Freitag, 01.10.2004
Heute in den Feuilletons
01.10.2004 In der SZ findet der Publizist Arkadij Waksberg eine an Lenin angelehnte Formel für die neuen Zustände in Russland: "Putinismus = Sowjetmacht plus KGB im ganzen Land". Die NZZ schlendert über die reizvolle Wolga-Promenade der Stadt Samara. Die FAZ bereitet uns schon mal auf die Bücher der Saison vor. Die taz fürchtet, dass eine Deutschquote den privaten Radios schaden könnte. In der Welt stellt der Historiker David Schoenbaum die Berliner Philharmoniker als Vorbild für ganz Deutschalnd hin.
Bücherschau des Tages
01.10.2004 Mit Kritiken zu Thomas Meinecke: "Musik" in der FR, Klaus Bergdolt: "Das Gewissen der Medizin" in der FAZ, Robert Harms: "Das Sklavenschiff" in der SZ, Robert Harnum: "Und dann Totenstille" in der SZ und Hilde Hagerup: "Löwenzahnlied" in der SZ.
Medienticker-Archiv
01.10.2004 Heute u.a.: Der gelebte Traum für die Dylanologen - Die verlorene Sicherheit der Polsterecken - CeBIT ohne Microsoft? - Google.de mit neuen Suchfunktionen - Der Begriff E-Learning wird verschwinden - Metasuchmaschine Clsty im Beta-Test - Letzte Ausfahrt Campingplatz + Bitte, sagen Sie uns die Wahrheit. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 02.10.2004
Heute in den Feuilletons
02.10.2004 Die NZZ widmet ihre Beilage Literatur und Kunst der arabischen Kultur. In der taz kündigt Juli Zeh die Schließung sämtlicher deutschsprachigen Zeitungsverlage an. Die FR vermisst die Party auf der Popkomm. In der SZ droht Seymour Hersh dem irakischen Regierungschef Ijad Allawi eine Reportage an. In der FAZ vergibt Louis Begely eine Eins plus in Stil an John Kerry. Und alle schreiben über die Uraufführung von Handkes "Untertagblues" am BE: gefallen hat's nur taz und FR.
Bücherschau des Tages
02.10.2004 Mit Kritiken zu : "Überleben im Dritten Reich" in der TAZ, Bodo Kirchhoff: "Wo das Meer beginnt" in der TAZ, Stefan Heidenreich: "FlipFlop" in der NZZ, Friedrich Forssman / Ralf de Jong: "Detail-Typografie" in der TAZ und Elisabeth Badinter: "Die Wiederentdeckung der Gleichheit" in der TAZ.
Montag, 04.10.2004
Heute in den Feuilletons
04.10.2004 In der NZZ erklärt A. L. Kennedy, warum sie sich nur noch im Internet informiert. Die SZ fordert mehr Opulenz bei der Verleihung des Lettre Ulysses Award (die NZZ hätte lieber weniger gehabt). Die Welt berichtet über den Strukturwandel des Buchhandels. Die FAZ fürchtet die Schließung des Matsov-Archivs.
Die Buchmacher
04.10.2004 Diese Wochen lesen Sie: wer nun noch eine Bibliothek der Weltliteratur herausbringt, warum die Bilanz von buch.de ein Minus aufweist. Wer die neuen Hörbuch-Verlage sind. Von Sandra Evertz.
Magazinrundschau
04.10.2004 In der New York Review of Books rechnet Joan Didion mit der "Neuen Normalität" in den USA ab. In der Lettre erzählen Chen Guidi und Wu Chuntao wie ein Dorfbuchhalter vier Bauern tötete. Im Espresso fordert James Noyes, Vizeverteidigungsminister unter Nixon, den Rückzug der Amerikaner aus dem Irak. Folio wittert das intellektuelle Fluidum im Namen einer Katze. Die kolumbianische Semana fragt, ob die rechten Paramilitärs im Lande nicht einfach stinknormale Drogenhändler sind. Al Ahram begeistert sich für das europäische Kino. In der Gazeta Swiateczna untersucht Maria Janion die nationalen Stereotypen in Polen. Die New York Times bereitet uns auf das umgebaute MoMA vor.
Bücherschau des Tages
04.10.2004 Mit Kritiken zu Markus Werner: "Am Hang" in der SZ, Jeremy Rifkin: "Der Europäische Traum" in der FR, Karen Armstrong: "Im Kampf für Gott" in der FAZ, Timothy Garton Ash: "Freie Welt" in der FR und Uwe Wesel: "Der Gang nach Karlsruhe" in der FR.
