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Virtualienmarkt

Wissenschaft ist kein Freibier

Von Rüdiger Wischenbart
09.07.2004. "Open Access" will wissenschaftliche Veröffentlichungen kostenfrei zugänglich machen. Dagegen haben die Verlage etwas - und das Bundesjustizministerium.
Was haben Wissenschaftler, die auf den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen pochen, mit Kids gemeinsam, die eine Raubkopie mit dem neuesten Hit von Avril Lavigne aus dem Internet ziehen? Sie sind vereint in der "Freibier"-Ideologie. So jedenfalls sieht es niemand geringerer als Dr. Elmar Hucko, Ministerialdirektor und Abteilungsleiter für Handels- und Wirtschaftsrecht im deutschen Bundesministerium für Justiz.

Dass mit starken Worten fröhlich gepoltert wird, gehört nun schon zum gewohnt schlechten Ton beim nicht enden wollenden Gezänk um das noble Gut "geistiges Eigentum". Dass sich der rüden Sprache längst Vertreter von Institutionen bedienen, die sonst im Sonntagston Kultur und Werte predigen, ist auch nicht neu. Jedoch, die Ausweitung des Feindbildes um den Stand der bislang über solche Verdächtigungen erhabenen Wissenschaftler lässt aufhorchen. Das Hauen und Stechen wird zusehends erbarmungsloser, das Schlachtfeld unübersichtlicher.

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels etwa klagt gegen den Dokumentenversanddienst Subito, der Artikel aus Fachzeitschriften aus Bibliotheken an Wissenschaftler liefert. Doch belangt wird Subito nicht nur wegen der - piraterie-gefährdeten - elektronischen Dienste, sondern selbst wegen Lieferungen per Post. Geklagt wird zudem gleich mehrfach, gegen Subito wegen "ruinöser Wettbewerbshandlungen" auf eine Million, und gleich auch gegen die Bundesrepublik Deutschland vor der Europäischen Kommission, weil sie "die EU-Richtlinie zum Urheberrecht in der Informationsgesellschaft fehlerhaft umgesetzt" habe (Börsenblatt des deutschen Buchhandels vom 29. Juni 2004).

So viel Aufgeregtheit ist bemerkenswert. Nicht das Prinzip des Artikelversands selbst ärgert den Börsenverein und die Wissenschaftsverlage, die er vertritt, so sehr, sondern die "Schnäppchenpreise", die es etwa einem Studenten ermöglichen, einen für seine Arbeit wichtigen Artikel bequem für oft nur vier Euro zu bekommen. Die Verlage sähen, laut Börsenverein-Justiziar Christian Sprange, lieber Rechnungen um die 30 Dollar pro Fachbeitrag.

Was in der Klage freilich nicht erwähnt wird, sind die über Jahre horrenden Preissteigerungen für die Abonnements wissenschaftlicher Zeitschriften, sowie die Konzentration unter Wissenschaftsverlagen, die dazu geführt hat, dass die lukrativen Segmente des Geschäfts zunehmend von ganz wenigen internationalen Konzernverlagen dominiert werden, allen voran von der niederländisch-amerikanischen Reed-Elsevier-Gruppe und dem bis vor kurzem zu Bertelsmann gehörenden Springer Wissenschaftsverlag.

Im Zeitraum von nur 15 Jahren stiegen die Preise für wissenschaftliche Zeitschriften durchschnittlich um satte 215 Prozent, und Reed Elsevier als unangefochtener Branchenprimus schrieb 2001 in seinem Kernbereich Gewinne von 37 Prozent. Das berichtete im April 2003 das amerikanische Library Journal, das übrigens selbst zu Reed Elsevier gehört, unter Berufung auf eine Studie von Morgan Stanley.

Da in diesem goldenen Segment längst nicht mehr die gedruckten Zeitschriften, sondern (für den Abonnenten ebenso teure) Online-Publikationen im Zentrum stehen, sah sich Reed Elsevier selbstbewusst bereits vor einem Jahr als die, nach Einnahmen berechnet, weltweit drittgrößte Internet Firma der Welt. Nur AOL Time Warner und Amazon (und mittlerweile wohl auch Ebay) sind größer.

Die Bibliotheken stöhnen unter den kaum mehr leistbaren Abonnementtarifen. Die Wissenschafter stehen mehr denn je unter Druck, in möglichst renommierten Zeitschriften zu publizieren, wo ihre Artikel durch ausgewiesene Fachleute begutachtet ("peer review") und in den wichtigen Bibliografien auch indiziert werden.

