Halldor Laxness. Eine Biografie

btb, München 2007
Aus dem Isländischen von Helmut Lugmayr. Halldor Laxness, Sohn eines Straßenarbeiters, aufgewachsen auf dem väterlichen Bauernhof, war der bekannteste isländische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. 1955 bekam er den Nobelpreis für Literatur. Sein Leben umspannte fast das ganze Jahrhundert, von 1902 bis 1998. "Ich bin Taoist gewesen", bekannte er einmal, "später wurde ich auch Expressionist, Surrealist, Freudianer usw., schließlich marxistischer Mitläufer, obwohl ich Marx nie gelesen habe, weil ich eine Überempfindlichkeit gegen deutsche Philosophie hatte." Laxness Treiben, von Hollywood bis Moskau, vom katholischen Kloster bis zum kommunistischen China, steht exemplarisch für die Vielfalt literarischer Strömungen im 20. Jahrhundert, seine Verbindungen zu Deutschland und deutschen Autoren sind mannigfaltig und legendär.

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