Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 10.02.2026, 15.41 Uhr
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  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
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  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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Perlentaucher-Fakten

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Bücher
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Buchautoren

Perlentaucher Archiv

Sortiert nach Datum | Rubriken

Freitag, 01.02.2008

Heute in den Feuilletons

Ja, wir haben gepennt

01.02.2008 Im Guardian warnt Timothy Garton Ash vor dem außer Kontrolle geratenden britischen Schnüfflerstaat. Die taz berichtet, dass Juli Zeh Verfassungsbeschwerde gegen den von Otto Schily propagierten biometrischen Reisepass eingelegt hat. In der FR erklärt Götz Aly, dass es keinen Grund gibt, auf '68 stolz zu sein. Die NZZ besucht die Avantgarde der Verderbtheit: Neapel. Und die SZ prophezeit das Ende der USA.

Bücherschau des Tages

Woher die Genitiv-Regel?

01.02.2008 Die FAZ liest begeistert Volker Kutschers historischen Krimi "Der nasse Fisch", der dem Berliner Blutmai von 1929 nachspürt. Sehr interessant findet sie auch Marianne Koos' Studie zu den lyrischen Männerporträts in der venzianischen Malerei "Bildnisse des Begehrens". Die SZ verschlingt Ildefonso Falcones' Bestseller "Die Kathedrale des Meeres". Und die NZZ empfiehlt Madeleine Albrights "Amerika - du kannst es besser".

Medienticker-Archiv

Microhoo

01.02.2008 Aktualisiert: Microsoft will Yahoo für 44,6 Mrd. Dollar schlucken - Entertainment 2.0: Internet-Sender Hobnox - Sehr geehrte Bürger: Über Moden und Kampagnen - Das Internet vergisst nichts - Museal: Mohammed-Karikaturen - 40 Jahre 68er + Suhrkamp friendly: Februar-Bestenliste und Sachbücher des Monats.

Bücherbrief

Hausboot und Hammerstein

01.02.2008 Alle sind erleichtert. Weil Peter Handke in der "morawischen Nacht" so schön erzählt. Weil Hans Magnus Enzensberger mit "Hammerstein" viel Diskussionsstoff bereitstellt. Und weil David B. "Die heilige Krankheit" in seinen Zeichnungen einfängt. Viel Freude mit den besten Büchern des Februars!

Samstag, 02.02.2008

Heute in den Feuilletons

Groß und kalt

02.02.2008 Die FAZ bringt das nächste ganz große Ding - den Vorabdruck von Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten", samt Leseraum im Internet und Verständnishilfestellung von führenden Experten. In der FR spricht Philip Roth über seine Arbeit als Schuster. In der NZZ ruft der Althistoriker Christian Meier den Homer-Thesen Raoul Schrotts entgegen: Wir sind Kinder des Okzidents. Die SZ sieht Italien in Klientelismus versinken. In der taz fordert Geert Mak Personenschutz für Ayaan Hirsi Ali.

Bücherschau des Tages

Zur blauen Stunde in Peru

02.02.2008 In die alptraumhaften Tiefen des peruanischen Bürgerkriegs taucht die FAZ tapfer mit Alonso Cuetos fulminantem Roman "Die blaue Stunde". Die NZZ zieht ihren Hut vor Jenny Erpenbeck und ihrer enormen poetischen Kraft, die in ihrem neuen Roman "Heimsuchung" zu spüren ist. Die taz entdeckt zweierlei: "Das andere China der Aidshelfer und Wanderarbeiter und das Hörspiel "helden:tot", für das Sprecher Andreas Fröhlich für den Hörbuchpreis 2008 nominiert wurde.

Sonntag, 03.02.2008

Newsletter-Info

Unsere Newsletter

03.02.2008 Informationen über die Perlentaucher-Newsletter.

Montag, 04.02.2008

Heute in den Feuilletons

One-Trick-Pony

04.02.2008 Inszenierung der Woche: ganz klar Ibsens "Wildente" in Michael Thalheimers Inszenierung, groß besprochen, wenn auch nicht einhellig. Die Blogs fragen: "Microhoo - Microwho?" und zitieren auch eine empörte Reaktion von Google selbst, das die Freiheit im Internet in Gefahr sieht, zumindest die eigene. In der NZZ erzählt Bora Cosic, wie in Jugoslawien in den Fünfzigern die Realität abhanden kam.

Die Buchmacher

Stiefmütterliche Feuilletons

04.02.2008 Warum um Open-Access nicht mehr so scharf gestritten wird. Inwiefern der Wettstreit der Filialisten um Flächen dafür umso schärfer wird. Wieso "ThaliaPreise" verboten sind. Und wer sich darüber ärgert, dass Feuilletons zweite Bücher stiefmütterlich behandeln.

Bücherschau des Tages

Postmodern und unterhaltsam

04.02.2008 Die taz sehnt sich nach den Zeiten, als ein Wolfgang Koeppen im Radio vier Stunden lang von seinen "Reisen nach Russland" erzählen durfte. Die FAZ lernt von Olivier Roys "Der falsche Krieg", wie zersplittert der Islamismus in Wahrheit ist. Elegant und intelligent findet sie Gilbert Adairs Krimi "Ein stilvoller Mord in Elstree".

Medienticker-Archiv

Wer lebt gibt Laut!

04.02.2008 Aktualisiert: Podcast-Literaturkritik - Der Gurkenlaster in der Tagesshow - Blindsight: No Mercy, please - Theater gegen Rechts - Novoshilova und Sorokin über Putins Land - Onlinedurchsuchung: Zypries Laptops geklaut - Aust + Wickert gegen Spiegel-TV?

Dienstag, 05.02.2008

Magazinrundschau

Swarovskis Parabeln der Genesis

05.02.2008 In den Blättern für deutsche und internationale Politik warnt Daniel Leisegang vor dem Schnüffelmonster Google. In Spiked warnt Alexander Cockburn vor naiven Umwelt-Alarmisten. Im Merkur würdigt Wolfgang Ullrich die Transzendenz von Gerhard Richter und Swarovski. In Prospect fürchtet William Skidelsky um die traditionelle Literaturkritik. In Nepszabadsag eruiert der Historiker Dusan Kovac die Aussöhnungsmöglichkeiten zwischen Slowaken und Ungarn. In Outlook India freut sich Sheela Reddy über den indischen Leser. Im New Statesman sucht Andrew Marr den anglikanischen Gott.

Heute in den Feuilletons

Die Leser gaben an der Ostfront auf

05.02.2008 Die Presse kritisiert die inszenatorischen Riesenmaschinerie der FAZ um Jonathan Littells Roman die "Wohlgesinnten". In der Achse des Guten kritisiert Richard Wagner die Kosovo-Politik der EU. In der NZZ schildert der Amsterdamer Schriftsteller Abdelkader Benali die Ermüdung der niederländischen Muslime angesichts immer neuer Debatten über den Islam. In der FAZ kritisiert der Islamwissenschaftler Tilman Nagel die Absolutheitsansprüche des "Scharia-Islams".