Auf diesem noblen, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Referenzsystem aber bauten einige wenige globale Fachverlage, nicht zuletzt über Internet und digitale Informationstechnologien, ihre mächtige und überaus gewinnbringende Vormachtstellung aus. Praktischerweise verlangen wissenschaftliche Autoren für ihre Artikel kein Autorenhonorar. Überdies übertragen sie ihr Copyright an die Verlage. Die vielen oft kleinen bis mittelständischen Traditionsverlage hingegen wurden - gerade auch im Wissenschaftsland Deutschland - entweder von den expandierenden Konzernen aufgekauft oder kamen zunehmend unter Überlebensdruck.

Die wenig schmeichelhafte, doch präzise Beschreibung dieses Sytems durch den Iren Antoine O Lachtnain im Weblog seines japanischen Kollegen Joy Ito liest sich dann so: ""Die akademischen Verleger (ich spreche von Verlegern, tatsächlich hat aber ein Unternehmen einen sehr großen Teil von ihnen an sich gebunden) haben geschafft, sich die Erstdruckrechte für die gesamte wissenschaftlich bedeutsame Arbeit zu sichern, ohne auch nur einen Cent dafür zu bezahlen. Und dann verkaufen sie sie an die Leute zurück, die diese Arbeit produziert haben - die Universitäten und Steuerzahler - und zwar zu einem hoch inflationierten Preis."

Bloß, mit dem Internet und der Explosion an direkter Kommunikation nicht zuletzt in der Wissenschaft ist unterdessen unter dem Stichwort "Open Access" eine Gegenbewegung gestartet, durch die Börsenanalysten sogar schon die Notierung von Reed Elsevier ein Stück weit nach unten geschickt haben. Im Mai dieses Jahres sah sich Reed CEO Arie Jongejan gezwungen, in der Financial Times gegen das Konzept von Open Access heftig zu argumentieren.

Worum geht es? "Open Access" meint schlicht, dass wissenschaftliche Veröffentlichungen für die Leser kostenfrei zugänglich sein sollen, dass trotzdem über "peer review" die Kriterien strenger Qualitätskontrolle eingehalten bleiben, dass Wissenschaftler auch selbst Archive ihrer Arbeiten am Internet anlegen dürfen - was ihnen traditionelle Zeitschriften lange versagten und erst jetzt, unter dem Druck von "Open Access", doch wieder zunehmend einräumen -, und dass auch diese offenen Publikationsforen so effizient indiziert werden, dass die Publikationen auch ohne Umstände auffindbar sind.

Im Dezember 2001 wurden diese Spielregeln bei einer von der Soros Foundation einberufenen Tagung in der "Budapest Open Access Initiative" zusammengefasst und in eine Deklaration gegossen, die seither viel Echo erfuhr. Im Oktober 2003 folgte die ergänzende Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities.

Unterdessen ist am Internet nicht nur die Literatur über das Thema Open Access schier unübersehbar. Spezialisierte Foren informieren über die nach vielen Richtungen sich verästelnden Anwendungen und Entwicklungen (zum Beispiel Peter Subers Blog). Vor allem aber wuchs die Zahl der offen zugänglichen Zeitschriften, die auch höchsten Referenzansprüchen genügen, lawinenartig an. Eine Plattform wie die auf Biologie und Medizin spezialisierte Biomedcentral umfasst allein 100 Journale.

Finanziert werden diese Zeitschriften nicht aus Abonnementgebühren, sondern über Zahlungen der Autoren, die letztlich jedoch routinemäßig durch Forschungsstipendien, Universitäten, spezialisierte Stiftungen oder, bei Auftragsforschung, durch die Auftraggeber abgedeckt werden. Da die Qualitätskontrolle nicht durch den Verlag, sondern ohnehin stets durch unabhängige Fachjurys erfolgt, gibt es auch keine größeren Probleme mit Gefälligkeitsveröffentlichungen als im traditionellen Zeitschriftenbetrieb. Vor allem aber, die Veröffentlichungen nach den Prinzipien von "Open Access" sind um vieles kostengünstiger als bei einem herkömmlichen Verlag.

