Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
17.07.2004. "So lange war ich noch nie nackt und voll Schokopudding", umreißt Christoph Schlingensief in der FR seine derzeitige Schaffensperiode. Die Welt fühlt sich nach Georg Kleins Horrorroman "Die Sonne scheint uns" geschleudert und geschüttelt, donnernd rauschend überspült, angeekelt und verängstigt.  Die NZZ kennt eine optimistische Verlegerin: Daniela Seel. Die taz führt in den Dresscode für junge Islamisten ein. Die FAZ nimmt den Berliner Invalidenfriedhof in Augenschein. Und die SZ nimmt schweren Herzens Abschied von James Levine.

Welt, 17.07.2004

"Wieder hat Georg Klein uns ein Fest bereitet", jubelt ein völlig hingerissener Tilman Krause in der Literarischen Welt über dessen neuen Roman "Die Sonne scheint uns". "Hat ein Buch geschrieben, das die schalen, spärlichen Gerinnsel der deutschen Gegenwartsliteratur mit einer Woge des Einfallsreichtums und erzählerischen Kalküls so donnernd rauschend überspült, dass man sich atemlos und voll Begeisterung mitreißen lässt. Der Vorgang hat durchaus etwas Gewaltsames. Die Überwältigung der Sinne, aber auch das Zwingen des Verstandes, beides gehört zur Klein-Lektüre unmittelbar dazu. Sie ist nämlich eine Art Fahrt auf der Achterbahn. Geschleudert und geschüttelt und immer wieder aus der Spur geworfen fühlt man sich auch beim Lesen dieses Buches, das erneut zwiefach seinen Angriff auf den Leser führt. Es konfrontiert ihn nämlich einerseits mit allen Ingredienzien des Horrorromans. Die Grenze zum Ekel wird mehrmals überschritten. Schaudern stellt sich ein, Schrecken und blanke Angst. Und dennoch wird man angehalten, Wort für Wort das Ganze nachzubuchstabieren." (Unsere Leseprobe finden Sie hier)

Und von Christian von Ditfurth ist eine Erzählung zum 20. Juli zu lesen, die folgendermaßen beginnt: "Mein erster Gedanke ist, du wirst diesen Tag nicht überleben. Ich bleibe eine Weile im Bett liegen. Übelkeit steigt hoch, mit ihr der Nachgeschmack des Weinbrands. Ich bilde mir ein, mein Körper werde sich an die Trinkerei gewöhnen, aber bisher hat er es nicht getan. Und nun ist es wohl zu spät. Als ich die Augen wieder öffne, blendet mich das Licht. Es strahlt durch einen Schlitz zwischen den Vorhängen aufs Bett. Dann fällt mir ein, der Führer ist tot."


NZZ, 17.07.2004

Michael Braun stellt mit Verve die dreißigjährige Verlegerin Daniela Seel vor, Gründerin von "kookbooks" und eine Frau mit "wenig Neigung, in das tiefe Jammertal hinabzusteigen, in dem es so vernehmlich grummelt vom Krisenlamento ihrer Kollegen." Der "geographische Knotenpunkt dieser facettenreichen jungen Literaturszene" liegt in Berlin, schreibt Braun, und "die bisher erschienenen Bücher der jungen Autoren Jan Böttcher, Daniel Falb, Johannes Jansen oder Steffen Popp locken den Leser mit einem grafischen Eigensinn, den man in der Verlagslandschaft selten findet."

Ludwig Muth ermuntert zum Lesen: "Alte Leser bleiben jung - die These passt in eine Zeit, die mehr und mehr durch eine geschichtlich beispiellose Erhöhung der Lebenserwartung geprägt ist. Sie stellt Seniorinnen und Senioren eine Frischzellentherapie ohne Chemie in Aussicht. Sie verspricht einer ergrauten Gesellschaft den Weg zu einer sanften Revitalisierung, die einem kollektiven Wunschtraum entspricht. Sie schärft dem klugen Kaufmann den Blick für eine lukrative Zielgruppe, die ständig wächst und gegen den allgemeinen Trend eine erfreuliche Nachfrage verspricht."

Besprochen werden Billes Augusts Inszenierung einer großen Ausstelllung zum Hundertjahrjubiläum der Silberschmiede von Georg Jensen im Kopenhagener Statens Museum for Kunst, eine Ausstellung zum Werk des Landschaftsmalers Robert Zünd im Kunstmuseum Luzern und Bücher, darunter Marie-Luise Scherers Reportageband "Der Akkordeonspieler" (siehe auch unsere Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Literatur und Kunst hat heute zwei dicke Sträuße gebunden. Den einen zu Petrarcas 700. Geburtstag: Karlheinz Stierle (mehr hier) zeichnet ein Porträt des Dichters. Albert Gier schreibt über Petrarca und seine Bibliothek, Walter Salmen widmet sich Petrarca in der Musik seit 1780 und Thomas Ribi stellt Reiner Specks Petrarca-Sammlung im Kölner Museum für Angewandte Kunst vor.