Bücherschau des Tages

Stachel des Begehrens

05.02.2008 Sehr schön und poetisch findet die NZZ Philip Roth' neuen Roman "Exit Ghost", in dem Nathan Zuckerman noch einmal gegen die Demütigung des Alters toben darf. Sehr loben kann sie auch die Anthologie klassischer arabischer Literatur "Tausendundeine Welt". Die SZ empfiehlt Micha Brumliks "Kritik des Zionismus". Die FAZ zeigt sich ermüdet von Ferdinand Bordewijks Klassiker "Charakter".

Medienticker-Archiv

Elitärer Egoismus

05.02.2008 Debatten: über Bildungsprivilegien und über den Schluss-Strich (Teil II) - Google will Yahoo retten - Holtzbrinck will viele Nutzer und Marktanteile - Suhrkamp-Kritiker: Verfahren eingestellt - Der Aust-Sitzer gibt den Schröder - Medienblog-Charts + Im Piraten-Netz.

Mittwoch, 06.02.2008

Heute in den Feuilletons

In Pest blätterte der Putz

06.02.2008 Robert Menasse fragt in der Presse: Was ist jüdisch in den "Jüdischen Porträts" von Herlinde Koelbl? Focus Online greift einen Bericht der New York Times über eine muslimische Initiative gegen Mohammed-Porträts in Wikipedia auf. In der SZ legt Budapest sein schönes Haupt unter die Klinge der Zeit, zumindet laut Andrzej Stasiuk. Die NZZ fragt: Warum ist Tariq Ramadan gegen das Gastland Israel bei der Turiner Buchmesse? Die Berliner Zeitung fragt: Waren die 68er wie die 33er?

Bücherschau des Tages

Angewandte Kunst

06.02.2008 Die FR fragt sich nach Linus Reichlins Krimi "Die Sehnsucht der Atome", ob man wirklich einen Menschen totbeten kann. Die NZZ liest mit großem Interesse in Margarete Vöhringer Studie "Avantgarde und Psychotechnik" nach, wie die sowjetischen Künstler und Wissenschaftler versuchten, den Menschen politisch zu konditionieren. Die SZ liest mit Sympathie Ekkehart Krippendorfs Buch "Shakespeares Komödien".

Medienticker-Archiv

Wachwechsel beim Spiegel

06.02.2008 Stefan Aust hatte schon den Mantel an - Natalia Nowoshilowa arbeitet wie eine Partisanin in Russland - Alexandr Sdvizhkov sitzt in Weißrussland in Haft - Steve Ballmers Microsoft 2.0 - Bloggen für Millionen - Jonathan Franzen über Barack Obama + Auf gut Deutsch: Luftknödel.

Im Kino

Echt seltsame Nasenfixierung

06.02.2008 Die Geschichte, wie Charlie Wilson in Afghanistan den Krieg gegen die Sowjetunion gewann, ist trotz mancher Vereinfachung wahr. Mike Nichols' Filmsatire "Charlie Wilsons Krieg" will jedoch nicht so recht zünden. Der Dokumentarfilm "Herr Vig und die Nonne" erzählt von einem alten Mann, der es durch eigene Schuld mit einer resoluten Verkörperung der russisch-orthodoxen Kirche zu tun bekommt.

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Fast schon ein Wunder

06.02.2008 Ein furchterregend intensiver Daniel Day Lewis, Musik drin mit Papa Scorsese, Madonna und Patti Smith, handgemachte Basteleien eines Videoclipgenies, wenig aus Deutschland, viel aus dem fernen Osten. Nach dem Absturz der letzten Berlinale hoffen wir nun ganz stark auf diese. Morgen geht's los, und wir berichten wie immer täglich.

Donnerstag, 07.02.2008

Heute in den Feuilletons

Platt wie leere Briefumschläge

07.02.2008 In der nachtkritik erklärt Roman Pawlowski, wie die Kaczynskis das polnische Theater politisiert haben. In der taz skizziert Adam Krzeminski, was wir über die Polen nicht wissen. Die SZ berichtet über eine Klage gegen Jan T. Gross' Buch "Angst". In Spiegel online kritisiert Theaterintendant Ulrich Khuon den grenzenlosen Kulturbegriff deutscher Feuilletons. In der NZZ überlegt der Schriftsteller Meja Mwangi, wer für die Gewalt in Kenia verantwortlich ist. Ein bisschen pervers fühlt sich Jeanne Moreau in der Zeit.

Bücherschau des Tages

Grantiger Großonkel der Weltliteratur

07.02.2008 Die FR genießt den Sarkasmus, mit dem Norman Manea in seinen Erzählungen "Oktober, acht Uhr" der rumänischen Realität zu Leibe rückt. Zwischen "Schund und Genie" verortet die FAZ Rick DeMarinis Roman "Kaputt in El Paso" über den alternden Bodybuilder Uriah Walkinghouse. Die Zeit liest Philip Roth' "Exit Ghost" mit liebevollem Zynismus. Sehr empfehlen kann sie Jeremy Scahills Recherche zur undurchsichtigen Söldnertruppe "Blackwater".

Medienticker-Archiv

Alles Kino oder was?

07.02.2008 Die Berlinale rockt: Stones, Smith, Madonna and Young - Politisches Feuilleton: Was heißt heute schon links - Zehntausende Beschwerden einfach nicht bearbeitet - Blogs verändern US-Wahlkampf + Spiegel-Hausmitteilung: In Zukunft exklusiver, pointierter und Marken-Verantwortung.

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Kühl bis ans Herz

07.02.2008 Der italienische Filmregisseur Francesco Rosi wird auf der Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Berlinale liebt politisches Kino. Bei Rosi kann man lernen, wie das geht. Und erfahren, welche Wirkung die Kombination aus sachlicher Akten-Montage und neorealistischer Ästhetik auch nach 40 Jahren noch hat. (Sogar bei youtube findet man das)

Freitag, 08.02.2008

Heute in den Feuilletons

Der Akt geht weiter

08.02.2008 In der FAZ erklärt Jorge Semprun, warum er Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten" so bewundert. Außerdem kritisiert der britische Philosoph John Gray die grüne Position zur Klimakrise als illusorisch. Die NZZ beklagt die politische Krise Italiens und die Welt die Krise in den deutsch-italienischen Kulturbeziehungen. Der Tagesspiegel kritisiert die FAZ-Inszenierung um Littells Roman "Die Wohlgesinnten". In der taz lernen wir: Green Porno, das sind Kurzfilme fürs Handy über Tiere, die Sex haben. Und die sind von und mit Isabella Rossellini.

