der FR, Jean Amery: "Jean Amery: Werke, Band 6" in der SZ, : "Das Leben ist jetzt" in der FAZ, Ulrike Thimme: "Eine Bombe für die RAF" in der FR und Jasper Fforde: "Der Fall Jane Eyre" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
07.06.2004 Heute: Neue Schreibung wird verbindlich - Rat für deutsche Rechtschreibung - Libri prämiert Konzepte für Sortimentsneugründungen - Marcel-Reich-Ranicki: Wer ist Hölzenbein? - Im Wigwam: Zuckmayer an Schiebelhuth - Google kennt nur Web-Seiten, KnowItAll weiß alles - Visionen vom kreativen Archiv - Too young to die, too old for Rock 'n' Roll - Wer hat die echte Bestie von Omaha Beach? + Interessanter werden, bitte! Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 08.06.2004
Heute in den Feuilletons
08.06.2004 Die taz stellt eine aberwitzige Wiener Nachkriegsinstitution vor, die kommunistischen Wien-Film Studios am Rosenhügel, die das Publikum mit Arbeitersynchronschwimmen beglückten. Die SZ fordert mehr Freiheit und weniger Lehrpläne an deutschen Schulen. Die FR regt eine String-Debatte an.
Bücherschau des Tages
08.06.2004 Mit Kritiken zu Reinhart Baumgart: "Damals" in der SZ, Richard Powers: "Der Klang der Zeit" in der NZZ, Brigitte Seebacher: "Willy Brandt" in der SZ, Alice Sebold: "In meinem Himmel" in der NZZ und Connie Palmen: "Ganz der Ihre" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
08.06.2004 Heute: Wortschöpfung Brain up: Bulmahn ist heiße "Sprachpanscher"-Kandidatin - Kluge Schrumpf-Köpfe - Buchhandel verkauft 10 Prozent weniger Bücher als 1995 - Schöner Trost - Die DDR war keine Summe von Verkehrsunfällen - Microsoft wollte SAP übernehmen - Reed Elsevier gestattet Online-Verwertung - Trailer zum neuen Film von Michael Moore im Netz - Kunst-Kick auf weitem Feld: Günter Grass beim FC St. Pauli - Auch Balder für Schmidt-Nachfolge angefragt + Ab ins Bett! Von Rüdiger Dingemann
Links
08.06.2004 Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen
Mittwoch, 09.06.2004
Heute in den Feuilletons
09.06.2004 Die SZ plädiert gegen Elite-Universitäten in Deutschland. Die FR empfiehlt den Perlentaucher. In der taz meint Richard Clarke: Bin Laden lebt symbolisch. Die FAZ fragt: Wird der Stierkampf in Spanien verboten. In der Welt erklärt Wibke Buhns, dass und warum sie Deutschland liebt. Die Zeit zieht eine vernichtende Bilanz des Irak-Kriegs.
Bücherschau des Tages
09.06.2004 Mit Kritiken zu Michael Kumpfmüller: "Durst" in der NZZ, Graham Gardner: "Im Schatten der Wächter" in der ZEIT, Klaus Theweleit: "Tor zur Welt" in der FR, Stendhal: "Rot und Schwarz" in der ZEIT und Viola Roggenkamp: "Familienleben" in der SZ.
Medienticker-Archiv
09.06.2004 Heute: Die Lorenzo-Lotterie - Viel Lärm um nichts? - Zocken pfui, Anlegen hui - Spammer verschickt gefälschte Heise-Mails - Buchhandelslobby geht gegen Bibliotheken wegen Kopienversand vor - Venus-Server völlig überlastet - Donald, der moderne Erwerbstätige - Musik und Filme sind keine Internet-Umsatzbringer + Strapskorsett im Zigarrenrauch für den Herrn. Von Rüdiger Dingemann
Post aus der Walachei
09.06.2004 In Rumänien gibt es keine Nouvelle Vague, nur eine Handvoll verzweifelter Regisseure - die interessante Filme machen.
