Auf einer Terrasse in Rom. Roman

Pendo Verlag, Zürich 2002
Aus dem Französischen von Jörg Aufenanger. Einer Liebe hingegeben, die nicht sein darf, hat der Kupferstecher Meaume die Rache des Rivalen entfacht: Ein Flacon mit ätzender Säure trifft ihn im Gesicht, er ist für immer entstellt. Die Geliebte, abgestoßen von seinem Anblick, bricht mit ihm und Meaume flieht aus Brügge, irrt von Ort zu Ort wie viele Künstler im 17. Jahrhundert. Nicht mit Farben, gleichsam umgekehrt, mit der ätzenden Säure, die sich für immer in sein Gesicht gebrannt hat, "malt" Meaume, sucht im Dunkeln nach dem Licht. Der Graveur gelangt nach Rom, richtet am Aventin sein Atelier ein, blickt von der Terrasse auf die Ruinen.

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