Medienticker-Archiv
04.10.2004 Heute u. a.: Ganz unten: Die Belletristik in diesem Herbst - Ohne Meister: Die neuen Sachbücher - Spiegel-Online: Drei plus zwei - Von Kitschnudeln und schwachsinnigen Erbauungsbüchern: "Herr der Ringe" Lieblingsbuch der Deutschen - Schwarzenegger fördert E-Mail-Überwachung + Wenn er nicht so ein fideler Kerl wäre. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 05.10.2004
Heute in den Feuilletons
05.10.2004 In der SZ kritisieren der chinesische Dichter Yang Lian und der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama die westlichen Demokratien für ihre Kumpanei mit Diktatoren. Die taz denkt über Kollateralschäden der Terrorpraktiken nach. In der FR präsentiert Raoul Schrott eine Liste arabischer Elemente in unserer Zivilisation. Die NZZ kommt glücklich vom Literaturfestival Berlin zurück.
Bücherschau des Tages
05.10.2004 Mit Kritiken zu Colin McAdam: "Ein großes Ding" in der SZ, Dirk Kurbjuweit: "Nachbeben" in der FAZ, Michel Foucault: "Geschichte der Gouvernementalität I" in der NZZ, Stephen Vizinczey: "Wie ich lernte, die Frauen zu lieben" in der SZ und Michel Foucault: "Geschichte der Gouvernementalität II" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
05.10.2004 Heute u.a.: Wenn Prominente Journalist spielen - Eine nicht abzuschaffende Lust - Abschied vom Kopierschutz - Gläserner Online-Kunde in Sicht - Googles Nachrichtenportal in der Kritik - Septemberumsatz im leichten Minus - Christa Wolf wechselt zu Suhrkamp - Günther Grass auf den Hundt gekommen ist + Nazi fliegt aufs Weiße Haus. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 06.10.2004
Heute in den Feuilletons
06.10.2004 In der Welt beschreibt Hassan Dawud einen kulturellen Bruch in der arabischen Welt. In der taz liefert Franz Xaver Kroetz zeitgemäße Betrachtungen über Herrn Schimmerlos. Die FR informiert über Schwierigkeiten der arabischen Buchproduktion. Die SZ erklärt, warum in Deutschland lebende Muslime sich nicht mit eindeutigen Worten vom fundamentalistischen Terror distanzieren. In der FAZ erinnern Bilder von Barbara Klemm an die Buchmessen 1967 bis 1975.
Bücherschau des Tages
06.10.2004 Mit Kritiken zu Rafik Schami: "Die dunkle Seite der Liebe" in der SZ, Monica Ali: "Brick Lane" in der NZZ, Jan Koneffke: "Eine Liebe am Tiber" in der TAZ, Hansjörg Schneider: "Hunkeler macht Sachen" in der NZZ und Paolo Cesaretti: "Theodora" in der NZZ.
Donnerstag, 07.10.2004
Heute in den Feuilletons
07.10.2004 In der Zeit beschreibt Cees Nooteboom die Wirkung eines Spuckebatzens in Ghom. In der FR erzählt Najem Wali, worauf im Irak die Todesstrafe stand - zum Beispiel auf den Besitz einer Schreibmaschine. In der Berliner Zeitung erklärt Luc Bondy, kein Interesse an der Intendanz des Deutschen Theaters zu haben - solange er nicht gefragt wird. Im Tagesspiegel erklärt Tahar Ben Jelloun, warum er mit Frauen nicht über Sex spricht. In der Welt gibt Papst Johannes Paul II. ein wunderbares Beispiel für positives Denken. In der SZ bekennt sich Martin Walser zur Namens-Metaphysik. Die FAZ feiert Stephen Kings Zyklus "The Dark Tower".
Bücherschau des Tages
07.10.2004 Mit Kritiken zu Felicitas Hoppe: "Verbrecher und Versager" in der NZZ, Hans Ulrich Gumbrecht: "Diesseits der Hermeneutik" in der FR, Wolf Jobst Siedler: "Wir waren noch einmal davongekommen" in der FR, Friedrich Engels / Karl Marx / Joseph Weydemeyer: "Marx-Engels-Jahrbuch 2003, 2 Bände" in der NZZ und Alex Bellos: "Futebol" in der FR.
Meldungen
07.10.2004 Elfriede Jelinek wird mit dem Literaturnobelpreis 2004 ausgezeichnet!
Freitag, 08.10.2004
Heute in den Feuilletons
08.10.2004 "jetzt geht es erst los!" - "Na so was! Super! Unglaublich! Gewaltig!" - "dunkle Königin" - "bedeutender Spaß der Literatur" - "Ikone der Provokation" - die Feuilletons sind von Kopf bis Fuß auf die neue Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek eingestellt.
Bücherschau des Tages
08.10.2004 Mit Kritiken zu Antje Ravic Strubel: "Tupolew 134" in der SZ, Soazig Aaron: "Klaras Nein" in der FAZ, Otfried Höffe: "Wirtschaftsbürger, Staatsbürger, Weltbürger" in der SZ, Ilse Grubrich-Simitis: "Michelangelos Moses und Freuds 'Wagstück'" in der FAZ und Susanne Reinker: "Das Job-Lexikon" in der FAZ.
