Wie soll man da Gedichte schreiben. Briefe 1925-1977.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000
Herausgegeben von Hub Nijssen. Mit einem Vorwort von Hans Dieter Zimmermann. Peter Huchels Korrespondenzen mit Brecht, Celan, Nossack, Döblin, Eich, Seghers, Becher, Bloch, Thomas Mann, Nelly Sachs, Hans Mayer, Grass, Hermlin und vielen anderen sind zeitgeschichtliche und kulturpolitische Dokumente ersten Ranges. Als legendärer Chefredakteur der Zeitschrift "Sinn und Form" und geachteter Autor war Huchel Zentralfigur einer Lesegesellschaft, deren Netzwerk die innerdeutsche Grenze überspannte. Aus privaten Archiven im In- und Ausland, aus Nachlässen, Archiven von Verlagen, Akademien, des Schriftstellerverbandes, der Stasi und vor allem aus dem Archiv von Sinn und Form konnte der niederländische Literaturwissenschaftler Hub Nijssen 3200 Briefe in langjähriger detektivischer Arbeit zusammentragen. Aus dem gewaltigen Fundus hat der Herausgeber knapp 400 Briefe für diese Edition ausgewählt und ausführlich kommentiert. Sie geben Einblick in Leben und Werk eines großen Dichters, in die Bedingungen seiner Arbeit in der Weimarer Republik, im nationalsozialistischen Deutschland, in der DDR und der Bundesrepublik.

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