Donnerstag, 10.06.2004
Heute in den Feuilletons
10.06.2004 Die NZZ stellt das israelische Comic-Kollektiv Actus tragicus vor. In der Welt fordet Martin Mosebach ein Loch im Luftballon der europäischen Verfassung. Und in der taz bekennt Klaus Theweleit seine Fähigkeit, ein Frühstücksbrötchen zu verdauen.
Bücherschau des Tages
10.06.2004 Mit Kritiken zu Dragan Velikic: "Dossier Domaszewski" in der NZZ, Lucia Etxebarria: "Von allem Sichtbaren und Unsichtbaren" in der NZZ, Ruth Metzler: "Grissini und Alpenbitter" in der NZZ und Michael Hamburger: "Aus einem Tagebuch der Nicht-Ereignisse" in der NZZ.
Freitag, 11.06.2004
Heute in den Feuilletons
11.06.2004 In der FAZ dekonstruiert der Kardinal die Koryphäe, der Ratzinger den Derrida. In der SZ drückt Wilhem Genazino das Richtige im Falschen aus. In der taz beklagt Frank Castorf die "Dekadenz, in der wir im Theater wohl versorgt leben". Die NZZ stellt israelische Autoren vor, die die einst blühende irakisch-jüdische Kultur besingen.
Bücherschau des Tages
11.06.2004 Mit Kritiken zu Klaus Theweleit: "Tor zur Welt" in der FAZ, Reinhard Kaiser: "Unerhörte Rettung" in der SZ, Hugo von Hofmannsthal: "Hugo von Hofmannsthal: Brief-Chronik" in der FAZ, Eva Börsch-Supan: "Karl Friedrich Schinkel Lebenswerk" in der FAZ und Matthias Schwartz: "Die Erfindung des Kosmos" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
11.06.2004 Heute: Die Lange Nacht der Monsterprimzahlen - Das Hirn, es spinnt das Hirngespinst - Nazi-Spam von gekaperten PC versandt - Das Runde und das Eckige: EM im Internet - Wikipedianer-Wochenende - Eine McCarthy-Ära des Urheberrechts? - Wirken Banner auch auf Ohren? - Kabellos und unverschlüsselt: Sicherheitsrisiko Wlan - Internet Explorer weiterhin unsicher - Web.de mit neuer Suchmaschine - BHG: Presseorgane haften nicht immer für Hyperlinks - McDonald's hilft - Biergeschmack im Web + Gute Theorie lamentiert nicht. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 12.06.2004
Heute in den Feuilletons
12.06.2004 In der Welt schimpft der Stardirigent Daniel Harding auf den Starfußballer David Beckham, denn beide kommen aus Manchester. Die SZ betrachtet die Patientenverfügung als literarisches Genre. Die taz philosophiert mit Klaus Theweleit über den Fußball. Die NZZ (und übrigens auch die Welt) begeht den hundertsten Bloomsday. In der FAZ schreibt Hans-Ulrich Treichel über Truman Capote. In der Berliner Zeitung erklärt der Thatcher-Biograf John Campbell den Sinn des Wortes "to handbag".
Bücherschau des Tages
12.06.2004 Mit Kritiken zu Helmut Kohl: "Helmut Kohl: Erinnerungen 1930-1982" in der NZZ, Udo Ulfkotte: "Der Krieg in unseren Städten" in der NZZ, Ha Jin: "Verrückt" in der SZ, Hayrettin Aydin / Faruk Sen: "Islam in Deutschland" in der NZZ und James Joyce: "Ulysses" in der NZZ.
Montag, 14.06.2004
Heute in den Feuilletons
14.06.2004 Die NZZ erklärt den Anti-Europäismus der Amerikaner - als Folge narzisstischer Kränkung. In der Welt bietet Richard Falk die Menschenrechte in mehreren Geschmacksrichtungen an. Die taz beschwört das Wunder des Gitarrenhalses. Die SZ findet Kardinal Ratzinger etwas luftig. Die FAZ schlendert über die Book Expo in Chicago.
