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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Was sie sagen

Was sie sagen

14.04.2010. Einige Zitate über den Perlentaucher
"Wer wissen will, woher kulturell der Wind weht im deutschen Blätterwald, sieht nach beim Perlentaucher."
Spiegel

Ein winziger Knotenpunkt im Gewebe der Weltmaschine Internet - und als wichtigstes deutsches Onlinemagazin für Literatur und Kultur längst eine feste Adresse: www.perlentaucher.de.
Jürgen Neffe / Tagesspiegel

"Das Verdienst des Perlentauchers liegt darin, erstmals in der deutschen Feuilleton-Landschaft eine Internet-Plattform geschaffen zu haben, die den Wettbewerb der Meinungen sichtbar macht."
Frankfurter Rundschau

Die Perlentaucher stehen früher auf als gewöhnliche Journalisten.
Die Welt

"Wie nur wenige Institutionen vor ihm, ähnlich vielleicht den Cafehäusern der literarischen Boheme im letzten Frühling der bürgerlichen Öffentlichkeit, verlockt dieses virtuelle Forum dazu, die Wellenmuster der Information und die Gezeitenwechsel der Meinungen nicht als Überdruss, sondern als spielerischen Genuss zu erfahren."
Georg Klein / Süddeutsche Zeitung

"Der Witz des Perlentauchers liegt nicht nur in der genial einfachen Symbiose von Printmedien und Netz, sondern mehr noch in seinem Ton, der oft ziemlich schnippischen Behandlung der Feuilletons. Hier wird eine tägliche Blattkritik geliefert, und zwar von Lesern, die durch ihre Arbeit naturgemäß kompetent und langweilbar übers normale Maß hinaus sind."
Gustav Seibt / Die Zeit

"Es gab eine Zeit, da liebte der FAZ-Kulturchef Frank Schirrmacher den Perlentaucher über alles und bekannte auf öffentlichen Veranstaltungen, dass er jeden Morgen nach dem Einschalten des Computers als erstes die Seite perlentaucher.de anklicke."
Burkhard Müller-Ullrich

"ich kann nur sagen, dass ich ohne den Perlentaucher wohl kaum Online-Beiträge der FAZ lesen würde".
Philoblog

"Mit gutem Gewissen kann ich www.perlentaucher.de empfehlen. Kaum im Büro, mache ich den Test: Haben die genauso gelesen wie ich oder setzten sie andere Schwerpunkte? Und ich muss gestehen, 'Perlentaucher' gewinnt - fast immer."
Volker Panzer, Leiter und Moderator des ZDF-"Nachtstudio", im Tagesspiegel

"Bei aller Objektivität gehören die an und für sich resümierenden und zitierenden Texte des Informationsdienstes selbst zu den Preziosen aus dem Netz: eine Wendung hier, eine Zuspitzung dort, ab und an ein kurzer Kommentar machen das Stöbern in Newsletter und Homepage zu einem anregenden Vergnügen."
Rheinischer Merkur

"Der Dienst ist so nützlich und wird von jedem in der Branche so hoch geschätzt, dass ein Frontalangriff dagegen kulturbetriebsweite Empörung auslösen würde."
SWR

"Dieser meinungsfreudige Esprit, der durchaus auch zum Widersprucht reizt, ist die persönliche und unverwechselbare Note des Perlentauchers."
Märkische Allgemeine

"Das neue Genre der Hypertextkolumne - wie sie etwa auch die nominierte Kolumne 'Altpapier' der Netzeitung betreibt - ist eine der wenigen wirklich neuen journalistischen Darstellungsformen im Netz. Die Jury ist zu der Auffassung gekommen, dass der Perlentaucher selbst ein Kleinod ist."
Aus der Begründung der Jury für den Grimme Online Award 2003

"Auf der Website, die damit ihren ersten Preis überhaupt bekommt, werden vor allem Kulturinteressierte glücklich gemacht."
Die Welt