Der andere Strauß gilt dem Theologen Heinrich Bullinger, der seinen 500. feiert. Emidio Campi porträtiert den "begnadeten Bewahrer und Erneuerer der Zürcher Reformation". Thomas Maissen erzählt, wie Bullinger Calvin entdeckte. Und Rainer Henrich beschreibt Bullingers Korrespondenz.

FAZ, 17.07.2004

Andreas Kilb wandert melancholisch plaudernd über den zerstörten Invalidenfriedhof in Berlin: "Wenn man über seine westlichen Begräbnisfelder geht, in denen nur noch hier und da ein Stein oder Stumpf aus dem Rasen ragt, fühlt man sich in eine Landschaft von Anselm Kiefer versetzt mit ihren versteinerten Strudeln, ihren Trümmern, ihrer verwischten Zeichenschrift." Jordan Mejias berichtet, dass Daniel Libeskind den Pächter des World Trade Center Larry A. Silverstein wegen 843.750 Dollar verklagen will. Immerhin hat er einen guten Anwalt: Edward W. Hayes (mehr hier). Paul Ingendaay erklärt F. Scott Fitzgeralds "Der große Gatsby" für sein Lieblingsbuch. Andreas Rossmann schildert den Festakt für Hans-Ulrich Wehler, den die Universität Bielefeld zum Ehrensenator ernannt hat.

Joseph Croitoru wirft einen Blick in osteuropäische Zeitungen, die Ungarns schwierige Vergangenheitsbewältigung zum Thema haben. Christian Schwägerl berichtet über neueste Entwicklungen der Stammzellforschung in Deutschland, den USA und Frankreich. Und Gerhard Stadelmaier schreibt zum siebzigsten Geburtstag des Dramatikers Edward Bond: "Es ist alles so aussichtslos, aber auch so ausgerechnet, dass die absolute dramatische Weltverzweiflung bei Bond immer so lange mit dem Kopf zu nicken scheint, bis sie über der Apokalypse auch immer ein wenig eingeschlafen ist."

In der ehemaligen Tiefdruckbeilage schreibt Dirk Schümer zum 700. Geburtstag Petrarcas. Und der ehemalige Bundesverfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde erklärt, warum Bekenntnisfreiheit als Menschenrecht nicht unter dem Vorbehalt hergebrachter Kultur - sei es christliche oder moslemische - steht: "Einer muslimischen Lehrerin, die aus religiöser Motivation in der Schule ein islamisches Kopftuch trägt, steht die Bekenntnisfreiheit ebenso zur Seite wie einer Ordensschwester, die im Nonnenhabit unterrichtet. Dass das eine als fremd und ungewohnt und dann als 'objektive Provokation' gekennzeichnet wird, das andere hingegen vertraut ist, macht vor der Bekenntnisfreiheit keinen Unterschied, es spiegelt nur die vorhandene Pluralität unserer Gesellschaft. Mit dieser vertraut zu machen ist auch Teil des staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrags in der Schule."

Auf der Medienseite berichtet Esther Kilchmann über eine Tagung des Deutschen Journalistenverbandes, der sich wegen interner Querelen "große Sorgen" um sein Ansehen macht. Und Michael Hanfeld berichtet über die Stasiakten des ZDF-Korrespondenten Dietmar Schumann, der seinerseits erklärt hat, nie für die Stasi gearbeitet zu haben.

Besprochen werden die Uraufführung von Jörg Mainkas neuer Oper "Voyeur" in Stuttgart, der Film "Die Frauen von Stepford" und Bücher, darunter die Briefe von Frida Kahlo und Victor LaValles "brachialer" Antiroman "Monster oder Homunculus" (siehe auch unsere Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Auf der Schallplatten- und Phono-Seite erzählt Edo Reents die tragische Geschichte von Mal Evans, dem road manager der Beatles, von dem jetzt ein Koffer mit Beatles-Memorabilia aufgetaucht ist. Besprochen werden eine "bemerkenswerte" Aufnahme von Dmitri Schostakowitschs Symphonie No. 8 unter der Leitung von Dmitrij Kitajenko, Vicente Pradals Vertonung der Zigeunerromanzen Garcia Lorcas, Grigorij Frids Vertonung des "Tagebuchs der Anne Frank" mit Sandra Schwarzhaupt sowie CDs von Obi und J.J. Cale.

In der Frankfurter Anthologie stellt Wulf Segebrecht ein Gedicht von Rainer Kirsch vor:

"2005

Unsre Enkel werden uns dann fragen:
Habt ihr damals gut genug gehasst?
Habt ihr eure Schlachten selbst geschlagen
Oder euch den Zeiten angepasst?

