Vorgeblättert

John Maynard Keynes: Freund und Feind

Ausgewählte Leseproben.
20.08.2004. Ein Feind, der zum Freund wurde: Der Ökonom John Maynard Keynes erinnert sich an Carl Melchior, seinen deutschen Verhandlungspartner in Versailles. Der neugegründete Berenberg Verlag eröffnet sein Programm mit den Erinnerungen von Keynes. Lesen Sie hier einen Auszug.
John Maynard Keynes: Freund und Feind.
Erinnerungen
Aus dem Englischen von Joachim Kalka
Mit einer Einleitung von Dorothea Hauser

Berenberg Verlag, Berlin 2004
128 Seiten, gebunden, 19 Euro

Erscheint am 1. September 2004
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Klappentext:
Aus der Zeit, als John M. Keynes Mitglied der britischen Delegation in Versailles war, stammt diese Erinnerung an Carl Melchior, jüdischer Bankier aus Hamburg, Keynes Verhandlungspartner auf Seiten der besiegten Deutschen, ein Feind, der zum Freund wurde. Dies ist eine einzigartige Nahaufnahme der Monate nach Ende des Ersten Weltkriegs, die schicksalhaft für Europa wurden. Für seinen Biographen Robert Skidelski ist dieser Text, zusammen mit der hier erstmals auf deutsch veröffentlichten Erinnerung an Bloomsbury "das persönlichste und beste, was Keynes je geschrieben hat".

Der Autor:
John Maynard Keynes, geboren 1883, gestorben 1946, gilt als der überragende Wirtschaftswissenschaftler des 20. Jahrhunderts. 1920 machte ihn seine prophetische Kritik des Versailler Vertrags, "Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrags", mit einem Schlag international berühmt. Mit seinen Schriften zu Inflation und Geldwertpolitik wurde er einer der Väter des modernen Weltwährungssystems.

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