Meldungen
08.10.2004 "Elfriede Jelinek ist unerbittlich. Sie lässt sich nicht erweichen. Ihre großen, schön bewimperten Augen blicken das Schreckliche an und verfolgen jede seiner Bewegungen." Eine Liebeserklärung von Arno Widmann.
Samstag, 09.10.2004
Heute in den Feuilletons
09.10.2004 In der NZZ erzählt Hoo Nam Seelmann wie die Liebe nach Korea kam. Die FR interviewt Michael Stipe von R.E.M. zum Wahlkampf in den USA. Der Tagesspiegel reagiert skeptisch auf die Ernennung Christoph Heins zum Intendanten des Deutschen Theaters. Die FAZ will nach der Lektüre von Orhan Pamuks neuem Roman die Türkei nicht mehr in die EU aufnehmen. SZ und taz besprechen Philip Roth' neuen Roman.
Bücherschau des Tages
09.10.2004 Mit Kritiken zu Michael Hardt / Antonio Negri: "Multitude" in der TAZ, Lars Gustafsson: "Der Dekan" in der SZ, Hanno Loewy: "Bela Balazs" in der NZZ, Christof Thoenes: "Architekturtheorie" in der NZZ und Peter Nadas: "Freiheitsübungen" in der NZZ.
Montag, 11.10.2004
Heute in den Feuilletons
11.10.2004 "Salut, adieu Derrida", ruft Jean-Luc Nancy in der SZ. Wir bringen auch einige Links aus der internationalen Presse zum Tod des Denkers. Auch in den anderen deutschen Zeitungen beherrscht Derrida die Feuilletons. Die taz bringt Auszüge aus Peter Esterhazys viel beachteter Friedenspreisrede.
Die Buchmacher
11.10.2004 Diese Wochen lesen Sie: Wie die neuen Billigbücher an der Preisbindung zerren. Wer Eichborn den Pendo Verlag abkauft. Und wo Christa Wolf demnächst ihre Bücher veröffentlichen wird. Von Sandra Evertz.
Magazinrundschau
11.10.2004 In der Kommune dekonstruiert Gerd Koenen den Antisemitismus von Globalisierungskritikern und Islamisten als Totalitarismus neuer Art. In L'Espresso spricht Pedro Almodovar über die spanische Kirche. Der New Yorker setzt seine Hoffnungen auf John Kerrys Rhetorik. Plus Minus feiert den Maler Nikifor Krynicki. In Clarin erklärt Carlos Fuentes, warum er wie Balzac sein will. Le Point enthüllt Jean Genets pronazistische Ursprünge. Im Nouvel Obs gibt Jonathan Franzen Auskunft über den Mittleren Westen. In Elet es Irodalom analysiert György Dalos die Erfolge ungarischer Literatur in Deutschland. Das New York Times Magazine findet ein Herzmittel problematisch, weil es bei Schwarzen besser wirkt.
Bücherschau des Tages
11.10.2004 Mit Kritiken zu Otfried Höffe: "Wirtschaftsbürger, Staatsbürger, Weltbürger" in der FAZ, Patrick McGrath: "Port Mungo" in der FAZ, Volker Reinhardt: "Francesco Guicciardini (1483-1540)" in der FAZ, Augusten Burroughs: "Krass!" in der FAZ und Hans H. Hinterhuber: "Leadership" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
11.10.2004 Heute u.a.: Buchmessen-Nachlese - Esterhazy: Ohne Erinnerung keine Moral - Derrida: Kernspalter des Denkens - NYT-Reporterin droht Beugehaft - Google Print vorgestellt - Froogle-Google sucht per SMS - Top-20 der Sicherheitslücken - Microsoft will die Wohnzimmer erobern + GEZ-Gebühr für PCs kommt. Von Rüdiger Dingemann
Virtualienmarkt
11.10.2004 Der sensationellste Stand auf der Buchmesse war der von Google: Mit Google Print wird man künftig bei einer normalen Suchabfrage auch Bücher durchsuchen können. Die Grenzen zwischen den Medien werden immer unschärfer - zu wessen Vorteil?
Dienstag, 12.10.2004
Heute in den Feuilletons
12.10.2004 Die FAZ warnt vorm Rechtsextremismus im Osten - ein Erbe der DDR. In der SZ analysiert der Kunsthistoriker Beat Wyss, wie wir alle zu Hofschranzen des Herrn Flick wurden. Die FR fragt, warum der Spiegel wie ein losgelassener Kampfhund gegen Elfriede Jelinek losbellt. Die taz macht klar: Je schlechter die Zeiten, desto eleganter die Mode. Der New Yorker beschreibt die desolate Bevölkerungsentwicklung in Russland.