Die Buchmacher
14.06.2004 In dieser Woche: Warum das einzige, was in der Hörbuchbranche boomt, die Raubkopien sind. Mit welchen Verlust die FAZ abgeschlossen hat und was ihre Buchverlage damit zu tun haben. Warum Deutschland ein Paradies ist, zumindest im Vergleich mit Großbritannien. Von Sandra Evertz
Magazinrundschau
14.06.2004 In der Lettre untersucht Daniel Accursi das höchste Stadium der Globalisierung - die Entfesselung der Religionen. Im Espresso beschreibt Andrzej Stasiuk die polnische Mafia. Im Jornal do Brasil erzählt ein Buchhalter, wie man in Rio spazieren geht. In der Kommune warnt Pascal Bruckner vor dem Sozialismus der Reichen. Atlantic Monthly fragt sich, warum die besten Wahlkampfspots nie gezeigt werden. Outlook India entdeckt indische Traditionen religiöser Toleranz. Die New York Times Book Review versteht James Joyce' neuen Wälzer nicht.
Bücherschau des Tages
14.06.2004 Mit Kritiken zu John Horne / Alan Kramer: "Deutsche Kriegsgräuel 1914" in der FAZ, Roger Caillois: "Die Schrift der Steine" in der FAZ, Jacques Derrida / Hans-Georg Gadamer: "Der ununterbrochene Dialog" in der SZ, Ina Boesch: "Gegenleben" in der FR und Regula Bochsler: "Ich folgte meinem Stern" in der FR.
Medienticker-Archiv
14.06.2004 Heute: Restseller: Hera Lind droht mit Autobiografie - Spam-Virus für rassistische Mails heisst jetzt Sober.H - RTL sucht den Spitzenverdiener - Suchmaschinen-Primus Google mit Schwächen - Das Buch ist ein Schwein - Ein Buch wie ein Witz wie die Welt - Neues Moore-Projekt: Das nächste Opfer heißt Blair + Lothar Matthäus ist wirklich unterhaltsam! Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 15.06.2004
Heute in den Feuilletons
15.06.2004 In der FR versucht der Philologe Helmut Müller-Sievers zu erklären, warum wir die Amerikaner lieben müssen. In der NZZ warnt Sonja Margolina vor Kulturtheoretikern, die sich über den Sozialismus und seine sterblichen Überreste hermachen. Die taz erklärt, warum Scheitern sinnvoll und das Schrumpfen der Stadt Dessau schön ist. In der FAZ enthüllt Amir Hassan Cheheltan: Das ganze iranische Volk ist gefälscht.
Bücherschau des Tages
15.06.2004 Mit Kritiken zu Joakim Garff: "Sören Kierkegaard" in der NZZ, Klaus Theweleit: "Tor zur Welt" in der SZ, Alistair MacLeod: "Die Insel" in der SZ, Alexandra Becker / Rolf Becker: "Dickie Dick Dickens" in der SZ und Juri Andruchowytsch / Andrzej Stasiuk: "Mein Europa" in der NZZ.
Mittwoch, 16.06.2004
Heute in den Feuilletons
16.06.2004 Heute ist Bloomsday. Die taz wurde darüber blau. Und dichtet James Joyce nach. In der FR erzählt Marlene Streeruwitz, wie ihr Ulysses zum Fluchthelfer wurde. Die FAZ trägt Zeitungsmeldungen vom 16. Juni 1904 zusammen. Die SZ verarbeitet den Monumentalroman zu Miniaturen. Außerdem: In der Welt behauptet Peter Glotz, dass die SPD noch zu retten ist. Die NZZ findet die Jungen zu dick, um die Alten zu bekämpfen.