Mit den Versen, die wir heute schrieben
Werden wir dann kahl vor ihnen stehn:
Hatten wir den Mut, genau zu lieben
Und den Spiegeln ins Gesicht zu sehn?
..."
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FR, 17.07.2004

Peter Michalzik versucht, sich mit einem aufgedrehten Christoph Schlingensief über den "Parsifal" in Bayreuth zu unterhalten, in einer Pause während der Bühnenorchesterprobe. Schlingensief redet von Kraftfeldern, von der Angst des Regisseurs und der Krise nach "Attabambi-Pornoland" in Zürich. "Meine private Beziehung zerstört, in einen Arbeitsrausch geraten, die Bilder wurden gewaltiger, das Filmedrehen wichtiger. Dann setze Erschöpfung ein, mit einer Sucht, die Bilder weiterzutreiben. Das Zürcher Haus war nicht mehr der Schutzraum, der es mal war. Und dann auf der Bühne voll durchdrehen. So lange war ich noch nie nackt und voll Schokopudding."

Weiteres: Der Jurist Horst Meier hält die geplanten "befriedeten Zonen" für gefährlich. Die Veresammlungsfreiheit müsse überall und auch für Neonazis gelten. Ernst Piper erinnert an den Publizisten Wilhelm Marr, dessen Todestag sich heute zum hundertsten Mal jährt. Hans-Jürgen Linke erklärt in Times mager den schwedischen Widerstand gegen zu viel Alkohol für europauntauglich. Auf der Medienseite stellt Rüdiger Heimlich Sendungen rund um Olympia vor. Und auf dem Bologneser Festival der Filmarchive sieht Daniel Kothenschulte schließlich Ingmar Bergmans neuen Film "Sarabande".

Nicht online ist wie immer das Magazin, in dem unter anderem Bully Herbig erklärt, warum er der Retter des deutschen Films ist.

TAZ, 17.07.2004

Der Islamismus ist vor allem eine Mode innerhalb der muslimischen Jugend, behauptet Alfred Hackensberger in der zweiten taz. Er durchdringt alle Lebensbereiche, vom Dschihad-Sweatshirt bis zur Schweiß absorbierenden Pilgerkleidung. "Ganz abgesehen von 'islamischen' Haarölen, Beauty-Seifen, natürlichen Zahnbürsten, Parfüms, Räucherstäbchen, Schmuck, Unterwäsche sowie interaktiven Koranausgaben, Gebetsteppichen, Uhren und Telefonen, die weltweit die richtigen Gebetszeiten ansagen. Und auf der Website 'Modest cloth for modest people' (wir haben sie leider nicht gefunden) entschuldigte man sich dafür, dass gerade alle Kopftücher ausverkauft seien."

Weiteres: Oliver Tolmein berichtet von der bitterkomischen Posse um Steve Kurtz, Kunstprofessor an der New York State University in Buffalo, der wegen bioterroristischer Aktivitäten angeklagt wird, weil er für seine critical art harmlose Bakterien für Ausstellungen züchtet. Der Protest steht aber bereits. Olaf Möller registriert zufrieden, dass der Autor, Kritiker und Filmemacher Andre S. Labarthe auf dem Filmfestival Pesaro wie im Berliner Arsenal-Kino gewürdigt wird. Der Teilzeitsenner Josef Winkler leidet auf der Medienseite mit den Kühen, die mit geltungssüchtigen Halbprominenten auf der Pro7-Alm eingesperrt sind. Ansonsten dominieren die Rezensionen. Jörg Sundermann nimmt die "Große März-Kassette" des Area Verlags zum Anlass, die Geschichte des linken März-Verlags zu erzählen. Nicolai Kobus bejubelt die "fein illustrierte Auswahl" der Tagebücher von Samuel Pepys, neu erschienen in einer "geschmeidigen" Übersetzung.

Außerdem besprochen werden eine Ausstellung des Fotografen Heinrich Riebesehl im Hannoverschen Sprengel Museum, und Bücher, darunter zwei Bände zur Geschichte der Sklaverei, Wibke Bruhns Familienerinnerungen "Meines Vaters Land" sowie Jacques Lins Bericht über den Umgang mit autistischen Kindern "Das Leben mit dem Floß" (mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

Im tazmag porträtiert Andreas Pretzel die ambivalente Marion Gräfin Yorck von Wartenburg, einerseits Frau eines hingerichteten Widerstandskämpfers, andererseits als Richterin unerbittlich in der Verfolgung homosexueller Männer. Nike Breyer würdigt die Schuhmarke Sioux und ihr Grashopper-Modell, das "den Deutschen das Leisetreten nahe brachte - ohne dass sie deshalb rot zu werden brauchten".