Bücherschau des Tages

Gezeichnete Familie

08.02.2008 Intelligent in Wort und Bild findet die SZ Alison Bechdels Comic "Fun Home". Es geht um das derzeit offenbar drängende Thema der Homosexualität bei Beerdigungsunternehmern. Die FAZ liest mit gemischten Gefühlen Knud Romers kontroversen Roman "Wer blinzelt, hat Angst vor dem Tod" über den Hass der Dänen auf die Deutschen.

Medienticker-Archiv

Non vitae, sed scholae discimus?

08.02.2008 Latein ist tot, es lebe Latein! - Berlin Chausseestraße: Des armen B.B. Bibliothek - Auf der Suche nach der tieferen Bedeutung - Dann müssen eben die Armen blechen - Geburtshelfer des Islamismus - Was machst'n Du da? + Zurück hinter Bücherrücken.

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Berlinale 1. Tag

08.02.2008 Natalie Assouline (Foto) zeigt einen Dokumentarfilm über palästinensische "Brides of Allah". In Aditya Assarats "Wonderful Town" steckt der Welkino-Wurm. Der Blick der anderen ist der wahre Fluch: Audrey Estrougos "Regarde-moi". Zahlt Jaggers Mittagessen: Martin Scorseses Dokumentarfilm "shine a Light". Zeigt seine Heimatstadt als Fantasiegespinst: Guy Maddins Forumsfilm "My Winnipeg". Song-and-Dance-Exzesse mit Badminton-Spiel und Piratenkostüm: Farah Khans "Om Shanti Om" (Berlinale Special).

Samstag, 09.02.2008

Heute in den Feuilletons

Verlockend schwarz und glänzend

09.02.2008 In der Berliner Zeitung spricht Andzrej Wajda über seinen Katyn-Film. Die FR begrüßt P.T. Andersons Film "There Will Be Blood" als erstes Meisterwerk der Berlinale. In der SZ macht sich Robert Kagan Sorgen über Russland und Europa. In der Welt sieht Niall Ferguson die Demokratie auf dem Rückzug. In der FAZ schreibt Necla Kelek: "Wir dürfen die Gewalttätigkeit von jungen Migranten nicht kleinreden."

Bücherschau des Tages

Das Gute hat den längeren Atem

09.02.2008 Heute ist Barcelona dran. Eduardo Mendozas neuer Roman "Mauricios Wahl" lässt die FAZ ja kalt, aber zum Glück wurde auch Mendozas "Stadt der Wunder" neu herausgebracht, und das ist ein Klassiker. Die taz liest Ildefonso Falcones Bestseller über Barcelona im Mittelater "Die Kathedrale des Meeres" und sagt nur: "Hach!" Philip Roth' neuer Roman "Exit Ghost" kommt bei der SZ nicht so gut an wie bei der FAZ. Und die NZZ empfiehlt zwei neue Biografien über Joseph Conrad.

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Berlinale 2. Tag

09.02.2008 Lernt von Bruce Lee: Fernando Eimbckes "Lake Tahoe". Eine Bemerkung zur Live-Aufführung von Guy Maddins "My Winnipeg" im Delphi. Doppelter Pas de Deux in Richtung Zukunft: Jacques Doillons "Le Premier Venu". Heillos verwickelt: Petri Kotwicas "Musta Jää". Brennt lichterloh: Paul Thomas Andersons "There will be blood". Tristesse pekinese: Wang Xiaoshuais "Zuo You".

Sonntag, 10.02.2008

Vorgeblättert

Götz Aly: Unser Kampf

10.02.2008 Vierter und letzter Teil des Vorabdrucks aus Götz Alys Buch über 1968 "Unser Kampf": Auf der Suche nach fehlender zwischenmenschlicher Wärme. Die 68er waren Kinder der 33er, die ihre schönsten Zeiten unter Hitler hatten und nach 1945 ihren Halt verloren.

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Berlinale 3. Tag

10.02.2008 Spielt mit zwei Königstigern: Isabel Coixets "Elegy". Dingsymbolisch: Majid Majidis "Avaze Gonjeshk-ha - The Song of Sparrows". Tolle Bewegungsstudie eines Nichtsnutzes: Charles Burnetts "My Brother's Wedding". Abgerechnet wird zum Schluss: Renaud Barrets und Florent de La Tullayes "Victoire Terminus, Kinshasa". Liebt den Gin: Erick Zoncas "Julia". Die reinste Poesie: Boris Despodovs Dokumentarfilm "Corridor #8".

Montag, 11.02.2008

Die Buchmacher

Flucht in den kulturellen Naturschutzpark

11.02.2008 Was die Kalender-Verleger besorgt. Warum die Branche von einer Audible-Amazon-Allianz profitiert. Wieso die eskapistischen Buchhandels-Azubis keine Ahnung von BWL und elektronischen Medien haben. Und weshalb Verleger demnächt ein Praktikum als Übersetzer absolvieren sollen.

Heute in den Feuilletons

Wie ein Vieh im Schlachthof

11.02.2008 Claus Peymanns Inszenierung von Shakespeares Richard III. stößt auf wenig Begeisterung: "lauwarmes Fußbad-Theater". In der taz erzählt der deutschtürkische Journalist Deniz Yücel, warum die Türken bis heute von Solingen und Mölln traumatisiert sind. Der Perlentaucher bringt den ersten Vorabdruck aus Götz Alys neuem Buch "Unser Kampf": Wie die Kursbuch-Herausgeber sich der Argumentationshilfe eines Nazis versicherten, um Maos Kulturrevolution zu feiern.

Bücherschau des Tages

Schlimme Femme fatale

11.02.2008 Die FAZ stürzt sich in Arsene Lupins Liebesabenteuer mit der "Gräfin von Cagliostro" und lobt Li Ers Roman "Der Granatapfelbaum, der Kirschen trägt" als sehr instruktive China-Chronik. Die SZ fröstelt es über Ferdinand Bordewijks Roman "Charakter" von 1938.

Medienticker-Archiv

Das TV-Machtpaket

11.02.2008 Vergabe von Sendelizenzen - Filmsuche rund um die Welt - Lagerfeuer und Schmieröl: Hörspiele zum Download - Klagen, Plagiate, Recherchen bei Wikipedia - Jazz: Bilder fürs Ohr - Wolfram Schütte: Mehdorns Pferdefuß & Tritt - Die etwas andere Spiegel-Hausmitteilung + ooVoo statt Skype.

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Berlinale 4. Tag

11.02.2008 Ist Jose Padilhas "Tropa de Elite" ein Egoshooter-Film? Keineswegs. Aber er ist auch weit davon entfernt, das Gegenteil zu sein. Betulich: Dennis Lees "Fireflies in the Garden". Angenehme Überraschung: John Crowleys "Boy A".

Dienstag, 12.02.2008

Magazinrundschau

Teenager wie Ethan

12.02.2008 Was finden die Deutschen nur an Nicolas Gomez Davila, fragt Semana. Le Monde diplomatique macht mit Damen aus der Park Avenue eine Kreuzfahrt. Der Spectator begräbt Venedig. Nepszabadsag sucht echte ungarische liberale Demokraten. In Edge.org wirft Kevin Kelly einen Blick auf die Zukunft der Kulturindustrie im Internet. Portfolio sah die Nemesis der Kulturindustrie im Internet.

