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Rainer-K. Langner: Kopernikus in der Verbotenen Stadt

Ausgewählte Leseproben.
17.09.2007. Von einer friedlichen Kollision westlicher und östlicher Kultur erzählt Rainer-K. Langner in "Kopernikus in der verbotenen Stadt. Wie der Jesuit Johannes Schreck das Wissen der Ketzer nach China brachte". Eine Wissenschaftsgeschichte am Beginn des 17. Jahrhunderts. Lesen Sie hier einen Auszug. Ausgewählt
Rainer-K. Langner: Kopernikus in der Verbotenen Stadt
Wie der Jesuit Johannes Schreck das Wissen der Ketzer nach China brachte

S. Fischer Verlag, Frankfurt 2007
320 Seiten, gebunden, Euro 19,90

Erscheint am 21. September 2007

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Zum Buch: Ein Schüler Galileis war er gewesen, gemeinsam hatten sie den Himmel durchmustert. Und jetzt, 1629, berechnet Johannes Schreck, der eigentlich in China missionieren sollte, exakt eine Sonnenfinsternis und wird daraufhin vom Kaiser von China beauftragt, den chinesischen Kalender zu reformieren. Elf Monate später ist er tot. Musste er sterben, weil er Ideen ausplauderte, die in Rom von der Inquisition verfolgt wurden?
Schreck hatte den Jesuitenorden gleichsam als Exil gewählt, um den Scheiterhaufen Europas zu entkommen. Nun war er in China, im Gepäck hatte er Galileis Fernrohr und ein neues Weltverständnis, das kopernikanische Weltbild.
Rainer-K. Langner schildert anschaulich eine friedliche Kollision von westlicher und östlicher Kultur und erzählt ein faszinierendes Kapitel abendländischer Wissenschaftsgeschichte am Beginn des 17. Jahrhunderts.

Zum Autor: Rainer-K. Langner, geboren 1942, lebt als freiberuflicher Autor und Publizist, Literatur- und Theaterkritiker in Berlin. Er arbeitet für Presse, Hörfunk und Fernsehen. Zuletzt erschienen von ihm "Duell im ewigen Eis. Scott und Amundsen oder Die Eroberung des Südpols", "Das Geheimnis der großen Wüste. Auf den Spuren des Saharaforschers Gerhard Rohlfs".

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