Schöne junge Welt

Goldmann Verlag, München 2005
Forever young - oder doch nicht? Die heute tonangebende Generation bewegt sich auf die Vierzig zu oder hat sie vor kurzem überschritten. Aber anders als zu Zeiten ihrer Eltern, als es klare Vorstellungen vom Weg ins Erwachsensein gab, wissen die wenigsten heute so recht: Ist man schon alt, oder fühlt man sich noch jung? Die meisten ahnen: beides zugleich. Denn innerhalb von nur einer Generation hat sich die Gesellschaft revolutioniert. Wir werden immer später erwachsen, aber wir wissen bis heute nicht, was das bedeutet: Schieben diejenigen, die heute zwischen 30 und 50 sind, den Moment, da sie die Dinge endlich in die Hand nehmen, immer noch vor sich her? Was sind ihre Vorstellungen vom Glück, von der Liebe, von einer Karriere? Und sind all jene, die ihre Jugend so weit verlängert haben, überhaupt in der Lage, in Würde zu altern? Werden sie nicht, weil sie Jugend für einen Charakterzug und nicht einen Lebensabschnitt halten, verzweifeln an den ersten echten Alterserscheinungen? Claudius Seidl zeigt, wo die Ursachen dieser Entwicklung liegen und was ihre Folgen sind. Und er beschreibt voller Esprit, was es für uns bedeutet, immer jünger zu werden. Innerhalb von nur einer Generation hat sich die Gesellschaft revolutioniert: Wir werden immer jünger, werden immer später erwachsen. Claudius Seidl zeigt, warum das eine gute Nachricht ist.

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