Heute in den Feuilletons

Schnecken-Porridge, schwarzer Pudding

12.02.2008 Die Welt weiß, warum die Cinema for Peace-Gala bei der Berlinale eher eine Cinema for Peace with Putin-Gala war. Die FAZ findet: Borges war ein Internet, in das man sich versenken kann. Die taz fragt, ob es Künstler-Künstler heute überhaupt noch geben kann, wo das Leben so teuer ist. Die NZZ lernt Creative Writing mit Martin Amis - für 3.240 Pfund. Die SZ fand die Sammlung Bührle nicht ausreichend gesichert, teilt es aber jetzt erst mit.

Bücherschau des Tages

Klare Rätsel

12.02.2008 Die NZZ feiert den litauischen Klassiker Tomas Venclova, dessen elegischen Gedichte "Gespräch im Winter" endlich auch hierzulande zu lesen sind. Als einen der aufregendsten zeitgenössischen Lyriker rühmt sie Henning Ziebritzki für den Band "Schöner Platz". Die FAZ liest Saids "Psalme". Und die SZ findet Matthias Wirths KI-Roman "Angenehm" intelligent, aber etwas leblos.

Medienticker-Archiv

Analoger Anachronismus

12.02.2008 Aktualisiert: Print-Brockhaus wird begraben und online wiederbelebt - Internetnutzer lesen mehr Bücher - Amazon-Käufer als Gutachter - Yahoo lehnt Microsofts Angebot - MS+CNI: Die unheimliche Allianz - WDR+WAZ: Rundfunkpolitischer Sündenfall - Der Bischof und die Scharia - Kurt Cobain: der Novalis des 20. Jahrhunderts?

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Berlinale 5. Tag

12.02.2008 Argumentiert mit Mamas Bibel: Ralph Zimans "Jerusalema". Ich bin, also denke ich: Doris Dörries "Kirschblüten". Proben den Krieg: Tony Gerbers und Jesse Moss' Dokumentarfilm "Full Battle Rattle". Das Glück: Johnnie Tos "Sparrow".

Mittwoch, 13.02.2008

Heute in den Feuilletons

Brockhaus ist am Ende. Punkt

13.02.2008 Thomas Knüwer kommentiert in seinem Blog Indiskretion Ehrensache die letzte Zuckung des Brockhaus. Die Welt auch. Der Kommunikationswissenschaftler Wolfgang R. Langenbucher sieht bei Message die sich abzeichnende Online-Kooperation zwischen Zeitungen und Öffentlich-Rechtlichen als Sündenfall. Stefan Niggemeier kabbelt sich mit Henryk Broder und umgekehrt. In der NZZ spricht Vladimir Sorokin über die Opritschniks in Putins Russland. Die anderen Zeitungen kommentieren die Äußerungen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan: "Hört nicht auf ihn!"

Bücherschau des Tages

Aufzeichnungen eines Terrorbeamten

13.02.2008 Nicht ganz gelungen, aber sehr wichtig findet die NZZ Vladimir Sorokins verstörenden Roman "Der Tag des Opritschniks" über Terrorherrschaft in Russland. Aus Adam Hochschilds "Sprengt die Ketten" lernt sie viel über die Abschaffung der Sklaverei und die Macht von Aufklärung und Engagement. Die SZ lobt Verena Stefans Roman "Fremdschläfer". Und die FAZ lässt sich von Borges einstigem Vorleser Alberto Manguel durch die "Bibliothek bei Nacht" führen.

Im Kino

Öl, Schweiß und Tränen

13.02.2008 Eine gewaltige Ur-Dissonanz durchzieht die Bilder und Klänge von P.T. Andersons Öl-Epos "There Will Be Blood". Eher brav buchstabiert dagegen der spanische Regisseur Juan Antonio Bayona das ABC des Horrorfilms in seinem Debüt "Das Waisenhaus".

Medienticker-Archiv

Die inszenierte Meinung

13.02.2008 Printmedien versus Internet - Journalisten leben in Russland gefährlich - Mohammed-Karikatur veröffentlicht - Todesurteil gegen afghanischen Journalisten - Handschriftenaffäre: Schon wieder + Maigret hat Geburtstag.

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Berlinale 6. Tag

13.02.2008 Wie Federball im Krieg: Yoji Yamadas "Kabei". Erklärt die feinen Unterschiede zwischen krimineller und legaler Folter: Errol Morris' Dokumentarfilm "Standard Operating Procedure". Kichert alles nieder: Mike Leighs "Happy Go Lucky". Beschreibt die Komödie der männlichen Existenz: Hong Sangsoos "Nacht und Tag". Miss-Helden in Leipzig: Gunther Scholz findet sie in "Sag mir, wo die Schönen sind..."

Donnerstag, 14.02.2008

Heute in den Feuilletons

Rund hundert Gauner

14.02.2008 Die Welt fragt: Wie definiert man nach dem Ende des Brockhaus den Wissensstand einer Epoche? Die FR ruft: Lebt wohl ihr geliebten Schweinslederschinken! Für die SZ kämpft der Brockhaus ein letztes Rückzugsgefecht eines universellen Kulturbegriffes. Die Zeit bringt eine Satire von Beppe Grillo, der Italien von den Deutschen retten lassen will und eine Reportage von Navid Kermani aus Kaschmir. Alle kommentieren das drastische Entschädigungsurteil gegen Maxim Biller.

Bücherschau des Tages

"Undisziplinierter Expressionismus"

14.02.2008 Vulgär, öde, schwulstig: Die Zeit kann für Jonathan Littells von der FAZ sehr beworbenen Roman eines SS-Mannes "Die Wohlgesinnten" nur Abscheu aufbringen. Einig sind sich SZ und FAZ dagegen in ihrem Lob für den ersten Roman "Weit fort" der Künstlerin Cornelia Schleime. Die NZZ lauscht eingenommen Abdelwahab Meddebs reformerischen Gegenpredigten "Zwischen Europa und Islam".

Medienticker-Archiv

Zukunft des Journalismus

14.02.2008 US-Zeitungen und deutscher Schreibtischjournalismus - Yahoo flirtet mit Murdoch und will MySpace übernehmen - Geist und Geld: "Habgier gehört dazu" - OK, Google macht was - Online-Communitys: Was Nutzer wirklich wollen + Euro-Islam, Assimilation und Integration

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Berlinale 7. Tag

14.02.2008 "Feuerherz" ist zugleich extrem umstritten und extrem bieder. Das Alter ist kälter als der Tod: Robert Guediguians "Lady Jane". Zeigt Problemlösungskompetenz in Los Angeles: Kelly Parkers "South Main". Nanni Moretti als heiliger Pietro der Piazza in: Antonello Grimaldis "Caos calmo - Quiet Chaos".

