Hitler und die Generäle. Das Ringen um die Führung der Wehrmacht 1933-1945

Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2006
Die Führungsstruktur der deutschen Wehrmacht sei "noch blödsinniger, als die besten Generalstabsoffiziere sie erfinden könnten, wenn sie den Auftrag bekämen, die unsinnigste Kriegsspitzengliederung zu erfinden." Das sagte 1941 ein junger Major i. G. Sein Name war Stauffenberg. Was er damit gemeint hat, zeigt nun der amerikanische Historiker Geoffrey P. Megargee. Er legt die erste moderne, kritische Gesamtdarstellung der Geschichte der Wehrmachtführung vor. Schauplätze dieser Geschichte waren vor allem das Oberkommando des Heeres und das Oberkommando der Wehrmacht. Hauptakteure waren Hitler und die höchste Generalität, insbesondere die Heeresführung. Auf alle Seiten wirft Megargee neues Licht. Differenziert untersucht er Strukturen und Machtverhältnisse sowie die Personen, die die militärischen Entscheidungen des Dritten Reiches fällten, und er zeigt, wie grundlegende Mängel und Fehler in den höchsten Kommandostellen die anfänglichen operativen und taktischen Vorteile der Wehrmacht zunichte machten.

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