Fremdenführung. Erzählung

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000
Mit "Fremdenführung" legt Jochen Beyse eine Erzählung vor, die mit den vorangegangenen Texten "Bar Dom" und "Ferne Erde" eine Trilogie zum Abschluss bringt. Inneres Thema auch dieser Erzählung: die Affäre des Nachdenkens über ein beziehungslos gewordenes Ich, das den Gang durchs eigene Leben als Fremdenführung erlebt. Der feste Betrachtungsrahmen löst sich auf - und mit ihm schwindet die Distanz. Die Bilder entwickeln ihre eigene Sprechweise; sie treten dem Leser als Umrisse einer Lebensgeschichte entgegen, kommen tastend näher, werden von anderen ausgelöscht. Was diese Art Fremdenführung von innen bedroht - das komplizierte, sich unablässig verändernde System der Orientierung -, schärft zugleich den Blick für die Wege, die zu weit führen und die man gerade deshalb betreten muss.

Mit der Benutzung dieses Service stimmen Sie mit folgenden Punkten überein:

Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers für einen Zeitraum von drei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.