Freitag, 15.02.2008

Heute in den Feuilletons

Mao, Mao, warum hast du uns verlassen?

15.02.2008 Die FAZ erinnert an die antisemitischen Säuberungen in Polen 1968. Außerdem sieht Hans Christoph Buch schwarz für Afrika. Claus Peymanns Strategie des Wandels durch Anbiederung an das Teheraner Regime ist nicht aufgegeangen, meint der Tagesspiegel. Die taz beklagt regressive Tendenzen in der neueren Soulmusik. Jungle World erinnert an die Mao-Idolatrie der 68er. 

Bücherschau des Tages

Unzuverlässige Ich-Erzähler

15.02.2008 Die FAZ zeigt sich erschöpft nach Catalin Dorian Florescus  solide zusammengeflunkerten Jahrhundertroman "Zaira". Ken Folletts neuen Schmöker "Tore der Welt" hat sie als leichte Kost in vollen Zügen genossen. Die NZZ freut sich über Nick Tosches' Essays zum Pop "Muddy Waters isst selten Fisch". Und die SZ lernt mit dem Band "Stehende Gewässer", die Stagnation zu schätzen.

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Berlinale 8. Tag

15.02.2008 Gnadenloser Realismus der Laien: Lance Hammers "Ballast". Da freut man sich doch auf Elizabeth: Justin Chadwicks "The Other Boleyn Girl". Und untun druntur munkuln die Bässe: Dem einst so bedeutenden Regisseur Andrzej Wajda fehlen zum Katyn-Stoff heute die filmischen Mittel. Höllische Gemeinheit: Philippe Claudels "Il y a longtemps que je t'aime - I've Loved You So Long". Verhandelt einen Tempelberg an Komplexen: Amos Kolleks "Restless".

Virtualienmarkt

Trotz Brockhaus: Dem Buch geht's gut

15.02.2008 Trotz Brockhaus: Dem Buch geht es eigentlich gut. Und doch zeigt das Beispiel Brockhaus: Die Kluft zwischen dem Beharrungsvermögen bei den Buchmachern und den neuen Nutzungsformen beim Publikum könnte die wichtigste Schwachstelle beim Umgang mit Büchern darstellen.

Samstag, 16.02.2008

Heute in den Feuilletons

Jahrmarktnazihorrorkitsch

16.02.2008 In der FAZ beschreibt Peter Zilahy, wie er sich aus Kohle in einen Diamanten verwandelte. Die NZZ erinnert an die Toten in Lateinamerikas linker Vergangenheit. Ansonsten diskutieren die Feuilletons heftig Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten": Die Welt spürt darin menschliche Elementargewalt wirken. In der SZ sieht Georg Klein dagegen das Böse die Schwindsucht bekommen. Und der Tagesspiegel denkt sich lieber mit Primo Levis luziden Nüchternheit in Täterseelen.

Bücherschau des Tages

Durchs Megaphon

16.02.2008 Die FR befindet zu Götz Alys "knackiger Polemik" zu 1968 "Unser Kampf": Muss man lesen. Die FAZ setzt nach Dirk Kurbjuweits Roman "Nicht die ganze Wahrheit" wieder Hoffnung in die Berliner Politik. Die NZZ empfiehlt einen ganzen Stapel israelischer Romane sowie Gabriel Trujillo Munoz' mexikanischen Krimi "Erinnerung an die Toten". Und in der SZ graut es Georg Klein vor der pornografischen Kitschigkeit von Jonathan Littells SS-Roman "Die Wohlgesinnten".

Medienticker-Archiv

Obama-Sehnsucht

16.02.2008 Aktualisiert: Wolfram Schütte über Brockhaus + Viele Wikis sind des Brockhaus Tod: wirklich? - Echo 2008 gebloggt - Nachrichtenportale im Vergleich - Breaking News zum Brechen - Glückwunsch: Unser Lese-Elke zum 65. + Schöne Seiten am Sonntag.

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Versammlung des Lauen

16.02.2008 Nur ein wirklich origineller Autorenfilmer hat es in den Berlinale-Wettbewerb geschafft: "Nacht und Tag" zeigt den koreanischen Regisseur Hong Sangsoo (Foto) als einen der großen Eigensinnigen des Kinos. Ansonsten dominierte in diesem Jahr abgemagerter Wischi-Waschi-Realismus.

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Berlinale 2008: Die Bären

16.02.2008 Der Goldene Bär ging an den brasilianischen Film "Tropa de Elite". Die Silbernen Bären als beste Schauspieler bekamen die Britin Sally Hawkins für ihre Rolle in Mike Leighs Film "Happy Go Lucky" und der Iraner Reza Naji für seine Rolle in Majid Majidis "Avaze Gonjeshk-ha - The Song of Sparrows"

Außer Atem: Das Berlinale Blog

Liste aller besprochenen Berlinalefilme 2008

16.02.2008 Abschlusstext: "Versammlung des Lauen" von Ekkehard Knörer

Montag, 18.02.2008

Heute in den Feuilletons

Tausendmal püriert

18.02.2008 Die NZZ fragt: Was ist Liberal Fascism? Die Blogs diskutieren über Holtzbrincks neuesten Coup zoomer.de: Ein Sieg der Schwarmintelligenz oder doch mehr Klickibuntidabei? In der Welt plädiert der Gewinner des Goldenen Bären Jose Padilha für eine Legalisierung von Drogen. Die taz vermisst in Götz Alys 68er-Buch Sex, Musik, Kultur und Alltag. Die FAZ sah "Persepolis" in Teheran. Die Berlinale-Bären schockieren nur mild.

Die Buchmacher

Print ist tot

18.02.2008 Warum die gedruckte Enzyklopädie Geschichte ist. Weshalb HarperCollins Bestseller verschenkt. Wieso Ratgeber nicht unter der Internet-Konkurrenz leiden. Und wer keine Lust mehr auf Untergangsszenarien und Nullsummenspiele hat.

Bücherschau des Tages

Die Sprache tut, was sie sagt

18.02.2008 Ebenso brillant wie beklemmend findet die FAZ Kyle Cassidys Foto-Band über das ganz normale "Bewaffnete Amerika". FR und NZZ preisen einhellig Elke Erbs betörend geistreiche 5-Minuten-Notate "Sonanz". Die SZ empfiehlt Erich Hackls Erzählung "Als ob ein Engel".

Medienticker-Archiv

Geist der Provokation

18.02.2008 Aktualisiert: Alain Robbe-Grillet ist tot - Vietnam-Kongress: Heute vor 40 Jahren - Der Guido Knopp des Feuilletons - Natürlicher Feind der Kunst - Blogs in Arabia: Eine kleine Revolution - Onlinejournalismus 2008: Einen Umfrage - Verräterische Reflexionen: Hightech-Spionage + "Havemann" im Netz + totsicher gelesen.

