Stichwort

Verlagswesen

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Ups and Downs einer Beziehungskiste: Andres Veiels 'Wer wenn nicht wir'

Außer Atem: Das Berlinale Blog 18.02.2011 […] hervorgegangen ist: Baader, hier mit tuntigem Lidschatten und an einer Stelle ziemlich "camp", stellt ein wildes, verruchtes Leben in ständiger Revolte in Aussicht, wohingegen das verbalradikalisierte Verlagswesen, für das Vesper steht, zum toten Buchstaben neigt. Lieber gut gebumst statt trocken theoretisiert? So in etwa. Wie auch Veiel - und das überrascht nun wirklich angesichts seiner bisherigen Arbeiten […] Von Thomas Groh

Leseprobe zu Andre Schiffrin: Paris, New York und zurück. Teil 2

Vorgeblättert 10.05.2010 […] mit Chopin-Aufnahmen, auf deren Cover das Foto einer auffälligen, dunkelhaarigen Frau abgebildet ist. Zu Beginn der zwanziger Jahre zog mein Vater von Italien nach Paris, wo er beschloss, sich im Verlagswesen zu versuchen. Zunächst machte er eine Art Lehre bei dem Kunstverleger Henri Piazza. Schon nach kurzer Zeit fühlte er sich jedoch stark genug, eigene Wege zu gehen und gründete 1922 einen neuen Verlag […] zu drucken, die vornehmlich die französischen Klassiker umfassen sollte. Die Reihe wurde unter dem Namen "Bibliotheque de la Pleiade" bekannt und hat bis heute Vorbildfunktion im französischen Verlagswesen. Die Idee war, in jedem Band die Hauptwerke eines großen Autors in einem sorgfältig bearbeiteten, kommentierten Text zu versammeln, gleichzeitig mussten die Bücher relativ preiswert sein - die […]

Leseprobe zu Andre Schiffrin: Paris, New York und zurück. Teil 3

Vorgeblättert 10.05.2010 […] Tatsächlich war ich der allererste Leser gewesen und hatte meinen Vater zur Fortsetzung gedrängt. Von den Büchern wurden in den USA insgesamt 30 Millionen Exem­plare verkauft - meine ersten Schritte im Verlagswesen waren also um ein Vielfaches erfolgreicher als alle weiteren als Erwachsener. Während auch die Reys versuchten, aus Frankreich zu fliehen, führten sie die Korrespondenz weiter, von ständig wechselnden […]

Vier politische Variationen auf Jorge Luis Borges

Virtualienmarkt 25.09.2009 […] tion eingetreten sei, nämlich durch die Verschriftlichung der mündlich vorgetragenen Reden und Gesänge! Vor 500 Jahren vernichtete die Explosion der Bücher im Gefolge der Druckerpresse und des Verlagswesens die mönchischen Traditionen und Werte der mutigen Schreibenden. Die Flut der Romane im späten 18. Jahrhundert verdarb die jungen - sich bildenden - Fräuleins. Das Fernsehen verdarb die Bildung, […] Von Rüdiger Wischenbart

Die vierte Gewalt ist jetzt im Netz

Redaktionsblog - Im Ententeich 01.07.2009 […] Forderung interpretieren, am Erlös der Google-Anzeigen beteiligt zu werden, denn freiwillig wird Google keinen Cent rausrücken. Google ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Es ist nicht im Verlagswesen tätig, sondern in der Logistik. Es organisiert das Netz. Warum sollte es Verlage an den Erlösen aus dieser Leistung beteiligen? Das konnte auch Staatssekretär Neumann nicht erklären. Aber er war […] Von Anja Seeliger

Leseprobe zu György Dalos: Der Vorhang geht auf. Teil 3

Vorgeblättert 16.02.2009 […] 100 Neugründungen existierten zunächst nur de facto, ein legiti­mierendes Gesetz wurde vom Parlament erst im Januar 1989 verab­schiedet. Ähnlich verhielt es sich mit der freien Presse und dem Verlagswesen. Die neuen Zeitungen erschienen ohne offizielle Genehmigung, ebenso wie die früher als verbotene Früchte geltenden Literaturwerke, die meist auf der Straße verkauft wurden. Auf den Verkaufstischen […]

Habermas, die Medien, das Internet

Virtualienmarkt 04.06.2008 […] (mehr hier). Die Politik mag das Internet nicht, weil sie es nicht versteht. Sie mag die Massenmedien, weil sie dafür Kontrollapparate entwickelt hat. In diesem Punkt unterscheiden sich Politik und Verlagswesen kaum. Aber schon der nächste Bundestagswahlkampf könnte die Befindlichkeiten verändern. Die positive Einlassung auf das Internet, die Habermas geschrieben hätte, wenn er dreißig Jahre jünger wäre […] Von Robin Meyer-Lucht

Trotz Brockhaus: Dem Buch geht's gut

Virtualienmarkt 15.02.2008 […] s, in dem weltweit nur noch ein Oligopol aus 5 Konzernen übrig geblieben war, die sich gegenüber veränderlichem Publikumsgeschmack wie auch Innovationen zunehmend resistent verhielten. Im Buch-Verlagswesen hingegen kontrollieren in Deutschland die 10 größten Gruppen ungefähr ein Viertel des Marktes, und im Handel, wo sich die Verhältnisse erheblich stärker zugespitzt haben, teilen sich die beiden […] Von Rüdiger Wischenbart

Putin und die Medien - eine Bestandsaufnahme

Essay 15.01.2008 […] endlich das Recht auf freie Meinungsäußerung gesichert werden. Eines der ersten Dekrete der Sowjetmacht, erlassen am 27. Oktober 1917 in Petrograd, bezog sich denn auch tatsächlich auf das Presse- und Verlagswesen, hatte jedoch nicht dessen "Freiheit" zum Gegenstand, sondern, umgekehrt, eine Reihe von "außerordentlichen Maßnahmen", die das neue Regime gegen die "Befreiung" der Medien vorsah, um den angeblichen […] Von Felix Philipp Ingold

Der globalisierte Buchmarkt

Virtualienmarkt 09.05.2006 […] Lippen von Christopher Maclehose hängend, der seit mehr als 20 Jahren für Harvill in England Bücher macht und dabei, mehr als irgend jemand sonst im "unglaublich langsamen und engstirnigen britischen Verlagswesen" (Maclehose), sich um Übersetzungen und damit um Autoren anderer Sprachen als dem Englischen kümmert. Und er macht dies sehr selbstbewusst, erfolgreich und ganz ohne kulturpessimistisches Zucken […] Von Rüdiger Wischenbart