Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen. Novelle

Friedenauer Presse, Berlin 2009
Aus dem Russischen von Peter Urban. Mit Zeichnungen von Horst Hussel. Am 20. März alten Stils, nach neuem Kalender am 1. April, jährt sich der Geburtstag des "größten russischen Schriftstellers" zum 200. Mal. Aus diesem Anlass erscheint in der Friedenauer Presse, in der Gogol kein Fremder mehr ist, eine weitere der Petersburger Novellen, die Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen, in neuer Übersetzung. Gogols Kunstgriff in dieser tragisch-grotesken Novelle ist die Einführung sprechender, ja miteinander korrespondierender Hunde, deren Briefe die ganze Weltsicht des subalternen Beamten Propistcin - er ist Gänsekielspitzer - widerspiegeln. Diese findet er zwar "hündisch", und doch macht sie ihn empfänglich für den (Größen-)Wahnsinn, der schließlich ausbricht, als seine ehrgeizige Liebe zur Tochter seines Vorgesetzten enttäuscht wird.

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