"Man kann die Pionierarbeit der Perlentaucher-Crew, als kundige Ausspäher & Scouts das deutsch- wie auch fremdsprachige intellektuelle Geschehen zu beobachten, zu verfolgen und zu dokumentieren, gar nicht hoch genug einschätzen. Das Internet-Magazin öffnet ein virtuelles Tor zur geistigen Welt, das in gleicher Aktualität, Geistesgegenwärtigkeit und Sprachenbreite im Printbereich nicht und nie existiert hat."
Titel Magazin

Die Halbwelt tritt ins Licht. Hatte man denken können, wenn man so den Schlagabtausch beobachtete, den sich der SZ-Rezensent Burkhard Müller und der Lit.wiss.ler Jochen Hörisch letzte Woche beim Perlentaucher geliefert haben. Jetzt kommen sie aus ihren Genres herausgekrochen, die Bücherveröffentlicher, die Rezensenten.
Der Umblätterer

Die Rede des Bundespräsidenten scheint in den Medien offensichtlich einiges aufzuwirbeln, wenn sogar der Perlentaucher seinem heutigen Medienticker die Überschrift "Bibliothekssterben" gibt.
Bibliothekarisch.de


die Informationen, die ich auf der multifunktionalen Website des Festivals nicht gefunden habe, liefert Marie Luise Knott heute via Perlentaucher.
Sennhausers Filmblog

Eben tauche ich aus einer Übersetzungsarbeit auf und erhole mich beim Perlentaucher
Petra van Cronenburg

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Archiv: Presseschauen

Imaginäre Zeitlichkeit

13.02.2016. Auf der Berlinale erlebte die SZ mit Jeff Nichols den paranoiden bösen Bruder von Steven Spielberg. Überhaupt nicht witzig finden Freitag und Zeit online die Naziserie "Familie Braun". Die NZZ gerät in einen Dialog mit der Fliege auf dem Knie des Kardinals Bendinello Sauli. Die Welt porträtiert den Klarinettisten Martin Fröst als Derwisch. Will Düsseldorf etwa Metropole werden, fragt naserümpfend die FAZ. Mehr lesen

Alleskönnerzwitterwesen

13.02.2016. Die Diskussion um die Ereignisse von Köln flammt wieder auf: In der taz kritisiert eine anonyme Autorin den #ausnahmslos-Aufruf, der den Kontext der Taten nicht benennen will. In Le Monde antwortet ein ganzes Kollektiv auf Kamel Daoud, der über den arabischen Blick auf westliche Frauen geschrieben hatte. Sciencealert stellt den Dienst Sci-Hub vor, der Artikel wissenschaftlicher Zeitschriften online stellt - und nun von Elsevier verklagt wird. Die Welt inspiziert die Entwürfe für ein Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin. Die taz berichtet über Streikbereitschaft bei Zeit online, deren Journalisten glatt mit dem vornehmen Printhaus gleichziehen wollen. In der NZZ räumt Wolfgang Sofsky mit den größten Illusionen über Demokratie auf. Mehr lesen

Der große Tumult

12.02.2016. Aktualisiert: Neueste Unübersichtlichkeit: Wolfram Schütte über den gesellschaftspolitischen Augenblick - "Der Soziopod": Soziologie &  Gedöns als Podcast - Medienethik: Stimmt die Richtung noch? &  Medien-Vertrauenskrise: Wie gross ist der Vertrauensverlust? - Studie: Datenjournalisten in Europa - Bildungsmedienbranche: 550 Millionen Euro Umsatz - Berlinale-Interviews mit Michael Ballhaus & Wieland Speck + "Mimikry": Das Salonpiel des Lesens. Mehr lesen

