Vorgeblättert

Calixthe Beyala: Wilde Liebschaften

Ausgewählte Leseproben.
06.08.2004. Calixthe Beyalas Roman "Wilde Liebschaften" spielt im Pariser Stadtteil Belleville und zeigt die schillernde Seite eines globalisierten Europas. Lesen Sie einen Auszug.
Calixthe Beyala: Wilde Liebschaften
Aus dem Französischen von Lis Künzli

Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins, Hamburg 2004
209 Seiten, gebunden, Euro 14,90

Erscheint 16. August 2004

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Klappentext:
Eve-Marie ist eine nicht mehr ganz junge Prostituierte im Pariser Stadtteil Belleville. Aus Kamerun nach Europa gekommen, "weil Gott sich hier großzügiger gezeigt hat", lebt sie desillusioniert umgeben von Krokodilsuppe schlürfenden Afrikanern, rechtsradikalen Gemüsehändlern und geldgierigen Chinesen.Eines Tages wird zumindest einer ihrer Träume wahr: Sie erhält einen Heiratsantrag, und den auch noch von einem Weißen. Der Erfüllung ihres ehelichen Glücks stehen aber schnell die weißen Schenkel ihrer Nachbarin im Wege, zwischen denen sie ihren Mann erwischt. Sie schmeißt ihn raus und nimmt einen afrikanischen Transvestiten bei sich auf, der dann auch noch die Nachbarin schwängert. Inmitten dieses ganzen Chaos' erblickt schließlich der Jesus von Belleville das Licht der Welt, adoptiert von der ex-prostituierten Menschen- und Gottesmutter Eve-­Marie.

Zur Autorin:

Calixthe Beyala, geboren 1961 in Kamerun, lebt in Paris und hat bisher zehn Romane geschrieben. Sie vertritt radikal ein neues afro-französisches Selbstbewußtsein und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Zur Übersetzerin:
Lis Künzli, geboren 1958, Studium der Germanistik, Philosophie und Komparatistik in Zürich, lebt in Berlin. Seit 1990 freie Übersetzerin vor allem der zeitgenössischen französischen Literatur.

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