Vorgeblättert

Jo Kyung Ran: Zeit zum Toastbacken

Ausgewählte Leseproben.
05.09.2005. "Wenn man sie sah, dachte man unwillkürlich an einen prächtig geratenen Napfkuchen, so warm und weich sah sie aus." Während Yochin, die Tochter (und Ich-Erzählerin), danach strebt, ihre Backkunst zu vervollkommnen, entwickeln sich parallel dazu die Geschichten um die weniger vollkommenen Menschen in ihrem Umfeld. Lesen Sie einen Auszug aus dem Roman "Zeit zum Toastbacken" der Koreanerin Jo Kyung Ran.
Jo Kyung Ran: Zeit zum Toastbacken
Aus dem Koreanischen von Jung Young-Sun
und Herbert Jaumann

Pendragon Verlag, Bielefeld 2005
168 Seiten, gebunden, Euro 15,40

Erscheint am 15. September 2005

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Klappentext:
In den Romanen von Jo Kyung Ran ist der Abbruch von menschlichen Beziehungen ein Schlüsselthema für ihre literarische Welt. Die Entfremdung innerhalb der Familie ist in ihrem ersten Roman "Zeit zum Toastbacken" sehr intensiv dargestellt: Anstelle von Liebe bindet ein schwer durchschaubares Systen die unversöhnlichen Familienmitglieder aneinander. Während Yochin, die Tochter (und Ich-Erzählerin), danach strebt, ihre Backkunst zu vervollkommnen, entwickeln sich parallel dazu die Geschichten um die weniger vollkommenen Menschen in ihrem Umfeld. Dabei spielen vordergründig Körperlichkeiten eine zentrale Rolle; dahinter steht jedoch stets die Frage nach Identität. Und viele der so sicher scheinenden Ansichten, aus denen Yochin ihr Weltbild zusammensetzt, entpuppen sich überraschend als Trugbilder und Fehlannahmen.

Zur Autorin: Jo Kyung Ran, 1969 in Seoul geboren, ist eine Repräsentantin der jüngeren Schriftstellerinnen, die in den letzten Jahren in Korea an Bedeutung gewonnen haben. Jo Kyung Ran studierte Kreatives Schreiben und veröffentlicht seit 1996 Erzählungen und Romane. Jo Kyung Ran erhielt mehrere Literaturpreise in Korea.

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