Dienstag, 19.02.2008

Magazinrundschau

Ein Denkfehler

19.02.2008 Die New York Review of Books sieht die Zukunft Amerikas in einem Frisörladen. In der Gazeta Wyborcza erklärt der serbische Historiker Slavenko Terzic einen unabhängigen Kosovo für illegal. Die London Review of Books denkt über Moderne und Liberalismus nach. Im Nouvel Obs erzählt Edgar Morin, wie er zum radikalen Anti-Stalinisten wurde. Zanan ist tot, es lebe Zanan!, ruft Al Ahram. Die New York Times porträtiert den türkisch-kurdischen Politiker Abdullah Demirbas, der etwas weniger Assimilationszwang für Kurden und Armenier in der Türkei durchsetzen wollte.

Heute in den Feuilletons

Ohne Ordnungsverstöße oder Schießereien

19.02.2008 Mandelstam ade: Die NZZ beschreibt die Entsorgung der Avantgarde in Russland. Zoomer.de spaltet die Blogosphäre und treibt auch den Platzhirsch Spiegel Online um.  Der Rap hat jetzt auch einen Mann des Ostens. Die taz stellt ihn vor. In der FAZ erzählt der kosovarische Schriftsteller Beqe Cufaj, wie er unabhängig wurde.

Bücherschau des Tages

Das Allerkomplizierteste

19.02.2008 Die NZZ ist einfach begeistert von Rolf Lapperts wuchtigem Roman über einen Unglücksraben namens Wilbur "Nach Hause schwimmen". Die FAZ hat sich von Tim Wintons australischen Geschichten "Weite Welt" dorthin tragen lassen, wo die Gefühle flattern. Und die FR seufzt über all die unglückliche Liebe, die ihr in Richard Yates' Erzählungen "Verliebte Lügner" widerfährt.

Medienticker-Archiv

Zensur des Zasters

19.02.2008 Maxim Biller und das Schmerzensgeld - Robbe-Grillet: Nichts zu sagen und alles zu schreiben - Harvard goes online - Wickert goes online und es hat Zoom gemacht - Deutscher Presserat und Bildblog - Grass und die neuen Asozialen - Wohlgesinnt surfen - Zielgruppe: Generation der Bildschirmleser.

Mittwoch, 20.02.2008

Heute in den Feuilletons

G,B,C! G,B,Des-C! G,B,C. B,G

20.02.2008 In der NZZ beschreibt Norberto Fuentes, wie Fidel Castro der letzte sowjetische Held wurde. Die FAZ weiß, für wann Castro sich einen Nachfolger wünschte: "Nach meinem Tod natürlich, falls ich einmal sterben sollte." In der FR erkundet der Schriftsteller Burkhard Spinnen den Symbolgehalt des Falls Zumwinkel. In der SZ betrachtet Slavenka Drakulic die kosovarische Unabhänigigkeit mit gemischten Gefühlen. In Slate erinnert Christopher Hitchens daran, dass fast keine westliche Zeitung die Mohammend-Karikaturen druckte.

Bücherschau des Tages

Strukturelle Fiktionalität

20.02.2008 Die NZZ kann gleich zwei Neuübersetzungen von Dezsö Kosztolanyis Fin-de-siecle-Klassiker "Lerche" empfehlen. Hingerissen ist sie von Claire Castillons boshaften Mutter-Tochter-Geschichten "Giftstpritzen". Die FAZ freut sich über den Lyrikband "Tage in Weiß und Blau" der Opernsängerin Hanna Leybrand. Die SZ versinkt in den "Gedanken und Fragmenten" des Lebemanns und Aufklärers Charles Joseph de Ligne.

Medienticker-Archiv

¡Adios!

20.02.2008 Aktualisiert: Klageabweisung im Tannöd-Prozess (?) - Des Feuilletons liebster Revolutionär geht - Trauerspiel mit Erregungsniveau - 68er: So gefährlich wie Hitlers Horden? - Altersgrenze für Filme mit Rauchern - So sehen ultrascharfe Sieger aus - Klick-Jünger: Hit-Artikel aus der Statistik - Che Klick. Internet gratis für alle. Irgendwie.

Im Kino

Mut zur Flachheit

20.02.2008 Als erstaunlich kühl kalkulierter Genre-Film aus Hollywood erweist sich James Grays "Helden der Nacht". Und Hartmut Bitomsky ist in seinem Essayfilm dem kleinsten Objekt des Kinos auf der Spur: "Staub".

Essay

Glück und frühes Leid

20.02.2008 Mehr Gegenwart forderte Richard Kämmerlings in der FAZ neulich von der Literatur, ein Echo des Rufs nach mehr "Welthaltigkeit" im deutschen Roman. Tatsächlich kann Dichte und Konkretion niemals schaden. Aber die Werkstatt des Literaten hat ihren zeitgeschichtlichen Ort. Die deutsche Wiedervereinigung, zum Beispiel.

Donnerstag, 21.02.2008

Heute in den Feuilletons

Sexy Androgyne with Spectacular Hair

21.02.2008 In der NZZ schreibt der Autor Jens Christian Gröndahl über die Jugendunruhen in Dänemark. Die Welt fragt, wie Fidel Castro so viele Hollywoodstars schwach machen konnte. Laut Liberation hat jetzt auch Nicolas Sarkozy ein Problem mit Tom Cruise und Scientology. Die New York Times will über amerikanische Tokio-Hotel-Fans gar nicht erst staunen: "Why shouldn?t fans go nuts for a goth-punk boy band?" Und das Blog Beobachtungen zur Medienkonvergenz meint: Vergesst Facebook - Amazon ist das ganz große Ding.

Bücherschau des Tages

Die Kluft zwischen Ich und Welt

21.02.2008 Als einen seiner schönsten Romane überhaupt feiert die Zeit Martin Walsers "Ein liebender Mann", der von der Liebe des 73-jährigen Goethe zur 19-jährigen Ulrike von Levetzow erzählt. Die FAZ genießt Hans Christoph Buchs Erzählung "Tod in Habana" als meinungsstarke und feingeklöppelte Literatur. Die FR ist sehr beeindruckt vom Debüt des jungen Reinhard Kaiser-Mühlecker "Der lange Gang über die Stationen".

Medienticker-Archiv

Groß-Kapitalismus

21.02.2008 Aktualisiert: Broder schmäht Niggemeier - Wolfram Schütte über die Steuer- & Justizkomödie - Betroffenheitsjournalismus - Generation X statt Malcom X - Generation Netz-Naiv - Microsoft wird aggressiv - Pina Bausch erhält den Goethepreis - Die Wohlgesinnten-Debatte - Gütesiegel für die deutsche Sprache + Nachruf auf die Papierwelt.

