Bilder meines Lebens. Erinnerungen

Nimbus Verlag, Wädenswil 2009
Zur Ausstellung in der Fotostiftung Winterthur, 2010 und in der Berlinischen Galerie, 2010. Man kennt sie unter zwei Namen: als die Fotografin Marianne Breslauer und als die Kunsthändlerin Marianne Feilchenfeldt. In beiden Bereichen war sie Avantgarde: Sie gehörte zu den ersten jungen Frauen, die in den 1920er Jahren begannen, als Reporterinnen zu arbeiten und auf Reisen zu fotografieren. Später, nach dem 2.Weltkrieg, war sie die erste Frau, die Kunsthandel auf höchstem Niveau betrieb. In farbig erzählten Kapiteln blickt sie auf ihr ereignisreiches, neun Jahrzehnte umfassendes Leben zurück: die Kindheit und Jugend im Berliner Grunewald, ihre ersten Erfahrungen als Fotografin in Paris, ihre Liebe zu Walter Feilchenfeldt, dem Kunsthändler und Verleger bei Paul Cassirer. Sie schildert, wie sie Marlene Dietrich noch vor ihrer 'Entdeckung' kennenlernte oder mit Annemarie Schwarzenbach durch Spanien reiste. Man begegnet zahrleichen Künstlern und Autoren, unter ihnen Franz Hessel und Ernst Bloch, Oskar Kokoschka und Max Beckmann. Sie berichtet von den ersten Jahren des Nationalsozialismus in Deutschland, dem Exil in Frankreich und den Niederlanden, bis sie 1939 in der Schweiz strandete.

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