Die Vorbereitung des Romans

Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M. 2008
Aus dem Französischen von Horst Brühmann. Herausgegeben von Eric Marty. Im April 1978 beschließt Roland Barthes, einen Roman zu schreiben, kommt aber über Stichworte nicht hinaus. Die Erfahrung dieses Scheiterns macht er in den folgenden Jahren zum Thema der theoretischen Arbeit: Er widmet dem Übergang "vom Schreiben-Wollen zum Schreiben-Können" zwei Vorlesungen am College de France. Darin geht er der Frage nach, wie aus verstreuten Ideen ein Textkontinuum entsteht, das einen "Realitätseffekt" erzeugt. Er behandelt aber auch, am Beispiel von Proust, Flaubert und Tolstoi, den Prozess des Schreibens sowie die "diätetischen Regeln", denen sich die Autoren unterwerfen.

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