Bücherschau des Tages
12.10.2004 Mit Kritiken zu Christine Schirrmacher / Ursula Spuler-Stegemann: "Die Frauen und die Scharia" in der FAZ, Umberto Eco: "Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana" in der NZZ, Konrad H. Jarausch: "Die Umkehr" in der SZ, Julio Cortazar: "Reise um den Tag in 80 Welten. Letzte Runde" in der NZZ und Eveline Hasler: "Tells Tochter" in der FAZ.
Mord und Ratschlag
12.10.2004 Tod eines Kochs in der Kühlkammer, eine Kommissarin, die Schusswaffen hasst, und ein indischer Detektiv, der sich als Hühnchenfuttervertreter verkleidet: neue Krimis von Carmen Posadas, Astrid Paprotta und H.R.F. Keating.
Medienticker-Archiv
12.10.2004 Heute u.a.: 12 Euro für Bücher - Grass hält NPD-Verbot für unangebracht - Google-News bekommt Konkurrenz - Internationaler Schlag gegen Pressefreiheit - Zlatkos letzte Mahnung - Heraus aus dem Oberseminar - Wie ein Grabstein - Schlusslicht Deutschland + Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 13.10.2004
Heute in den Feuilletons
13.10.2004 In der FR preist Elfriede Jelinek die segensreichen Auswirkungen des Alpenwassers auf die Literatur. In der SZ fordert Timothy Garton Ash die Emanzipation des britischen Butlers. In der taz beschreibt Gilles Kepel, wie der Dschihad nach Ägypten zurückkehrte. In der Berliner Zeitung wünscht sich Oskar Röhler mehr Voyeure im deutschen Kino. Die NZZ erfreut sich an einer ungeahnten kulturellen Blüte in Oberschlesien. Die FAZ warnt vor einer Unterschriftenaktion gegen den EU-Beitritt der Türkei.
Bücherschau des Tages
13.10.2004 Mit Kritiken zu Ralf Rothmann: "Junges Licht" in der FR, Martina Rellin: "Klar bin ich eine Ost-Frau!" in der NZZ, Fernando Vallejo: "Der Abgrund" in der FAZ, Umberto Eco: "Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana" in der SZ und Anetta Kahane: "Ich sehe was, was du nicht siehst" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
13.10.2004 Heute u.a.: Hausbesuch bei der Nobelpreis-Erträgerin: Sie lacht über die Kritiker und vielleicht sind ja doch die Alpen schuld - Google sei Dank: Yahoo! verdreifacht den Gewinn - Bushs Einflüsterer: Der Mann im Ohr kostet 1.000 Euro - Programm zur Überwachung von Chats und Internetforen + Online und offline abgezockt. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 14.10.2004
Heute in den Feuilletons
14.10.2004 In der Zeit erklärt Bruce Nauman, wie man zum großen Künstler wird: Abwarten und Kaffee trinken. Die FR prangert antisemitische Tendenzen beim arabischen Buchmessenschwerpunkt an. Die NZZ führt uns in die Welt des Zouk. Aber Ereignis des Tages ist Oskar Roehlers neuer Film "Agnes und seine Brüder", der allenthalben gefeiert wird.
Bücherschau des Tages
14.10.2004 Mit Kritiken zu Dirk Kurbjuweit: "Nachbeben" in der SZ, Alfred Kerr: "Der Dichter und die Meerschweinchen" in der ZEIT, Philippe Besson: "Eine italienische Liebe" in der NZZ, Hans-Erhard Lessing: "Automobilität" in der ZEIT und Hans-Joachim Lang: "Die Namen der Nummern" in der ZEIT.
Medienticker-Archiv
14.10.2004 Heute u.a.: Bill Gates erklärt - Ein Nobelpreis für die Subversion - Online-Handel wächst langsamer - Anna Amalia bettelt, die Kulturpolitiker zanken - Disneyland im Reich der Mitte - Ab ins Internet! - Zuviel Sehnsucht nach multikultureller Harmonie + Big-Brothers Judenwitze. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 15.10.2004
Heute in den Feuilletons
15.10.2004 Die FAZ stellt ein Manifest führender Hirnforscher vor, wonach doch noch so etwas wie der Freie Wille verbleiben soll. Die FR schildert, wie die Franzosen per Faulheit zur Revolution gelangen wollen. Die NZZ beobachtet Simon Rattle beim Erziehen.
Bücherschau des Tages
15.10.2004 Mit Kritiken zu Heinrich Detering: "Schwebstoffe" in der FAZ, Truman Capote: "Kaltblütig" in der SZ, Uli Ditzen / Hans Fallada: "Mein Vater und sein Sohn" in der SZ, Ernst Troeltsch: "Ernst Troeltsch: Rezensionen und Kritiken (1901-1914)" in der FAZ und Werner Petermann: "Die Geschichte der Ethnologie" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
15.10.2004 Heute u.a.: Die Regionalschriftstellerin wird vom Vatikan kritisiert - PC mit dem Fernseher verbunden - Nutzerzahlen stagnieren - Wikipedia zum Download - Das Opel-Ich und Opels Orte für den kulturellen Diskurs - Schlammschlacht bei EM.TV - Googles Desktop-Suche + Google in China: Die besten Seiten fehlen. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 16.10.2004
Heute in den Feuilletons
16.10.2004 In der Welt wünscht Franzobel der Literaturnobelpreisträgerin, dass sie sich nun nicht totumarmen lässt. Die SZ macht Front gegen Bush mit Noam Chomsky und Samuel Huntington. Die SZ besucht Anselm Kiefer in seiner Ermitage. Die taz porträtiert den Theaterautor Tom Peuckert, und Jan-Philipp Reemtsma definiert den Terorismus.
