Perlentaucher-Autor

Rüdiger Wischenbart

Rüdiger Wischenbart, geboren 1956 in Graz, Österreich, studierte dort Germanistik und Romanistik und promovierte über "Literarischen Wiederaufbau in Österreich 1945 - 1949". Seit 1974 Mitglied im Forum Stadtpark, Graz. Seit 1979 Journalist, unter anderem für ORF, verschiedene österreichische und deutsche Medien mit Schwerpunkt Kultur, kulturelle Identitäten, Kulturindustrie, Ost- und Südosteuropa. Lehr- und Vortragstätigkeit an verschiedenen Universitäten in Europa und USA. Von 1998 bis 2001 war Rüdiger Wischenbart Pressesprecher der Frankfurter Buchmesse. Seit 2002 Berater mit Schwerpunkt Kommunikation, Kommunikationsstrategie, kulturelle Märkte. Er hat außerdem mehrere Bücher veröffentlicht, u.a. "Karpaten. Die dunkle Seite Europas" (1992), "Canettis Angst. Erkundungen am Rande Europas." (1994), "Die Sehnsucht nach der großen Stadt. Fremdlingsgeschichten aus Wien." (1996), "BuchMarktBuch 1" (1997).
| 1 | 2 | 3 | 4 | Vor

96 Artikel - Seite 2 von 4

Von Texten und Snippets

Virtualienmarkt vom 01.09.2009 01.09.2009. Ein kleiner Streifzug durch die Europeana zeigt, dass auch dort geschützte Werke frei zum Download angeboten werden - zumindest auf Slowenisch oder Ungarisch. Einige Tage vor dem nächsten Gerichtstermin zum Google Book Settlement stellt sich die Frage: Wann gibt es eine "fair use"-Regelung auch in Europa?

Jenseits von Heidelberg

Virtualienmarkt vom 22.06.2009 22.06.2009. Die Lobbies um den "Heidelberger Appell" verstärken im Wahlkampf ihren Druck auf die Politik. Aber nicht die Publikationsfreiheit ist bedroht, sondern das bisherige Gefüge aus Verlagen und Händlern, und zwar nicht durch illegale Praktiken, sondern durch neue Techniken und neue Vorlieben der Leser. Statt Heidelberger Zementierung des status quo ist Innovationsförderung gefragt.

Heidelberger Zement

Virtualienmarkt vom 27.05.2009 27.05.2009. So fremd wie Kardinal Lehmann die Koexistenz mit anderen Gottesauffassungen ist dem Heidelberger Appell die Idee von Informationsbehältern ohne Deckel - dabei haben die digitalen Inhalte den Buchmarkt längst revolutioniert.

Ungeschützter Ideenverkehr

Virtualienmarkt vom 09.10.2008 09.10.2008. Der Buchmessen-Hype um die neuen Lesegeräte verdeckt, dass die Zukunft des Buchs schon längst begonnen hat. Aber es sind noch viele faszinierende Fragen offen - und die des Preises ist nur eine davon. Am Ende könnte sich das Buch im Netz auflösen wie eine Träne im Ozean

Lesergenerierte Literatur

Virtualienmarkt vom 16.09.2008 16.09.2008. Während man in Deutschland langsam Kindle und Co. zur Kenntnis nimmt, sind die Chinesen schon viel weiter: Literatur auf Papier gilt als uncool, und chinesische Nasdaq-Konzerne investieren in Online-Bücher

Trotz Brockhaus: Dem Buch geht's gut

Virtualienmarkt vom 15.02.2008 15.02.2008. Trotz Brockhaus: Dem Buch geht es eigentlich gut. Und doch zeigt das Beispiel Brockhaus: Die Kluft zwischen dem Beharrungsvermögen bei den Buchmachern und den neuen Nutzungsformen beim Publikum könnte die wichtigste Schwachstelle beim Umgang mit Büchern darstellen.

Falling Books

Virtualienmarkt vom 30.10.2007 30.10.2007. Mit der Vermarktung von Don DeLillos neuem 9/11-Roman "Falling Man" beginnt auch ein neues Kapitel in der Vermarktung von Literatur. Immer mehr Verlage hoffen, direkt auf den Kunden zu zielen und dabei den teuren und mächtigen Buchhandel zu umgehen.