Freitag, 22.02.2008

Heute in den Feuilletons

Müllhaufen aus Pornografie

22.02.2008 Very big Littell-Bewältigung heute in den Feuilletons. Hat er einen bösen Stil oder legt er nur einen pornografischen Müllhaufen vor?, fragt die FR. Auch die SZ sieht Littell als Pornografen. Die FAZ porträtiert den chinesischen Unternehmer-Dichter Huang Nubo. Die Welt schildert die sprachliche Purifizierung in Kroatien. In der NZZ macht sich der kosovarische Journalist Agron Bajrami Sorgen über die Zukunft seines frischgebackenen Landes.

Bücherschau des Tages

Halbe und doppelte Wahrheiten

22.02.2008 Die SZ preist die Essays des funkelnden Lyrikers Charles Simic "Die Wahrnehmung des Dichters". Die FAZ ist begeistert vom "Alphabet der polnischen Wunder", in dem sie viel über Saatkrähen, Cool Jazz, Trainingsanzüe und Mohair-Hüte erfahren hat. Jonathan Littells "Die Wohlgesinnten" werden heute gleich doppelt geschmäht: Als Pornografie von der SZ, als "Müllhaufen aus Pornografie" von der FR.

Medienticker-Archiv

"Die Laus, die brüllte"

22.02.2008 Aktualisiert: 68er unverhüllt - 1969 vs. 2008: Der Spiegel im Vergleich - Broder schmäht Niggemeier - Alles auf einen Blick wäre schon schön - Sweeney Todd: Rache ist Blutwurst und Fleischpastete - Sex sells no longer am Kiosk - Wahlkampf als Werbung - Österreichisches Literaturmuseum geplant + Web 2.0 kann man blödeln mit.

Samstag, 23.02.2008

Heute in den Feuilletons

Verdammt anstrengend

23.02.2008 In der FAZ will Ray Kurzweil ewig leben. Die FAZ druckt auch den neuen, diesmal also nicht antisemitischen Roman von Martin Walser. In der Presse sorgt Götz Alys Buch "Unser Kampf" für Ärger bei Alfred Pfabigan, während die taz Aly gegen seine Kritiker verteidigt. Auch wenn's bei den Oscars anders aussieht - Amerika ist doch auf Gewalt gegründet, meint die SZ. Jonothan Littells Roman"Die Wohlgesinnten" sorgt weiter für kritische Magenkrämpfe.

Bücherschau des Tages

Wir streumen vor lauter Sehnsucht

23.02.2008 Reine Sprachmusik sind Inger Christensens Gedichte in deutscher und dänischer Hörfassung laut Harald Hartung in der FAZ. Die taz ist ganz hingerissen von Iris Hanikas komisch-depressivem Roman "Treffen sich zwei". Nach wie vor eher übelgesinnt ist die Kritik für Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten". Die NZZ feiert eine große Briefausgabe des Aufklärers Johann Heinrich Merck.

Montag, 25.02.2008

Die Buchmacher

Leiden mit Fuckoh

25.02.2008 Warum der Fall Brockhaus doch nicht für den Tod der gedruckten Enzyklopädie steht. Wo man Print-on-Demand-Bücher bald produzieren kann. Und was "Nazis in Dortmund" mit "Narziß und Goldmund" und "Foucault" mit "Fuckoh" zu tun haben.

Heute in den Feuilletons

Das geht nur in dieser Art Schreibe

25.02.2008 In der Welt plädiert Geert Mak für einen EU-Beitritt der Türkei in etwa fünfzig Jahren. In der taz spricht Gabriele Goettle mit einer Hundeexpertin, die den belgischen für den besten Schäferhund hält. wirres.net findet folge-mag.com ein bisschen geleckt. Klaus Theweleit erzählt in der FAZ, dass er von Littell Furchtbares erwartet und dann auch bekommen hat. Im Tagesspiegel spricht Charlotte Roche über ihre Hämorrhoiden.

Bücherschau des Tages

Ende der Karriere

25.02.2008 Mit Bestürzung blickt die FAZ auf den deutschen Elitenachwuchs, der sich in Julia Friedrichs' wohlrecherchiertem Buch "Gestatten: Elite" zwar mit besten Manieren, aber erschreckend schlicht präsentiert. Einfach ein "bezauberndes Stück Literatur" sieht sie dagegen in Charles Scott Richardsons Roman "Das Ende des Alphabets". Die FR findet lobende Worte für Sherko Fatahs Roman "Das dunkle Schiff", und die SZ stellt eine Umweltgeschichte von Frank Uekötter vort.

Medienticker-Archiv

Zwei Brüder und ein Halleluja

25.02.2008 80. Academy Awards - Amazon setzt auf die Leinwand - Wikileaks: Cyber-Mobbing mit moralischen Zielen - Burda kauft Web-2.0-Glamour - Memento Mori: Nach dem Tod treten wir ins Internetzeitalter ein - Langhans: 68 war das größere Internet + Politik in der deutschen Gegenwartsliteratur.

Dienstag, 26.02.2008

Magazinrundschau

Unsere Frauen sind einfach dumm

26.02.2008 Exzellente Ausbeute diese Woche! Nigerianische Frauen gehören bestraft, denn sie denken nur an Öl, erfährt The Atlantic. In Elet es Irodalom feiert Peter Esterhazy den Maler Istvan Nadler in Fellbach. Nepszabadsag staunt: Fast hätte Jan T. Gross gegen das Türkentum der Polen verstoßen. Der Kolumbianer Hector Abad Faciolince erblickt in der Schweiz den Konservatismus mit menschlichem Antlitz. Barack Obama ist der neue Othello, behauptet der Spectator. Das Prekariat ist die heutige Arbeiterklasse, verkündet Telerama. Al Ahram stellt einen Schönheitssalon für verschleierte Frauen vor. Denis Johnson bekommt in Irakisch-Kurdistan Geschenke für Amerika.

Heute in den Feuilletons

Des Pudels Kern ist ein schwarzes Loch

26.02.2008 In der taz erklärt Michael Kumpfmüller, wie langweilig Politik ist. Die FR hätte gegen eine Affäre von SPD und Linkspartei nichts einzuwenden. In der Welt erklärt die Soziologin Nilüfer Göle, wie das Kopftuch zum Vehikel der Emanzipation wird. Die Oscars sorgen alles in allem für gebremste Begeisterung.

Bücherschau des Tages

Zerdehnung der Zeit

26.02.2008 Die NZZ feiert Louise Glück für ihre Persephone-Gedichte "Averno" und bewundert HD für ihren Roman "Madrigal". Die FAZ liest die lakonischen Erzählungen "In was wir uns verlieben" des kroatischen Autors Roman Simic. Und die SZ kann Ulrich Ladurners Pakistan-Buch "Bitte informieren Sie Allah" sehr empfehlen.

Medienticker-Archiv

GAU im Peniden-Universum

26.02.2008 Wolfram Schütte über Philip Roths "Exit Ghost" - Bertelsmanns Kampf der Karten - Lukas, Jim und Urmel: 60 Jahre Augsburger Puppenkiste - Comic-Kritik online - Eine Stadt liest ein Buch + Hörbücher ohne Kopierschutz.

