Die Schlacht. Roman

Insel Verlag, Frankfurt am Main - Leipzig 2000
Aus dem Französischen von Ina Kronenberger. Patrick Rambaud beschreibt die Schlacht von Aspern und Eßlingen vor den Toren Wiens 1809 als Niedergang des französischen Kaiserreichs. In dreißig Stunden wurden 40.000 Soldaten und Zivilisten getötet und 11.000 verwundet - das erste große Blutbad des modernen Krieges. Rambaud erzählt aus der Perspektive verschiedener Protagonisten, von Napoleon, seinen Offizieren bis zu den einfachen Soldaten und dem Beobachter Henri Beyle, der sich damals noch nicht Stendhal nannte. Im Mittelpunkt steht Oberst Lejeune, dessen - fiktive - Liebesgeschichte mit einer jungen Wienerin es Rambaud erlaubt, auch die Situation des besetzten Wiens zu schildern.

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