Vergeltung. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1999
Das Horrorszenario eines alliierten Luftangriffs auf eine deutsche Stadt im Juli 1944, verdichtet auf den Zeitraum einer Stunde, ein atemloses Durch- und Nebeneinander: Ein Vater scheitert auf der Suche nach seinen Kindern, im selben Moment wird eine junge Frau mit einem wildfremden Mann verschüttet. Gerd Ledigs Roman "Vergeltung" erschien 1956 zum ersten Mal. Das Buch hatte beträchtlichen Erfolg, wurde dann aber vergessen. Ledig erinnert den Krieg zu einer Zeit, als Heinrich Böll, Wolfgang Koeppen oder Günter Grass längst die bundesrepublikanische Wirklichkeit zeichnen.

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