Bücherschau des Tages
16.06.2004 Mit Kritiken zu Les Murray: "Fredy Neptune" in der SZ, Julia Schoch: "Verabredungen mit Mattok" in der FAZ, Ruben Gonzalez Gallego: "Weiß auf Schwarz" in der NZZ, Adriaan van Dis: "Doppelliebe" in der NZZ und Michael Stolleis: "Geschichte des Sozialrechts" in der SZ.
Vom Nachttisch geräumt
16.06.2004 Widmann will Anna Rheinsberg vor der Liebe retten, verfällt dem Prager Deutsch Vilem Flussers, tanzt mit Friedhelm Kamp zu europäischen Sonetten, lauscht den Entschuldigungen von Hannah Arendt und Uwe Johnson, bewundert die großartigen Fänge Gottfried Benns und befährt die Bundesautobahn von Johannes W. Betz. Lesen Sie den neuen Nachttisch.
In eigener Sache
16.06.2004 Der Perlentaucher bereitet einen englischsprachigen Dienst vor. Und außerdem steht in den nächsten Tagen ein Relaunch des Perlentauchers bevor. Die Newsletters müssen darum in der nächsten Woche ausfallen - aber nur eine Woche lang!
Donnerstag, 17.06.2004
Heute in den Feuilletons
17.06.2004 Die Berliner Zeitung stößt eine neue Hauptstadtdebatte an: Berlin soll sich an die Länder übergeben. In der Welt macht Hans Christoph Buch die afrikanischen Eliten für das Elend Afrikas mit verantwortlich. In der SZ begrüßt Navid Kermani das Bekenntnis der irakischen Eliten zum Säkularismus. Die Zeit feiert Ariane Mnouchkine, die den Zuschauerraum zum Gelobten Land macht.
Bücherschau des Tages
17.06.2004 Mit Kritiken zu Richard Powers: "Der Klang der Zeit" in der ZEIT, Jürgen Habermas: "Der gespaltene Westen" in der TAZ, Manuel de Lope: "Fremdes Blut" in der SZ, Götz Aly: "Im Tunnel" in der ZEIT und Dieter Henrich: "Grundlegung aus dem Ich" in der ZEIT.
Freitag, 18.06.2004
Heute in den Feuilletons
18.06.2004 In der NZZ mag Ulrich Beck anders als Frank Schirrmacher nicht glauben, dass die Deutschen zugleich mit ihrem Problem des Alterns auch noch das Problem der Welt lösen können. In der FR gratuliert Jacques Derrida seinem Kollegen Jürgen Habermas zum Fünfundsiebzigsten. Und dieser wiederum kritisiert in der SZ die europäischen Medien, die keine europäische Öffentlichkeit herstellen. Die FAZ benennt die Folterpraxis in Israel. Die taz stellt uns den brasilianischen Songschreiber Vinicius Catuaria vor.
Bücherschau des Tages
18.06.2004 Mit Kritiken zu Johannes Kühn: "Ein Ende zur rechten Zeit" in der SZ, Jürgen Habermas: "Der gespaltene Westen" in der SZ, Gerhard Kelling: "Jahreswechsel" in der FAZ, Rolf Wiggershaus: "Jürgen Habermas" in der SZ und : "Raoul Coutard - Kameramann der Moderne" in der FAZ.
Virtualienmarkt
18.06.2004 Mit der Welt Kompakt lässt sich auch der Springer Verlag von der Tabloiditis anstecken. Aber leider bleibt sie auf dem halben Wege zwischen der alten Welt und einer Gratiszeitung stecken.
Samstag, 19.06.2004
Heute in den Feuilletons
19.06.2004 Die NZZ präsentiert ein Dossier zur Kultur der Chicanos in den USA und zu Samuel Huntingtons umstrittenenen Thesen über die Latino-Einwanderung. In der FR kritisiert der Jurist Horst Meier scharf das neue Zuwanderungsgesetz. In der SZ weit Mahmoud Mamdani nach, dass die Amerikaner am Terror komplett selber schuld sind. In der FAZ freut sich der lettische Schriftsteller Pauls Bakovskis: Seit der EM fragt ihn niemand mehr, ob Lettland jenseits des Polarkreises liegt.
