

Georges Perec
Die Dinge. Roman
Manholt Verlag, Bremen 2001
Überarbeitete Übersetzung von Eugen Helmle. Der Roman "Die Dinge" nennt sich im Untertitel "Eine Geschichte der sechziger Jahre", er ist jedoch sehr viel mehr als die bloße Bestandsaufnahme einer Epoche. Perec beschreibt die Dinge, die das Leben der Protagonisten Jerome und Sylvie ausmachen. Beide haben sie ihr Soziologiestudium aufgegeben und betreiben nun mit einigen wenigen Wissensbrocken aus der Psychologie und Soziologie Marktanalysen, zumeist in der Provinz. Aber die alles beherrschende Frage lautet, wie kommt man an das Geld, das scheinbar alle anderen so leicht verdienen, um sich die Dinge des Konsums leisten zu können, die Ausdruck gesellschaftlichen Erfolgs zu sein scheinen. Sie werden beherrscht von diesen Dingen, träumen von diesen Dingen, bewerten ihre Umgebung nach diesen Dingen, gleichzeitig wehren sie sich gegen die Allmacht der Konsumdinge.