Harry Potter und die Bücher des Schreckens

Virtualienmarkt vom 17.07.2007 17.07.2007. Wie seine Vorgänger wird wohl auch der siebte Harry-Potter-Band das meistverkaufte Buch aller Zeiten werden. Dass auch der Buchhandel an dem Geschäft verdienen wird, ist nicht ausgemacht. Hohe Einstiegskosten und die ins Internet verlagerte Aufmerksamkeit machen die Gewinnchancen so unabwägbar wie beim Roulette.

Neue Nutzungsmodelle für Google-Laptops

Virtualienmarkt vom 12.06.2007 12.06.2007. Richard Charkin, oberster Boss des zur Holtzbrinck-Gruppe gehörenden Wissenschaftsverlags Macmillan, hat vor gut einer Woche auf der BookExpo America in New York am Google-Stand zwei Laptops geklaut - und wieder zurückgegeben. eine kleine Performance, die der Kulturindustrie zu denken geben sollte.

Kultur, Globalisierung und Vielfalt

Virtualienmarkt vom 16.03.2007 16.03.2007. Von Globalisierung oder einer unaufhaltsam wachsenden Dominanz des Englischen kann auf den Buchmärkten keine Rede sein. Die Zahl der Übersetzungen hat in den vergangenen zehn Jahren rapide abgenommen. Anmerkungen zur Unesco-Konvention zur kulturellen Vielfalt, die am Montag in Kraft tritt.

Wem gehören die Inhalte im Internet?

Virtualienmarkt vom 11.12.2006 11.12.2006. Eliten contra Schwärme - die Diskussion um die Rechte an Inhalten im Netz wird langsam interessant. Aus der kunterbunten Debatte um Dieter Thomas Heck, Borat und MySpace könnten endlich neue Muster für Wissensproduktion und Kulturvermittlung entstehen.

Indiana vs. Indien

Virtualienmarkt vom 20.09.2006 20.09.2006. Wer in der Debatte um Innovation und Vielfalt, Aufbruch und Bestandsschutz mitreden möchte, muss zwei Bücher gelesen haben: Thomas Friedmans "Die Welt ist flach" und Lawrence Lessigs "Freie Kultur".

Das Wissen und sein Preis

Virtualienmarkt vom 28.06.2006 28.06.2006. Wir leben in einer Wissensgesellschaft, die nicht sehr viel über sich weiß. Wie lassen sich kulturelle Netzwerke gestalten? Reicht es, den amerikanischen Hyperknoten Amazon und Google einen europäischen hinzuzufügen?

Der globalisierte Buchmarkt

Virtualienmarkt vom 09.05.2006 09.05.2006. Die Frankfurter Buchmesse eröffnet eine Konkurrenzmesse zur London Book Fair. In Serbien kommen 75 Prozent aller Übersetzungen aus dem Englischen. Und in der osteuropäischen Literaturszene entsteht eine Open-Source-Bewegung nach den Regeln der "Creative Commons": Globalisierung im Buchmarkt.

Literarischer Hegemon

Virtualienmarkt vom 15.03.2006 15.03.2006. Als der französische Medienriese Hachette vor kurzem die Buchsparte von Time Warner übernommen hat, sind patriotische Abwehrreflexe in den USA ausgeblieben. Weil Europa ohnehin schon den globalen Buchmarkt dominiert.

Thomas Manns Gefammelfe Werfe

Virtualienmarkt vom 27.01.2006 27.01.2006. Google Book Search scannt längst auch Bücher ein, deren Rechte nicht frei sind. Frankreich erregt sich, Deutschland nicht. Und die Verlage sehen eine Chance, die Dominanz des Handels zu brechen - falls jemand mit Google Fraktur spricht.

Yin, Yang, Yahoo

Virtualienmarkt vom 15.11.2005 15.11.2005. Gerade die avanciertesten Technologien der Globalisierung werden von Untenehmen wie Yahoo feilgeboten, um die chinesischen Machthaber in ihrem Zensurwillen zu bedienen. Aber die subversiven Ideen werden in Köpfen gespeichert.