Bücherschau des Tages
19.06.2004 Mit Kritiken zu Marlene Streeruwitz: "Jessica, 30" in der FR, Samuel Pepys: "Die geheimen Tagebücher" in der NZZ, Joakim Garff: "Sören Kierkegaard" in der TAZ, Durs Grünbein: "An Seneca. Postskriptum / Seneca: Die Kürze des Lebens" in der FR und Dorota Maslowska: "Schneeweiß und Russenrot" in der FR.
Montag, 21.06.2004
Die Buchmacher
21.06.2004 Diese Woche lesen Sie: wer der Kunde der Zukunft ist, welche Verlage das beste Herbstprogramm haben, wohin Thorsten Ahrend von Suhrkamp geht. Von Sandra Evertz
Heute in den Feuilletons
21.06.2004 Die NZZ macht eine jüngste Tendenz deutscher Vergangenheitspolitik aus: Mäkeln an den Befreiern. In der Welt erklärt der israelische Historiker Gadi Taub, warum die Siedler Anti-Zionisten sind. Die FAZ weiß, dass Bill Clintons Memoiren chaotisch sind. Die SZ berichtet über polnische Schmerzen bei der Vergangenheitsbewältigung.
Magazinrundschau
21.06.2004 Al-Ahram führt uns in die schillerndste Bar Kairos. Der New Yorker besucht den Mossad in Kurdistan. In Radar spürt Paul Virilio das Herz des Zerfalls auf. Im Espresso versucht der Architekt Ettore Sottsass dem Tod auszuweichen. Das TLS zeigt, wie man zwölf mal schwanger werden und dabei gute Gedichte schreiben kann. Le Point würdigt den Philosophen Paul Ricoeur. Das New York Times Magazine stellt die kuriose Falluja Brigade der Amerikaner vor.
Bücherschau des Tages
21.06.2004 Mit Kritiken zu Peter Sloterdijk: "Sphären. Drei Bände" in der FR, Martina Rellin: "Klar bin ich eine Ost-Frau!" in der FAZ, Wulf Kirsten: "erdlebenbilder" in der NZZ, Wulf Kirsten: "erdlebenbilder" in der FAZ und Annemarie Seidel / Carl Zuckmayer: "Carl Zuckmayer / Annemarie Seidel: Briefwechsel" in der SZ.
Dienstag, 22.06.2004
Heute in den Feuilletons
22.06.2004 In der taz erklärt Jan Philipp Reemtsma , warum die Ablehnung der Folter keine Frage der Moral, sondern vielmehr der Sittlichkeit sei. In der FAZ ruft Frank Schirrmacher eine epochale Wende aus: Schauspieler, die Nazis spielen, werden immer jünger. In der Welt zeigt sich Erika Steinbach festlich erregt über Horst Köhlers Liebe zu Deutschland und fordert eine Reparatur unserer "massiven Selbstwertdefekte". In der FR äußert Richard Wagner Zweifel an der Agora-Fähigkeit unserer Fußgängerzonen.