Und Tom.

SZ, 17.07.2004

Mit einem Lorbeerkranz verabschiedet Wolfgang Schreiber den Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker James Levine, der seinen Posten nach fünf Jahren für Christian Thielemann räumt. "Er ist ja nie ein Feldherr oder Tyrann gewesen, sondern eigentlich ein introvertierter, stiller, verletzlicher Künstler, nicht gerade das Paradebeispiel für notorische Dirigentenallmacht. Umso positiver, schöner sei jetzt der klingende Abschiedsbahnhof mit Wagner und diesem letzten Mahler, auf den sich die Musiker offenbar freuen wie auf Weihnachten."

Weiteres: Christian Jostmann schildert den Fall des 1954 in die DDR übergelaufenen Leiters des Verfassungsschutzes Otto John als "sehr deutsche Geschichte". Susan Vahabzadeh und Fritz Göttler unterhalten sich mit Bully Herbig über seine cineastische Prägung und seine Pläne für einen Arthouse-Film. "Er wird 'Metapher' heißen, ich dreh ihn auf französisch mit tschechischen Untertiteln, Frauen mit langen Achselhaaren rühren sehr lang im Kaffee, und irgendwann, das wird eine große Herausforderung für einen Schwarzweißfilm, fährt ganz langsam ein rotes Auto durchs Bild." Fritz Göttler, diesmal ganz alleine, raunt, dass sich das organisierte Verbrechen dem Schwarzmarkt für DVDs annimmt. Die Quoten sind angeblich besser als im Drogengeschäft.

Frank Frangenberg begrüßt die neue Kölner Kunstmesse "rheinschau", die der alteingesessenen Art Cologne die nötige Konkurrenz macht. Ijoma Mangold empfiehlt die Lektüre des Lyrikers und Schriftstellers Rainer Kirsch, der heute 70 Jahre alt wird. Alexander Kissler war auf einer russisch-orthodoxen Totenmesse für Anton Tschechow in München. "wieg" weist auf ein Heft der "Neuen Rundschau" zu Petrarcas 700. Geburtstag hin. Siggi Seuss schildert die Probleme des einstigen Vorzeigetheaters in Meiningen und macht Lösungsvorschläge. Auf der Medienseite berichtet Hans-Jürgen Jakobs über den Beteiligungskrimi beim Eichborn Verlag, und Christopher Keil zieht den Hut vor Ulrike Folkerts, die mittlerweile 15 Jahre als Tatort-Kommissarin Lena Odenthal ermittelt.

Besprochen werden Paul Morrisons "von einem Hauch Kinomagie überzogener" Film "Davids wundersame Welt", eine Ausstellung mit von der Ukraine zurückgegebenen Werken der Koenigs-Kollektion im Rotterdamer Museum Boijmans van Beuningen, ein Liederabend bei den Münchner Opernfestspielen mit Thomas Hampson und Franz Liszt, Gustav Mahler und Richard Strauss, und Bücher, Hannah Arendts und Uwe Johnsons Briefwechsel 1967-1975 , Felicitas von Aretins Erzählung "Die Enkel des 20. Juli" sowie Uwe Johnsons Roman "Mutmaßungen über Jakob".

Das Wochenende lässt sich vergnüglich an mit Wolfgang Herrndorfs (mehr) erfundenem Erfahrungsbericht über das Ingeborg-Bachmann-Wettlesen in Klagenfurt. Wichtig ist eine systematische Vorbereitung. "Ich wertete alle Wettbewerbsbeiträge der Vergangenheit aus. Ein guter Beginn war eine Landschaftsbeschreibung, wo ein Schwarm Vögel in schwerem Metaphernsalat über den Himmel flog. Dann kamen zwei Seiten nebelhaftes Tasten, dann die Hauptfigur, die auch ein Gegenstand oder Pilz sein konnte. Der Pilz guckte aus dem Fenster und machte sich Gedanken über das, was er gesehen hatte, sowie die Unmöglichkeit, es zu reflektieren."

Außerdem porträtiert Detlef Esslinger den ehemaligen Sänger der Bay City Rollers Les McKeown, der von BMG immer noch ein paar Millionen Euro erwartet und sie auf Esslingers Anfrage nach 25 Jahren angeblich auch bekommen soll. Joachim Bessing steuert einen Abgesang auf Fertignahrung und Designerfood bei, eine zornige Suada gegen Pfannkuchenteig aus der Flasche, Currywurst in der Aufwärmschale und "Bruschetta-artige Teigbatzen zum - hui! - Selbstbelegen." Marcus Jauer erzählt von einem Urlaub in Moskau und seinen Freund, der dort Schilderoligarch werden wollte. Und Alexander Gorkow spricht mit Tony Banks, dem Keyboarder von Genesis.