Ein trauriger, rabiater Mann. Über George Grosz

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000
Mit Abbildungen. Aus dem Spanischen von Elke Wehr. Mehr als einen ambivalenten bildnerischen Reiz ? eine wirkliche Herausforderung stellt das Werk des "rabiaten" deutschen Künstlers George Grosz für den Schriftsteller Mario Vargas Llosa dar. "Meine Faszination durch das, was er während seiner sechsundsechzig Lebensjahre malte, zeichnete, schreib, tat und nicht tat, rühr ebenso aus Wahlverwandtschaften wie aus starken Gegensätzen her." Ein lebhaftes Porträt des Künstlers ist hier gezeichnet: eine leidenschaftliche Lektüre des Werks von Grosz und eine scharfsinnige Auseinandersetzung mit einer Kunst, die die Verbindung zur wirklichen Welt nie gekappt hat und von sehr vitalen Kräften bewegt wurde. So ist dieser Essay auch eine Art "Selbstporträt im Spiegel" des Schriftstellers Vargas Llosa.

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