Bücherschau des Tages
22.06.2004 Mit Kritiken zu Thomas Medicus: "In den Augen meines Großvaters" in der TAZ, Thomas Glavinic: "Wie man leben soll" in der TAZ, Bernd Eisenfeld / Ilko-Sascha Kowalczuk / Ehrhart Neubert: "Die verdrängte Revolution" in der FAZ, F. Scott Fitzgerald / Zelda Fitzgerald: "Lover!" in der NZZ und Rainer Braune: "Die Krokodilfärberei" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
22.06.2004 Heute: Fall-Rückzieher - Barrierefreies Internet zum Hören - Bundestag sorgt sich um Vielfalt im Suchmaschinenmarkt - Digi-TV nimmt Fahrt auf - Wahnsinn: Mehrheit will alte Rechtschreibung - Journalismus in der DDR: Drinnen, aber vor der Tür - Auferstanden aus Ruinen - Die beste Fleischwurst - Nur für Edelfedern - In der Bleiwüste wächst jedes Präsidenten-Wort - Fußball muss man fühlen - Er ist nie groß geworden. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 23.06.2004
Heute in den Feuilletons
23.06.2004 In der SZ zeigt der Historiker Egon Flaig am Beispiel der Geschichte der Sklaverei einige Vorzüge des westlichen Univeralismus auf. In der FR porträtiert Matthias Hartmann den lettischen Theaterregisseur Alvis Hermanis. In der taz stellt Fatima Mernissi eine marokkanische Internetzeitschrift vor. In der Welt bekennt Herta Müller: "Ich glaube, Sprache gibt es nicht." In der FAZ unterhalten sich vier Intellektuelle über den Westen, die Intellektuellen und den Islam.
Bücherschau des Tages
23.06.2004 Mit Kritiken zu John Horne / Alan Kramer: "Deutsche Kriegsgräuel 1914" in der SZ, Alfred Kerr: "Der Dichter und die Meerschweinchen" in der NZZ, Erich Hackl: "Anprobieren eines Vaters" in der TAZ, Antonio Lobo Antunes: "Was werd ich tun, wenn alles brennt?" in der SZ und Hans-Eberhard Dentler: "Johann Sebastian Bachs Kunst der Fuge" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
23.06.2004 Heute: Der Harry Potter der Politik - Her mit dem Schotter - Aus dem Leben eines Spammers - Google warnt vor Risiken - Bild.T-Online sucht mit Google - Das Internet bleibt ein Medium von unten: Grimme Online Award 2004 vergeben - 69,95 Euro Monatsgebühr für Nichts + Internet im Buchgeschäft nicht überschätzen. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 24.06.2004
Heute in den Feuilletons
24.06.2004 Xu Xing erklärt in der Zeit, warum ein Ferrari in China 4,2 Minuten braucht, um auf Hundert zu kommen. Die FAZ macht uns mit Gedächtnispillen fit fürs Methusalem-Komplott. In der Welt erklärt ein britischer Journalist, wie man links und Europafeind zugleich sein kann. In der taz schimpft ein linker amerikanischer Kritiker, dass Michael Moore in seinem jüngsten Film durch Schlamperei die Revolution vergeigt. Die FR isst mit Donald Judd den Kies in der Erbsensuppe.
Bücherschau des Tages
24.06.2004 Mit Kritiken zu Michel Foucault: "Hermeneutik des Subjekts" in der NZZ, John Horne / Alan Kramer: "Deutsche Kriegsgräuel 1914" in der ZEIT, Benjamin von Stuckrad-Barre: "Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft Remix 2" in der SZ, Jürgen Busche: "Heldenprüfung" in der ZEIT und Thomas Stangl: "Der einzige Ort" in der ZEIT.
Freitag, 25.06.2004
Heute in den Feuilletons
25.06.2004 In der SZ erzählt Christoph Schlingensief, warum er in der namibischen Wüste 100.000 Robben mit Wagner beschallte. Die NZZ erklärt die Kunst pakistanischer Nautch Girls. Die taz führt uns in die Philosophie des liberalen Foucaultchen ein. In der FAZ gibt der Autor Richard Ford einen recht mutlosen Ausblick auf die anstehenden Wahlen in den USA. Die Welt will bei der EM mehr Blut sehen.
