Schweizerische Sicherheitspolitik im Kalten Krieg 1947-1963. Zwischen angelsächsischem Containment und Neutralitäts-Doktrin

Orell Füssli Verlag, Zürich 1999
Das Buch "Schweizerische Sicherheitspolitik im Kalten Krieg" informiert fundiert über die Haltung der Schweiz im Kalten Krieg. Die Schweiz befand sich von ihren Wirtschaftsbeziehungen klar im westlichen Lager. Sie berief sich allerdings gleichzeitig auf ihre Neutralität. Wie steht es mit der Neutralitäts-Doktrin? Dem populären Glauben entsprechend war die Neutralität die Voraussetzung für eine erfolgreiche Sicherheitsstrategie des Kleinstaates. Mantovani bezweifelt diesen Glauben und stellt brisante Fragen. Wie wurden die nationalen Interessen der Schweiz im Kalten Krieg definiert? Mit welchem Ergebnis wurden sie gegen die Ansprüche Grossbritanniens und der USA durchgesetz? Welche Vorbereitungen trafen Diplomaten und Militärs im Hinblick auf den potentiellen europäischen Grosskrieg? Der Kalte Krieg ist zu Ende, die Ideologien jener Zeit werden in diesem Buch endlich als solche preisgegeben.

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