Vorgeblättert

Einar Mar Gudmundsson: Vorübergehend nicht erreichbar

04.07.2011. Island im 21. Jahrhundert: Eva und Einar Thor sind alkohol- und drogenabhängig und ein Liebespaar: In Briefen tauschen sie sich über ihr Leben und Leiden aus. Der isländische Schriftsteller Einar Mar Gudmundsson erzählt eine Geschichte von Abhängigkeit, in die er selbst verstrickt ist. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Vorübergehend nicht erreichbar".
Einar Mar Gudmundsson: Vorübergehend nicht erreichbar
Eine Liebesgeschichte
Aus dem Isländischen von Angela Schamberger und Wolfgang Butt

Carl Hanser Verlag, München 2011
335 Seiten, gebunden, Euro 19,90

Erscheint am 25. Juli 2011

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Klappentext: Eine Geschichte über menschliche Grenzsituationen: Einar Thor und seine Geliebte Eva sind schwer alkohol- und drogenabhängig. Während Einar in den Niederlanden in Untersuchungshaft sitzt, schreiben die beiden sich fast täglich, und weil sie sich noch nicht lange kennen, erzählen sie einander ihre Lebensgeschichte. Dank ihrer innigen Verbindung gelingt es ihnen schließlich, die Sucht zu überwinden. Nach seiner Entlassung vertraut Einar dem Schriftsteller Einar Mar Gudmundsson ihren Briefwechsel an. Gudmundsson, der darin sein eigenes Alkoholproblem gespiegelt sieht, schreibt daraufhin eine Liebesgeschichte über die beiden und schreibt sich selbst mit hinein.

Zum Autor: Einar Mar Gudmundsson, 1954 in Reykjavik geboren, kehrte nach einem sechsjährigen Aufenthalt in Kopenhagen dorthin zurück. Seine Bücher sind in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet worden. Bei Hanser erschienen die Romane "Engel des Universums" (Roman, 1998), für das der Autor mit dem Preis des Nordischen Rates ausgezeichnet wurde, und "Fußspuren am Himmel" (Roman, 2001) sowie "Wie man ein Land in den Abgrund führt. Die Geschichte von Islands Ruin" (2010).

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