Bücherschau des Tages
25.06.2004 Mit Kritiken zu Alfred Kerr: "Der Dichter und die Meerschweinchen" in der SZ, Rudolf Loch: "Kleist" in der FAZ, Sybille Buske: "Fräulein Mutter und ihr Bastard" in der FAZ, Rachel Seiffert: "Feldstudien" in der FAZ und Karl Erich Grözinger: "Jüdisches Denken" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
25.06.2004 Heute: Bachmann-Preis: Unsere Leichen leben doch! - Erst der Handke, dann das Geld - Die Liebe zu den Heitergeistern - Googles neue AdSense-Funktionen - 53 Prozent der Deutschen sind online - Jeder Zweite über 50 benutzt das Internet - Attacke der Handy-Viren - Elektrosmog bei Handys weit unter Grenzwerten - 92 Millionen E-Mail-Adressen verkauft - Traumstart: iTunes verkauft in Europa 800.000 Songs - Da wackelt das Netz: T-Online kauft Bundesliga-Rechte - Wissens-Websites räumen beim Grimme Online Award ab + Online-Spitzel gehen auf Terroristenjagd. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 26.06.2004
Heute in den Feuilletons
26.06.2004 In der Welt stellt Martin Walser einige Fragen an die Medien. Im Tagesspiegel kritisiert Rafael Seligman das gestrige J'accuse von Michael Wolffsohn. Die NZZ hat einen wunderbaren Reporter ausgegraben: Albert Londres. Die taz meldet einen Aufschwung der russischen Filmproduktion. Die FR stellt schmutzige Bücher aus Frankreich vor. Die Berliner Zeitung vergleicht Nationbuilding im Irak und in Deutschland. In der SZ rühmt Ingo Schulze die subversive Kraft von Lexika. Die FAZ grübelt über die Fortpflanzungsfähigkeit eines Druckers.
Bücherschau des Tages
26.06.2004 Mit Kritiken zu Brigitte Seebacher: "Willy Brandt" in der TAZ, Jose Manuel Prieto: "Liwadija" in der TAZ, Felicitas Hoppe: "Verbrecher und Versager" in der FR, : "Enzyklopädie Erster Weltkrieg" in der NZZ und Leoluca Orlando: "Der sizilianische Karren" in der NZZ.
Montag, 28.06.2004
Heute in den Feuilletons
28.06.2004 Who the hell ist Uwe Tellkamp? Und was hat er nun geliefert, um den großen Preis im Klagenfurter Bachmann-Lesen zu bekommen? Einen "stockkonservativen Text aus der germanistischen Wundertüte" (so die FR), eine "Metro der Memoria" (FAZ), ein "alle anderen überstrahlendes Juwel" (taz), "bombastischen Rosenkavalier-Schwulst" (Berliner Zeitung)? In der taz schreibt Gabriele Goettle über den alltäglichen Skandal der Pflegeheime.
Die Buchmacher
28.06.2004 Diese Woche lesen Sie: Wie Amazon Druck auf die Verlage ausübt. Welche Bücher verboten wurden. Wer Slobodan Milosevic vor dem Kriegsverbrechertribunal entlasten soll. Warum ein Übersetzer künftig auch Urheber ist. Von Sandra Evertz.
Magazinrundschau
28.06.2004 In Prospect erklärt Nicolas Sarkozy seinem Präsidenten die Verkehrsregeln. Die New York Review of Books feiert die Lizzie Borden der Literaturkritik. Im Spiegel verteidigt Andre Glucksmann den Irakkrieg. Outlook India entdeckt entzückende Moslems. Der New Yorker hat sich auf die große Dattelpalme des Irak begeben. Palabra warnt vor Chiquita-Bananen. Die New York Times reicht den Hut herum.
Bücherschau des Tages
28.06.2004 Mit Kritiken zu Giorgio Agamben: "Ausnahmezustand" in der FR, Rafael Seligmann: "Hitler" in der FR, Herbert Marcuse: "Herbert Marcuse: Nachgelassene Schriften" in der FAZ, Hans-Erhard Lessing: "Automobilität" in der SZ und Ludwig von Ficker / Martin Heidegger: "Martin Heidegger / Ludwig von Ficker: Briefwechsel 1952 bis 1967" in der SZ.