Mittwoch, 27.02.2008

Heute in den Feuilletons

Atemberaubende Bespielung der Breitwand

27.02.2008 Die Welt bangt um das Schicksal eines Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, dessen Briefe neunzig Jahre danach in einem Blog veröffentlicht werden. Die NZZ staunt über die präzise kalkulierte Intensität des neuen Films des Coen-Brüder. Die FR erklärt, warum die Russen Putin so schätzen: 7,7 Prozent Wachstum. Die FAZ macht sich trotzdem Sorgen über russische Jugendliche, die sich Alkohol-Cocktails spritzen. In der SZ fragt der Popdesigner Peter Saville, welche Bilder man dieser bildersatten Welt noch hinzufügen kann. Die taz lernt mit Hannah Arendt politisch limitiert denken. Na endlich!

Bücherschau des Tages

Einen Hauch anders, sehr anders

27.02.2008 Als Glücksfall preist die SZ Christian Schloyers Lyrikdebüt "spiel ur meere" und verspricht intellektuelles Vergnügen. Bernhard Schlinks Vergangenheitsbewältigungsroman "Das Wochenende" wünscht sie dagegen die gelangweilte Verachtung deutscher Schüler. Die NZZ liest Urs Widmers Poetikvorlesungen und begibt sich mit Georgina Hardings Roman "Die Einsamkeit des Thomas Cave" in die Arktis.

Medienticker-Archiv

Staatsferne und Tabubereiche

27.02.2008 Aktualisiert: Bücher vor Gericht - ARD-Inhalte für Verleger: Links und Zweitverwertung - Keshev: Israels Media Watchdog - Wahn in der Datenbahn: Vor zehn Jahren - Karlsruhe verbietet Online-Durchsuchungen a la NRW - Herr Walser, reden wir mal über Geld + Es war "pfööön".

Im Kino

Shapeshifter

27.02.2008 So oscargekrönt, aber auch so noir und so amerikanisch wie in ihrer Cormac McCarthy-Verfilmung "No Country For Old Men" waren die Coen-Brüder noch nie. Todd Haynes dekonstruiert in "I'm Not There" Identitäten und Bob Dylan und das Biopic.

Donnerstag, 28.02.2008

Heute in den Feuilletons

Mensch selbst ist das Monströse

28.02.2008 Sehr 19. Jahrhundert findet in der taz Klaus Theweleit das wütende Einfordern literarischer Qualität durch die deutsche Literaturkritik. Von einem anderen Stern ist für die NZZ Julian Schnabels Film "Schmetterling und Taucherglocke". Die FAZ feiert das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Online-Durchsuchungen. In der SZ erklärt der Dichter Peter Rühmkorf das Grundgesetz der Kunst. Im Perlentaucher beschreibt der Schriftsteller Ulf Erdmann Ziegler den zeitgeschichtlichen Ort seiner Werkstatt. Die Zeit berichtet von Ohrfeigen für die russische Presse.

Bücherschau des Tages

Extremismus der Gefühle

28.02.2008 Die Zeit überschlägt sich vor Begeisterung für Miranda Julys Erzählungen "Zehn Wahrheiten", die ein scheußliches Licht auf die emotionale Leere der Wohlfühlboheme werfen. Die FAZ lobt eine sehr nüchterne Biografie Bertolt Brechts. Die FR ist beeindruckt von Richard Wagners bitterem Roman "Das reiche Mädchen". Die NZZ lobt Jaqueline Mosers Debüt "Lose Tage". Und die taz setzt auf Charlotte Roche als Feuilletonistenschreck.

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Der Blogger-Schreck

28.02.2008 Zukunft des Journalismus - Crossmedia: Fünf Thesen - The Cure: Weltschmerz in lärmenden Sound gepackt - Bundestrojaner hat schlechte Karten oder das Computer-Grundrecht - Wiki-Adressbuch vernetzt besser - Live von der TED - lit.Cologne: Köln im Literaturrausch + Koblenz ist ganz Ohr.

Freitag, 29.02.2008

Heute in den Feuilletons

Giftig hellblaue Muster

29.02.2008 Kronleuchter, Säulen, der Bundespräsident: Martin Walser las in Weimar aus seinem Roman über Goethe. Das deutsche Feuilleton zerfließt vor Rührung, das Schweizer nicht so. Don Alphonso liest zoomer.de. Und zoomer.de liest Don Alphonso. Die FAZ wundert sich: Russland eröffnet Institute für Demokratie, allerdings in Paris und New York. Dass es das Europa-Institut in Petersburg schließt, wundert die Welt dagegen nicht. Die FR hört hintergründig verdorbene Tracks auf der neuen CD von Erykah Badu. Die NZZ staunt über den Einfluss politischer Blogs in Amerika.

Bücherschau des Tages

Unerfindbar, unnachahmlich

29.02.2008 In der SZ preist Joachim Kaisers Martin Walsers Roman voller Dichter-Gescheitheit über die Passion des greisen Goethe "Ein liebender Mann". Klare Frische und stille Kraft bewundert sie am Marathon-Läufer Haruki Murakami und seinem Buch "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede". Die FAZ verfällt Martin Suters virtuosem Umgang mit dem Möglichkeitssinn.

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Thomas Halliday. Urwelten - Eine illustrierte Entdeckungsreise durch die Erdgeschichte. Carl Hanser Verlag, München, 2026.Thomas Halliday: Urwelten
Aus dem Englischen von Friedrich Pflüger. Mit Illustrationen von Gavin Scott. In diesem Buch reisen wir rückwärts durch 550 Millionen Jahre Erdgeschichte und besuchen die…
Detlev Piltz. 150 Jahre Erbschaftsteuer - Prinzip und Wirklichkeit. C.H. Beck Verlag, München, 2025.Detlev Piltz: 150 Jahre Erbschaftsteuer
Die Erbschaftsteuer spiegelt den gesellschaftlichen Interessenkonflikt zwischen Reich und Arm wider. In Deutschland besteht der politische Kampf um die Erbschaftsteuer seit…
Daniel Gerlach. Die Kunst des Friedens - Eine andere Geschichte des Nahen Ostens. C. Bertelsmann Verlag, München, 2025.Daniel Gerlach: Die Kunst des Friedens
In den Nachrichten erscheint der Nahe Osten oft als ewiger Krisenherd, wo Konflikte mit unerbittlicher Gewalt ausgetragen werden und niemand Kompromisse machen will. In einer…
Sighard Neckel. Katastrophenzeit - Die Gesellschaft im Klimawandel und die Fallstricke der Transformation. C.H. Beck Verlag, München, 2026.Sighard Neckel: Katastrophenzeit
In seinem neuen Buch analysiert der Soziologe Sighard Neckel das große Dilemma unserer Zeit: Während der Klimawandel auf eine ökologische Katastrophenzeit zuläuft, stellen…

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