Bücherschau des Tages
16.10.2004 Mit Kritiken zu Joachim Fest: "Begegnungen" in der TAZ, Stewart O'Nan: "Halloween" in der NZZ, Thomas Meinecke: "Musik" in der SZ, Raoul Schrott: "Weißbuch" in der TAZ und Stewart O'Nan: "Ganz alltägliche Leute" in der NZZ.
Montag, 18.10.2004
Heute in den Feuilletons
18.10.2004 Die NZZ wandelt auf den Spuren Arno Schmidts in Bargfeld. Die SZ prangert die neue europäische Art der Flüchtlingsentsorgung an der Quelle an. Die FR war dabei, als dem Feuilleton das Totenglöckchen geschlagen wurde. Die taz und die FAZ mögen Michael Thalheimers "Faust"-Inszenierung am Deutschen Theater.
Magazinrundschau
18.10.2004 Die London Review beklagt den kulturellen Niedergang der Arbeiterklasse. Der Spiegel findet mit Blick auf Opel, dass es auf der Arbeitgeberseite auch nicht besser aussieht. Das Times Literary Supplement setzt dagegen auf die Gewerkschaften. Im Espresso prangert Naomi Klein die wirtschaftlichen Interessen amerikanischer Irak-Diplomaten an. In der New York Review of Books geben Ian Buruma, Michael Ignatieff, Norman Mailer u.a. eine Wahlempfehlung für Kerry. In ES erklärt Peter Esterhazy, warum er auf Ungarisch schreibt. Le Point veröffentlicht ein letztes Interview mit Jacques Derrida. Der Economist bewundert Anmut und Schärfe der französischen Islamismusforschung. Die Gazeta Wyborcza prophezeit den Untergang Lukaschenkos.
Bücherschau des Tages
18.10.2004 Mit Kritiken zu Sandor Marai: "Die Nacht vor der Scheidung" in der SZ, Thomas Greven: "Die Republikaner" in der SZ, Neil Bissoondath: "Willkommen, Mr. Mackenzie" in der FAZ, Yasunari Kawabata: "Schneeland" in der FAZ und Hermann Sautter: "Weltwirtschaftsordnung" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
18.10.2004 Heute u.a.: Buchmesse im Schatten des Verdachts - New York Times will Kerry als Präsidenten - Linker Haken, rechter Haken- Startet Amazon einen DVD-Verleih? - Lettre und die Vergabe des Ulysses Award für Reportage - Nachgefragt: Neugierig auf Jelinek-Texte? + Erlaubt ist, was gefällt. Von Rüdiger Dingemann
Link des Tages
18.10.2004 Mehr als 2.500 Freundinnen und Freunde des Philosophen Jacques Derrida protestieren im Internet gegen den bösartigen Nachruf der New York Times.
Dienstag, 19.10.2004
Heute in den Feuilletons
19.10.2004 Die FAZ sieht mit den "wilden Streiks" von Bochum das Ende der Konsensrepublik gekommen. In der SZ warnt Leon de Winter vor einem neuen, islamistisch geprägten Antisemitismus. Die FR informiert über ein Manifest von Neurowissenschaftlern, das der Willensfreiheit noch eine Chance gibt. Die taz macht sich Gedanken über die Unterschiede zwischen einer Kultur des Buches und einer des Fernsehens. Alarmierendes aus China in der NZZ: Zu viele Männer, zu wenige Frauen.
Bücherschau des Tages
19.10.2004 Mit Kritiken zu Elias Khoury: "Das Tor zur Sonne" in der NZZ, Johannes Kunisch: "Friedrich der Große" in der SZ, Konrad H. Jarausch: "Die Umkehr" in der FAZ, Jochen Thies: "Die Dohnanyis" in der FAZ und Robert Schmid / Fritz Trupp: "Asien - Stämme, Kultur, Rituale" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
19.10.2004 Heute u.a.: Der kleine Nick ist wieder da - Studien-Suchmaschine gelauncht - US-Sender kippt Fahrenheit 9/11 - Focus legt Buchmarktanalyse vor - Spionage: Aufregung um Googles Desktop Search - Online-Handel steigt auf rund 17 Milliarden Euro - Buchpreise in der Schweiz in Gefahr - Reibungsloser Start in prekärem Zustand? - Staat gefährdet Grundrechte der Bürger + Von Verlegern empfohlen. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 20.10.2004
Heute in den Feuilletons
20.10.2004 Die FAZ gibt heute Geschichtsunterricht in Sachen Opel. Der Schriftsteller Frank Goosen erinnert sich in der FR an den Opel Kadett Coupe. In der SZ beobachtet der Soziologe Ulrich Beck am Fall Opel den "Zerfall einer Herrschaftsordnung". Die NZZ plädiert für höhere Rundfunkgebühren in Deutschland. Für die taz berichtet der Schriftsteller Jochen Schmidt aus Weißrussland.
