Karl V. Kaiser zwischen Mittelalter und Neuzeit

C.H. Beck Verlag, München 2000
Kaiser Karl V. vertrat in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts noch einmal den Anspruch des Universalherrschers über die ganze Christenheit. Dieses traditionsbewusste Selbstverständnis wurde durch die europäischen Konflikte der Zeit (Reformation, dynastischer Gegensatz zwischen Frankreich und Habsburg, Gegensatz zwischen Papst und Kaiser, Konflikt zwischen Kaiser und Reichsständen) zutiefst in Frage gestellt und zum Wandel gezwungen. Als Herrscher "zwischen den Zeiten" war Karl V. deshalb weder ein "mittelalterlicher" noch ein "moderner" Monarch.

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