Vorgeblättert

Elizabeth Taylor: Blick auf den Hafen

25.07.2011. Die britische Schriftstellerin Elizabeth Taylor beschreibt in "Blick auf den Hafen" das bürgerliche Milieu in einer kleinen englischen Hafenstadt: zum Beispiel Tory, die heimlich ein Verhältnis mit dem Mann ihrer besten Freundin Beth hat, oder die gelähmte Mrs. Bracey, die das Leben durch das Fenster wahrnimmt ... Lesen Sie einen Auszug aus dem 1947 erschienenen Roman.
Elizabeth Taylor: Blick auf den Hafen
Roman
Aus dem Englischen von Bettina Abarbanell

Dörlemann Verlag, Zürich 2011
384 Seiten, gebunden, Euro 23,90

Erscheint am 17. August 2011

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Klappentext: Es herrscht das sechste Jahr des Krieges im englischen Hafenstädtchen Newby. Die Zeit vergeht ereignislos. Jeder kümmert sich um seinen Nächsten, nichts geschieht unbemerkt, auch wenn die Wahrung des schönen Scheines allen zur zweiten Natur geworden ist.
Die schöne Tory hat heimlich ein Verhältnis mit ihrem Nachbarn Robert, unbemerkt von seiner Frau Beth, ihrer besten Freundin, die über dem Verfassen ihrer Romane die Umwelt nicht wahrnimmt. Ihre Tochter Prudence ist entsetzt über den Verrat, der vor ihren Augen geschieht. Die alte Mrs Bracey starrt, an den Stuhl gefesselt, unentwegt aus dem Fenster auf den Hafen und hält einen Tratsch mit allen, die vorbeikommen.

Zur Autorin: Elizabeth Taylor, geboren am 1912 in Reading, Berkshire, arbeitete zunächst als Hauslehrerin und Bibliothekarin. 1936 heiratete sie John Michael Taylor und lebte mit ihm in Penn, Buckinghamshire. Elizabeth Taylor war für kurze Zeit Mitglied der KP, danach Anhängerin der Labour Party. Taylors erster Roman, "At Mrs Lippincote?s", erschien 1945. Elf weitere Romane, ein Kinderbuch und Kurzgeschichten folgten. Taylor befasst sich in ihren Werken vorwiegend mit den Facetten des Alltagslebens. 2007 verfilmte der französische Regisseur François Ozon den Roman "The Real Life of Angel Deverell". Elizabeth Taylor starb 1975 in Penn, Buckinghamshire.

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