Bücherschau des Tages
20.10.2004 Mit Kritiken zu Thomas Ramge: "Die Flicks" in der NZZ, Thomas Steinfeld: "Der leidenschaftliche Buchhalter" in der FAZ, Andreas Oplatka: "Graf Stephan Szechenyi" in der NZZ, Jonathan Lethem: "Die Festung der Einsamkeit" in der SZ und Dorothea Dieckmann: "Guantanamo" in der FR.
Medienticker-Archiv
20.10.2004 Heute u.a.: Die ARD, der größter Kulturvermittler - Kadett mon amour - Medientage München im Zeichen der Digitalisierung - Think Tanks sollen Stimmung schaffen - Änderungen bei eBay - Mydoom-Variante droht mit Angriff auf Antivirenhersteller + Googles fotografisches Gedächtnis. Von Rüdiger Dingemann
Virtualienmarkt
20.10.2004 Das Wachstum lahmt und man ahnt: Beim Online-Journalismus wird alles wohl auf Jahre mehr oder weniger so bleiben, wie es jetzt schon ist.
Donnerstag, 21.10.2004
Heute in den Feuilletons
21.10.2004 "Warum nicht zeigen, dass das Schwein endlich tot ist?": In der Zeit sorgt Wim Wenders für den Untergang des Meisterwerks "Der Untergang". In der FR geißelt Thomas Oberender das ständige "Glück auf!" des Ruhrpotts. In der SZ verteidigt Norman Foster die unglaubliche Ikone Tempelhof. Die FAZ feiert Paul Greengrass' Film "Die Bourne Verschwörung", der ein Berlin zeigt, in dem man sich am helllichten Tage verlieben kann.
Bücherschau des Tages
21.10.2004 Mit Kritiken zu Juli Zeh: "Spieltrieb" in der ZEIT, Vatsyayana: "Kamasutra" in der SZ, Seymour Hersh: "Die Befehlskette" in der ZEIT, Peter Rühmkorf: "Tabu II" in der ZEIT und Klaus-Peter Matschke: "Das Kreuz und der Halbmond" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
21.10.2004 Heute u.a.: Gebühren-, Werbung- und Trash-TV-Gipfeltreffen: Medientage diskutieren Digitalisierung - Fernsehen ist das Leitmedium der Deutschen - Lesen für lau - Das Baby strampelt - eBay steigert Umsatz und Gewinn - Google sucht schlaue Köpfe + Globale Bestseller. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 22.10.2004
Heute in den Feuilletons
22.10.2004 In der FAZ ruft Elfriede Jelinek ihre Kollegen zum Boykott der Rechtschreibreform auf: "Wir sind keine Mitmacher!" Die SZ erzählt von einer Reise zur tschetschenischen Intelligenzija. Die taz verteidigt Elfriede Jelinek gegen die Neocons. Die FR wirft einen Blick in den Werkzeugkasten von Michel Foucault. Und die NZZ feiert die neun geweihten Nächte der Devi.
Bücherschau des Tages
22.10.2004 Mit Kritiken zu Sigrid Damm: "Das Leben des Friedrich Schiller" in der SZ, Peter Kurzeck: "Ein Kirschkern im März" in der SZ, Giles Foden: "Sansibar" in der FAZ, Mark Strand: "Über Gemälde von Edward Hopper" in der TAZ und Claus Offe: "Herausforderungen der Demokratie" in der FAZ.
Medienticker-Archiv
22.10.2004 Heute u.a.: Sex mit Mickey - Oxford Dictionary online - Englischsprachiger Spiegel-Newsletter - Wer denkt für Bush? - Baby Einstein - Paid-search: Suchmachineneinträge als PR-Tool - Iranische Online-Journalisten in Haft - Pressefreiheit unter Putin - E-Demokratie 04 + Der schwarze Freitag. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 23.10.2004
Heute in den Feuilletons
23.10.2004 In der Berliner Zeitung rät Amos Oz den Deutschen, weniger zu moralisieren. Auch sein Kollege Yitzhak Laor misstraut in der taz den neuerdings beglaubigten Humanisten. Die NZZ führt uns ins Land der Selbstmörder und Poeten, nach Slowenien. In der Welt macht die französische Diplomatin Sylvie Goulard die europäischen Grenzen zur Türkei dicht. Die SZ polemisiert gegen einen Mittelstand, der mit dem Mercedes zu Aldi fährt.Und die FAZ feiert die Sammlung Frieder Burda als gutes Beispiel gegen schlechte Sitten.
