Ich sehe was, was du nicht siehst

Alexander Fest Verlag, Berlin 1999
Birgit Vanderbeke erzählt von Deutschland und von Frankreich, von Abschied und Willkommen in der Ferne, von der Alltäglichkeit der Angst und der Beiläufigkeit aller Abschiede. Lauter merkwürdige Sachen erlebt die Erzählerin, bevor sie Berlin verläßt und nach Süden fährt, nichts davon so harmlos, daß sie es als selbstverständlich bezeichnen könnte. Das Selbstverständliche findet sie erst in der Fremde: in Gesprächen, die nichts als Gespräche sein wollen, im zerzausten Fell einer räudigen Katze, in einem silbergrauen Himmel hinter silbergrauen Baumreihen.

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