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Christopher Hitchens: Der Herr ist kein Hirte

Ausgewählte Leseproben.
25.09.2007. Was Sie schon immer wussten, aber nicht wissen wollten: "Der Herr ist kein Hirte. Wie Religion die Welt vergiftet". Der in Washington lebende englische Autor Christopher Hitchens untersucht mit einem vernichtenden Ergebnis den Einfluss der Religionen auf uns und unsere Welt. Lesen Sie das Kapitel: Ist Religion Kindesmisshandlung?
Christopher Hitchens: Der Herr ist kein Hirte
Wie Religion die Welt vergiftet
Aus dem Amerikanischen von Anne Emmert

Blessing Verlag, München 2007
352 Seiten, gebunden, Euro 17,95

Erscheint am 27. September 2007

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Zum Buch: Welche Rolle darf Religion heutzutage spielen? Keine - wenn es nach Christopher Hitchens geht. Schon gar keine Sonderrolle, dazu ist unsere Welt zu klein geworden. In seiner Streitschrift legt er eloquent und provokant dar, dass die Rückkehr zum Glauben - ob als archaische Staatsdoktrin oder vermeintlich modernes Sinnstiftungsangebot für den Privatgebrauch - in eine gefährliche Sackgasse führt.
Eine gute Welt, so empfand es Bertrand Russell 1927 in seinem grundlegenden Vortrag "Warum ich kein Christ bin", brauche keine Fesselung der freien Intelligenz durch Worte, die vor langer Zeit von unwissenden Männern gesprochen wurden. Sie brauche einen furchtlosen Ausblick auf die Zukunft. Achtzig Jahre später hat sich Christopher Hitchens in der Welt umgesehen. Sein Bericht: Nach wie vor lehren die Religionen auf allen Erdteilen das Fürchten, stehen als Quell von Intoleranz, Sexismus, Siechtum, Gewalt und körperlichem wie seelischem Missbrauch einem menschenwürdigen Zusammenleben im Wege. Und selten stand die Zukunft so in ihrem Bann wie jetzt. Mit seinem polemischen Rundumschlag beleuchtet Hitchens Entstehung, Verbreitung und Wirkung diverser Glaubensgemeinschaften - von Cargo-Kult bis Christenheit - und macht deutlich, wie stark und unheilvoll ihr Einfluss auf Politik und Gesellschaft gerade heute ist.

Zum Autor: Christopher Hitchens, geboren 1949 im englischen Portsmouth, ist als Buchautor, Journalist und Literaturkritiker tätig. Er schreibt regelmäßig u.a. für "The Nation", "Vanity Fair" und das "Wall Street Journal". Heute lebt er in Washington.
Foto: Christian Witkin (Courtesy Blessing Verlag)

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