Über die Flüsse. Autobiografie

Ammann Verlag, Zürich 2001
Geboren wurde Georges-Arthur Goldschmidt in Hamburg. Seine Familie, wohlhabend, weltoffen und verwandt mit dem Dichter Heinrich Heine, ist jüdischer Herkunft, aber bereits im 19. Jahrhundert zum Protestantismus konvertiert. Der Junge wächst in den ersten Jahren wohlbehütet auf, doch bald gibt es deutliche Anzeichen für die Gewalt und den Terror des Nazi-Regimes. 1938 beschließen die Eltern ihre Söhne zunächst nach Florenz zu schicken. Als auch dort die Lage prekär wird, bringt man beide in einem Internat in den Hautes-Savoies unter, wo der jüngere Georges-Arthur, vor den Nazis zwar gerettet, jedoch körperlich gepeinigt und sexuell missbraucht wird, während sein älterer Bruder in die Résistance geht, die Mutter stirbt und der Vater nach Theresienstadt deportiert wird. Der einzige Halt des empfindsamen Jungen sind seine Leseabenteuer, in die er immer wieder untertaucht und in die er sich zurückzieht...

Mit der Benutzung dieses Service stimmen Sie mit folgenden Punkten überein:

Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers für einen Zeitraum von drei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.