Bücherschau des Tages
23.10.2004 Mit Kritiken zu John Maynard Keynes: "Freund und Feind" in der SZ, Stefan Weidner: "Mohammedanische Versuchungen" in der NZZ, Thomas Brussig: "Wie es leuchtet" in der SZ, Bernd Eisenfeld / Ilko-Sascha Kowalczuk / Ehrhart Neubert: "Die verdrängte Revolution" in der NZZ und Barbara Frischmuth: "Der Sommer, in dem Anna verschwunden war" in der NZZ.
Montag, 25.10.2004
Heute in den Feuilletons
25.10.2004 Finger weg von unserer Langeweile, ruft Wilhelm Genazino in der SZ. Die FR hat in Berlin und Hamburg Leichenschänderei und Wiederauferstehung des Faust erlebt. Die FAZ wünscht sich einen Tisch auf der Bühne des deutschen Gegenwartstheaters. Die NZZ verteidigt die Voll-Universität. In der taz betrachtet Paolo Flores Darcais das extrademokratische Phänomen Berlusconi.
Die Buchmacher
25.10.2004 In dieser Woche: Wie's um die Preisbindung in der Schweiz und in Deutschland steht. Warum die New York Times die Shortlist für den National Book Award exzentrisch findet. Von Sandra Evertz
Magazinrundschau
25.10.2004 Der New Yorker gibt eine feurige Wahlempfehlung ab. Literaturen bewundert einen erotisch leuchtenden jungen Mann. Prospect feiert die schiere Anmut des asiatischen Kinos. Das weiße Haus hat ein Termitenproblem, warnt der Espresso. Al Ahram porträtiert den Schweizer Philosophen Tariq Ramadan. Le Point würdigt den Schwindler Celine. ES erklärt, warum Elfriede Jelinek in Ungarn nicht so populär ist wie Thomas Bernhard. Der Spiegel ruft "Bye-bye made in Germany!" In der Gazeta Wyborcza outet sich Jurij Andruchowytsch als polonophiler Ukrainer. In der New York Times ringt Woody Allen nach Luft: "Ich schätze George S. Kaufman".
Bücherschau des Tages
25.10.2004 Mit Kritiken zu Henning Ahrens: "Langsamer Walzer" in der SZ, Seymour Hersh: "Die Befehlskette" in der FR, Michael Schwelien: "Das Boot ist voll" in der FR, Anetta Kahane: "Ich sehe was, was du nicht siehst" in der SZ und Jean Rouaud: "Schreiben heißt, jedes Wort zum Klingen bringen" in der SZ.
Post aus Neapel
25.10.2004 Wenn die Rechte einen Gegner diskreditieren möchte, brüllt sie derzeit gerne "Schwu-le, Schwu-le" im Parlament. Auch berufstätige Frauen werden nicht gern gesehen. Dafür fand der SS-Kriegsverbrecher Erich Priebke einen Verleger für seine Memoiren. Es sind düstere Zeiten in Italien.
Medienticker-Archiv
25.10.2004 Heute u. a.: Neokons gegen Jelinek: Schlimmer als Britney Spears - Habseligkeiten: das schönste deutsche Wort - Genazinos Langeweile und: Er will keinen Rennwagen - Marquez: Sex ist nur ein Trost - Diesel treibt Handys und Notebooks an - Systems 2004 zieht positive Bilanz + Nachrichtenmagazin im Eigenbau. Von Rüdiger Dingemann
Dienstag, 26.10.2004
Heute in den Feuilletons
26.10.2004 Die FAZ steht entzückt vor Edward Hoppers "Night Hawks". Die taz gratuliert George W. Bush zur Vereinigung der linksliberalen Kräfte. Die NZZ beobachtet in Dänemark die Welt stiller untergehen. Die SZ trauert um Lego und die Kindheit.
Bücherschau des Tages
26.10.2004 Mit Kritiken zu Sigrid Bauschinger: "Else Lasker-Schüler" in der SZ, Peter Rühmkorf: "Tabu II" in der NZZ, Hanns-Josef Ortheil: "Die weißen Inseln der Zeit" in der SZ, Malin Schwerdtfeger: "Delphi" in der FAZ und Albert Ehrenstein: "Albert Ehrenstein: Werke" in der NZZ.
Medienticker-Archiv
26.10.2004 Heute u. a.: Ist Wissen Macht? - Fehlendes Wissen oder Selbstbetrug? - Deutsche Akademie boykottiert Sprachrat - Kultur- und Filmförderung auf den Prüfstand - Geschlechtsunterschiede bei Suchmaschinen - Freie Fahrt für Linux + Taschenbücher gebraucht teurer als neu. Von Rüdiger Dingemann
Mittwoch, 27.10.2004
Heute in den Feuilletons
27.10.2004 Die FAZ bewundert Che Guevaras kompromisslos aufrichtiges Temperament. In der FR zweifelt Michael Walzer am palästinensischen Status des permanenten Opfers. In der taz erklärt Horst-Eberhard Richter, warum er die RAF immer noch verstehen will. Und die SZ beschreibt, wie man auch in der Provinz das Theater mit einem hochkarätigen Ensemble zum Glitzern bringen kann.
