Nachrichten vom Vesuv. Briefe, Blitze, Lästereien

Galiani Verlag, Berlin 2009
Aus dem Französischen und Italienischen von Franz Blei, Heinrich Conrad, Wilhelm Weigand und anderen. Nichts Menschliches war ihm fremd, vor seinen Witzen waren alle gleich. Als Zweiundzwanzigjähriger schrieb das verwachsene Genie den Klassiker "Über das Geld", den auch Karl Marx sehr schätzte, später einen Skandalerfolg mit seinen Dialogen über den Getreidehandel und die Regierungskunst, "eins der besten, lehrreichsten, und zugleich witzigsten und unterhaltendsten Bücher, das seit hundert Jahren zum Vorschein gekommen ist" (C. M. Wieland). In Paris war er als neapolitanischer Gesandtschaftssekretär mit den Enzyklopädisten befreundet, hielt einen Affen, empfing Besucher bis in die Mittagszeit am Bett. Er ließ das Trommelfeuer seiner Witze auf die Tischgesellschaften der Salons herabregnen und glühte vor Vergnügen, wenn die Tafelrunde in brüllendes Gelächter ausbrach. Doch sein Höhenflug wurde jäh unterbrochen: Nach einem diplomatischen Unfall wurde er aus Paris verwiesen. Doch Galianis Unglück wurde zum Glücksfall für die Literaturgeschichte: Sein Briefwechsel mit den Pariser Freunden ist nicht nur ein kulturhistorisches Dokument.

Mit der Benutzung dieses Service stimmen Sie mit folgenden Punkten überein:

Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers für einen Zeitraum von drei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird die Perlentaucher Medien GmbH die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.