Obwohl ich nie Gheorge war

09.02.2016. n+1 blickt mit Kamel Daouds "Der Fall Meursault" auf Algerien vor und nach der Entkolonialisierung. In der europäischen Linken rangieren die Rechte von Frauen ganz unten in der Werteskala, beschwert sich Telerama. In Kaschmir dagegen unterstützen muslimische Geistliche Frauenrechte, freut sich Outlook India. Starkoch René Redzepi kostet fürs California Sunday Magazine japanische Sägespäne. Die NYRB nimmt Psychologen aufs Korn, die uns die Moral austreiben wollen. Spatzen lieben zeitgenössische Melodien, lernt Bay Nature. Mehr lesen

Archiv: Bücher

Bisweilen grotesk

13.02.2016. Voller Begeisterung geht die FAZ mit Ayelet Gundar-Goshen "Löwen wecken". Die FR lernt mit Garry Disher die düsteren Seiten der australischen Provinz kennen. Die NZZ feiert die Romane  Alexander Ilitschewskis. Die SZ pustet mit Boris Vian den Schaum von den Tagen. Die taz begibt sich mit  Ryan Gattis nach Los Angeles, in die "Straßen die Wut". Mehr lesen

Sprachverschönerungskunstwerk

08.02.2016. Walser in Bestform, Ivan Vladislavics Tryptichon Südafrikas, Handkes glänzende Literaturkritiken für Radio Steiermark, Alexander Ilitschewskis Kaukasusepos "Der Perser" und ein Prachtband übers Reisen - dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Februar. Mehr lesen

Kamel Daoud: Der Fall Meursault - eine Gegendarstellung

04.02.2016. Nacht für Nacht sitzt ein alter Mann in einer Bar in Oran und erzählt. Seine Geschichte und die seines Bruders Moussa, jenes Arabers, der 1942 von einem gewissen Meursault erschossen wurde. Daoud schreibt den berühmten Roman "Der Fremde" weiter - zugleich eine Reflexion auf das Verhältnis der ehemaligen Kolonie zu Frankreich und einer der meist beachteten Romane in Frankreich in den letzten Jahren. Mehr lesen

Sandalen bei Szalanski

01.02.2016. Über die Präzision von Fantasmen und den Band "Tumor Linguae" des polnischen Dichters Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki. (Foto © Marta Sputowska) Mehr lesen

Archiv: Magazin

Die Willkür unseres Wohlwollens

27.01.2016. Ist es statthaft, Flüchtlinge nicht als Opfer zu sehen, ihnen nicht mit Mitgefühl zu begegnen? Absolut, meint der italienische Literaturwissenschaftler Daniele Giglioli. Denn die Adressierung als Opfer, so gut sie auch gemeint sein mag, verhindert die Auseinandersetzung auf Augenhöhe, gerade auch über unterschiedliche Kultur- und Gesellschaftsvorstellungen. Mehr lesen

Khünbish

11.01.2016. Es handelt sich um die Tradition der Tabunamen. Stirbt das Erstgeborene, geben die Eltern ihrem nächsten Kind einen möglichst unvorteilhaften Namen, um die bösen Geister abzuwehren. Sie nennen es Muunokhoi, bissiger Hund, oder Khünbish, kein menschliches Wesen … Eine Erzählung Mehr lesen

Nobel für Swetlana Alexijewitsch

08.10.2015. Die Schwedische Akademie hat gesprochen: Der Nobelpreis für Literatur 2015 geht an Swetlana Alexijewitsch.
Mehr lesen

Wenn einer nicht schlafen kann

22.07.2015. Ein Popsong als Diorama auf sämtlichen Kanälen, Tiere in Hotelzimmern auf Videobillboards, Chloë Sevigny als einsame Reisende in einem Spiegelkabinett: In Doug Aitkens Kunst gibt es nichts, was es nicht gibt, nichts, was nicht geht. Einstmals gefeiert als postmoderner Erzähler auf "multipler Leinwand", bespielt er nun die Frankfurter Schirn, als wäre sie sein Flagship-store. Mehr lesen