Keine große Geschichte. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000
Die Prosa Jamal Tuschiks lässt an polierte Oberflächen denken. Sie zu lesen ist, als folgte man einer von Raumfahrzeugen angelegten Spur. Der Ich-Erzähler, in Kassel groß geworden, kommt auf Umwegen in die hessische Metropole Frankfurt am Main und erkundet die Stadt auf eine ihm eigene Weise. Er hat die Chance einer von Erwerbszwängen lange unbeschwerten Existenz genutzt, um sich in Ruhe Dinge und Gegenden anzuschauen, an denen die anderen nur vorbeihasten. Der Roman ist die Geschichte einer Jugend, ein Bildungsroman aus den letzten Jahren des vorigen Jahrhunderts. Die Schönheit der Sprache, die leichte Genauigkeit der Beobachtung stehen in einem faszinierenden Widerspruch zu dem scheinbaren Ende des Erzählens: Die Erzählstränge sind stets gebrochen, unterbrechen sich teilweise abrupt, um virtuos wieder aufgenommen zu werden.

Mit der Benutzung dieses Service stimmen Sie mit folgenden Punkten überein:

Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers für einen Zeitraum von drei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.