Medienticker-Archiv
28.06.2004 Heute: Aus der germanistischen Wundertüte - Spiegel testet englischsprachigen Markt - 40 Prozent surfen privat im Büro - Schlappe vor Gericht: RTL muss TV-Werbeblocker dulden - Helfen Suchmaschinen Würmern? - Geschaeftsleute unzufrieden mit Suchmaschinen - Das Filesharing-Zeitalter hat gerade erst begonnen. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 29.06.2004
Heute in den Feuilletons
29.06.2004 Die FAZ feiert eine herrlich wütend zischende Martha Argerich. In der FR stellt Bogdan Musial klar: Die Polen hatten keinerlei Einfluss auf die Vertreibung der Deutschen. In der SZ schimpft Hans Leyendecker auf seine Kollegen vom Presseclub. Die NZZ freut sich auf die arabische Literatur in Frankfurt. Und in der Welt erklärt Simon Rattle seine Liebe zu seinen Phillis.
Bücherschau des Tages
29.06.2004 Mit Kritiken zu Hannah Arendt / Uwe Johnson: "Hannah Arendt / Uwe Johnson: Der Briefwechsel" in der FAZ, Rujana Jeger: "Darkroom" in der FR, Anna Katharina Fröhlich: "Wilde Orangen" in der FAZ, Franziska Gerstenberg: "Wie viel Vögel" in der SZ und Albert Ostermaier: "Solarplexus" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
29.06.2004 Heute: Was zählt, ist auf dem Blatt - Qualitätsvergleich: Von Feiglingen und Verschwörern - Programme für 1001 Nacht - Onlinelexikon geht in Druck - Kannibalisierung per Internet - Google und Ebay schütteln ihre Verfolger ab - Google-Bashing - Bill Gates plädiert für mehr IT-Sicherheit - Rechtschreibreform, abwegig, gescheitert: Wulff fordert, die Zuständigkeit der Kultusministerkonferenz zu beenden. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 30.06.2004
Heute in den Feuilletons
30.06.2004 Die FAZ bringt das Kunststück fertig, gleichzeitig den Hermann L. Gremliza des 21. Jahrhunderts zu vermissen und die Ethik des Kapitalismus zu verteidigen. In der taz erklärt der Philosoph Klaus-Michael Kodalle, warum Verzeihen so schwierig ist. FR und SZ kritisieren die Entlassung Frank Castorfs als Leiter der Ruhrfestspiele. Der NZZ missfällt neue britische Kunst.
Bücherschau des Tages
30.06.2004 Mit Kritiken zu Sibylle Berg: "Ende gut" in der NZZ, Michael Kleeberg: "Das Tier, das weint" in der NZZ, Horst Bredekamp: "Die Fenster der Monade" in der SZ, Arthur Schnitzler: "Ein Liebesreigen" in der FAZ und Harold James: "Geschichte Europas im 20. Jahrhundert" in der NZZ.
Vom Nachttisch geräumt
30.06.2004 Was ist das Handwerkszeug der Maler? Wie durchlässig sind unsere Eliten? Wohin führte der Bitterfelder Weg? Was tun chinesische Streuner in Deutschland? Arno Widmann hat Bücher von David Hockney, Michael Hartmann, Christa Wolf, Xu Xing und Gottfried Meyer-Thoss vom Nachttisch geräumt.
Medienticker-Archiv
30.06.2004 Heute: Der Boulevard lässt grüßen - Österreich geht in die Verlängerung bei der Buchpreisbindung - Deutscher Multimedia Award verliehen - Im Visier der grauen Männer - Kleine Spinner - Internet unter Schutz der Menschenrechte - Bill Gates: Spamfilter reichen nicht - CERT warnt vor Explorer (?) - Warnung vor Wurm-Katastrophen - Neuer Wurm kriecht aufs Handy - Prügel für die Jungen Milden - Jetzt geht's ans Eingemachte + Rechts ist weiblich. Von Rüdiger Dingemann