Wie heftig, aber auch wie lebhaft die Debatte zwischen traditionellen Wissenschaftsverlagen und Open Access Verfechtern im Augenblick läuft, ließ sich gut auf der im Juni in Berlin abgehaltenen Tagung der Internationalen Verlegerunion verfolgen (die überwiegend durch den Börsenverein des deutschen Buchhandels ausgerichtet worden ist). Selbst ein kurzer Blick im Nachhinein auf die dort gegebenen Präsentationen schafft ein gutes Bild: Während Ari Jongejan für Reed Elsevier die "Konfrontationshaltung" der Verfechter von Open Access beklagt und Manfred Antoni als Chef von Whiley Deutschland laut Bericht im Börsenblatt die öffentliche Förderung von Open Access Projekten als "unfairen Wettbewerb" anprangert, zieht Jan Velterop von BiomedCentral schlicht den Vergleich zum Aussterben der Dinosaurier. Schlug damals ein Meteorit ein, so habe heute das Internet die Karten neu gemischt und die "alten" Wissenschaftsverlage vor die Wahl zwischen Anpassen oder Aussterben gestellt.

Nun, das alles wäre ein überwiegend akademischer Streit, käme nun nicht das Thema "Freibier" hinzu.

Was nämlich politisch ansteht, ist die nächste Etappe bei der Novellierung des - allgemeinen - Urheberrechts, und dafür schreibt der eingangs erwähnte Ministerialdirektor Elmar Hulk den so genannten "Referentenentwurf". Im anstehenden "2. Korb des Urheberrechtes", der im Laufe des Sommers geflochten werden soll, geht es primär um die herkömmliche Internetpiraterie, also um Musik und Film-Downloads. Geplant sei, berichtet der Informationsdienst Heise, dass künftig nicht nur das Anbieten von solchen Dateien am Internet unter Strafe gestellt wird, sondern allein schon das Herunterladen zur Straftat wird.

Wenn nun ausgerechnet ein hoher Beamter des Justizministerium zusammenfügt, was ursächlich keineswegs zusammen gehört - offene Wissenschaftsinformation und Raubkopien -, so illustriert dies besser als jedes andere Detail die zunehmend ausufernde Hysterisierung einer komplizierten und gesellschaftspolitisch mehrfach brisanten Debatte.

Genau so ist auch erst zu verstehen, dass der Börsenverein des deutschen Buchhandels in der breiten Öffentlichkeit weniger die sachliche Debatte (wie auf dem Berliner Fachkongress), sondern den Kanonendonner forciert.

Zugegeben, die althergebrachten Geschäftsmodelle nicht nur der Wissenschaftsverlage geraten zunehmend unter Druck. Darüber folgen die Verlage in ihrer Politik der Verbote zunehmend dem martialischen Auftreten der Musikindustrie. In diesem Segment hat sich eine breite Phalanx der Kompromisslosen formiert, die in Zukunft noch mehr auf Kontrolle und polizeiliche Maßnahmen, statt auf neue Geschäftsideen setzen will. Sie verlangen, dass bald jeder Internet Service Provider gezwungen werden soll, im Verdachtsfall Kundendaten offen zu legen, um den Zugriff der Fahnder zu erleichtern.

Mit dem kriegerischen Gebahren - das allerdings immer häufiger an einen Zug der Lemminge denken lässt -, werden alternative Gedanken- und Geschäftsmodelle gar nicht erst in der Debatte zugelassen.

Nicht hin zu sehen verhindert allerdings die Entwicklung neuer Wege keineswegs. Für das Dilemma der Wissenschaftspublikationen hat sich das Modell von Open Source, wie gezeigt, in wichtigen Bereichen bereits mit Erfolg durchgesetzt. In der allgemeinen Copyright Debatte gibt es nicht nur radikal intellektuelle Alternativkonzepte (am prominentesten ist gewiss Lawrence Lessig, aber auch hierzulande forschen und denken Leute wie Felix Stalder oder Volker Grasmuck). Es wird auch an praktikablen alternativen Geschäftsmodellen gerechnet (einer von mehreren ist der Harvard Law Professor William Fisher; ein guter Überblick aus US-Perspektive ist überdies hier zu finden).

Wenn es im Urheberrechtsgerangel irgendwann mit Avril Lavigne doch noch ein "Happy Ending" geben soll - der Songtext kreist einsichtsvoll ums Thema!) , dann wird man sich nicht nur für die Vermittler - also für all die Verlage und Musikvertreiber - interessieren müssen, sondern zunehmend für das Publikum.

Oder, um in der gastronomischen Bilderwelt zu bleiben: Um gut und erfolgreich Brötchen zu backen, reicht es nicht, allein den Bäcker zu befragen. Es geht auch darum, ob uns die Semmel schmeckt.

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