Kaddisch für meinen Vater. Essays, Erzählungen, Erinnerungen

Arco Verlag, Wuppertal 2002
Mit einem Nachwort von Christoph Haacker. Bei den Reisen in seine eigene Vergangenheit erinnert Fritz Beer an etliche Begegnungen: mit der Freundin Milena Jesenska und Louis Fürnberg, mit Thomas Mann und Ernst Bloch, Egon Erwin Kisch und Julius Fucik, Erwin Piscator und Bertolt Viertel, mit F. C. Weiskopf und Johannes R. Becher, mit Jesse Thoor und Gustav Regler, mit Eduard Goldstücker und Ludvik Vaculik, mit Rudolf Slansky und Prince Charles... "Kaddisch für meinen Vater" ist ein Querschnitt aus dem literarischem Schaffen Fritz Beers, drei Dutzend überwiegend unveröffentlichte Texte aus sechs Jahrzehnten, entstanden zwischen 1941 und 2002. Aus den Erfahrungen seines bewegten Lebens - seinem Judentum, der Flucht aus Prag ins Exil, dem Bruch mit dem Kommunismus nach dem Hitler-Stalin-Pakt, dem Kampf als Soldat gegen Nazideutschland, der Ermordung seiner Familie - entwickelt Beer seine Positionen in den politischen Debatten der Gegenwart.

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