Stichwort

Verlagswesen

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Ups and Downs einer Beziehungskiste: Andres Veiels 'Wer wenn nicht wir'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 18.02.2011 […] Dazwischen und mehr oder weniger verhältnislos zum Kolorit des Medienmaterials: Die persönlichen Miniaturen von Vesper und Ensslin, Ups and Downs einer Beziehungskiste, aus der, wenn man "Wer wenn nicht wir" wirklich konsequent beim Wort nehmen wollen würde, die RAF hervorgegangen ist: Baader, hier mit tuntigem Lidschatten und an einer Stelle ziemlich "camp", stellt ein wildes, verruchtes Leben in ständiger Revolte in Aussicht, wohingegen das verbalradikalisierte Verlagswesen, für das Vesper steht, zum toten Buchstaben neigt. […] Von Thomas Groh

Vergiftete Kulturszene

Post aus Istanbul 07.10.2008 […] Die Messe ist eine Plattform für die Literaturen der Welt, wo öffentliche Meinungen gemacht und diskutiert werden, wo Erfahrungen im Verlagswesen ausgetauscht werden. (?) Die Schriftsteller- und Verlegervereinigungen, die auf die Initiative des Türkischen Verlegerverbandes zusammengekommen sind, haben das Konzept für 'Die Türkei in all ihren Farben' selbst entworfen und völlig unabhängig über das Programm entschieden." […] Von Constanze Letsch

Trotz Brockhaus: Dem Buch geht's gut

Virtualienmarkt 15.02.2008 […] Als die Musikindustrie vor einigen Jahren ins Chaos stolperte, war die Ursache und treibende Kraft nicht allein die Piraterie am Internet, sondern auch ein aus den Fugen gelaufener Kult um teure Stars, die ihre Megamillionenverträge immer seltener einspielten, sowie ein Konzentrationsprozess, in dem weltweit nur noch ein Oligopol aus 5 Konzernen übrig geblieben war, die sich gegenüber veränderlichem Publikumsgeschmack wie auch Innovationen zunehmend resistent verhielten. Im Buch-Verlagswesen hingegen kontrollieren in Deutschland die 10 größten Gruppen ungefähr ein Viertel des Marktes, und im Handel, wo sich die Verhältnisse erheblich stärker zugespitzt haben, teilen sich die beiden weit herausragenden Marktführer Thalia und Weltbild/Hugendubel ("DBH") rund ein Viertel des Marktes - http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/;art271,2394634 , allerdings mit steigender Tendenz. […] Von Rüdiger Wischenbart

Putin und die Medien - eine Bestandsaufnahme

Essay 15.01.2008 […] Oktober 1917 in Petrograd, bezog sich denn auch tatsächlich auf das Presse- und Verlagswesen, hatte jedoch nicht dessen "Freiheit" zum Gegenstand, sondern, umgekehrt, eine Reihe von "außerordentlichen Maßnahmen", die das neue Regime gegen die "Befreiung" der Medien vorsah, um den angeblichen "Strom von Schmutz und Verleumdung abzudämmen, in dem die gelbe und grüne Presse gar zu gern den jungen Sieg des Volkes ertränkt hätte". […] Von Felix Philipp Ingold
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