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Friedrich Wilhelm Graf

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Die Matrix und ihre Feinde

Essay 17.06.2013 […] einzig demokratiekompatible, weil Gewaltenteilung mythologisch präfigurierende Religionsform.[39] Die Akteure sind jetzt andere (neben den Autoren der Perlentaucher-Beiträge müsste man vor allem Friedrich Wilhelm Graf nennen)[40], die Argumente sind im wesentlichen dieselben geblieben, ihre falschen Voraussetzungen auch. Erstens: die Grundlagen unserer Ethik seien jüdisch-christlich kodifiziert, wer den […] "Arbeit am Mythos", Frankfurt 1979; Jacob Taubes: "Zur Konjunktur des Polytheismus" (1983) in: "Vom Kult zur Kultur", München 1996; Richard Faber: "Der Prometheus-Komplex", Würzburg 1984. [40] Friedrich Wilhelm Graf: "Moses Vermächtnis", München 2006; "Missbrauchte Götter", München 2009. [41] Sigmund Freud: "Die Zukunft einer Illusion" (1927), GW XIV, S. 364. [42] Hierzu hält man sich besser an Friedrich […] Von Daniele Dell'Agli

Bücher der Saison - Essays, Reportagen, Neuübersetzungen

Bücher der Saison 11.11.2012 […] im Zeichen der Toleranz soll man die bizarrsten Lehren dulden - schon drängen der Kreationismus an die Schulen und die Homöopathie an Universitäten. Pastorensohn Wollschläger lieferte laut Friedrich Wilhelm Graf - immerhin einer der bekanntesten Theologen Deutschlands! - schon in den siebziger Jahren das viel zu selten verabreichte Gegengift. Andere interessante Essaybände der Saison: Yu Huas "China […] Alexander Nitzberg mit höchstem Lob: In der FAZ bewunderte Kerstin Holm, die Kühnheit, mit der Nitzberg den Text für das Deutsche aufgebrochen und "zum Funkeln" gebracht hat. In der SZ pries Friedrich Wilhelm Graf die "sprachschöpferischer Leistung" Nitzbergs. Außerdem neu übersetzt: Gustave Flauberts Ehebruchsroman "Madame Bovary" durch Elisabeth Edl. Thomas Steinfeld zeigte sich in der SZ enttäuscht […]

Heidelberger Zement

Virtualienmarkt 27.05.2009 […] Denen, die nicht aufmerksam zu lesen verstehen, tritt in der FAZ dieser Tage der eloquente systematische Theologe Friedrich Wilhelm Graf ziemlich burschikos in den Schritt: Nichts weniger als ein "infamer Brief" ist ihm das Schreiben des Kardinal Lehmann an den hessischen Ministerpräsidenten Koch mit seinem Ansinnen, den hessischen Kulturpreis nicht gemeinsam mit dem muslimischen Schriftsteller Navid […] allerdings, wie schon oft in dieser Rubrik dargelegt, nicht das Ende der Kultur, sondern ein Umbruch, eine Neuordnung, kurzum ein Neubeginn viel mehr als ein Ende. Wäre ich so verärgert wie Friedrich Wilhelm Graf, fände ich keinen besseren Schlusssatz als er: "Aber nicht einmal das haben diese Lesekünstler gemerkt." Rüdiger Wischenbart […] Von Rüdiger Wischenbart