Verdammt zum Glück. Der Fluch der Moderne. Ein Essay

Aufbau Verlag, Berlin 2001
Aus dem Französischen von Claudia Stein. Wie er sein Gesicht nach einem ästhetischen Leitbild zuschneiden lässt, den Busen mit Silikon stylt, sich in Fitness-Studios martert, hat der Mensch auch das Glück als ein Diktat zu verstehen. Unglück, Trauer, Schmerz sind ein Makel. Die Verpflichtung zum Glück bewegt die größte Industrie unserer Zeit, und sie ist zugleich die neue ethische Ordnung. Bruckner analysiert den historischen Wandel des Glücksbegriffs seit seiner Verlagerung aus einem religiösen Jenseits ins weltliche Diesseits. Und er beschreibt seine radikale Neuinterpretation in den 60er Jahren, als das Glück von der Sehnsucht zum Programm avanciert. Er durchleuchtet unsere Alltagskultur auf ihre Banalisierung unter dem Mythos des Glücklichseins und schließt mit einem flammenden Plädoyer für das Recht des Menschen, auch unglücklich zu sein - und damit frei zu bleiben.

Mit der Benutzung dieses Service stimmen Sie mit folgenden Punkten überein:

Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers für einen Zeitraum von drei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.