Bücherschau des Tages
27.10.2004 Mit Kritiken zu Volker Braun: "Das unbesetzte Gebiet" in der FR, Brigitte Oleschinski: "Geisterströmung" in der SZ, Marcelo Birmajer: "Das argentinische Trio" in der NZZ, Melania G. Mazzucco: "Vita" in der SZ und Jennifer Vanderbes: "Osterinsel" in der SZ.
Medienticker-Archiv
27.10.2004 Heute u.a.: Gotthelf, der gefeierte Bauern-Shakespeare - DuMont verkauft Reisebuchverlag - Google-Aktie steigt und steigt - Wer passt schon in den Lederchefsessel? + Zehn Jahre Spiegel Online im Internet. Von Rüdiger Dingemann
Donnerstag, 28.10.2004
Heute in den Feuilletons
28.10.2004 Die Zeit sucht Sinn und Ökonomie nach fünfzehn Jahren deutscher Uneinheit. Der ukrainische Schriftsteller Andrij Bondar erklärt in der FAZ, warum seine Regierung panische Angst vor ihrem Volk hat. Die FR würde gern mal einen guten Film zum Untergang der alten Bundesrepublik sehen. Die taz beobachtet fassungslos fassungslose Amerikaner. Und die NZZ feiert den theologischer Liberalismus des John Locke.
Bücherschau des Tages
28.10.2004 Mit Kritiken zu Samuel P. Huntington: "Who Are We?" in der ZEIT, Jürgen Becker: "Schnee in den Ardennen" in der ZEIT, Enrique Vila-Matas: "Risiken und Nebenwirkungen" in der FR, Petronius: "Satyricon" in der ZEIT und Wolfgang Herles: "Wir sind kein Volk" in der ZEIT.
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28.10.2004 Heute u.a.: Bild empfiehlt Bush und Bild Dir Deine Marke - Mehrheit will Individual-Zeitung - Gericht entscheidet gegen Holtzbrinck - Einblicke in Googles Innenleben und Google kauft Satellitenbild-Dienstleister + Die nächste kostenlose Suchmaschine. Von Rüdiger Dingemann
Freitag, 29.10.2004
Heute in den Feuilletons
29.10.2004 In der Welt fordert Herfried Münkler einen europäischen Imperialismus. Der sollte sich dann mit der Ukraine befassen, denn "es könnte sein, dass sich die Ukraine in wenigen Tagen in eine schreckliche Diktatur mitten in Europa verwandelt", schreibt die Schriftstellerin Oksana Sabuschko in der SZ. In der taz gibt der Philosoph Gianni Vattimo Entwarnung: Es gibt gar keine antikatholische Verschwörung. Wir verlinken auf Eminems Anti-Bush-Video.
Bücherschau des Tages
29.10.2004 Mit Kritiken zu Anna Sebastian: "Das Monster" in der FAZ, Francoise Cactus: "Neurosen zum Valentinstag" in der SZ, Götz Aly: "Im Tunnel" in der FAZ, David Rose: "Guantanamo Bay" in der FAZ und Albert Hopman: "Das ereignisreiche Leben eines Wilhelminers" in der FAZ.
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29.10.2004 Heute u.a: Bush, der Goldesel - Sehnsucht nach dem kleinen Mann - Die Geldmaschine DVD läuft heiß - Yahoo startet mobile Suche - Überläufer und Swinger + Vorhang zu und alle Fragen offen. Von Rüdiger Dingemann
Samstag, 30.10.2004
Heute in den Feuilletons
30.10.2004 "Ich wähle Bush", erklärt Christopher Hitchens in der Welt. In der Berliner Zeitung sieht Ivan Nagel die USA sogar in einer ähnlich verhängnisvollen Situation wie Deutschland 1932. In der FAZ erinnert sich Peter Rühmkorf, wie er Mr. Palastine an die Kehle ging. In der SZ erzählt Andrzej Stasiuk, warum er am liebsten Dumas und Dostojewski las. Im Tagesspiegel entlarvt Mykola Rjabtschuk die Ukraine als Erpresserstaat. Und die NZZ ergründet die weibliche Lust.
Bücherschau des Tages
30.10.2004 Mit Kritiken zu Dirk Kurbjuweit: "Nachbeben" in der TAZ, Thomas Greven: "Die Republikaner" in der TAZ, Umberto Eco: "Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana" in der TAZ, Melvin Burgess: "Doing It" in der TAZ und Carl Zuckmayer: "Deutschlandbericht" in der SZ.